Klimafred

Ich ziehe eine Mengen-Vergleich, und Du begründest mit diesem Vergleich, dass man dafür in Grünheide Tiefengrundwasser gefahrlos fördern kann, weil es die Behörden ja genehmigt haben? Das ist eine dermaßen kaputte Denkweise, dass man die Auseinandersetzung damit nur mit Taubenschach bezeichnen kann, wie ich es hier schon getan habe und wie @munichblue ja auch gerade wieder sehr korrekt bemerkt hat.

Edit: Dass die Wassernentnahme in Grünheide so gefahrlos möglich ist, ist auch nur ein Ammenmärchen. Geld spielt da mal wieder die Hauptrolle, und die Natur wird, bildlich gesprochen, unter den Bus geworfen.

Nö, ich habe nur festgestellt dass wenn der Ministerpräsident von Brandenburg ein gutes Geschäft wittert Klimawandel bzw. Wasserverbrauch keine so große Rolle mehr spielt.

Und der Herr Klingbeil möchte auch keine neue Bahnstrecke wenn die durch seinen Wahlkreis verläuft. Plastik verbrennen ist jetzt auf einmal Recycling und den Kohleausstieg kann man sicherlich auch noch ein paar Jahre nach hinten verschieben. Das ist das was ich im politischem Alltag erlebe und es deckt sich so überhaupt nicht mit dem was ich hier im Forum zu lesen bekomme.

Dazu fällt mir sofort das ein …

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Bitteschön: Kosten 70 Mio €, 3 Grad zur Außentemperatur (laut dem Typ von den Stadtwerken)

Was sagen uns die 70 Mio? Für dich vermutlich viel Geld, für mich alle mal. Für die 1860 GmbH auch…
Für den Fuhrpark der Stadtbahnen? Keine Ahnung. Über wie viel Züge reden wir? Wie viele Passagiere nutzen die Bahn pro Jahr? Was kosten die Züge insgesamt? Ist der Preis realistisch?

Die drei Grad sind ebenfalls kein valider Wert, um zu beurteilen, was die Klimaanlagen für einen Nutzen haben könnten.
Genauso entscheidend ist die Luftfeuchtigkeit, hab gestern bei 38 Grad weniger geschwitzt als heute bei 34.

Die „Klimaanlage“ dient zum kühlen, zum Austausch der Luftfeuchtigkeit und für frischen O2.

Klar, die Reisenden sind nicht allzu lange in der Bahn. Aber es sind Pendler, die entweder aus ökologischen oder aus ökonomischen Gründen aufs Auto verzichten.
Zum Dank dürfen sie in einer stinkenden Bahn schwitzen.

Da kommen mir sehr böse Gedanken… Der Stadtwerke-Chef und seine Grünen Freunde fliegen fröhlich in den Urlaub, „kompensieren“ das CO2 Budget und die, die sich das nicht leisten können, werden mit der Stadtbahn zum Klimaschutz gezwungen.

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Der Chef der Dortmunder Stadtwerke heißt Jörg Jacoby und ist laut Google parteilos. Kannst du bitte aufführen, mit welchen „Grünen Freunden“ er „fröhlich das CO2-Budget kompensierend in den Urlaub fliegt“? Falls du „diese bösen Gedanken“ nicht irgendwie belegen kannst, würde ich dich bitten, dieses an Dieter Nuhr erinnernde Grünen-Bashing zukünftig zu unterlassen und etwas faktenorientierter den eigenen Standpunkt zu vertreten.

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Danke, warum nich gleich so?

Hier geht die Relativierung los. Aber nicht schlimm, dass eigene Bild soll ja gestützt werden. Kenne ich aus der Politik.

Selbstverständlich. Nicht valide. Warum wird das denn gesagt?
Wie valide ist denn, wenn alle paar Minuten die Türen aufgehen und die wärmere Luft einströmt.

Und wir enden mit Framing.
Sicher verwandelt.

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In München ist man noch nicht ganz so pingelig.

Rund 115 von 160 Münchner Trambahnen haben eine Klimaanlage. Aber: Auf bestimmten Linien kommen überwiegend unklimatisierte Trams zum Einsatz. Das ruft Kritiker auf den Plan.

