Klimafred

Da könnte man mal drauf eingehen. Aber nöööö, nö, das passt leider nicht.

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Umweltschutz ist eine Erfolgsgeschichte.
Besonders erfolgreich ist sie - in blühenden (=leistungsfähigen) Volkswirtschaften.

Was soll ich mit der Antwort anfangen?
Benennst Du auch konkret wen Du damit meinst?

Du laberst Dir hier mal wieder einen zurecht und es drängt sich das Gefühl auf, dass Du Dich in all Deinen Beiträgen und Grafiken irgendwie verlaufen hast.

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Er könnte ja auch auf so eine recht einfach strukturierte Frage eingehen um einen konstruktiven Dialog zu starten, aber er postet eben lieber eine vollkommen sinnfreie Statistik.

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Nun…das ist ja auch kein Weltuntergang…

Das ist reichlich naiv. Die Wirtschaft wird immer über zu viele Regularien jammern, darauf hinweisen dass es diese woanders nicht gibt und damit drohen, Arbeitsplätze dahin zu verlegen. Die Autokonzerne haben 2022 zusammen 41 Mrd. verdient und Rekorddividenden gezahlt nachdem sie im Jahr davor Mrd. an Kurzarbeitergeld bekommen haben. 2021 musste der Bund 17 Mrd. zuschiessen. Und was ist Industriestrom anderes als ein Subvention die Du und ich für die Industrie bezahlen. Daran krankt‘s bei uns massiv. Probleme und Krisen sollen sozialisiert werden während Gewinne unbedingt privat bleiben müssen!

Ich kann das Gejammer der Auto industrie nicht mehr hören. 40% der Autos gingen 15 Jahre lang nach China, die bis 2030 noch 2% Verbrenner zulassen werden. Und jetzt hättens gerne wieder Rettungsschirme weil ihnen ihre Cashcows weggebrochen sind!

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Was soll man da noch konstruktiv diskutieren?
Du machst dir ja nicht mal die Mühe deine Behauptung zu belegen.

Wenn ich nur allgemein anmahne, die Belange der Wirtschaft in den Überlegungen der Energiewende überhaupt zu diskutieren, erhebt sich ein Sturm der Entrüstung über meinen vermeintlichen Kotau vor den bösen Kapitalisten.

Also gut, ich bin der Naive, Denkfaule, der nicht sieht, dass man die Wirtschaft nur zu ihrem Glück zwingen muss.

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Nein mein Freund. Die Aussage „Klimaschutz nur soviel wie unsere Wirtschaft leisten kann“ hat eine andere Qualität als „die Belange der Wirtschaft in die Überlegungen der Energiewende zu diskutieren“.

Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Ansätze. Mach dich hier bitte nicht zum Opfer!

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Was willst du von mir?

Wenn hier jemand ungenau zitiert, dann du!

Echt jetzt? :smiling_face:

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Tja, so sind manche. Hier bei mir kickt die Klimakatastrophe schon so, dass in den Alpen, im „Wasserschloss Europas“ auf gut 720m üNN die Quellen versiegen. Konkret kommt bei mir tatsächlich seit vier Tagen nichts mehr, auch der Regen von Dienstag oder gestern hat daran nichts mehr geändert. Und andere schreiben halt, dass man die Wirtschaft nicht überfordern darf. Ja, dann lässt man halt Privathaushalte wirtschaftlich über die Klinge springen, während die Konzerne weiter schön Dividenden zahlen können. Kann man schon so sehen…

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Mein Blutdruck ist tippi toppi - dank Bisoprolol, bestimmt nicht dank Alrik.
Ärgert mich sein Post? Na ja, zumindest möchte ich ihn nicht unkommentiert lassen.
Wie man meine Aussagen so verdrehen und in falsche Zusammenhänge einbauen kann, ist rhetorisch durchaus gut gemacht.
Allerdings geht es hier nicht mehr um Missverständnisse, die man ausräumen könnte oder sollte, meine Äußerungen hier sollen von vornherein diskreditiert werden.
Keine Ahnung ob das überhaupt noch groß gelesen wird, was hier im Fred geschrieben wird… Ich werde mich hier immer wieder mal melden (so lange die Mods diese Freds offen lassen), wenn es mir passt.
Schönes Restwochenende und toi toi toi für Sonntag.

