Istzustand des Deutschen Fußballes

Liest man irgendwie öfters :see_no_evil_monkey::confused:.

Zefix, war Deutschland nicht mal bekannt für Tore in der letzten Minute anstatt Gegentore…

Auf geht’s!!!

International wird halt jetzt gespielt bis die spanische Mannschaft gewinnt…:man_shrugging:

Es ist auch nicht verboten Gegenwehr zu leisten

2 Tore in der Nachspielzeit ist schon bitter. Der Pablo Garcia von Betis Sevilla ist aber auch ne Granate heute mit einer perfekten Schusstechnik.

Geil 3:3 in der letzten Sekunde :grinning_face_with_smiling_eyes:

Sagst des bei den Seitenstraßlern auch so non chalant ?

Und dann doch noch der Ausgleich :+1:

Lukas Reich mit EM-Debüt. Und gleich das 4:4 mit vorbereitet. :+1:

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Schade, am Ende 6 : 5 nach 120 Minuten verloren. Toll gekämpft, mit nur 14 Feldspielern und ohne Trainer angetreten, nach Rückständen immer wieder gekommen, am Ende war Spanien halt einen Tick besser.

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Unser Nachwuchs ist schon arg schlecht generell - gemessen an den Resultaten der U17 in 2023 und der U21 in 2017 und 2021 sowie dieses Jahr…

Noch nie so schlecht abgeschnitten

https://www.kicker.de/investoren-chaos-bei-1860-liga-denkt-ueber-regeln-nach-1137506/artikel

Packs mal hier rein.

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Das ist doch Alles die gleiche Scheiße.

Fakt ist, dass es in der Premier League keine 50+1 Regel gibt. Also kann dort völlig anders mit Investoren umgegangen werden.
Da macht auch eine Eigetnümer- und Geschäftsführerprüfung durch die Liga Sinn, da die Einflussnahme durch die Mehrheitseigentümer sonst keinerlei Kontrolle unterliegt.

In Deutschland wird das durch die 50+1 Regel erledigt in dem die Muttervereine die Geschäftsführung bestellen müssen und auch der Einstellung und Entlassung der führenden sportlichen Leitung zustimmen müssen.
DFL und DFB prüfen die Einhaltung dieser Regel in der Lizenzierung durch Überprüfung der geschlossenen Verträge zwischen Investor und Mutterverein, sowie der Satzungen und Ordnungen der Lizenznehmer.
Wenn ein Verein von diesen Vereinbarungen abweicht, dann ist das seine Entscheidung, da nützt auch eine Clearingstelle bei der Liga nichts.

Wenn sich etwa änden muss, dann ist es die grundsätzliche Betrachtung des Profifußballs. Dieser beruht ja fast ausschließlich nur noch auf der Verschuldung der Klubs. Und das trotz Milliardeneinnahmen aus Werbung Merchendising TV-Gelder Prämien aus interntionalen Wettbewerben etc..

Wenn man also das Geld der Investoren will, wie das in Spanien Frankreich oder England der Fall ist, dann ist die Konsequenz der Wegfall der 50+1 Regel oder der Verzicht sich die EU-Cup-Teilnahme oder internationale Titel erkaufen zu wollen. Diese Mengen an dem benötigten Geld bekommt man nicht, wenn Investoren zahlen und dann nur zuschauen sollen.

Eine Deckelung der Ausgaben für Spielerkader bewirkt am Ende auch nur, dass die Spieler noch mehr ins Ausland gehen. Also im Endeffekt das Gleiche wie wenn die Verein gleich selbst auf Verschuldung für Ablösen und Gehaltsexplosionen verzichten würden.

Dass eine solche Deckelung eine Mehrheit unter den Klubs findet, halte ich für sehr zweifelhaft. Das fällt eher 50+1.

Von Rudi Bommer gibt es Interview über den Stand des Jugendfussballs in Deutschland. Er plädiert für die deutschen Tugenden.

https://www.sueddeutsche.de/sport/nachwuchsfussball-juniorenfussball-rudi-bommer-kritik-li.3293702

Wir brauchen wieder mehr „Strassenkicker“ und weniger Rasenschachspieler.
Wenn schon die Kids in der U12 mehr im Taktikraum sind(im übertragenen Sinn) und weniger nach Intuition spielen dürfen, dann wundert das nicht, dass in den Herrenmannschaften keine „Typen“ mehr sind.

Und der Bommer ist jetzt der Jugendexperte, weil er seinen Enkel in der U13 in Aschaffenburg trainiert?

Wir brauchen halt wieder mehr Plätze wo Kinder Bolzen können, in München kannst du das an der Hand abzählen, jeder Verein schützt seinen Kunstrasen mit Adleraugen.

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Ja das auch. Aber man sieht auch keine Kids irgendwo mit nem Tennisball spielen oder einfach auf ner Wiese. Uns haben damals auch zwei Jacken oder zur Not auch ein Cap gereicht als Pfosten und los gings. Gespielt wurde überall, wenn sein mussteauch mit ner Cola Dose und ner Parkbank als Tor.

Wie auch immer. Man kann es auch einfach übertreiben mit dem Verschiebe- und Ballbesitzfussball. Is doch schon bezeichnend wenn ein Fernschuss aus 20 25 Metern als Verlegenheitstat bezeichnet wird. Da is dann auch kein Wunder dass kaum noch einer den Ball aufs Tor bringt wenn ers mal versucht, weil er schon beim Ausziehn den kommenden Anschiss in der Kabine hört. Er hätt ja den besser postierten Schienenspieler an der Eckfahne anspielen können. Ums mal übertrieben auszudrücken.

Tja, da muss ich dir leider Recht geben. Bin jetzt gut 25 Jahre weg aus München - Lerchenau. Die paar Bolzplätze sind alle weg

Will gar nicht auf das taktische eingehen, aber wenn zwischen der E Jugend und C Jugend dir 80% der Kinder wegbrechen, dann stimmt halt einfach was nicht.

Da hast recht. Das könnte aber auch daran liegen, dass sie einfach kein Lust mehr darauf haben Fußball mit wenig Ball und viel Erklärungen zu spielen.
Mal abgesehn davon, dass natürlich heut zutage schon auch mehrere Trendsportarten als Alternative zur Verfügung stehen. Besonders wenn da Individualität mehr gefragt ist als zu viel Einheitsbrei. Wenn sie nicht gleich ganz dem Vereinsleben fern bleiben. Weil mit den neuen Kommunikationsmitteln muss man ja nciht mal mehr vor die Tür gehn um sich mit „Freunden“ zu treffen.

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Andere Sportarten haben halt auch Gas gegeben in Sachen Jugendarbeit.

Im Fußball waren alle bzw v.a. in den Verbänden lange der Meinung, dass die Kinder ja e und automatisch in den Fußballverein gehen…

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