Wenn du es korrigieren wolltest, würdest du die Falschaussage einfach löschen. So schiebst du die Edith vor, um die Falschaussage trotzdem stehen zu lassen. Nicht unbedingt die feine englische Art.
Wenn ich es „einfach“ lösche ist nicht mehr ersichtlich dass ich mich hier in meiner Argumentation geirrt habe. Das falsche Argument ist dann weg und ich versuche vielleicht so zu tun als hätte es das nie gegeben. Aber interessant wie Du das interpretierst.
Der Beitrag ist nicht so lang, 4 Sätze sollte man im Kontext eigentlich schon erfassen können.
PS: Für Dich habe ich es jetzt auch noch nachträglich durchgestrichen.
Weil es so in die aktuelle Politikkultur passt, Falschaussagen zu tätigen und diese danach etwas zu relativieren. Irgendwas bleibt dann immer hängen.
Etwas?
Ich hatte geschrieben: Ich korrigiere das, mit einem „Edit“ Vermerk und habe Wikipedia als Quelle angegeben. Gar nichts wollte ich damit relativieren, die Aussage war so nicht korrekt.
Stimmt. Deine Aussage zur Korrektur war eindeutig. Dann stört mich in diesem Kontext nur noch „angeblich“ und „falls man Wikipedia glauben soll“
Aber lassen wir das. Ich spalte wahrscheinlich gerade deine Haare. Aber lustigerweise hatte ich bei dem Moderator des gestrigen Länderspiels das gleiche Problem. Der hatte zigmal etwas ausgesprochen, um es direkt danach zu negieren, dass man das ernsthaft natürlich so nicht in Erwägung ziehen darf. Da fragt man sich dann auch, warum sagt es der Depp dann vorher? Aber mei, so kann man die werte Zuhörerschaft auch triggern, um den Boulevard am köcheln halten.
Ich will da ehrlich bleiben. Mir fehlt etwas die Phantasie wie man 2026 in einer Großstadt als Homosexueller noch offene Diskriminierung erfahren kann. Und warum man z.B. deswegen von Berlin nach Köln ziehen muss. Ändert aber nichts an der Tatsache dass Kerkeling in diesem Fall wohl die Konsequenzen gezogen hat.
Matteo Salvini steht aus meiner Sicht den schlimmsten Scharfmachern in der AfD wie Curio oder Brandner in nichts nach. Nur gibt es halt in Italien anscheinend keine Diskussion über ein Verbotsverfahren, dort regieren die (Lega Nord) „einfach“ mit.
Meloni, Salvini und Tajani werden ja derzeit von noch weiter rechts überholt mit der Futuro Nazionale/Roberto Vannacci.
Wenn Du nicht queer bist, wie Hape Kerkeling, dann ist es nicht an Dir zu entscheiden, ob er Diskriminierung erfahren kann oder nicht. Und auch, dass Du es Dir nicht vorstellen kannst, tut nichts zur Sache. Es ist alleine Seine Erfahrung maßgeblich.
Si tacuisses, nullus stolidissimus mansisses
Alrik hat anscheinend schon die Macht übernommen und bestimmt jetzt was Andere zu denken haben und was nicht. Da mache ich mir doch glatt noch ein Adelholzener auf.
MIr fehlt die Phantasie, wie du auf diese Antwort auf meinen Beitrag kommst. Was hat die Homosexualität von Hape Kerkeling mit meinem Beitrag zu tun.
Aber inzwischen weiß ich wenigstens dass der Hape anscheinend ein Nachbar von mir war. Aber Umbrien ist halt auch groß. Und so richtig weiß man nicht, wo er gewohnt hat. Gleichzeitig weiß aber alle Welt, warum er weggezogen ist. Das widerspricht sich halt alles gerne bei den „famous people“. Meine Erfahrungen die ich mit normalen (unbekannten) homosexuellen Paaren in Oberbayern ab den 80ern teilen durfte, sprechen aber eh eine andere Sprache. Und die ist nicht so positiv, wie manche glauben.
Auf dem Land in Oberbayern überlegen sich meiner Erfahrung nach viele Menschen im Jahr 2026 immer noch genau, wem gegenüber sie sich als nicht cis-hetero-normativ outen und wem gegenüber nicht. Wenn überhaupt!
Wir sind weit entfernt davon, dass hier jeder nach seiner Façon frei leben kann.
Na deswegen.
Und wer vertritt wieder die klägerseite? 3x dürfts raten. Unser aller Liebling Peter Gauweiler^^
https://www.instagram.com/p/Dd_25NPiOo9/
Nice CDU hat ein neues Feindbild, schade das es solche Posts nicht gegen die AfD gibt, vielleicht würden dann die CDU Wähler nicht gleich zur AfD wechseln
Feindbild ist denke ich übertrieben, in der Union mochte man die linken eigentlich noch nie.
Wohin sollen die verbliebenen konservativen Wähler der CDU sonst wechseln?
