Jetzt ist es noch keine Woche her, aber ich werde endlich wieder in Frieden gelasssen.
Kein Rumgeheule in den Medien usw.
Ich habe z.Z. Urlaub und muss deswegen auch nicht das Geheule von den Wachstumsfaschisten in der Arbeit hören.
Auf die Frage, wer denn die entgangenen Förderungen für Infrastruktur usw. bezahlt hätte, wüssten die eh nur eine Antwort: Die Anderen.
Allerdings frage ich mich, wieso das Scheitern, das ich aus einigen Gründen sehr befürworte, keine weiteren Folgen hat.
Aber es ist ja immer so: Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.
Ein Punkt stört mich besonders: Die Beteiligung von Behörden.
Nur der Umstand, dass die Bahn (Bewerbung 2022) und der Flughafen (Bewerbung 2018) privatrechtlich organisiert sind (AG bzw. GmbH), sollte diesen Behörden nicht das Recht geben, sich für eine Entscheidung auszusprechen.
Und ja, Christian Neureuther ist ein guter Sportsmann.
Wie steht ihr eig zu Olympia in münchen? Der bürgerentscheid in münchen (umlandskommunen etc. entscheiden ja wieder nicht mit) nähert sich ja bzw ist per Briefwahl schon in vollem Gange.
Ich denke auch dass das eine gute Sache für München wäre — Infrastruktur usw.
Zuschüsse für Bauvorhaben und 60 würde wohl auch davon profitieren mit einem Stadionneubau
Wir reden hier von 2036 oder 2040. Was bitte soll da jetzt gebaut werden? Ein Stadion für 25.000 in Giesing das dann 10 Jahre alt ist und schon wieder saniert werden muss??
1000 Wohnungen die erst als Olympisches Dorf genutzt werden sollen in 15 Jahren? Wir brauchen die aber jetzt!
Infrastruktur? Welche denn? 2 Röhre für die Stanmmstrecke wird eh gebaut U-Bahn bis Pasing oder Freiham verlängert und sonst so?
Welches zusätzliche Geld soll denn da fließen? und wann?
Auch das ist ja kein Geld das man sich druckt, sondern Steuergelder, für 2 Wochen in denen das IOC Milliarden verdient (steuerfrei!!!), ein Hand voll Profisportler sich ihre, auch mit Steuergeldern, mit finanzierten Medaillen durch millionenschwere Werberverträge vergolden und ihren Wohnsitz dann in Steuerparadiese verlegen?
München ist auch ohne Olympia ein prima Sportstadt. Mit Großevents wie die European Championchips die man durchaus als regelmäßiges Event ethabliehren kann, hat man genauso Touristen in der Stadt, und umsätze in der Gastro und Handel.
Ob`s wirtschaftlich und für die Infrastruktur was brächte, kann ich nicht beurteilen. Ich hatte jedenfalls das große Glück als damals 19jähriger einige Wettbewerbe (Leichtathletik, Kunstturnen und Rudern) live erleben zu dürfen! Unvergessen!!! Würde mich auch als dann 83jähriger sofort wieder um Karten bemühen!
Mit 72 ist heute überhaupt nicht mehr vergleichbar.
Knebelungsverträge mit hochkorruptem IOC
Kostenexplosion für Sicherheit und überdrehte Anforderungen.
Durch das viele Geld im Sport viele Wettkämpfe dopingverseucht.
Usw.
Konsequenterweise sollte das Olympia von heute boykottiert werden.
Vorteile für Sportstätten, Infrastruktur, Präsentation für die ganze Welt, Begegnungen der Jugend und viele andere Vorteile sind natürlich nicht von der Hand zu weisen.
Denke es ist Abwägungssache. Persönlich würde das Pendel für mich contra ausschlagen.
Wenn die Stadt aufhört ihre Bürger für olympische Spiele zu erpressen stimme ich vielleicht auch mal wieder für eine Olympia-Bewerbung.
Wir bauen für Olympia neue Wohnungen, aber halt nur dann.
Eine zeitnahe Verlängerung der U4 bis zur Messe, die Realisierung der U9 und den S-Bahn-Ringschluss Nord. Zusätzlich Radschnellwege und die Erweiterung sowie Vernetzung städtischer Grünflächen.
Auf so billige Politik habe ich keinen Bock.Warum kann man nicht einfach sagen: „Das machen wir egal ob es Olympia gibt oder nicht“ und wir würden uns freuen wenn München sich einfach mal wieder eine tolle Olympiade leisten würde bei der dann zweckbezogen auch ein paar Sportstätten renoviert werden.
Für mich war die Entscheidung nicht schwer zu treffen. Als Begründung würde ich vorab als erstes mal die Beiträge vom Hheinz, und vom Löwe 1860 ran ziehen.
Zusätzlich:
Ich bin mir 100% sicher, dass ohne Korruption kein Austragungsort die Spiele bekommt. Hat man 2006 gesehen, sieht man immer wieder. Es widerstrebt mir, Steuergelder für korrupte IOC Funktionäre auszugeben. Dadurch reduziert sich aber die realistische Chance für den Zuschlag und man bläst einfach mal 20 Millionen unnütz für eine Werbekampagne aus dem Kamin.
