Hätte, hätte,
-hätte Ismaik auf den gesunden Menschenverstand gehört und nicht den Einflüsterungen von Biel Ballester Relat & Co. gefolgt, hätte er niemals die Darlehensvereinbarung gekündigt,
-hätte Hasan nicht am 03.06. um 1:XX Uhr die Verhandlungen abgebrochen, sondern sich mit den sechs Zugeständnissen zufrieden gegeben, denen der e.V. zugestimmt hatte,
-hätte Ismaik am 03.06.2026 die vom DFB geforderten Finanzmittel von 2,3 Mio. € der KGaA zur Verfügung gestellt statt sie bei der Merchandising GmbH zu deponieren,
-hätte der DFB die Lizenz für die 3. Liga nicht verweigern können,
-hätte er nicht erneut einen Abstieg zu den Amateuren verursacht,
-hätte der e.V. nicht den Kooperationsvertrag gekündigt,
-hätte es keinen Insolvenzgrund gegeben.
So aber hat Hasan Ismaik seine TSV-Beteiligung verzockt und müsste nicht unsägliche Märchen verbreiten, wieso er sich wieder einmal als Opfer fühlen muss.
Wenn man manchen HI-Fans folgt, müsste die Insolvenz von Nicolai Walch ausgelöst worden sein. Aber, aber …
-NW hat nicht Ismaik eingeflüstert, dass man ohne Risiken eine Darlehenszusage kündigen darf,
-NW kam auch nicht auf die Schnapsidee, dass man am 03.06.2026 um 1:XX Uhr gegen 50+1 all in fordern sollte,
-Walch hat auch nicht Ismaik geflüstert, dass man die vom DFB geforderten Finanzmittel bei der Merchandising GmbH deponieren darf,
-und schon gar nicht hat NW Ismaik eingeredet, nach Ablauf der Präklusionsfrist könne man noch mit dem DFB Verhandlungen über die Lizenzerteilung führen.
Solche Binsenwahrheiten sollten jedem Deutschen Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer bekannt sein. Wer bleibt denn dann noch, der die Insolvenz der KGaA ausgelöst hat?
„Ismaik müsse, so war mancherorts zu lesen, für die Lizenz mal wieder die Schatulle öffnen; in Wahrheit hat er eine geöffnete Schatulle mit Wumms zugeschlagen. Er kündigte vor wenigen Tagen, am 21. Mai, bestehende Darlehensverträge äußerst kurzfristig auf – mit Verweis auf angebliche Verstöße der Geschäftsführung gegen Berichterstattungspflichten. „Leider sahen wir uns aufgrund der anhaltenden Verstöße (…) gezwungen, diesen Schritt zu unternehmen“, heißt es in dem Schreiben, das der SZ vorliegt.“
hä? es geht um dem Aufsichtsrat in dem er gar nicht mehr vertreten war.
Auch wenn der jetzt Zustimmungsvorbehalte bekam, die ein AR in einer KG(aA) sonst nicht hat, so ist das von einer allein Herrschaft noch Lichtjahre entfernt.
Natürlich hat Ismaik über Relat die Alleinherrschaft angestrebt, denn sonst hätte der e.V. die zwielichtige Rolle eines „externen Finanzexperten“ nicht abgelehnen brauchen.
Wer sich das Recht heraus nimmt, über den Kauf jeder Kaffeemaschine alleine entscheiden zu dürfen, kann den gesamten Geschäftsbetrieb blockieren.
Meines Wissens besteht der ganz Zirkus aus zwei Teilen.
Zum einen aus 2 Darlehen zur Sicherung der Fortführungsprognose. Also die ganz oder teilweise abgerufen werden und die Liqudität über 2 Jahre sicherstellen sollen.
Zum Anderen aus einer Zahlung von 2.7 bzw dann 2.3 Mio Euro zur Sicherstellung der Finanzierung der Saison 26/27 für die Kapitalauflage des DFB.
Zur Abweisung der Lizenz führte die Weigerung der Zahlung der 2.3 Mio (das was Du mit der Nichterfüllung einer zugesagten Zahlung meinst).
Zur Anmeldung der Insolvenz führte die Kündigung der Darlehen aus 2024 und 2025. Diese werden dann sofort fälliggestellt und damit konnte der WP keine positive Fortführungsprognose mehr erstellen. Die Folge war nicht bestehende(es war ja noch ausreichend Geld auf dem Konto), aber eine drohende Zahlungsunfähigkeit innerhalb des Bewertungszeitraums(laufende Geschäftjahr + 12 Monate). Dann ist ein Insolvenzgrund gegeben und GF muss innerhalb von 3 Wochen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.
Kennen ist ein großes Wort. Aber ja, der wurde auch im Netz veröffentlicht. Worauf hin, unter anderem wegen der erwähnten Klausel, die Forderung nach Kündigung aufkam.
