WM 2026 (inkl. Quali) - Traum-WM oder Fussballhölle?

Auf eine Art kann dem Fußball gar nichts besseres passieren, als von den korrupten Verbänden befreit zu werden und von privatwirtschaftlichen Unternehmen mit einigermaßen vernünftigen Governance-Strukturen organisiert zu werden. Wen man dann das Umfeld der etwaigen Investoren hört wird es einem dann aber doch recht schnell übel. Aber grundsätzlich haben’s die Verbände für mich inzwischen so weit getrieben, dass ich den Fußball lieber in den Händen von Coca Cola und McDonald’s sehe als von FIFA und UEFA.

Laut ntv-eilmeldung drohens Boykott aller FIFA Turniere an.

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Dazu gehören dann auch die Klub WM und alle WMs, auch Frauen und Junioren.
Das würde die FIFA zerreissen.

Jawollo, eine Europameisterschaft mit 64 Nationen, oder doch 128? Das ist die Lösung.

Australien ist schon beim ESC dabei. Passt. Südamerika war früher eh Spanien und Portugal. Passt. Japan Achsenmacht. Zwar unschön, aber was soll’s? Kanada war British Empire, Mexiko hatte einen Ösi als König, oder Prinzregenten. Der ganze Maghreb unter 25 befindet sich sowieso schon in. Europa. OK, das Thema ist vielleicht auch belastet. Aber sonst? Jungs, dat läuft. :zany_face::joy::zany_face::joy::zany_face:

Ein gewisser Blogger dürfte jetzt in der Zwickmühle sitzen.
Richtige Verzwerger, diese UEFA.

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Hier die Lösung : CONIFA-Weltfußballmeisterschaft

Die CONIFA-Weltfußballmeisterschaft ist ein alternatives Fußballturnier für Staaten, Minderheiten, staatenlose Völker und Regionen, die nicht Mitglied der FIFA sind. Sie wurde im Jahr 2013 gegründet und findet im Regelfall im Zwei-Jahres-Rhythmus statt

Aber was ich mich immer frage, wer hat denn irgendwann, irgendwem die Vollmacht gegeben, den Fußball zu verkaufen? Gesehen über mehr als 100 Jahre Entwicklung

Wer waren die Gründer der Fifa?

Was berechtigt die Fifa, ein Monopol zu halten und selbstherrlich es auszubauen und Veranstalter zu Knebelverträgen zu zwingen?

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Eine Boykottdrohung ist letztlich die einzige Möglichkeit. Natürlich muss man im Zweifel auch bereit sein, sie durchzuziehen. Vielleicht zunächst bei einer U17- oder U20-WM. Ohne die UEFA wäre eine WM nichts mehr wert.

Die erforderlichen Mehrheiten hätte Infantino vermutlich relativ leicht zusammenbekommen. Das ist aber ein grundsätzliches Problem des FIFA-Systems: Verbände wie Anguilla, die Cookinseln und Montserrat, die zusammen weniger Einwohner als Freising haben, verfügen über das gleiche Stimmgewicht wie Deutschland, England und Frankreich.

Von diesem Moment an wird jede Entscheidung über den internationalen Spielkalender, jede Entscheidung über Wettbewerbsformate und jede Entscheidung, die die Zukunft des Fußballs prägt, nicht mehr davon bestimmt, was dem Spiel am besten dient, sondern davon, was den Aktionären am besten dient. Dieses Modell hat im Weltfußball keinen Platz. Die Zukunft des Fußballs darf nicht von den Erwartungen derer diktiert werden, deren oberste Pflicht darin besteht, den finanziellen Ertrag zu maximieren. […] Der Fußball darf seine Zukunft nicht für finanziellen Gewinn verpfänden.[…] Niemand hat die moralische Autorität, das zu verkaufen, was er lediglich treuhänderisch für die nächste Generation verwahrt.

Sehr schön, dass die UEFA das so sieht. Insofern gehe ich davon aus, dass die nationalen Verbände zukünftig wieder eigenständig Freundschaftsspiele vereinbaren können, statt „die Entscheidung über die Wettbewerbsformate“ der UEFA mit ihrer Nations League zu überlassen, die Europameisterschaft wieder auf 16 Mannschaften begrenzt wird, um den internationalen Spielkalender zu entzerren, Europapokalspiele künftig dann stattfinden, wann die Vereine die größtmöglichen Zuschauerzahlen erreichen können statt dann, wie es die TV-Verträge vorschreiben, weil das ja dem Spiel dienen würde, und die rund 90% der Vereine der letztjährigen Champions League, die ihre Anteile an internationale Investoren verkauft haben, statt sie „treuhänderisch für die nächste Generation zu verwahren“, konsequenterweise aus der Champions League ausgeschlossen werden, weil schließlich niemand die moralische Autorität hat, die Zukunft des Fußballs für finanziellen Gewinn zu verpfänden.

Während die wichtigste Trophäe des europäischen Vereinsfußballs seit über zwei Jahren beim katarischen Staatsfonds liegt.

Was für eine Doppelmoral.

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Als Ergebnis der heutigen Diskussion werden keine UEFA-Nationalmannschaften an FIFA-Wettbewerben teilnehmen, solange diese Vorschläge auf dem Tisch bleiben - es sei denn, dieser Vorschlag wird vollständig verworfen und es werden verbindliche Zusicherungen gegeben, dass die FIFA ihre Führung oder Wettbewerbe niemals wieder für privates Eigentum öffnen wird.

Der Absatz aus der Erklärung kann durchaus auch als Ultimatum an die FIFA verstanden werden. Ab dem 5. September soll in Polen die U20-WM der Frauen stattfinden. Bleibt die UEFA bei ihrer harten Linie, müsste folglich bis dahin eine Lösung gefunden werden.

Was hab ich mich während der WM über den Schaum vor deinem Mund geärgert…aber dafür gibt’s ein ganz dickes :blue_heart:

Das stimmt, wäre schön, wenn die UEFA auch im eigenen Kontext immer so handeln würde, wie sie hier scheinheilig tut.
Aber trotzdem ist es hier richtig.

Es ist schon ein Unterschied ob man Fernsehrechte vermarktet und die Zahl der Spiele erhöht.
Oder ob man einen kompletten Wettberwerb verkauft und damit Eingriffe in das Spiel selbst(obligatorische Trinkpausen für Werbung, 30 Min. Halbzeitpause etc) macht. Und das wäre ja erst der Anfang.

Vor Allem will Infantino ja nicht die FIFA stärken, sondern seine Wiederwahl sichern und sich seinen Rentenvertrag in dieser neuen Gesellschaft sichern deren GF er ja werden soll. Die FIFA würde da für WMs ja zum Zuschauer und er hätte dauerhaft das Sagen.

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Concacaf etwas überraschend, wobei ja das Geld nicht wirklich abgelehnt wird, sondern nur die Art und Weise wie Infantino das macht.

Asien auch nicht dabei, das war es wohl mit dem Verkauf.

Dazu könnte es auch langsam aber sicher eng für Infantino werden, wenn die UEFA und die AFC sich eventuell auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können.

Das Geschwafel von Infantino von heute erinnert mich doch stark an die umnebelten ausweichenden Aussagen vom Dicken. Ein Wahnsinn wer auf solchen Positionen sitzt und sich die Taschen voll machen möchte.

Vielleicht jemanden von der UEFA, der da 19 Jahre Erfahrung hat, damit man endlich Ordnung in den korrupten Laden bekommt. Wait a minute…