Aus dem Regionalliga Bayern Thread vielleicht hierher, auch wenn ich gar keine Lust auf die Pyro-Diskussion habe. Ich will nur an die Regionalliga Bayern Saison 2017/18 erinnern und eine Art Kodex der aktiven Fanszene, dass man bei den Amateurvereinen andere Maßstäbe anlegt als bei den Profiklubs. Pyro gab es meiner Erinnerung nach nur in Augsburg und beim Relegationsspiel gegen Saarbrücken. Und genau so hat das auch gepasst.
Den Punktabzug gibt’s nach meinem Kenntnisstand erst nach zehn Vorfällen in der laufenden Saison. Zumindest war das bei den Bauern II so (kein Link, weil nicht mit anzusehen).
Damit ist auf dem Thema hoffentlich der Deckel drauf.
Rücktritt vom Kauf der Dauerkarte für die Saison 2026/2027
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erkläre ich aufgrund der aktuellen Entwicklungen und des Entzugs der Drittliga-Lizenz meinen Rücktritt vom Kauf meiner Dauerkarte(n) für die Saison 2026/2027.
Bestellnummer:
Bitte erstatten Sie mir den bereits gezahlten Kaufpreis zeitnah auf folgendes Konto:
hiermit erkläre ich ausdrücklich, dass die hinterlegten Daten zu meinem Account für die Ticket-Kontingente der/des (hier Fanclub-Name) unter der Kundennummer: xxxxxxx für den Fall der Auflösung des Betreibers von www.tsv1860-ticketing.de sowohl von der für die Durchführung des Ticketings von der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA beauftragen Firma:
LMS Sport GmbH
König-Friedrich-Wilhelm-Str. 4
47119 Duisburg
und auch von der Firma:
TSV München von 1860 GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien
Grünwalder Straße 114
81547 München
an einen evtl. nachfolgenden Service vollständig weitergegeben werden dürfen für den Verwendungszweck: Handling des Erwerbs von Tickets für Spiele der Fußball-Mannschaften des TSV München von 1860 e.V. oder an zu diesem Zweck mögliche neu gegründeten Firmen inkl. aller Daten, die im Benutzerkonto Kd. Nr. xxxxxxx gespeichert sind.
Ich packs mal hier rein, vom Christian Poschet auf FB gepostet. Betrifft quasi die Fanklubs:
"Servus,
wir haben heute in den jeweiligen Vorstandschaften der Fanclubs Herz von Giesing e.V. und 1. LFC Mallorca e.V. beschlossen, dass wir unsere Mitgliedschaft als Fanclubs bei der KgaA kündigen. Dies ist auch schon erledigt worden.
Zeitgleich haben wir beschlossen, dass wir die Mitgliedschaft als Fanclub in der neuen Spielbetriebs-GmbH beantragen. Auch das ist schon geschehen.
Die Vorstandschaften der Fanclubs
Herz von Giesing e.V. und 1. LFC Mallorca e.V."
die Planung mit der neue Spielbetriebs-GmbH ist mitlerweile im vollen Gange. Die offiziellen Fanclubs sind aber noch über die KGaA organisiert. Wir möchten darauf hinweisen, das Mitgliedschaften bei der neuen GmbH neu abgeschlossen werden müssen. Die bestehenden Mitgliedschaften bei der KGaA erfüllen ihren Zweck nun nichtmehr, da diese ja bekanntlich keinen Spielbetrieb stellt. Denkt insofern auch daran, das beim weiterführen euerer Mitgliedschaft in der KGaA weiterhin Geld nur in diese Firma fließt und nicht für den Aufbau der neuen GmbH verwendet werden kann. Der Appel ist damit klar. Organisiert euch in der neuen GmbH und kündigt eure Fanclubmitgliedschaft in der alten Firma.
Anbei befindet sich noch ein Musterkündigungsschreiben, welches der neuen GmbH ermöglicht euch direkt anzuschreiben bezüglich der neuen Mitgliedschaft, diese ist an fanclubs@tsv1860.de zu senden.
Danke für eure Mithilfe!
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündigen wir als offiziell registrierter Fanclub unsere Fanclub-Mitgliedschaft bei der KGaA mit sofortiger Wirkung.
Aufgrund der aktuellen Situation sehen wir keine Grundlage mehr für eine weitere Mitgliedschaft bei der insolventen Gesellschaft.
Gleichzeitig bitten wir, unseren Fanclub künftig bei der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH als offiziellen Fanclub registrieren zu lassen. Wir bitten Sie daher, unsere Kündigung entsprechend zu berücksichtigen und die notwendigen Informationen für eine Anmeldung bei der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH bereitzustellen. Gerne können Sie unsere bereits hinterlegten Daten für die erneute Anmeldung verwenden. Wir stimmen einer vollumfänglichen Datenweitergabe zu.
Wir bedanken uns für die bisherige Zusammenarbeit und bitten um eine schriftliche Bestätigung unserer Kündigung.