Scheißdreck kann er. Da kann ja jeder kommen und behaupten er hätte irgendwas zu melden.
Ich habs schon mal gesagt, als GF hätte ich ihn da darauf hingewiesen meine Leute nicht von der Arbeit abzuhalten und wenn er was wissen will kann er mich fragen und ihm dann noch einen schönen Tag gewünscht.
Weder er noch HI hat Weisungsrechte in der KGaA. Punkt! Das gibts überhaupt keine Diskussion.
Und wenn er was will kann er offiziell eine Auskunft anfragen die er je nach seiner Position und Zuständigkeit oder Vollmacht dann natürlich vollumfänglich bekommt.
Wenn einer so daher kommt, dann hat er schon nach dem ersten Satz ausgschissn und es geht nur noch nach Vorschrift = Satzung und GO GF. Das ist doch wirklich ned so schwer.
Die 2,3 Mio sollten wohl aus eben den Darlehn abgerufen werden. Diese Darlehnsverträge sind ja „nur“ Zusicherungen, Zahlungen zu leisten. Mit deren Kündigung entfiel dann auch der Abruf (= Zahlung) für die Lizenz.
Die Fortführungsprognose war zu dem Zeitpunkt doch erstellt.
Die Insolvenz drohte, weil eben die Darlehnsverträge(= Zusagen von Zahlungen) gekündigt wurden. Solche Zahlungen wären ja auch für Ausgaben während der Saison gedacht (Bridgeloans) und entweder bis zum Ende der Saison durch Einnahmen wieder ausgeglichen oder Restminus (= am Ende Umwandlung in Genussscheine).
Darum gings
§ 3 Nr 2 letzter Absatz Sofern es rechtlich, insbesondere verbandsrechtlich zulässig ist, wird die HAM 51 % der Geschäftsanteile der GmbH vom Verein zum Nennwert übernehmen. Ein entsprechendes Optionsrecht wird zugunsten von HAM bereits hiermit vereinbart. Eine Verpflichtung des TSV 1860 e.V. zur Übertragung weiterer Geschäftsanteile an der GmbH besteht nicht.
Ismaik und sein externer Finanzexperte haben ein, zwei oder drei Darlehensverträge ohne Vorankündigung gekündigt, was dann zur Insolvenz der KGaA führte
Dass Relat sich vertragswidrig Verhalten hat, kann nicht bestritten werden. Warum sonst hat RA Guido Kambli Ismaik bzw. Relat diesbezüglich im Februar abgemahnt?
Das hatte ich ja auch so erklärt vor 2 Monaten dass ein Darlehen(2,3 Mio) aus der aktuellen Lizenzierung für 26/27 ist und das andere von Oktober 2024 8,8 Mio(davon 3,3 Mio Saison 24/25 und 5,5 Mio Saison 25/26) sein müsste. Weil das eben das normale seit jahren bekannte Prizedere ist. Mit Zusage im Februar und Vollzug im Mai/Juni(nach Verhandlung über nachgeschobene Forderungen) zeitnah zur Deadline bei der DFL/DFB.
Da hieß es dann unter Verweis auf die Presse oder wars Sechgzger.de? weiß i nimmer so genau, dass es sich um zwei alte Darlehen handelt und die Rede war dann von den beiden Darlehen aus Oktober 2024(Finanzierung 24/25 und 25/26) und Juli 2025(Budgeterhöhung 1 Mio). Die sind in der Regel aber bereits abgerufen und die Rückzahlung wird dann gestundet. Immer für ein Jahr zur Erfüllung der Fortführungsprognose, um die Fälligkeit aus dem Bewertungszeitraum zuhalten.
Für diese Darlehen wurde in der Regel eine Tilgung aus Transfereinnahmen vereinbart oder falls nicht möglich eine Umwandlung in Genussrechte gemacht. In der Höhe die für die Kapitalauflage von DFB/DFL erforderlich war.
Am Ende geht also nur darum den Leuten den Ablauf des Lizenzierungsverfahrens mit der HAM näher zu bringen. Für die Insolvenz spielt es keine Rolle welche Darlehen er gekündigt hat. Denn jedes Darlehen der noch offenen 35 Mio hätte bei Kündigung die Fortführungsprognose pulverisiert.
Jetzt mal eine dumme Frage von einem Nicht-Finanzler. HAM und seine Vertreter hätten doch 15 Jahre Zeit gehabt mit ihrer Mehrheit im Aufsichtsrat bzw, Gesellschafterversammlung zusammen mit der Buchhaltung ein Controlling einzuführen? Das hätte doch speziell ein Finanzgeschäftsführer nach Beschluß umsetzen müssen, oder?