Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

Wir werden sicher eine mehr sls nur solide 4 Ligamannschaft auf den Platz bringen können. Natürlich wird man verlieren, aber bei weitem nicht so hoch. Die Chance auf die zweite Runde wird eh nicht riesig sein. Da würde ich mich schon auf die Stimmung und das Umfeld vor dem Stadion freuen …

Gegen Würzburg rausfliegen wäre deutlich schlechter für die Psyche …

Ja, und das ist dann genau der Punkt, wo es auseinandergeht. Anleihen könnte auch ein e.V. ausgeben, Schalke macht das zum Beispiel. Ich habe aber auch gar nichts gegen Anleihen aus einer Kapitalgesellschaft heraus.

Der Hase liegt im Pfeffer beim Wort „Aktien“ und was nach den letzten Jahren auch immer „etc.“ bedeutet. Hätte man uns 2002 gesagt, was bei der KGaA an „etc.“ in 24 Jahren anfallen wird, wären viele schreiend weggelaufen.

Kann man alles machen, finde ich alles gut oder zumindest diskutabel, solange es sich dabei um externe Partner handelt. Und das muss man unmissverständlich klar machen, vor man eine Kapitalgesellschaft gründet, wenn man nicht schon von vorneherein extrem viel Kredtit verspielen will. Sobald man diese Partner wieder im eigenen Haus hat, sprich sie „Aktien“ unserer Kapitalgesellschaft halten, sind sie nicht mehr gegen ihren Willen rauszukriegen, hat man Probleme, wenn sie finanzielle Probleme haben, hat man Probleme, sollten die Meinungen mal auseinandergehen, hat man Probleme, wenn es Umstrukturierungen oder Köpfetauschen bei diesen Partnern gibt. Mal abgesehen davon, dass der Einstieg solcher Partner gerade erneut in einer Schwächephase passieren würde. Alles die letzten 15 Jahre intensiv durchgespielt. Man kommt sich ein bisschen so vor, als hätte sich Reisinger nach dem schwarzen Freitag 2017 hingestellt und gesagt, wir bauen die Turnhalle für den e.V. gemeinsam mit den roten Basketballern im Olympiapark.

Wenn wir halt bei der Diskussion um die Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft, die ja durchaus sinnvoll sein mag, schon vor ihrer Gründung wieder damit anfangen, die Diskussion um Partner zu führen, ohne klarzumachen, dass es sich dabei zwingend um externe Partner handeln muss und nicht interne, ist das halt politisch so, wie wenn man in Koalitionsverhandlungen mit der CSU/SPD/Grünen/FDP geht und offene Grenzen/Sozialstaatsabbau/Atomeinstieg/massive Steuererhöhungen fordert. Da ist es dann ganz egal, wie sinnvoll oder sinnlos die Ideen sind. Sie sind politisch aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der internen Gemengelage der Interessensgruppen schlicht vergiftet und nicht umsetzbar.

Das ist auch gar nicht als Angriff gemeint, und vielleicht sind wir da ohnehin schon beisammen. Es soll nur die Konfliktlinien und Schmerzgrenzen verdeutlichen, wenn wir über eine erneute Ausgliederung sprechen.

Als Aufsichtsratsvorsitzender der KGaA ist das womöglich gerade nicht ratsam. Auch unabhängig davon schadet es ja zumindest nicht, ihn in der aktuellen Gemengelage bei HAM auf statt neben dem Spielfeld zu haben, zumindest in der Theorie.

2 „Gefällt mir“

Das wiederum halte ich für naiv. Es wird zu etlichen Klagen kommen, da bin ich mir sicher. Rocky Road to Giesing.

1 „Gefällt mir“

Einfach nur geil !!

https://www.youtube.com/watch?v=oddzO2AVii4&list=RDoddzO2AVii4&start_radio=1

Ein Insolvenzverfahren ist grundsätzlich ein Entschuldungsverfahren, das den Fortbestand der insolventen Gesellschaft gewährleisten soll, und damit auch die Fortführung des Spielbetriebs, meist sogar in derselben Liga.

