Interessant sind zwei Passagen:
"Nach einem Bericht der Abendzeitung, aufgegriffen von liga3-online, soll Ismaik vor dem Lizenzentzug unmittelbar vor dem Verkauf seiner Anteile gestanden haben: Mit einem Investorenkonsortium habe „bereits Einigkeit über einen Verkauf“ bestanden; das Konsortium hätte demnach nicht nur die Anteile übernommen, sondern auch die bestehenden Darlehen abgelöst und weitere Verpflichtungen getragen — unter einer einzigen Bedingung: dem Verbleib des TSV 1860 in der 3. Liga".
"Dafür gibt es zwei Erklärungen, und beide sind für die Investorenseite unbequem: Entweder war der Deal längst nicht so fest, wie es jetzt rückblickend heißt. Oder die Nichtzahlung war kein Unglück, sondern eine Entscheidung — dann aber war der Lizenzverlust einkalkuliert, und die heutige Empörung darüber ist Theater".
Ist es möglich, dass das Investorenkonsortium gar nicht den Verbleib des TSV 1860 in der 3. Liga, sondern den Lizenzverlust bevorzugte.
Wie ich schon mal geschrieben habe: … der Neuerwerber spart sich wohl hohe Personalkosten bei Spielern, die freiwillig die Flucht ergreifen und die er nicht übernehmen muss und an denen er zum großen Teil möglicherweise ohnehin kein Interesse gehabt hätte. Und die Markenrechte kriegt er zudem. Kennt man aus der Wirtschaft – Stichwort Heuschrecken. Er kann dann, wenn im Fußballgeschäft erfahren, auf einer günstig erworbenen Basis neu beginnen und die Mannschaft nach seinen Vorstellungen gestalten. Beispiel Hoffenheim, Beispiel Leipzig, Beispiel Salzburg … Und 1860 wäre da zudem eine ganz andere Startbasis für einen Neuanfang.
Ismaik hätte dann die Funktion der Heuschrecke gehabt. Mit der Kündigung des Kooperationsvertrags wäre der Plan dann gescheitert.