Dieblaue24.de Fact-Checking

Stattgegeben! :hammer:

2 „Gefällt mir“

Der Vollständigkeit halber könnte der Griss aber auch erwähnen, wer die Mehrheit im Kontrollgremium der KGaA hatte, oder nicht?

1 „Gefällt mir“

Von mir aus :slight_smile: Mir hat sich das ganze Ausmaß erst in 2016/17 offenbart.

Mir erst 2012 … ;)

Yep, so 12/13 mit der Causa Eriksson war mir spätestens auch die Inkompetenz des neuen anteilseigners klar (auch wenn ich schon seit Anbeginn 2011 erklärter Gegner des Vereinsverkaufs war).

2 „Gefällt mir“

Da gibt es ein großes Bündel an Unterschieden (keine entsprechende/vergleichbare vertragliche Finanzierungsvereinbarung, keine unwirksame Kündigung durch HAM, Gemeinnützigkeit nicht gelöst und, und und).

Ich war damals am schwarzen Freitag allerdings noch nicht im Amt und Reisinger war noch nicht Präsident.

Warum dann später nicht gekündigt wurde hatte den folgenden Grund: Die Parteien hatten eine Sanierungsvereinbarung geschlossen,.sodass ein etwaiger Kündigungsgrund ohnehin überholt war und du Unzumutbarkeit einer Zusammenarbeit damit widerlegt.

Zu alledem gab es auch ein Gutachten mit anderer rechtlichen Einschätzung als heute .
Ausführlich hatte ich hierzu auf der nachfolgenden MV vorgetragen.

12 „Gefällt mir“

Hmmm … jetzt löscht Griss fairerweise immerhin schon seine eigenen Kommentare, weil er leider zum wiederholten Male gegen seine eigene Netiquette verstoßen hat

.

.

Verschwörungstheorie:

Mag aber auch rein am Feedback, seiner Daumenrauf-Daumenrunter-Relation liegen, die tatsächlich noch negativer ausfiel als bei Dieser:

.

.

:joy:

6 „Gefällt mir“

Was schon 2011 erkennbar an 2 Punkten

  1. mit der Übernahme der Vermarktung von der IMG und der Personalwahl in der HI² (Pharma Referent Noor Basha)
  2. Bereits existierendes Finanzloch von 5,5 Mio Euro für die Lizenz, das zu den Einahmen aus dem Verkauf schon das erste Darlehen brauchte.
    Spätestens da musste man erkennen, dass der Verein nicht einfach nur mal Pech hatte und Geld brauchte, sondern auch keinen Plan der irgendwie nachhaltig ist.
1 „Gefällt mir“

Hab ja geschrieben, spätestens;)

Meines Erachtens gab es genau einen Unterschied. KGaA ja oder nein?

2017 wollte man die KGaA weiterführen, um auf bestehenden Niveau weiterzumachen. Darum hat man sich auf die Sanierungsvereinbarung verständigt, und damit war natürlich jede Trennung von HAM obsolet. Der Faktor Rückkehr ins GWS hat dazu alles weitere übertüncht. Zugegeben war das auch absolut geil die ersten Jahre.

2026 wird man sehen, ob die Trennung von der HAM nachhaltig das gewünschte Ergebnis bringen wird. Der Erhalt der KGaA war m.E. aber nicht vorderstes Ziel. Obwohl das natürlich für die Verantwortlichen zwingend ist. Bekommt man ein neuerliches strukturelles Defizit nicht in den Griff, ärgert man sich über kurz oder lang aber trotzdem mit den gleichen Problemen herum. Man wird sehen, wie der Spagat zwischen Anspruch und Möglichkeiten gelingt.

Vorab Vertrauen in die Handelnden ist natürlich zwingend notwendig, sollte aber dann nach einer gewissen Zeit neutral geprüft werden. Mayrhofer wurde mit standing Ovations gefeiert, Reisinger ebenfalls. Und bei Mang muss man halt jetzt mal schauen.

1 „Gefällt mir“

Ein weiterer Versuch von OG, dem e.V. die Insolvenz der KGaA und somit den Verlust für die DK-Zahler anzuhängen?

