Ablösesummen im internationalen Fussball

Nachdem Real(wer sonst) nun auch die 100Mio€ Marke geknackt hat, muss man sich das mal näher vor Augen führen.

Ein Verein der nach Financial Fairplay international keine Rolle mehr spielen dürfte, kauft sich einen Spieler für eine Summe, mit der sich die meisten anderen Profi Vereine ein neues Stadion bauen könnten.
Das die Häfte der Summe durch den Özil Transfer gegenfinanziert wird, ist fast schon egal.

und nun? ich, du und eigentlich keiner wird das ändern können. das ist der moderne fussball.
verstehe die aufregung nicht.

Kannst ja mal hier schauen:

klick

So wird es beim Bale auch sein. Die haben die Kohle alleine durch Trikotverkäufe Ruck Zuck wieder drinnen!

das stimmt schon so alles,…trotzdem ist es gerade im Fall Madrid erstaunlich, bei 600,000,000 euro Schulden,
so einen Einkauf zu machen,…es alleine zu dürfen,…ist ja auch nicht das erste Mal.Wenn ein Club solide wirtschaftet, kann er meinetwegen 250,000,000 ausgeben,…aber solide is bei Madrid gar nix.

Dieses UEFA Fairplay,ist doch jetzt schon ein Witz…gerade wenn es span. Teams betrifft.Dafür is der Verband viel zu „mächtig“ dass denen irgendwas passieren würde.

Wie der Wind pfeift:
„Während Spanien die EU um 100 000 Millionen Euro bittet, um sein Finanzsystem zu stabilisieren, schulden spanische Profi-Fußballclubs der Regierung mindestens 1000 Millionen Euro allein in Form von unbezahlten Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen“,
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Rote-Karte-Fussball-Schuldenclubs-im-Abseits-2449865

Das Financial Fairplay hat seinen Rückhalt auch mehr in Nord- und Mitteleuropa.

In Südeuropa hat man da einfach andere Vorstellungen.

Real wird nie insolvent werden. Irgendeinen reichen Gönner gibt es da immer, für den es eine Ehre ist, so einen Klub retten zu dürfen.

klar…schlimm ist halt,dass es am Ende die Vereine trifft,die meinetwegen wg. 500,000 ne Lizenz net bekommen,und etwas tricksen müssen.

und zu Madrid,…„Staat und Mafia“…in vielen Fällen wohl oft das selbe :smiley:

„Um das zu erreichen, nahm Real immer wieder Hilfe der Politik in Anspruch. 2001 verkaufte der Verein sein Trainingsgelände für damals 849 Millionen Mark an die Stadt Madrid. 2011 dann kaufte wieder die Stadt Madrid Real Ein Stück Land neben dem Bernabeu-Stadion für 22,7 Millionen Euro ab; 1998 war das gleiche Grundstück auf einen Wert von 421 000 Euro geschätzt worden. Mittlerweile untersucht die Europäische Kommission den Deal, wie die britische Zeitung „The Independent“ berichtet. Der Verdacht: Madrids Stadtrat soll das Land weit über Preis gekauft haben, um Real einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Fest steht aber: Wenn Real Madrid in den letzten Jahren einen Spieler wirklich wollte, hat es ihn auch bekommen.“

Im Fußball ist es doch wie im wahren Leben, die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Die Großen können tun und lassen was sie wollen, die Kleinen verrecken am langen Arm.

Financial Fair Play ist doch ein Treppenwitz !!

War aber bisher auch ein Mentalitätsunterschied (ich sage bewusst bisher, denn ich weiss nicht , ob sich die Haltung im Zuge der Massenarbeitslosigkeit in Spanien nicht doch ändert ) : Die Fans von Real sagen nicht "sind die verrückt, für 1 Spieler so viel Geld auszugeben " sondern sind stolz darauf, daß WIR uns so einen Spieler leisten können.

So isses halt.