München/ Bayern hat noch überhaupt keinen Plan, wie das alles funktionieren soll, möchte aber bereits jetzt eine Entscheidung. Rhein/Ruhr, Hamburg und Berlin entscheiden erst nächstes Jahr aber dann eben fundierter mit mehr Hintergrund.
München hat sicher kein Problem mit fehlenden Bekanntheit. Und finanziell bleibt das wenigste dort hängen, wo es eigentlich hinsollte. Dafür können die Steuerzahler dann die Schulden ausgleichen. Auch eine positive Nachhaltigkeit für den Breiten- Schulsport kann ich nicht erkennen.
Und mit das schlimmste ist, dass uns der Reiter beim 60er Stadion wieder mal verarscht.
Klar wären Olympische Spiele als Event wunderschön. Bei den Nebengeräuschen würde ich aber darauf verzichten. Man muss auch nicht alles haben. Diese European Championships waren doch auch sehr schön, und reichen doch für jeden Sportfan vollkommen aus.
Wäre ich noch Münchner Bürger, wäre mein Votum wie bei den letzten beiden Bürgerentscheiden: NOlympia. Ich hab bereits damals aus Prinzip & moralischen Bedenken gegen die Winter-Ausgabe gestimmt, obwohl es damals für den EHC den Bau einer neuen modernen Eishalle bedeutet hätte (damals noch ohne RB im Rücken wär das ein Glücksfall ohne Ende gewesen).
Nun, in Bezug auf Sommerspiele in München, seh ich es wie HHeinz.
Die Stadt platzt aus allen Nähten, Normalos ohne große Erbschaft können sich hier schon längst nichts mehr leisten oder haben der Stadt (wie ich) den Rücken gekehrt ohne realistische Hoffnung, jemals noch mal hier zu wohnen, Wohnpreise ungeheuerlich bei gleichzeitig im Vergleich zu anderen dt. Großstädten miserablem ÖPNV.
Und das alles wird besser, wenn 4 Wochen ein paar Leute im Kreis laufen und in einen Sandkasten hüpfen? Wohl kaum. Und selbst wenn? Warum dann erst in 10-15 Jahren umsetzen, wenn die Not doch jetzt bereits riesig ist?
Der billige Erpressungsversuch der Stadt und des Freistaats den eigenen Steuerzahlern gegenüber wird sicher nicht aufgehen. Bin relativ sicher, dass die Bevölkerung dagegen stimmen wird.
Das wird doch sowieso alles gemacht.
In München werden Straßen zu Einbahnstrassen umgewidmet und einspurig gemacht mit Radwegen die 3,50 m bereit sind für 20 Radfahrer die da am Tag entlang fahren. Und davon fahren 5 mit 25km/h auf der jetzt einspurigen Strasse, weils ein E Bike haben und den Radweg ned beutzten dürfen.
Man will damit halt einfach Olympia bewerben.
Und für die sanierungsbedürftigen Sportstätten für den Breitensport gibt es auch sowieso Geld. Zum Einen die Sportmilliarde aus Berlin und zum anderen die aus Bayern die genau dafür da sind. Dafür brauchts kein Olympia.
Stimmt @putzbrunner_lowe
1972 hat der Stadt etwas gebracht.
Es gab damals kein großes Sportstadion(außer Dantestadion) und auch keine Eventhalle wie die Olympiahalle(außer Rudi Sedlmayer Halle). Auch die S-Bahn gab es noch nicht. Die Stammstrecke wurde ja für Olympia gebaut, und die Züge beschafft. Weiß ich noch, weil man damals von Pasing aus zum Hauptbahnhof probefahren konnte und es gab einen Flyer mit einer Umfrage welche Farbe die Züge künftig haben sollten. Weiß mit blau, grün, orange gelb oder dunkelrot. Aber diese
Stammstrecke wäre auch ohne Olympia gekommen, nur etwas später. Es war ja lediglich die dirkte Verbindung bereits bestehender Vorstadtstrecken zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof.
Ja das waren durchaus Errungenschaften die München etwas gebracht hatten.
Aber nur deshalb ist München zusammen mit Barcelona 1992 bisher die einzige Stadt überhaupt in der Olympia nachhaltig gewirkt hat. Ansonsten sind alle Austragungsorte in der Summe mit einem dicken Minus auf dem Bauch gelandet und die Sportstätten sind zum größten Teil Verfallen oder bereits wieder abgerissen.
Jetzt ist das aber nicht mehr so. Und die Pläne der Stadt für Olympia beinhalten definitiv keine Neubauten von Sportanlagen.
Wohnungen werden überall in München gebaut, egal wohin man schaut. Da brauchts ned extra ein Olympisches Dorf. Im Gegenteil dfieses Fläche muss dann ja bis 2036 oder 2040 freigehalten werden und kann nicht zum Wohnungsbau in der Zwischenzeit genutzt werden.
München ist nach Berlin die zweimeist besuchte Stadt in Deutschland.
Der Bekanntheitsgrad ist allein durch die Wiesn und Fußball weltumspannend.
Olympia bringt der Stadt selbst keinen wirklichen Mehrwert im Verhältnis zum Aufwand.