Es geht hier nicht um Fakten die es braucht. Es geht um den Umgang mit den Spielern, welche durch die Insolvenz bzw. den Zwangsabstieg vertragslos wurden.
Die Spieler gingen nach Ende der Saison in den Urlaub, in der Erwartung zum Trainingsstart wieder dort aufzuschlagen. Wenn man dann allein über die Presse erfährt, dass dem nun nicht mehr so ist und sich kein Verantwortlicher mehr meldet/gemeldet hat, finde ich schon, dass man das in irgendeiner Form hätte abmoderieren können.
*Edit: Im schnelllebiegen Fussball muss man als Verantwortlicher im übrigen auch damit rechnen, innerhalb kurzer Zeit mit einem dieser Fussballer plötzlich in anderen Verhältnissen wieder zusammenzuarbeiten. Oder gar an einer Verpflichtung eines dieser Spieler interessiert zu sein. So wie wir Fans zum Verein standen, hätte der „Verein“ schon erstmal zu den Spielern stehen können, auch wenn die reinen Fakten natürlich auf dem Tisch lagen.
Mit einem Kevin Volland wurde ja auch gesprochen in dieser Zeit.
Wenn die Firmen (etc.) für die wir arbeiten in unserem Urlaub einfach verkauft werden oder insolvent gehen, Verträge dadurch nicht mehr existieren würden und man nie mehr irgendetwas von einem Verantwortlichen hört, gibt uns das auch kein gutes Gefühl.
Ich finde, man hätte diese Situation definitiv besser meistern können. Menschlicher mit vielen so schwer fallender Empathie etc.
Mich hat gewundert, dass vor allem Kevin Volland vor dem Augsburg Spiel nicht verabschiedet wurde.
Grundsätzlich würde ich mir für alle Spieler, die wegen dem Zwangsabstieg nicht mehr bei uns sind, zumindest für eine Verabschiedung eingeladen werden, wie sie auch ein David Philipp oder Maximilian Wolfram bekommen haben.
Es ist dann am Ende schon auch eine Stilfrage. Und ja, jedes falsche Wort wird gegen einen ausgelegt in der aktuellen Situation, aber bei Spielern, bei denen der Verbleib eigentlich ausgeschlossen war wie bei Manuel Pfeifer hätte man halt schon spätestens mit der Verpflichtung des ersten Spielers mindestens eine Mail schreiben können.
In jedem gut geführten Unternehmen wird der Praktikant zumindest mit ein paar netten Worten verabschiedet.
Also der Umgang mit Leuten, die den Verein verlassen, war noch nie unsere Stärke.
Dass man bei den Spielern, die nach dem Lizenzentzug keinen gültigen Vertrag mehr hatten, zumindest mal anruft um sie über den Sachverhalt zu informieren, sich für die Umstände zu entschuldigen und ihnen viel Glück zu wünschen, wäre professionell und anständig gewesen.
Dass man zu der Zeit viel anderes auf der Pfanne hatte, ist auch klar.
Echt nicht? Vielleicht hätte es eine Mail gebraucht mit Infos, was für arbeitsrechtliche Folgen das chaotische Ende der KGaA für die Arbeitnehmer (vermutlich) haben wird.
Du tust ja so, als ob es sich hier um normale/absehbare Vertragsauflösungen gehandelt hat.
Zwar klagen wir (auf Geheiß und Kosten Ismaiks) dagegen, aber dir kann ich’s ja sagen, dass du bitte das nicht ernst nehmen sollst. Such dir nen neuen Verein.
Tut uns sorry, hätten uns das auch anders vorgestellt.
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So ungefähr?
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Ja, ich würde mir das auch anders wünschen. Auch aus Spielersicht kann man doch einsehen, dass wir hier kein Schema F hatten!?
Aber das betrifft ja nicht Pfeifer, dem sein Vertrag war mit Lizenzentzug nicht mehr gültig…
Wie war das denn 2017? Wurden da auch die Spieler ohne Vertrag für die niedere Liga informiert, dass ihr Vertrag gem. Paragraph Schieß mich tot nicht mehr gilt?
Natürlich wäre es „schöner“ gewesen, wenn sich die KGaA gegenüber den Spielern geäußert hätte. Nur warum hat man es unterlassen?
Ich denke aus ganz pragmatischen Gründen. Jedes Einzelgespräch hätte Folgegespräche veranlasst. Die KGaA hatte zuletzt ohne Minijobber ca. 100 Beschäftigte. Jedes Gespräch eine Stunde hätten für Manfred Paula ca. zwei Arbeitswochen bedeutet. Und 100 Mitarbeiter hätten mindestens 20 verschiedene Versionen der Gespräche verbreitet. Und DB24 hätte für einen Monat reißerische Interviews veröffentlichen können. Als Folge wäre die ganze Pressemeute bei der KGaA vor der Tür gestanden.
Der Neuanfang wäre durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme blockiert worden.
Die Entwicklung wurde durch seriöse Berichte kommuniziert. Damit hatten wenigstens die Spieler die Möglichkeit, mit ihren Beratern die weiteren Schritte zu planen.
Von allen Ex-Löwen fasziniert mich das was Bonga in Würzburg zeigt, am meisten.
Der war bei uns ja von Beginn an als schwache Neuverpflichtung gehandelt gewesen und hat weder eine richtige Chance erhalten noch in den wenigen Minuten, die er hatte, gezeigt dass er was kann.
Nicht mal im Kader. Kann eigentlich nur krankheitsbedingt sein, leistungsmäßig eher nicht.
Oder Trainingsrückstand?
Wie auch immer, wird ein heißes Derby
Meine „Freundin“ von ChatGPT meint, er hat nach leichter Krankheit noch etwas fehlende Fitness.
Auch zum Scouting gibt es von ChatGPT durchaus interessante Infos. Hier zb vom FC Nürnberg.
Das Glubb Scouting bezüglich Zoma:
ChatGPT:
Das Scouting in der Fußball-Provinz – wie beim italienischen Drittligisten UC AlbinoLeffe – ist heute eine hochprofessionelle Mischung aus moderner Datenanalyse und klassischem „Eye-Scouting“. Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou bezahlte im August 2025 rund 800.000 Euro Ablöse für Mohamed Ali Zoma – damals ein absoluter No-Name-Transfer, der in Fankreisen durchaus belächelt wurde. Dass der Club dieses Juwel trotzdem entdeckt hat, liegt an vier entscheidenden Scouting-Säulen:
Daten-Filtering (Big Data) Heutige Profivereine durchforsten mithilfe von Scouting-Plattformen wie Wyscout oder SmarterScout weltweit auch die 3. und 4. Ligen. Zoma flog im System auf, weil er in der Serie C bei AlbinoLeffe extreme statistische Ausreißer hatte: Überragende Scorer-Effizienz: Er lieferte als junger Profi 13 Tore und 8 Vorlagen in einer extrem defensivgeprägten Liga. Physische Top-Werte: Seine Beschleunigungswerte und die Anzahl erfolgreicher Offensiv-Dribblings pro 90 Minuten gehörten zu den besten der gesamten Liga.
Das „Klose-Netzwerk“ in Italien. Der wichtigste Faktor für den Transfer war Miroslav Klose. Durch seine erfolgreiche Zeit als Spieler bei Lazio Rom genießt Klose in Italien ein riesiges Netzwerk an Scouts, Beratern und Trainern. Wenn in der Lombardei ein junger Stürmer mit solchem Potenzial heranwächst, bekommt Klose über persönliche Kontakte oft einen direkten Tipp, noch bevor die großen Serie-A-Klubs ernsthaft ernst machen.
Profilorientiertes Suchen. Clubs suchen selten pauschal nach „guten Spielern“, sondern nach spezifischen Profilen. Nürnberg suchte exakt einen Angreifer mit extremer Grundschnelligkeit und einem starken ersten Kontakt im U23-Bereich. Sobald diese Filter gesetzt sind, schrumpft der weltweite Markt zusammen und Spieler aus der Provinz rücken ganz automatisch in den Fokus.
Mut zum Risiko („Nischen-Märkte“)Die großen Clubs der Bundesliga scouten alle in Frankreich, Belgien oder der niederländischen Eredivisie. Kleinere Traditionsvereine wie der FCN müssen kreative Nischen besetzen. Die italienische Serie C gilt als physisch extrem hart und taktisch diszipliniert – wer sich dort als 21-Jähriger durchsetzt, bringt die perfekten Attribute für die intensive 2. Bundesliga mit.
Schon extrem interessant, wie das heutzutage so läuft
mit dem Scouting. Und für mich immer wieder eine Bestätigung, dass ein gutes Netzwerk die ideale und dringend nötige Basis bei der Kaderplanung ist.
800’000 investiert und aktuell gibt’s anscheinend schon Interessenten, die ein zigfaches bieten.