DB 08.07.2026: Mit regionalem Geld: Warum bekam die Tanner-Gruppe nicht den Zuschlag?

„nach db24-Informationen stand wenige Wochen vor dem Zwangsabstieg eine regionale Investorengruppe um den früheren Jugendchef Ernst Tanner (… ) und zahlreichen Experten bereit, um beim TSV 1860 einzusteigen. Dem Vernehmen nach hatten sich die Geldgeber und … Ismaik bereits auf einen Kaufpreis von rund 20 Millionen Euro verständigt.“ „db24 fragte das Präsidium … weshalb der Verkauf letztlich scheiterte. Eine Antwort blieb bis heute aus. Liegt der Grund womöglich darin, dass man bei 1860 grundsätzlich keine Investoren mehr möchte“

DB 09.07.2026: „Wenn eine finanzierungsfähige Investorengruppe um Ernst Tanner bereitstand und eine Einigung mit Hasan Ismaik über den Kaufpreis erzielt worden war: Warum wurde dieser Weg von Vereinsseite nicht weiterverfolgt? Auch jetzt gibt es noch Investoren, die bereit stehen.“

Ist das wieder eine unbewiesene Behauptung von OG, denn bisher wurde nicht nachgewiesen, dass ein für 1860 akzeptables Kaufangebot vorgelegen hat?

1 „Gefällt mir“

Ist doch völlig wurscht. Da will er jetzt dem e.V. anhängen, dass Ismaik nicht in der Lage war, seine Anteile zu verkaufen?

3 „Gefällt mir“

Welche Konsequenzen hätte es für die TSV KGaA gehabt, wenn ein Investor für 20 Mio. € die Anteile von HAMI übernommen hätte?

Erst einmal hätte nur HAMI profitiert, denn er hätte die 20 Mio. € kassiert. Aus dem Verkauf hätte die TSV KGaA keinen Cent gesehen!

Bilanziell wäre für die KGaA keine Vorteile entstanden, denn der/die Investoren hätten neben dem Kommandit-Kapitalanteil auch die Forderungen von HAMI an die KGaA übernehmen können, das waren per 30.06.2024 rd 35 Mio. € Genussrechtskapital sowie ca. 16 Mio. € Darlehen. Damit verbunden gewesen sind ca. 700 TEUR Zinsaufwand.

Was nach einem Wechsel des Investors geworden wäre, ist völlig unbekannt. Vermutlich wäre die Situation für die KGaA noch unangenehmer geworden, denn ob der Neu-Investor Mittel für den Verlustausgleich oder für die Aufstockung des Kaderbudget bereit gestellt hätte, kann niemand eindeutig behaupten.

Nur muss man davon ausgehen, dass Investoren Geld verdienen wollen und weder Mäzen noch Sponsor sein wollen. Um Geld zu verdienen, bietet die TSV KGaA eine großen Vorteil. Einmal kann der Investor die Darlehen bzw. das Genussrechtskapital zur Tilgung fällig stellen. Und dann hat die TSV KGaA rd. 72 Mio. € (steuerliche) Verlustvorträge, die es ermöglichen, Gewinne ja nach Bilanzsituation als Darlehenstilgung (steuerfrei) auszuschütten.

Wenn also hypothetisch 1860 wieder in die 2. BL oder sogar in die BL aufgestiegen wäre und damit nach Bereinigung des strukturellen Defizits wieder Gewinne erwirtschaftet hätte, wäre es möglich gewesen, dass der Investor diese Mittel abgreift.

Man muss davon ausgehen, dass für 1860 die Meinung mancher: „Profifußball bedarf Investoren“ eine leere Floskel geworden wäre, wenn der Investor wie zu erwarten es aufs Geldverdienen abgesehen hätte.