Der erste Gedanke war, dass es jetzt doch gut gewen wäre, wenn es die ARGE noch gegeben hätte. Nach einerhalb Sekunden hat mich ein frostiger Schauer überkommen, als ich mir vorgestellt habe, wie die letzten Wochen verlaufen wären, wenn es die ARGE noch gegeben hätten …
Ein wunderschöner Beitrag vom @Kraiburger unter einem Artikel auf sechzger.de, ich packe ihn hoffentlich mit seinem stillschweigenden Einverständnis mal hier rein. Insbesondere den Teil, dass vor allem diejenigen, die den aktuellen Kurs gut finden, mit dem Streiten aufhören sollten und dass wir aufeinander zugehen sollten, kann ich nur unterschreiben:
„Diesen Vertrag, dass die GmbH die Restbestände der KgaA anmieten darf, halte ich ebenfalls für ein sehr deutliches und positives Signal.
Es fühlt sich weiterhin gut und richtig an: Altlasten, die wir über Jahrzehnte mit uns herum getragen haben, sind nun kein Klotz mehr am Bein. Und wir sind wieder selbst für uns verantwortlich. Natürlich ist mir klar, dass das eine hohe Verantwortung ist, der wir gerecht werden müssen. Eine Verantwortung nicht nur gegenüber unseren Gründevätern, sondern auch vielen Generationen an Fans nach uns.
Wenn es uns jetzt noch gelingt, zumindest für den Moment und bis die GmbH endgültig ethabliert ist, das Streiten aufzuhören, dann können wir endlich wieder das hohe Lied der Kameradschaft singen, dass unseren Verein ausmacht.
Die Zeit, in der wir uns auf der Person Hasan Ismaik ausruhen konnten ist vorbei. Das sage ich nicht nur denen, die es bequem fanden einen “Investor” zu haben, der im Notfall immer irgendwie – ob sinnvoll oder nicht und ob man wollte oder nicht – bereit war Löcher zu stopfen. Sondern auch denen, für die Hasan Ismaik ein willfähriger Sündenbock war, der dem inneren Schweinehund verboten hat sich zu engagieren.
Es mag sein, dass es bei manchen noch ein paar Tage dauert, bis dieses Verständnis ankommt: Aber die KgaA mitsamt allen Altlasten ist nun höchstwahrscheinlich ein geschlossenes Kapitel in den Geschichtsbüchern des TSV 1860 München.
Der TSV 1860 München lebt dennoch weiter. Möglicherweise anders. Möglicherweise stärker. Möglicherweise mit ein paar Abwanderungen.
Aber er lebt weiter. Und er kann von uns allen geformt werden. Durch Engagement. Durch Beteiligung, durch die Schlachtrufe im Stadion und durch das positive Nach-Aussen-Tragen unserer Werte.
Daran, diesen – unseren – TSV 1860 München, positiv zu formen kann jeder beitragen. Egal, ob er sich früher zu Opposition, Ultras, Arenafreund, Sechzgerstadionfetischist oder Wildmoseranhänger gezählt hat.
Diese Schubladen dürfen jetzt nicht mehr exisiteren. Wer mit dem TSV 1860 NEU (sic) nach vorne blicken will, für den müssen die Wunden, die wir uns gegenseitig zugefügt haben, schnell heilen.
Mir ist klar, dass sie am schnellsten durch Erfolg heilen werden. Am besten sogar durch sportlichen Erfolg. Dafür, dass dieser Erfolg eintritt, müssen wir aber alle gemeinsam als Kameradschaft arbeiten. Wir dürfen niemanden ausgrenzen, weil er früher andere Werte vertreten hat. Wir müssen gemeinsam arbeiten. Wir müssen FÜR den TSV 1860 München arbeiten. Und alle sind dazu eingeladen.“
Ich hoffe und glaube nicht. Die Zeiten in denen es um Ismaik ging sind vorbei. Er sollte keinerlei Aufmerksamkeit mehr bekommen. Wir würden uns kleiner machen als wir sind, wenn wir uns um ihn kümmern würden statt darum, die Zukunft zu gestalten.
Übrigens höre ich in letzter Zeit zumindest für mich viel zu häufig „endlich ist Hasan weg“ oder „Zwangsabstieg zwar scheisse, aber immerhin ist der Ismaik weg.“ Das ist für mich nur ein Nebenprodukt dessen, was gerade passiert. Was gerade passiert ist nämlich viel größer als das. Wir haben alle Altlasten beseitigt und sind gerade zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder in der Lage, unabhängig von Dritten über das Schicksal von Sechzig zu entscheiden. Wir machen uns kleiner als wir sind, wenn wir die aktuellen Geschehnisse auf Ismaik reduzieren.
Du wirst mir nachsehen, dass ich bei einem der mich mMn um 660€ betrogen hat, noch ein paar Mal nachtreten muss. Im Übrigen ist es schön dass dieser Schlachtruf in den Bereich der „Historischen Anfeuerung“ verschoben werden kann. #woastnodomolshommerplärrd
Das sieht man ja auch perfekt am Beispiel OG und dem LF. Da klappt das auch hervorragend.
Ich hoffe unsere Kurve ist noch nicht so verkopft, und schmettert diesen Schlachtruf aus voller Kehle. Außer natürlich, die neuen Kunden aus dem Lehel und Haidhausen wissen gar nicht um was es da geht.
Mei. Aufrufe dieser Art „ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Löwen“ haben immer den Geruch von Aufforderung zur Gefolgschaft. Ebenso wie wohl jeder den Aufruf, sich einig zu zeigen, eigentlich so versteht, dass sich die anderen hinter ihm versammeln sollen. Und da ist der Stefan (in guter Absicht ) wahrscheinlich auch keine Ausnahme