In mancher Hinsicht sicherlich ein Profi, aber in anderen Themen mehr Azubi.
Es gehört halt das Rundumpaket, zu einem wirklich guten GF… und natürlich auch viel Glück, dass manche Themen eher später aufploppen.
Man muss nicht für jeden Bereich jemanden haben der 200 Tsd EUR oder mehr verdient. Man kann ein modernes mittelständisches Unternehmen mit einer Bilanzsumme von 15 Mio EUR (Wie wir sind) auch einfacher aufbauen und strukturieren und trotzdem alles im Blick haben.
Ein vernünftiges Controlling zum Beispiel kann aus einer Person bestehen die keine Führungskraft ist. Das Scouting kann zum Beispiel auch sein das man einen fähigen Mitarbeiter hat und Berater beauftragt und nach Erfolg bezahlt.
Man muss auch nicht alles gleich sofort auf einmal aufbauen aber man sollte jemanden haben der einen Plan hat wo man hin will und dazu brauchst du dann auch die entsprechenden Strukturen. Klar das man in der Vierten Liga nicht alles gleich sofort benötigt aber einen Plan sollte man schon haben wo man hinwill und nicht wieder mit einer Person die für alles verantwortlich sein soll und auch alles selber machen soll. Das geht dann genauso wieder in die Hose.
Genauso wie ständig alle rausschmeißen wenn es nicht ganz so läuft und alle Pläne über den Haufen schmeißen.
Alles schön geschrieben, BWL 1. Semester.
Wie wäre es den einfach mit Erfolg? 2. Auch mal festhalten an Angestellten (Vertrauen und weniger Zahlungen an nicht mehr Beschäftigte). 3. Die Situation realistisch einschätzen. Die Regionalliga ist keine Schwammerlliga. Somit werden andere Summen fällig.
Auch jetzt verkennen manche die Situation. Holzbein Kiel ist wahrscheinlich der höchstklassige Gegner in der nächsten Saison.
Man kann sich zum Beispiel mal die interne Struktur in Nürnberg ansehen. Die haben so etwas in der Art schon aufgebaut.
- Ressort: Sport (Sportvorstand)
- Ressort: Strategie und Marketing ( Vorstand)
- Ressort: Finanzen und Controlling (Finanzvorstand)
Zum Beispiel ist das 3. Ressort aufgeteilt in eine zentrale Steuerung und Kaufmännische Abteilung und so weiter. Kann man alles nachlesen.
Erfolg wirst aber nicht herzaubern einfach weil man das will.
Ich gehe davon aus das man mit der aktuellen Mannschaft (Und die ist sicher nicht schlecht) einen Platz zwischen 8 und 13 einnimmt. Oder siehst du da mehr aktuell?
Also wo soll der ERfolg einfach herkommen. Vor allem dann macht man die gleichen fehler wie bisher. Von heute auf morgen denken.
Sende doch deine Bewerbung an die Grünwalder Straße 114 ![]()
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Zum Thema Controlling: Ich bezweifle ernsthaft, dass wir versehentlich in der KGaA das Geld verpulverten. Das war mit Plan und Ansage.
Da hilft dir das beste Controlling nix ![]()
Ich sehe mehr. Wir sind kein Top Favorit. Es werden noch drei bis vier andere Spieler kommen. Aber im GWS sind wir nicht zu schlagen. Auswärts sehe ich das Manko der Jungen. Die Zahlen, welches Geld in der Regionalliga benötigt wird, kann ich nicht nachvollziehen. Vilzing wird keine Million haben und war letztes Jahr weit vorne. Die Zweitvertretungen sind schwierig einzuschätzen. Ich denke aber ein 5. Platz sollte möglich sein. Das was eher ein Problem wird, sind die Spalter, die momentan unterwegs sind. Einen OG kriegst du nicht weg. Zudem Middle East und seine KI werden weiter blubbern. Dann hast ja noch den Gräfer und die Kreisverkehr -Anbeter aus z. B. Olching. Jeder für sich ist ein Risikofaktor. Sollten die Nebengeräusche unterdrückt werden können, sind wir besser wie Platz 5. Ansonsten benötigt man viel Popcorn.
Ich habe kein Problem damit das wir 2-3 Jahre RL im Mittelfeld spielen allerdings ist mir wichtig das das drumrum proffesioneller Aufgebaut wird und eben das Ziel sein soll langfristig wieder 2. Liga zu spielen. Mit Hauruck geht das alles wieder in die Hose.
Das würde mir für die kommende Saison schon einmal ausreichen.
Es wäre meines Erachtens klug, wenn man sich diese Saison strategisch finanziell zurückhält. Man setzt finanziell nicht alles auf eine Karte und schließt die Saison im Mittelfeld ab. Warum?
Diese kommende Saison spielt der erste wieder Reli gegen den Nord Vertreter. Da investiert man viel nur um dann ggfs. in 2 Spielen zu scheitern, weil man nen schlechten Tag hat oder verpfiffen wird. Die Saison drauf geht der 1. der Regionalliga Bayern wieder direkt hoch. Da sollte man dann all-in mit einer dann evtl schon gewachsenen Mannschaft gehen.
Sehe nicht dass dann zu viele Sponsoren sagen „nein, zwei Jahre Regionalliga machen wir nicht mit“.
Wetten, dass doch? ![]()
Kann ich nicht folgen. Jedes Auswärtsspiel wird trotzdem ein Heimspiel sein.
Gleichzeitig werden viele Auswärtsteams richtig Bock haben im gws zu spielen…
Sehe nicht, dass wir hier oder dort massive Vor- oder Nachteile haben werden
Von welcher Zeit redest Du denn? (Edit: Und wer ist „man“?) Wenn man sich die letzten 15 Jahre ansieht, dann gab es ja nur wenige Phasen, in denen die zwei Gesellschafter der KGaA überhaupt an einem Strang gezogen haben.
Natürlich müssen die notwendigen fachlichen Geschäftsfelder bespielt werden. Bei der 1860 KGaA hat man es die letzten 15 Jahre ja oftmals nicht mal hinbekommen, sowohl Sport als auch Business in der Führung sauber zu besetzen. Seit dem Zwangsabstieg gab es eine Phase mit Gorenzel und Pfeifer, wo das überhaupt mal mittelfristig der Fall war.
Sonst braucht man sich nur unsere GFs anschauen. Nach Robert Schäfer hatten wir sieben Geschäftsführer, von denen nur einer (Rejek) länger als ein halbes Jahr im Amt war. Management by Schnappatmung. Ich habe meine Vermutung, woran das lag, und gehe davon aus, dass das in Zukunft besser wird.
Und das war ja kennzeichnend für die Ära Ismaik. Keine Strategie. Kein Plan. Beim kleinsten Gegenwind alles über den Haufen werfen. Personalauswahl nach Loyalität, nicht nach Kompetenz. Kosten noch und nöcher, für kurzfristige Bedürfnisbefriedigung. Ergebnisse rar gesät. Mittel- langfristige Verbesserung nicht vorhanden.
In unserer Lage wird immer erst der sportliche Erfolg eintreten müssen, danach sollten die Strukturen angepasst werden bzw. wachsen.
Andersrum macht’s für mich auch keinen Sinn. Was nützt der schönste Orga-Apparat, wenn man noch in Liga 4 rumdümpelt?
Aber das ist doch eine Henne & Ei Problematik. Wir müssen die bestmöglichen Strukturen aufbauen, die wir uns leisten können. Und die müssen sportliche Ergebnisse hervorbringen.
Das kurzfristige „sportlicher Erfolg jetzt“ haben wir jetzt über 20 Jahre lang gemacht, und es hat 20 Jahre nicht geklappt. Und es wird auch die nächsten 20 Jahre nicht klappen, wenn man nicht dafür sorgt, dass sich parallel die Strukturen Stück für Stück verbessern.
Wie macht man das „parallel“? Geht ja im Grunde erst dann, wenn klar ist, dass man aufsteigt.
Vorher macht’s, wie oben beschrieben“ keinen Sinn.
Wie macht man das parallel? Na man schaut sich an, was man für ein Budget hat. Und dann bestimmt man, was für den Spielbetrieb ausgegeben wird, und was man in mittel- langfristige Projekte steckt.
NLZ ist ein mittel- langfristiges Projekt.
Sponsorenakquise und Betreuung ist ein mittel- langfristiges Projekt.
Stadion ist ein mittel- langfristiges Projekt.
Turnhalle ist ein mittel- langfristiges Projekt.
Scouting auch.
Wenn man, wie unter Ismaik, immer auf Pump alles was man hat in den Spielbetrieb ballert, der unberechenbar ist und nicht planbar erfolgreich (Verletzungen, Schiedsrichterentscheidungen, Zufall etc.), dann steht man niemals im nächsten Jahr besser da als vorher. Wenn man immer 30-jährige Spieler holt, werden die nie in 3 Jahren besser sein als jetzt. Wenn man nicht die Frage stellt, wie man die Werbeeinnahmen mehr steigern kann als die Konkurrenz, wird man hier immer Boden verlieren. Wenn man sich nicht um seine Sponsoren kümmert, sind die irgendwann weg. Wenn man nicht daran arbeitet, Transfererlöse zu generieren, hat man keine. Wenn man nicht daran arbeitet, wie man sein Scouting verbessert, verbessert man es halt nicht. Etc.
Die letzten Jahre gingen immer runter. Wir haben aber nie die Verantwortungen an die Liga angepasst. Struktur heißt nicht unbedingt aufbauen, sondern auch an die Lage anpassen. Zudem wurden jedes Jahr die Heilsbringer nach kurzer Zeit entlassen. Das waren die strukturellen Defizite. Das weitere Geldabflüsse die in Richtung HI verkauft wurden, waren auch nicht förderlich. Wir brauchen keine Organisation, die keiner versteht, sondern die in der Lage ist zu wirtschaften. Schaut bitte z. B. Bayreuth an. welche Organisation ist da vorhanden? Ich brauche keinen Controller, um festzustellen, das es Miese gibt. Ich hoffe das geht jetzt in die richtige Richtung.
Wenn man als löwenfan in den letzten 25 jahren (bzw auch schon davo) eins gelernt haben sollte, dann niemals mehr all-in zu gehen…
Genau das was du schreibst habe ich ja geschrieben. Und wer der „man“ ist weiß ich nicht aber der oder diejenigen die das alles entschieden haben. Wer das in Person war kann ich nicht sagen da war ich nicht dabei. Wenn das jetzt besser gemacht wird dann ist ja alles erreicht was ich geschrieben habe. Aber auch die Strukturen unter den Geschäftsführern müssen kompetent aufgebaut werden.
Auf jeden Fall sind langfristige Strukturen wichtig und nicht jedes mal nach ein paar Monaten wieder alles über den Haufen zu werfen.