Alemannia Aachen hatte das in der 3. Liga 2012/13. Die Folge war der Abzug von fünf Punkten während der laufenden Saison, und nicht der Wiederanfang ganz unten. 2016/17 waren es in der Regionalliga West neun Punkte. Nachzulesen hier. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Kannste ja selber mal schauen hinsichtlich der Insolvenzen von zum Beispiel dem MSV Duisburg oder Rot-Weiß Essen. Punktabzug bei Weiterführung des Spielbetriebs.

Bei Sechzig ist die Gemengelage nochmal anders, weil man unterschieden muss zwischen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und dem TSV München von 1860 e.V. Bei uns steht derzeit nur eine Insolvenz der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA im Raum. Das Spielrecht für die Regionalliga Bayern, erworben durch den wirtschaftlichen Abstieg in der Saison 2025/26 aus der 3. Liga, liegt aber beim TSV München von 1860 e.V.

Daher würde eine Insolvenz der KGaA überhaupt keine Folgen auf den laufenden Spielbetrieb von „1860“ haben, da der Spielbetrieb in der kommenden Saison aller Voraussicht nach über den e.V., sicherlich jedoch nicht über die womöglich insolvente KGaA organisiert wird.

3 „Gefällt mir“

Die Umstände dieser Geschichte sind ja bekannt. Wenn das der Stil ist, sollen sie gerne zeigen, dass sie die Regeln und Grenzen des eigenen Spiels nicht verstanden haben.

1 „Gefällt mir“

Fürchterlicher KI Slop.

17 „Gefällt mir“

Kurzfristig kann Ismaik uns nicht mehr schaden, da hast Du denke ich Recht. Langfristig gesehen besteht aber durchaus die Möglichkeit, dass Ismaik wegen a) der Kündigung des Kooperationsvertrags und damit b) der Verwehrung des Spielrechts des e.V. in der Regionalliga an die KGaA und damit c) der wohl unvermeindlichen Insolvenz der KGaA und damit dem Verlust von erheblichen Vermögenswerten von Ismaik vor Gericht zieht und Schadenersatz vom e.V. fordert. Und das kann schon noch weh tun, wenn auch nicht heute oder morgen.

Bin jetzt seit 19 Jahren Mitglied. Würde aber trotzdem gerne finanziell weiter unterstützen.

Ich träume back to the roots zum e. V. !

Wia immer, samma hinterher gscheider. :index_pointing_up:Alte Weisheit!

harie lebt seine Vorurteile aus:
*„Dinge die (im) großes Potenzial haben, aber bei Sechzig durch Amateure in der Vereinsführung immer wieder verhindert wurden, anstatt sie zumindest zu überdenken und zu entwickeln.“

Potential hatte Ismaiks Dreijahresplan, auf den er sich mit dem e.V. geeinigt hatte: Mit meiner Hilfe ist 60 binnen drei Jahren in der BL ohne Finanzchaos
Da er nicht einsehen wollte, dass dazu Investitionen in den Kader notwendig sind und er das hätte finanzieren müssen, hat er den Plan nach sechs Monaten wieder aufgekündigt.
Und dann wollte genau Präsident Mayrhofer Dinge mit Potential mit ihm umsetzen. Ismaik sollte engstens mit dem e.V. zusammen arbeiten. Nur Ismaik wollte nur soviel Mittel beisteuern, die zur Finanzierung des strukturellen Defizits erforderlich waren. (Zum Leben zuwenig, zum Sterben zuviel)

Damals hat Ismaik erstmalig vom Verkauf seiner Anteile fabuliert.

Und dann hatte Ismaik eine tolle Idee. Eine Löwenzoo-Arena für mehr als 50.000 Zuschauer. Als die Stadt/OBM Reiter ihm verdeutlichte, dass seitens der Stadt nur ein Grundstück zur Verfügung gestellt werden kann für eine Arena für 35.000 Zuschauer, schwand sein Interesse. Nicht zuletzt, weil Ismaik sich der Illusion hingegeben hatte, die Stadt würde ihm einen Löwenzoo hinstellen (finanzieren).

