1. Bundesliga

In Elversberg wurden über 30 Millionen Euro in den Umbau des Stadions investiert, um die Anforderungen für die zweite Bundesliga erfüllen zu können. Die Herkunft des Geldes: ein unbekannter Investor.

Die Arzneimittelfirma „Ursapharm“, die sein Vater gründete, machte Holzer zu einem Millionenkonzern, ihre Augentropfen „HYLO“ zieren das Trikot des SV Elversberg. Auch das Ursapharm-Stadion an der Kaiserlinde trägt den Namen des Familienkonzerns. Über weitere Firmen fließt noch mehr Sponsorengeld der Familie Holzer an die SVE.

Das Investment ist für Holzer nicht mit einem stillen Investorendasein verbunden. Bereits vor über 35 Jahren ließ er sich zum Präsidenten wählen, mittlerweile ist er Aufsichtsratsvorsitzender, während sein Sohn Dominik seit 2011 das Präsidentenamt ausübt. Und der Sohn ist nicht das einzige Holzer-Familienmitglied mit Macht bei der SVE: Holzers Schwager Norbert Glaub sitzt ebenfalls im Aufsichtsrat. Und bildet dort gemeinsam mit dem Ursapharm-Chef - Überraschung! – die Mehrheit.

in Schalke muss es ja heute richtig gescheppert haben viele Fans der Roten wurden festgesetzt und haben das Spiel verpasst. Das hat sich mal
rentiert :wink:

gibts in der 1.Liga einen Verein mit „wenig Geld“? nicht dass deine Zahlen nicht stimmen würden, aber mit Geld um sich schmeissen tun die in ELV nicht…die wirtschaften einfach gut; ich kenne sowohl von der Bank- als auch Bau-Seite einige massgebliche Leute…topseriöse Geschichte dort, da wird genau gerechnet und geplant

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Das war doch nicht deine Frage. Sie haben mehr Geld als andere Vereine, oder nicht?

da bin ich mir eben nicht so sicher…Holzer führt den Verein wie sein Unternehmen,also von der langfristigen Planung,controlling,Professionalität bis hin zur Entscheidungsfindung! das war schon in der 4.Liga so, da hats auch etliche Jahre gedauert, bis das Konstrukt fertig war…aber JETZT ist es tragfähig und hochbelastbar !! und ja, deswegen bin ich überzeugt, dass die mit weniger Geld wesentlich mehr erreichen als alle Anderen

weniger geld?

Wieviel geld haben wir damals theoretisch in die AA investiert? Konntens halt dann nicht bezahlen

ca 13 Mio auf 10 Jahre verteilt.

Falsch verstanden. Wieviel hätten wir bezahlt wenn wir unseren Anteil komplett bezahlt hätten wie es geplant war?

50% von 340 Millionen €

Stimmt bei uns war keiner der wie in Hoffenheim, Heidenheim, Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen ,Elversberg … einfach bezahlt hat. Macht unseren Umgang mit Geld natürlich nicht besser, aber bei den genannten Mannschaften hat halt ein Mäzen bezahlt.

siehe Löwenmingo 170Mio

Hab noch folgende Zahlen von damals in irgendwelchen verwesten grauen Zellen im Hinterkopf
Weil mal in ner leeren Untergiesinger Boatzn bei mir ums Eck mit 2 zufällig anwesenden Jungs heftig darüber diskutiert (samt prognostischer Untergangsvorhersage meinerseits): „Karl-Heinz Mei, Ihr jungen Leid hobt’s hoid no koa Ahnung von großen Geschäften“ und Werner, Trainer von Beruf :slightly_smiling_face:

50% aller Mäuse von:
286,3 Mio € Baukosten werden zu …
340 Mio Gesamtkosten Zahlungsziel inkl. Infra, Nebenkosten und Finanzierung, also auch Zinsen auf 15 Jahre
Was aber durch vorzeitige Tilgung durch den Rotz allein nach jeweils 8,33% Verkauf von Anteilen an die 3 "A"s, und Großsponsoreneinnahmen reduziert wurde

Break Event Point für 1860 zur Finanzierung lag, wenn ich mich recht erinnere, bei so 41.200 Zuschauerschnitt und xy (vergessen) verkaufte Logen plus zstzl. Sponsoreneinnahmen

Aber auch ziemlich wurscht sein dürfte, wieviel genau im Detail bei soner Milchbubirechnung. Weil weder 32 noch Halbe 320 Millionen wir so finanzieren hätten können und haben es auch ned, um diese von Haus aus Schnapsidee zu realisieren, ausgerechnet mit den xxxx genetischen Erzfeind ein Championsleaguestadion zu bauen

.

Sagte der Junge, „der von der großen Wirtschaft keine Ahnung hatte“. Das vergess ich Ihnen nie, Sie Wildmoser selig ;-) Obwohl’s sogar stimmte
Weil 1+1 ja 3 ergibt. So wie KarlHeinz und Werner hab ich dann nämlich auch gerechnet, bevor ich selbstständig gleich ab die Insolvenz marschiert bin … :rofl:
Oder weil ich Mittags schon in der Kneipe saß, um fremde Herren mit 1860 zu belästigen, um mich anschließend unten in der Au an die Isar zu fläzen, da wieder keinen Bock, bei dem schönen Wetter überhaupt was zu arbeiten :thinking:

Ja wenn Du ganz genau ins Detail gehst, dann ist die Investitionssumme natürlich niedriger.
Gesamtkosten waren 480 Mio, Stadion alleine 340 Mio abzüglich 90 Mio Allianz.
Die Vermarktung der Logen durch die Stadion GmbH waren der Zinsanteil an der Finanzierung.

Die Auslastungsplanung war 80.000 Zuschauer pro Spieltag. 60.000 FCB und 20.000 TSV.
Und genau das war auch das Verhältnis das bereits bei der Plannung des Stadions und für die Fianzierung als Anteil der Löwen von allen Seiten immer wieder angemahnt wurde. Nur KHW wollte die 50%.

Die 8,33% Anteile an die Allianz hatte der FCB erst nach dem Ausstieg der Löwen verkauft und damit das Stadion voll getilgt. Die Finanzierung lief ja über die Dresdner Bank damals 100% Tochter der Allianz.

Also so gesehn war die reale Finanzierungsbelastung natürlich erheblich niedriger als 170 Mio.

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Stimmt. Aber „gut (zu) wirtschaften“ ist halt auch nur auf solider finanzieller Grundlage möglich. Die Mär vom Vorbild Elversberg als eine Art saarländisches Giesing ist eben auch ein Märchen.

Die Elversberger spielen einen schönen Fußball, und das seit Jahren, egal in welcher Liga. Aber sie verfügen ebenso seit Jahren über eine (externe) Geldquelle resp. ein Auffangnetz, das dies auch ermöglicht oder zumindest absichert.

Aber wenn die am WE die Unerträglichen blamieren würden, wäre jeder Euro gleich doppelt so gut investiert gewesen :wink:

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https://www.kicker.de/einspruch-abgelehnt-elversberg-trainer-wagner-bleibt-gesperrt-1250662/artikel

War ja eigentlich klar dass das abgelehnt wird.

Vielleicht mal bei Trump anrufen :thinking:

[quote=„Radis_Erbe, post:3876, topic:2837, full:true“]

Stimmt. Aber „gut (zu) wirtschaften“ ist halt auch nur auf solider finanzieller Grundlage möglich. Die Mär vom Vorbild Elversberg als eine Art saarländisches Giesing ist eben auch ein Märchen.

das versteh ich ehrlich gesagt nicht…erstens wer erzählt „die Mär von Elversberg“ ? also was soll da dran „Mär“ sein ?
und ehrlich…ich wäre heilfroh, wenn die ein Vorbild für ´60 wären; weil unsere Kernkompetenz war bis dato nicht „wirtschaften“

Einspruch. In der Wirtschaft zeigen wir Löwen stets unsere Stärken :clinking_beer_mugs:

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Du hast zu früh aufgehört zu lesen. Die Mär von Elversberg als Vorbild für Sechzig war hier zeitweise sehr präsent, obwohl die Situation der beiden Clubs nicht vergleichbar ist.