Ganz schön verschwenderisch der MVV, dabei gehen doch auch dort alle paar Meter die Türen auf.
Ich selbst würde auch ohne Klimaanlagen gut zurecht kommen, aber das sollte ja nicht der Maßstab sein.

Warum?
Der Absatz, der dich stört, war keine Tatsachenbehauptung. Mit den „bösen Gedanken“ habe ich bewusst polemisiert. Ist das nicht mehr von Meinungsfreiheit gedeckt?

Wusste ich doch, dass wir in der Bewertung solcher Dinge diametral auseinander liegen. Warum dann die Nachfrage?

Weil ich die Hoffnung hatte, dass Du vielleicht bereit bist auch mal 1mm auf die andere Seite zuzugehen.
Im Grunde ist es das Hauptproblem, egal welche Seite man angehört.

Gibt natürlich auch die Leute hier im LF bei denen völlig Hopfen und Malz verloren ist, dazu zähle ich Dich aber noch nicht.

Diese Begründung ist armselig und lächerlich zugleich.

Wie würde das dann aus deiner Sicht aussehen?
Soll ich die Dortmunder für etwas loben, das ich kritikwürdig finde?
Müssen wir uns überhaupt aufeinander zubewegen?
Jeder will doch nur sein schon bestehendes Weltbild bestätigt sehen.

Gibt‘s vielleicht einen Grund dafür. War das vielleicht eine bewusste Entscheidund? Ich maße mir jedenfalls kein Urteil an. Die Verkehrsbetriebe müssen ihren Strom ja auch bezahlen. Wie effizient ist eine Klimaanlage wenn dauernd die Türen aufgehen? Wahrscheinlich hängt‘s wie immer am mangelden Geld. Auf uns überheblichen Südbayern, die sowieso alles besser können (Speziell beim Geldnausschmeissen, ich sag nur Wosserstoff) warten die im Ruhrgebiet schon lang..

Weiter oben in diesem Forums-Thread prangerst du einen „irrationalen Hass der Grünen gegen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche“ an und heute stellst du eine gehässige Unterstellung ins Netz, dass der Chef der Dortmunder Stadtwerke mit Grünen Freunden in den Urlaub fliegt und fröhlich das Co2-Budget kompensiert, weil sie es sich leisten können, während Normalverdiener sich im Dortmunder ÖPNV zu Tode schwitzen.
Du erkennst den Widerspruch in deinen Posts?

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Meine Posts in der letzten Stunde hier waren von unguten Emotionen geleitet.

Eigentlich war das Verlinken des WDR-Artikels zu den Stadtbahnen von mir eher als Gag gedacht, ich hatte lustig-ironische Antworten erwartet.
Leider habe ich von euch so schönen Gegenwind bekommen, dass ich voll darauf angesprungen bin und meinerseits jede Sachlichkeit über Bord geschmissen habe. Sorry, mein Fehler.

Letztlich sind Klimaanlagen bei Tram-, Stadt- und U-Bahnen noch kein Standard wie im Auto, die Vorgängerbahnen in Dortmund waren auch nicht klimatisiert.
Daher eignet sich das Thema überhaupt nicht für diesen Fred hier.

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Wenn ich mich nicht täusche, hat die Münchner S-Bahn ein vergleichbares System, bei dem ein Wärmetauscher die Luft maximal um 3 Grad „herunterkühlt“. Gut, dass ich aktuell so viel Home-Office habe. :-)

https://www.alpin.de/home/news/64206/artikel_wasser_per_hubschrauber__blaueishuette_kaempft_mit_akuter_wasserknappheit.html

Damals war ja auch noch nicht soviel Klimawandel.

Ich arbeite in einem Büro, das durch Kühldecken gekühlt wird, die von aktiver Kühlung von Wärmepumpen leben.
Bis 30-32 Grad Außentemperatur und bei kühlen Nächten funktioniert das sehr gut.
Heute war ab Mittag die Luftfeuchtigkeit gruselig hoch und man schwitzte vor dem Bildschirm, ohne sich zu bewegen.

Netter Versuch, aber ich fang die Diskussion nicht mehr an :slight_smile: