Da steht ja nicht Love 1860 - hate Ismaik, sondern augenzwinkernd, weil Matthias Reim, Verdammt ich lieb Dich - ich lieb Dich nicht. Da jetzt den großen Skandal draus zu machen, das ist doch absurd! Dass wir mit HI nicht sonderlich glücklich sind, ist ja nichts neues…
Gscheiter wär’s, wenn RR das T-Shirt beim Interview an hätte. Glaub, dass ist auch der Grund, warum die Anfrage vom BR abgelehnt wurde - Reisi hat das Shirt schon an und zieht’s nimmer aus…
Auch mit den öffentlich-rechtlichen Medien macht das Zusammenarbeiten heutztage keinen Spaß mehr. Auch bei denen geht es nur noch um maximum drama, kurzfristiges Säue-durchs-Dorf-treiben und Erregung der Öffentlichkeit mittels verknappter, möglichst provokanter Darstellung.
Glaubt hier wirklich jemand, die wären an einer sachlichen, ausführlichen Darstellung der Zustände bei uns interessiert…?? Und das noch in der Halbzeitpause eines Drittligaspiels? Im Leben nicht.
Ich kann Robert Reisinger absolut verstehen, dass er keinen Bock auf sowas hat. Dabei kannst Du nur verlieren.
Das, sofern die Absage stimmt, diese nach außen getragen wurde, ist ein Armutszeugnis für den BR. Vor allem wohin sie getragen wurde. Ich finde das eine Frechheit sondergleichen. Ich hätte es noch verstanden, wenn man es als kleine Spitze am Samstag in der Halbzeit eingebaut hätte. „Wir wollten eigentlich den Präsidenten interviewn, aber jetzt müssen sie halt herhalten, Herr Gorenzel.“ Aber es an einen Blogger weiterzutragen? Da habe ich absolut kein Verständnis.
Das Symbol des durchgestrichenen Ismaik-Abbildes wurde im März 2016 von Peter Cassalette wie folgt kommentiert:
„Du hast wie so oft zwei Meinungen. Es gibt sehr viele die sind pro Hassan und es gibt eben auch welche die sind gegen Hassan Ismaik. Wir akzeptieren alle Fanmeinungen. Wir respektieren das solange es sich in einem normalen Maße bewegt und nicht unterhalb der Gürtellinie. Wir müssen uns mit den Fans auseinandersetzen und mit ihnen diskutieren.“
Warum sollte diese Art von Protest nun anders wahrgenommen werden? Das wird künstlich hochgepuscht. Allerdings mit dem Effekt, dass der Protest zentraler in den Mittelpunkt gedrängt wird. Da hat die Geschäftsführung nicht wirklich nachgedacht, was das mit sich zieht.
Was mich wirklich interessieren würde ist die Rolle von Ismaiks ominöser Schweizer PR-Agentur. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass die Stimmungsmache seit dem Doppelabstieg sehr koordiniert wirkt, während viele Entscheidungen davor fast schon von Ismaiks Tageslaune abzuhängen schienen.
Ich glaube, HI hat die Lust an Sechzig nach dem gescheiterten Plan, die Kontrolle in der Regionalliga ohne 50+1 zu übernehmen, vollständig verloren. Er wusste aber, dass er aus der Nummer ohne Gesichtsverlust nicht rauskommt. Deshalb der Auftrag an die PR-Agentur: macht was nötig ist, um die Stimmung zu beeinflussen und kippen zu lassen, ich nicke ab sofort nur noch ab und posier höchstens mal für ein Foto.