Neuen Verein gründen mit Vorbild FC United of Manchester

Wäre es bei 1860 nicht denkbar, dass man sich wie einige Fans von Manchester United vom Investorenverein distanziert und einen eigenen demokratischen Verein gründet wie den „FC United of Manchester“?
Ich finde es einfach überragend, wie sich die Fans zusammengeschlossen haben und ihren eigenen Verein gegründet haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/FC_United_of_Manchester

http://www.fc-utd.co.uk/

Mit dieser Neuorientierung würde ich die besten Chancen für die Zukunft sehen, um wieder eine 1. Mannschaft zu haben, die nicht durch die fehlende Spielberechtigungslizenz der KGaA eingeschränkt ist.

Gibt es Leute, die bei diesem Projekt mitmachen würden?

Gibt’s doch schon. WBS fungiert aber momentan noch als spielpartnerschaft als 3. Und 4. von 1860.
Wäre enorm wichtig die Klassen zu halten und weiter aufzusteigen für den ärgsten Fall der Fälle.

So meinte ich das nicht.

Ich meinte eine komplette Abspaltung vom Hauptverein mit eigenem Trainingsgelände und Austragungsspielfeld/Stadion.
Wie eben in Manchester.
Also auch mit neuem Namen und neuem Logo.

Genau und dann fragst an Mecki ob er was dazu tut.

Den einzigen, denen eine Aufspaltung der Blauen Freude bereiten wuerde, waeren die Roten.

Ich bin seit meiner Kindheit Fan des TSV 1860 München. Mit einem neuen Münchner Verein - egal wie Name und Logo und Spielstätte sind - würde mich als Landshuter nullkommanull verbinden. Das wäre dann wohl tatsächlich ein rein Münchner Verein für Münchner.

Ok, kann ich verstehen.
Stell dir mal folgendes Szenario vor:
Trotz aller Bemühungen des Verwaltungsrats wird sich die KGaA nicht vom Investor lösen können.
Ebenso bleiben dem e.V. weiterhin die Hände gebunden, um im Hauptverein des TSV 1860 e.V. eine neue 1. Mannschaft zu gründen, die eine Spielberechtigung für höhere Ligen erhält.
Ebenso fällt die 50+1 Regel und der e.V. ist raus in der Entscheidungsgewalt.
Das würde bedeuten, man müsste es akzeptieren.

Würdest du weiterhin die Spiele anschauen?
Wie wäre deine Haltung der KGaA gegenüber?

Das ist doch total am Thema vorbei. Der Verein ist doch nicht das Problem. Wir haben einen starken, lebendigen Verein mit weit über 20.000 Mitgliedern. Was willst denn da für einen neuen Gründen?

Unser Problem ist die schwindsüchtige ausgegliederte Kapitalgesellschaft mit ihrem schwindligen Gesellschafter.

Es geht ja nur um die Fußballabteilung.
Diese hat dann keine Handlungsfreiheit, da die Lizenz für eine neue 1. Mannschaft verwehrt bleibt.
Das heißt: Willst du eine 1. Mannschaft sehn, musst du zu Hasans KGaA gehn.
Und da haben doch bestimmt viele überhaupt keinen Bock drauf, oder?

WBS spielt jetzt in der Royal Bayarian Liga.

Dafür musst aber keinen neuen Verein gründen, sondern den Kooperationsvertrag kündigen.

Die Idee löst ein Problem das wir gar nicht haben. Und wir haben genug Probleme.

Und was ist, wenn sich der Kooperationsvertrag nicht kündigen lässt und dann 50+1 fällt?

Haben wir die Aufspaltung nicht schon längst im Verein?
Da bekämpft einer den anderen. Mehr Spaltung geht glaub ich gar nicht mehr bei Sechzig.

Wenn ein Neumember in seinen ersten Beitraegen von einer Abspaltung und Vereinsneugruendung fantasiert werde ich den leisen Verdacht nicht los, es koennte sich moeglicherweise um einen roten Troll handeln.

Und WBS wurde gegründet als der Verein unter KHW und Delegiertensystem…mit Verlaub…Scheiße war. Anders als heute.

Leider ist die erste des e.v. noch weit von den Regionen entfernt bei denen ein Aufstieg an den blöden Verträgen scheitern würde.
Dh zum einen es wäre gut, wenn der Verein da mehr investieren würde, zum einen ärgere ich mich, dass ich es auch wieder nicht geschafft habe ein Spiel zu besuchen.

Ich kann dich beruhigen. Bayern Fan bin ich bestimmt nicht.
Mich hat einfach mal interessiert, ob das Thema wie bei „FC United of Manchester“ schon mal in Betracht gezogen worden ist?
Ich denke nämlich, dass sich alles bei Sechzig unumgänglich in die Richtung „Glazer-Manchester United“ bewegen wird.
Ich weiß ja nicht, wer das so toll finden würde? Ich glaube auch nicht, dass man hier noch großartig etwas gerichtlich mit Erfolg einklagen kann.

Ich werde mir Sechzig dann trotzdem noch weiter im Stadion anschauen, aber wenn sich Leute dazu entschließen sollten, einen Gegenentwurf des Fußballvereins zu starten, würde ich das befürworten und unterstützen.

Das sind aber sehr viele konjunktive: sollte 50+1 fallen, dann Ismaik (oder an wen auch immer er die KgaA dann verscherbelt) durchdrehen, bis dahin die Insolvenz stets abgewendet sein,sollte der Kooperationsvertrag tatsächlich unkündbar sein und das verbot, eine Mannschaft anzumelden, tatsächlich rechtmäßig sein, alle anderen Möglichkeiten versagen,

dann werde ich eben Footballfan. Und sollte das nicht funktionieren, kann man sich sowas überlegen.

Ja, es würde früher schon darüber diskutiert und mir hat schon auch sehr imponiert.

Im Moment sehe ich viele gute Leute in unserem Verein, die sich kritische Gedanken und v. a. auch gelungene Aktionen machen.
Da kann man verschiedene Gruppen unterstützen oder sich auch selbst einbringen.
Da möchte ich schon fast von Opositionsvielfalt sprechen.

Lieber pumpt auch unsere fussballabteilung alles Geld in die Jugend, von der man am Ende eh nichts hat, und gleichzeitig Schulden der kgaa weiter Stunde, während sich alle anderen, so auch eine evtl Frauenmannschaft oder mädchenjugendmannschaften, sich selbst tragen müssen. Finde, das Präsidium und die fussabteilungsleutung sollten hier ihre Politik ändern. Natürlich sollte man die Jugend weiter mit dem größten Teil der Mitgliedsbeiträge etc fördern, aber man könnte durchaus auch andere sparten und Abteilungen mehr unterstützen, als alles dem Rachen der kgaa hinterherzuwerfen.

Also mindestens mal das fett geschriebene ist weder ein Konjunktiv, noch ist das Futur hier die passende Zeitform… :wink: