Wir holen den Pokal nach Giesing!

[color=#000000][font=‚Arial, Helvetica, sans-serif‘]Am 13. Juni 2014 jährt es sich zum
50. Mal, dass die Fußballer des TSV 1860 den DFB-Pokal gewonnen haben.
Dabei wurde zum letzten Mal die „alte“ Trophäe an den Sieger vergeben. [b]
Eine Nachbildung des silbernen Henkelpokals soll nun durch eine
Spendenaktion finanziert und angeschafft werden.

[/b]Der Wettbewerb um den Deutschen Vereinspokal wurde 1964 zum 22. Mal
ausgetragen. Dabei wurde zum letzten Mal der silberne Henkelpokal mit
den Vereinswappen aller bisherigen Pokalsieger vergeben. Darunter war
auch das der Löwen, die den Wettbewerb bereits 1942 (Endspiel: 2:0 gegen
Schalke 04) gewonnen hatten. Die Trophäe wird heute noch als
„Tschammer-Pokal“ bezeichnet, benannt nach dem nationalsozialistischen
Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten, der 1935 als Schirmherr
für den neuen Pokalwettbewerb fungierte. Bis 1944 hieß auch der
Wettbewerb „Tschammer-Pokal“. Seit der Wiederaufnahme des
Pokal-Spielbetriebs im Jahr 1952 lautet die Bezeichnung
DFB-(Vereins-)Pokal. Die alte Trophäe wurde damals weiterverwendet, das
aufgebrachte Hakenkreuz allerdings entfernt und durch eine Platte mit
dem DFB-Logo ersetzt. 1965 wurde der silberne Henkelpokal durch den
heutigen goldenen Pokal abgelöst.

[/font][/color][color=#000000][font=‚Arial, Helvetica, sans-serif‘] In der Trophäen-Sammlung des
TSV 1860 fehlt allerdings eine Nachbildung des 1964 und 1942 gewonnenen
Pokals. Die Fußballabteilung des TSV 1860 e.V. möchte daher zum 50. Jubiläum
des Pokalsieges von 1964 eine Nachbildung der Trophäe anschaffen. Die
Kosten hierfür belaufen sich auf 8.500 Euro. Um das Budget der
Abteilung, das in erster Linie der erfolgreichen Nachwuchsarbeit dienen
soll, nicht zu schmälern, soll die Anschaffung durch Spenden finanziert
werden.[/font][/color]
[color=#000000][font=‚Arial, Helvetica, sans-serif‘] Ziel ist es, die
Pokal-Nachbildung zum Start der Saison 2014/15 gemeinsam mit unserer
Siegermannschaft von 1964 in Giesing zu präsentieren. Für die
Anfertigung der Pokal-Nachbildung benötigen wir Eure Spenden!
[/font][/color]

[color=#000000][font=‚Arial, Helvetica, sans-serif‘]Hier die Bankverbindung:
Bank: Stadtsparkasse München
Konto-Nr.: 4390
BLZ: 701 500 00
IBAN: DE08701500000000004390
BIC: SSKMDEMMXXX
Verwendungszweck: Pokalnachbildung[/font][/color]

[color=#000000][font=‚Arial, Helvetica, sans-serif‘] Die ersten Spendenzusage konnte der Initiator der Aktion, Fußball- Vize-AbteilungsleiterRoman Beer, bereits entgegennehmen: Harry Zapfe,
der bekannte Sammler von Löwen-Devotionalien, spendete spontan 500 Euro
für den Pokal, als er von der Idee hörte. „Wir hoffen nun, dass
möglichst viele Mitglieder, Fans, Fanclubs und Freunde der Löwen diesem
Beispiel folgen und uns die Anschaffung des Pokals ermöglichen“, zeigt
sich Beer optimistisch. Und Pokalsieger Manni Wagner
verspürte bei der Nachricht über die Aktion schon erste Vorfreude: „Es
wäre sehr schön, wenn wir im Sommer nochmal den Pokal in Händen halten
und mit den Fans unseren Erfolg von 1964 feiern könnten.“[/font][/color]

[color=#000000][font=‚Arial, Helvetica, sans-serif‘] Übrigens: Die Spender werden im Internet und in den Printprodukten des TSV 1860 München namentlich erwähnt.

Siehe auch:
http://www.tsv1860.org/fussball/neuigkeiten/spendenaufruf–wir-holen-den-pokal-nach-giesing!_691
[/font][/color]

an sich ein sehr, sehr gute idee!
allerdings find ich es persönlich traurig dass der tsv 1860 keine 8500€ zusammenbringt um den pokal zu kaufen. sollen doch die spieler auf einen bruchteil (!) ihres monatsgehalt verzichten und die summe wäre schnell erreicht. wäre nach den letzten spielen sicher kein schlechtes zeichen.
so müssen, wieder mal, die fans angepumpt werden.

Gute Idee! Man sollte mit dem Anliegen auf jeden Fall einmal alle Mitglieder des Profikaders persönlich anschreiben, mich würden die Reaktionen gerade in der jetzigen Situation schon interessieren. Das wäre die Gelegenheit, wenigstens symbolisch eine gewisse Solidarität mit der Geschichte eines Vereins zu bezeugen, dessen Gegenwart man gerade in den Abstiegsstrudel der Zweiten Liga versenkt. Oder eben zum Ausdruck zu bringen, dass man sich für die Vergangenheit seiner momentanen Zeitarbeitsfirma herzlich wenig interessiert, weil man nächste Saison vermutlich schon wieder ein Leibchen mit neuen Farben trägt und an alten Pokalen in den Vitrinen anderer Vereinsmuseen vorbeigeht.

Angesichts des wiederholten Totalversagens der Mannschaft in dieser Saison müsste man sowieso negative Leistungsprämien ausloben und direkt vom Gehalt abziehen. So viele Pokale hat Sechzig noch gar nicht gewonnen, wie man von diesem Geld nachtöpfern lassen könnte.

Bei 27 Spielern im Kader dürfte eh keiner finanziell überfordert sein.

Der Verein schafft es 50 Jahre lang nicht, sich um seine Trophäen so sorgsam zu kümmern, wie man es eigentlich erwarten könnte und jetzt sollen die Fans ran?

Return to sender mit dieser fast schon unverschämten Aktion.

Sicher nicht durch die Fans…gibt genug Großverdiener im Verein.
kopfschüttel

Wer ist denn Deiner Meinung nach „der Verein“?
In meinem Verständnis sind das die rund 20.000 Mitglieder, davon ca. 17.000 in der Fußballabteilung (FA).
Die Beiträge Letzterer werden in erster Linie für die Hauptaufgabe der FA, die erfolgreiche Jugendarbeit, verwendet.
Natürlich könnte man auch hergehen und die 8.500 Euro aus dem FA-Budget zahlen und dafür den Jugend-Etat kürzen. Dann möchte ich aber das Geschrei nicht hören…
Die FA-Leitung findet es daher sinnvoll, dass diejenigen Mitglieder, Fans, Freunde und Förderer des TSV 1860, die den Pokal nach 50 Jahren gerne in der Vitrine des Vereins stehen sehen wollen, die Anschaffung unterstützen. Ob und wieviel man spendet, bleibt damit jedem selbst überlassen.
Was daran unverschämt sein soll, verstehe ich nicht.

Schöne Grüße
Roman Beer (stv. FA-Leiter)

Ich denke es sollen die zahlen die das Geld des Vereins letztendlich bekommen. Also die KGaA.
Die bekommt nämlich auch die Nachwuchsspieler die mit Mitgliedsbeiträgen ausgebildet werden um dann mit ihren Ablösen den Profibetrieb zu finanzieren.

Also die KGaA ist da in der Pflicht!

Zunächst einmal: Dies ist keine Kritik an deinem Einsatz.

Ich sehe hier aber halt andere in der Pflicht, zum Beispiel, wie meine Vorredner schon völlig richtig angemerkt haben, die KGaA. Derartiges gehört für mich in den Marketing-Etat. Und ich finde es erstaunlich - aber das nur am Rande – daß erstens das „Fehlen“ dieses Pokals 50 Jahre lang keinem Verantwortlichen, keinem Funktionär aufgefallen sein will (wofür beschäftigt 1860 eigentlich Fachleute für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing?) und daß zweitens in all den Jahren kein einziges Mal Mittel zur Behebung dieses Mankos zur Verfügung gestanden sein sollen.

Insofern: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Wer also meint sein Scherflein auch hierzu beitragen zu müssen, kann dies natürlich tun.

Da kann ich dir nur zustimmen! Dass für so eine Aktion wieder die eigenen Fans und Mitglieder angepumpt werden, halte ich auch für eine absolute Frechheit! Sowas kann es auch wiedermal nur bei Sechzig geben. Ebenfalls bin ich der Meinung, dass man lieber mal mit der Profi-Mannschaft über die Finanzierung sprechen sollte. DAS wäre zumindest für mich ein Schritt, der mich wenigstens wieder ein bisschen mit dieser lustlosen und unmotivierten Truppe versöhnen würde.

Spieler kommen und gehen. Da haben doch die wenigsten einen Bezug dazu.
Wir als Fans und Mitglieder machen doch den Verein aus.
Wir werden uns in Jahren noch an alles Positive wie Negative erinnern.
Da brauch ich keine Pseudo-Aktionen von irgendwelchen Profis, die nächstes Jahr eh weg sein könnten.

Ich werde das mit den andren bei uns im Fanclub besprechen und mich für eine finanzielle Unterstützung einsetzen.

Meines erachtens eine gute Aktion von der Fußballabteilung.

Wer nicht will - muß nichts geben.

Wer möchte - darf etwas geben.

Es ist so einfach :slight_smile:

Ich für meinen Teil rede nicht von den Spielern, sondern von dem Teil der Fußballabteilung der für die 1. Mannschaft zuständig ist.
Sich also auch um die Vervollständigung der Vitrine mit den Pokalen und Trophäen zu kümmern hat, die von der 1. Mannschaft gewonnen wurden.

Also ich finde die Idee super und werde mich auch mit einem kleinen Betrag beteiligen. Das die Profis viel Kohle haben ist mir egal. Immerhin müssen wir das Ding dann nicht verwerten, wenn Hasan Ismaik seinen Laden doch mal zusperren sollte.

Und wer soll das Deiner Meinung nach sein? Die Fussballabteilung ist für die beiden Herrenmannschaften, die Jugendmannschaften ab der B-Jugend abwärts und für Schiedsrichter, Ordner, alte Herren etc. zuständig. Die erste Mannschaft sowie die U23 gehören bekanntlich zur KgaA.

Und um noch mehr klugzuscheißen: Als der Pokal gewonnen wurde, gab es das Konstrukt so noch nicht und die Fussballabteilung war somit zuständig!

Ich persönlich finde die Idee sehr gut. Und wie bereits geschrieben, wer etwas geben will: Super! Und wer das nicht will: auch recht!

Frechheit bei den Fans betteln zu gehen! Bei so einer S… was uns heuer die Mannschaft, der Verein wieder schmecken hat lassen kommt ihr mit sowas?
Schämt euch!!!
Es gibt bei weitem wichtigeres bei 60!

Auch bei X-Tausend kann für den Pokal gespendet werden:

http://www.tsv1860.org/fussball/neuigkeiten/historischer-pokal–spenden-beim-x-tausend-spiel_710

Eine Nachbildung des Pokals für 8.500 Euro? Brauchts des? Ich sage nein…rausgeschmissenes Geld. Immerhin wird das ganze durch Spenden finanziert und geht nicht zulasten der Abteilung. Trotzdem stelle ich mir da die Sinnfrage.

Welchen Sinn macht es Fussballprofis Villen in Grünwald zu finanzieren? Sinnfragen und Fussball passen selten zusammen.

Aber ist denn das Geld wirklich noch nicht zusammen? Ich würde ja vielleicht noch einmal nachlegen aber der Betrag müsste doch eigentlich längst zusammen sein!?

Fußballprofis sind wesentlich unterhaltsamer als eine vor sich hin staubende Pokalnachbildung. Die Gehälter sind diskutabel, allerdings sollte man dabei auch berücksichtigen das die Karriere eines durchschnittlichen Fußballers meistens mit anfang/mitte Dreißig beendet ist und er sich sein in der Zeit verdientes Geld auf sein restliches Leben aufteilen muss.