Schön, dass Du Dich direkt gemeint fühlst. Dann wird das schon auch so sein.

Da habe ich aus dem Gedächtnis heraus nicht 1:1 zitiert. Ich sehe aber keine großen Unterschied in der Aussage, bei der die Wirtschaft definiert was sie leisten kann.

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Auf Alrik reagiere ich nicht mehr inhaltlich, der missversteht mich absichtlich.
Bei dir sehe ich das nicht… also probiere ich es weiter.

Ich habe nie gefordert, dass die Wirtschaft selbst definieren können soll, was sie leisten kann (man kann meinen Text so auslegen, daher meine Korrektur). Den Rahmen setzt die Politik.
Ich glaube halt dass wir gesamtwirtschaftlich an einer Grenze sind (auch weil sich die Welt verändert hat): hohe Energiekosten, seit Jahren kein Wachstum, Verlust von Arbeitsplätzen in der Industrie…
Ich finde daher, dass man Frau Reiche machen lassen soll (sie wird ja eh eingebremst: durch die EU, durch Minister Schneider etc) ohne sie von vornherein als reine Lobbyistin (dass sie eine BIAS hat würde ich nicht bestreiten) oder als Scheuer 2.0 zu verteufeln.

Das sind die aktuellen Themen an denen sie dran ist:

Ich kann viele Details nicht beurteilen. Vieles klingt für mich aber logisch. So ist zB ziemlich evident, dass bei PV Freiflächenanlagen ökonomisch sinnvoller sind als die Anlage auf dem Dach. Daher ist die Kürzung der Einspeisevergütung für mich plausibel.

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Ich mach mich jetzt dann auf den Weg zum Stadion. Antwort daher demnächst …

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„Rechnet man alles zusammen, was in den Übertragungsnetzen und den Verteilnetzen an Anschlusszusagen erteilt wurde, kommt man bis zum 1. April 2026 auf insgesamt fast 80 Gigawatt Leistung“

Batteriespeicher: Selbst ihre Fans haben diese Technik dramatisch unterschätzt - Kolumne - DER SPIEGEL

(leider Paywall)

Hier scheint sich mit den Großbatteriespeichern eine Technologie schneller (und weitgehend ohne Förderung) zu etablieren als selbst „Fans“ erwartet hatten.

Das löst nicht das Problem der Überbrückung von Dunkelflauten, aber es hilft den jetzt schon zeitweise bestehenden Überschuss an Stromproduktion von Wind+Sonne nutzen zu können.

Ich habe keinen spiegel.de-Zugang und konnte den Artikel trotzdem lesen. Spoiler: Frau Reiche kommt nicht gut weg.
Außerdem bin ich verwundert, dass Du einen Artikel eines „grünen Lobbyisten“, der nur reine Meinungsartikel (und Deiner Meinung nach keine Sammlung von Argumenten) schreibt, verlinkst. (Mal ganz davon, dass die Artikel von Stöcker so gut mit Belegen unterfüttert sind, wie kaum eine andere Kolumne im Netz). Im Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass er vor 21 Monaten schonmal in einer Kolumne auf den rasanten Ausbau von Energiespeicher, konkret Akkus, verwiesen hat.
Wenn ich auf dieses Thema verweise bin ich weltfremd und will die Deindustrialisierung.
Und da sind wir halt wieder beim Taubenschach.

Er berichtet in dem Artikel weitgehend über Fakten. Die Fakten sind positiv. Wenn er den Trend vorhergesehen hat, schön für ihn.

Meine Meinung zu Stöcker hat sich nicht geändert.

Reiche hat das Zulassungsverfahren geändert:: Umstellung vom „Windhundprinzip“ (unter Habeck viele Zombie-Projekte) auf ein Reifegradprinzip plus Baurechts- und Zulassungserleichterungen

Wie in jeder seiner Kolumnen, die ich bisher gelesen habe. Alles super belegt und vor allem auch verlinkt.