Für das Erstarken der in Teilen rechtsextremen AfD trügen alle demokratischen Parteien, auch die Grünen, Verantwortung. »Niemand sollte einfach weitermachen wie bisher – auch wir Bündnisgrüne nicht«, schreiben Dröge und Haßelmann. »Wenn alle in den Überzeugungen, die sie schon immer richtig fanden, verharren, werden wir kein Stück schlauer.«
»Wir Grüne im Bundestag sind bereit, auf die Regierung zuzugehen, um unser Land und seine Sozialsysteme für die Zukunft aufzustellen«, heißt es in dem Papier. Die Grünen hätten dem Sondervermögen zugestimmt, um Investitionen in Infrastruktur, Sicherheit und Klimaschutz zu gewährleisten. »Es gibt Themen, die die Logik von Wahlperioden überdauern. Die so entscheidend für unsere Zukunft sind, dass Regierung und Opposition auch gemeinsam an Lösungen arbeiten sollten.
Zitiert aus: Grüne suchen Gründe für den Erfolg der AfD – auch bei sich - DER SPIEGEL
Ich finde das ist der richtige Ansatz und klingt erst mal gut. Mal sehen wie weit es in der Praxis trägt. Ich habe gestern auf Phönix die Doku „Countdown zur Diktatur“ gesehen. Ein nicht so im Fokus stehender Baustein war, dass sich die demokratischen Parteien in Weimar nicht mehr auf eine Zusammenarbeit einigen konnten, und auf einen demokratischen Präsidenten. Das hat erst die Macht zu Hindenburg hin verschoben.
In dem von Dir verlinkten Artikel, der tragischerweise auch noch mit dem islamistischen Terroranschlag auf den CSD in Berlin beginnt, ist von queeren Menschen die Rede. Ich habe aber homosexuell geschrieben. Wie der oft (und zu recht) kritisierte Jens Spahn immer so schön sagt.
Ich bin schwul, nicht queer
Wenn man die gesamte LGBTQIA+ Community betrachtet möchte ich da Probleme gar nicht abstreiten. Diese sind aber nicht selten islamistisch geprägt und ist daher aus meiner Sicht eher ein unangenehmes Argument gegen eine AfD.
Es stimmt auch dass ich nicht homosexuell bin, aber natürlich habe ich im beruflichen und privatem Umfeld Kontakt mit Homosexuellen. Die bestätigen mir ein weitgehend normales Leben, auf deren Stirn ist allerdings auch nicht „Ich bin queer“ tätowiert.
In meiner Nachbarschaft lebte lange Zeit eine weiblich gelesene Person, die dann leider bei der letzten geschlechtsangleichenden Operation verstorben ist. Deren Leben war vermutlich stärker mit Problemen belastet. Aber im Alltag waren es z.B. eher Kinder (und Jugendliche) und nicht alte, weiße AfD wählende Kartoffeln. Und vielleicht hat u.a. der Fall Marla-Svenja Liebich ganz gut aufgezeigt dass die aktuelle Lösung vielleicht doch noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.
Zwischen homo-/biphobischen Straftaten (sexuelle Orientierung) und solchen gegen Trans-Personen usw. (geschlechtsbezogene Diversität) unterscheidet die Kriminalstatistik inzwischen. Mit historischen Vergleichen ist es bei den beiden Deliktsgruppen allerdings noch schwierig, da diese Unterteilung noch relativ neu ist.
2025 hatte man bei Straftaten im Bereich „sexuelle Orientierung“ (Homo-/Biphobie) 2.070 Fälle und damit einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um gut 17 %. Bei „geschlechtsbezogener Diversität“ waren es 1.294 Fälle und ein Anstieg um gut 12 %. Rund 42 % bzw. 45,5 % der Straftaten wurden dabei dem rechten Spektrum zugeordnet.
Alle Zahlen stammen aus der aktuellen Statistik zur Politisch motivierten Kriminalität, der die beiden Themenfelder auch zugeordnet werden.
Den Fall Liebich sehe ich in der Tat auch kritisch. Aber man muss auch sagen: Wenn man jetzt wegen genau dieser einen Person wieder alles rückabwickelt, hat die Person genau das erreicht, was sie wollte. Der Umgang mit der Person Liebich zeigt in meinen Augen schon, dass die Möglichkeiten, die sich bei einem Missbrauch bieten, durchaus funktionieren.
Genau so ist es. Es gibt genau einen prominenten Fall des Missbrauchs des Gesetzes (der nebenbei mit ziemlich großen Unannehmlichkeiten für Frau Liebich verbunden ist), der aber auch gerade, wie es in einem Rechtsstaat üblich ist, von der Justiz überprüft wird. Es gibt aber aktuell mindestens eine mittlere fünfstellige Zahl an Personen, die von diesem Gesetz profitieren, deren Menschenwürde dadurch damit zumindest einigermaßen gewahrt bleiben. Entsprechend ist das Infragestellen anhand dieses einen Missbrauchs schlicht unredlich. Und komplett unempathisch ist es ebenfalls.