Ismaik startete wie ein Löwe und landete erneut wie ein Bettvorleger.

Selbst Dinge, die ihm wenig gekostet hätten, verstand Ismaik zu torpedieren. Das Präsidium hatte viele Fördertöpfe angezapft, sodass der e.V. mit überschaubaren Mitteln eine eigene Sporthalle hätte bauen können. Dabei wäre dann auch die Bauverpflichtung der TSV KGaA erfüllt worden, die nach dem Erbbauvertrag eine Sporthalle bauen muss. Und die KGaA hätte auch Mitnutzungsrechte in der Halle erwerben können. Dafür hätte Ismaik eine geringe Fläche des Erbbau-Grundstücks der KGaA an den e.V. übertragen müssen, was die KGaA finanziell entlastet hätte. Über diesen Vorschlag brütet Ismaik seit sieben Jahren.

Leider musste man beim Verein einsehen, dass der Investor ein unternehmerischer Amateur ist. Den letzten Beweis erbrachte er, als er mit unternehmerischer Inkompetenz seine KGaA-Anteile an einen dubiosen Schweizer Briefkasten verkaufen wollte. Das Meisterstück lieferte er ab, als er Angebote zwischen 15 und 20 Mio. € für seine KGaA-Anteile ausschlug. Vielmehr hoffte er den Wert dadurch zu erhöhen, indem er die Profi-Fußballer erneut zu den Amateuren der Regionalliga beförderte. Welch eine grandiose Idee.

6 „Gefällt mir“

Auf die Idee bin ich, ebenfalls als Laie, gerade auch gekommen. Das halte ich für einigermaßen plausibel, sowohl was das Vorgehen der HAM-Seite als auch die Entscheidung eines Gerichts angeht.

Die Folgen der Kündigung des Kooperationsvertrags sind für die HAM und die KGaA deutlich einschneidender als es das Fortbestehen des Kooperationsvertrags für den e.V. wäre.

Ja klar. Nur deshalb bin ich ja Löwe, Du etwa nicht.

Hasan hat sich wieder bei X gemeldet. Wird wegen Belanglosigkeit nicht verlinkt.

Vor allen Dingen wurde dieser Text mit 10% Abweichung bereits vorgestern gepostet. Irgendeine Agentur ist mal wieder überfordert

2 „Gefällt mir“

sondern?

Hat er doch schon angekündigt dass er das rechtlich überprüfen lassen wird. So steht es zumindest in dem SZ Bericht von gestern.

1 „Gefällt mir“

Ergänzend würde mir noch einfallen, wie oben schon vom loewentom geschrieben, dass Ismaik uns schon auch kurzfristig noch wehtun kann, wenn er mittels einer einstweiligen Verfügung erwirkt, dass die Kündigung des Kooperationsvertrags vorübergehend aufgehoben wird, bis Gerichte entschieden haben, ob die Kündigung rechtswidrig war oder nicht. Das hätte dann nach meinem Verständnis zur Folge, dass erstmal die KGaA wieder in der Regionalliga antritt, da der e.V. via Kooperationsvertrag zur Weitergabe des Spielrechts verpflichtet ist.

Das halte ich leider auch für nicht ganz unwahrscheinlich, ohne da Detailwissen zu haben.

Ich glaube dass der e.V. Insoweit gute Karten gegen eine einstweilige Verfügung hat, da im Rahmen einer summarischen Prüfung ein Gericht feststellen müsste, dass
HAM vertragsbrüchig geworden ist und hierdurch die wesentlichen Grundlage der KGaA (Profifußball) mit Absicht zerstört hat und es für den eV. nicht zumutbar wäre, im Rahmen einer quasi insolventen Gesellschaft (HAM hat ja jede zukünftige Unterstützung abgelehnt) den Spielbetrieb fortzusetzen.
Kann man natürlich auch anders sehen, ein Selbstläufer für Hasan wird es sicher nicht.

8 „Gefällt mir“