1 „Gefällt mir“

hä? Tilgung von Darlehen ist keine Betriebsausgabe sondern ein einfacher Aktiv-Passiv-Tausch in der Bilanz, ebenso wie die Aufnahme eins Darlehens keine Betriebseinnahme ist. Das einzige was Du im Zusammenhang mit Darlehen als Verlust abschreiben kannst sind die Kreditkosten(Gebühren und Zinsen).
Im Gegenteil. Du musst das Geld für die Tilgung zuvor als Gewinn verdienen und entsprechend versteuern.
Wenn Du die Darlehen und Genussrechte fällig stellst ohne sie tilgen zu können, dann musst Insolvenz anmelden, weil Du im laufenden oder darauf folgenden Geschäftsjahr nicht in der Lage bist Deinen Zahlunsverpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen. Zudem sind sie mit Nachrang versehen was eine Kündigung und Fälligstellung die zu einer Insolvenz führen würde ausschliesst.
Da kannst nix in den Verlustvortrag stellen.

Rein hypothetisch ja. Ist halt die gleiche Milimadlrechnung wie vom Lutz. Du musst erstmal 100 Mio reinstecken ohne weitere Verluste zu machen und damit in die 1. Liga kommen. Dort dann so viel Gewinn erwirtschaften, dass Du Dir die 72 Mio an Darlehen und Genussrechten auszahlen lassen kannst, siehe oben.
Aber von den Gewinnen bis dahin werden erst die bisherigen Verlustanteile der Genussrechte wieder entsprechend der Genussrechtsverträge prozentual ergebniswirksam aufgefüllt. Und auch hier ist die Auszahlung keine Betriebsausgabe

Nur mal so als Anhaltspunkt. Der Marktführer mit rund 1 Mrd Euro Umsatz hat im Konzernabschluss 24/25 einen Gewinn von 27 Mio Euro gemacht. Und dass er diesen Gewinn überhaupt macht hat schon seinen Grund.

Der wirklich grundlegende Fehler an solchen Investorenrechnungen ist:
Die Fußballfirma egal ob KGaA oder GmbH ist nicht dazu da Gewinn zu erwirtschaften und auszuzahlen. Deshalb ist jede Art von Investition mit diesem Ziel nicht nur purer Unsinn, sondernauch kontraproduktiv.

7 „Gefällt mir“

Erstaunlich ist, das unter dem Artikel zum Ismaik Posting bzgl der Dauerkarten, geschätzt 80 Prozent Vollgas gegen HI wettern… unter den restlichen Artikeln das gewohnte Spiel, 5-6 Poweruser mit einem Kommentar nach dem anderen gegen Mang und den eV… fast schon auffällig

1 „Gefällt mir“

Weil hier der kommunikative Fehler Ismaiks auf der Hand liegt. Erinnert ein wenig an den Bankräuber,der"Haltet den Dieb!" schreit :wink:

1 „Gefällt mir“

Da gibt es auch User wie diesen Nominator, die seit Jahren immer wieder denselben Krampf rausfeuern, egal zu welchem Thema. Ich meine, da könnte was pathologisches vorliegen.

1 „Gefällt mir“

Ist doch in der Politik nicht anders.

AfD: Die Ausländer sind schuld.

Die Linke: Die Reichen sind schuld.

Grüne/SPD: Die Männer sind schuld.

CDU/CSU: Der Verfall der Sitten und der ganze neumodische Kram sind Schuld.

FDP: Die Bürokratie und der Sozialismus sind Schuld.

Ist der Feind bekannt, hat der Tag Struktur.

5 „Gefällt mir“

Immer wieder spannend, was bei dem so Leute für die Gastkommentare aufschlagen… Neuestes Highlight ist einer, der offen ausspricht und zeigt, dass er das Konstrukt KGaA und e.v. so gar nicht versteht und dann steht in der Beschreibung, dass der Verfasser "Chefredakteur des Fachmediums „Der Fondsbrief“, einem Newsletter für Immobilien und Sachwerte," ist. „Sehr gute“ Eigenwerbung :smiley:

3 „Gefällt mir“

Haha, hab ich mir auch gedacht, ein Finanzjournalist, der aber nicht versteht, was mit seiner Dauerkarte ist bzw. wo sein Dauerkartengeld steckt. Made my day^^

6 „Gefällt mir“