Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

Für mich auch ganz wunderbar!

bin auch very amused !

Geht für mich auch völlig ok

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Das finde ich gut.

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Coole Fans, cooler Verein!

„Kooperationsvertrag kündigen und auf neuen Vertrag pochen. Gibt es keinen neuen Vertrag auf Augenhöhe, wird es wohl keine Lizenz seitens des DFB zur Teilnahme am Spielbetrieb geben, da der Kooperationsvertrag immer eine große Rolle für die Lizenzvergabe war. Ohne Spielberechtigungslizenz fehlt die Geschäftsgrundlage der KGaA und die Geschäftsführer müssten den Gang zum Insolvenzgericht antreten.“

Von Reinhard Friedl, aus dem Kommentarbereich des Löwenmagazins. Einfach des Kooperationsvertrag kündigen und keinen neuen unterschreiben, bis die KGaA mangels Lizenz in irgendeiner Liga liquidiert wird. Nachdem bei Türkgücü die GmbH liquidiert wurde, durften die ja auch als e.V. in der Regionalliga weitermachen, warum sollte das bei uns anders sein?

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Um den Kooperationsvertrag zu kündigen benötigt man aus meiner Sicht einen (im rechtlichen Sinne) dringenden Grund der eine Kündigung unvermeidlich macht und zeitnah eingetreten sein muss.

Meiner Meinung nach spielt der Kooperationsvertrag für den DFB keine große Rolle da dieser ein Innenverhältnis zwischen der HAM Ltd. und dem e.V. regelt. Geprüft wird vermutlich weil geprüft wird ob ein Verstoß gegen 50+1 vorliegen könnte.

Wenn einem die Spielberechtigung für die 3. Liga entzogen wird landet man im übrigen in der Regionalliga (wie Türk Gücü). Dort muss man dem Verband nachweisen dass man um die 50.000 Euro aufbringen kann sowie über eine Regionalliga taugliche Spielstätte verfügt. Man könnte auch sagen. Die Anforderungen für die Regionalliga wird die KGaA vermutlich IMMER erfüllen.

Herr Ismaik ist sowieso eher das kleinere Problem. Wir brauchen jemanden der jedes Jahr einfach so ein paar Millionen in die KGaA steckt und ansonsten die Schnauze hält. Solche Leute mag es geben, Herr Ismaik ist es aber eher nicht und hat das auch nie behauptet.

In dem Augenblick in dem man Herrn Ismaiks Geld nicht mehr braucht (über das zig andere Vereine im Profifußball ebenfalls nicht verfügen) ist es relativ egal ob es ihn gibt oder nicht.

Ois easy hoid :man_shrugging:

Glaubst Du echt, dass wir alle über 1860 Jahre alt werden? :thinking:

Dass das nicht ganz so einfach ist und wahrscheinlich irgendeinen Haken ist mir schon klar, aber ich finde die Idee plausibel genug um sich mal darüber zu unterhalten. Immer nur „HAM muss weg“ schreiben ist schön und gut und bringt Herzerl, aber ich finde es ist an der Zeit sich konkrete Gedanken zu machen, wie man das hinkriegen könnte.

Und @HHeinz vielleicht zählt die gestrige Klage schon als Verstoß und damit als Kündigungsgrund, keine Ahnung, ich kenn den Vertrag jetzt auch nicht so genau. Dass wir ohne Kooperationsvertrag eine Lizenz kriegen kann ich mir nicht vorstellen, weil unser Konstrukt (e.V. hält <50% der Anteile) ja ohne Kooperationsvertrag gegen 50+1 verstössen würde.

2017 häte man den Vertrag fristlos kündigen können. Der wichtige Grund war vorhanden durch das Verhalten der HAM.
Das Problem war, dass Reisinger noch gar nicht richtig im Amt war um die erforderliche zeitnahe(!) Kündigung in eine seriöse Abwägung zu bringen. Mit der Sanierungsvereinbarung zur Abwendung der Insolvenz war dieser Grund wieder obsolet.

Das später in Auftrag gegebene Gutachten hat durchaus die Möglichkeit zur Kündigung aufgezeigt, aber gleichzeitig davon abgeraten.

Als größtes Problem sehe ich eine durchaus bestehende Möglichkeit der juristischen Auseinandersetzung mit unvorhersehbarem Ausgang. Das braucht gute Vorbereitung um für alle Szenarien gewappnet zu sein.
Als nicht relevant sehe ich allerdings den immer als größtes Hindernis probagierten Grund, des dann nicht mehr vorhandenen Vorkaufsrechts.
Die Gesellschaftsform der GmbH & Co. KG(aA) wurde und wird ja genau deshalb von der DFL vorgeschlagen um Kapital durch Anteilsverkauf beschaffen zu können, ohne Verlust der alleinigen Einflußnahme auf die Gesellschaft.

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In Dortmund hält der dortige Verein meiner Erinnerung nach noch 3% der Aktienanteile.
Bei Hertha BSC hat der e.V. noch 21,2 %, der Rest gehört wohl 777 Partners.
Beim FC Augsburg hält der e.V. noch 0,6%, den Rest teilen sich die Hofmann Investoren GmbH und weitere.

Bei einer KGaA spielt es nur eine geringe Rolle wie viele Aktienanteile man besitzt (was keine Aufforderung sein soll weitere Anteile zu verkaufen).

Im Gegensatz zu Robert Reisinger halte ich das KGaA Konstrukt nicht für in Stein gemeißelt und bin auch nicht der Meinung dass ein Traditionsverein mit vielen Fans zwangsweise Investoren benötigt. Wir können mit dem Geld eh nicht umgehen und machen damit haupsächlich Blödsinn.

Das Konstrukt selbst ist nicht das Problem.
Wie Du richtig sagst ist das Problem das jeweils handelnde Personal. Mit leider sehr wenigen Ausnahmen haben wir in den entscheidenden Gremien immer nur kurzfristiges Denken mit mehr Aktionismus denn richtigem Plan. Das führt/-e regelmäßig dazu fast panisch zu handeln und damit mittel- bis langfristige Entwicklungen komplett in der Schublade vergammeln zu lassen.

Statt mal Kapital einzusammeln mit einem Plan von 5 Jahren und länger, sind bei uns immer nur max 3 Jahrespläne zu finden, die sich aber regelmäßig als 3 - 6 Monatspläne entpuppen.
Und ebenso regelmäßig wird dafür dem „Investor“ die Schuld hingeschoben was sich alles nicht umsetzen lässt.
Und der jährlich erforderliche Fortführungsprognose.

Seit 15 Jahren, also noch vor der HAM, wird die nicht dem Profifußball entsprechende strukturelle Aufstellung der KGaA angemahnt. Es passiert nichts. Dafür fühlt und fühlte sich niemand zuständig, weil ja alle nur e.V. sind. Aber bei jeder Entscheidung in der KGaA doch zumindest mitschnabeln wollen. Da haben wir dannn doch regelmäßig mindestens 12 Sportmanager.

Insofern ist das Präsidium Reisinger Schmidt Sitzberger nicht schuld an den haarsträubenden Fehlern ihrer Vorgänger von 2002 bis 2011 und in der Folge 2012 bis 2017. Aber seither ist auch nicht wirklich viel passiert um den Status Quo zu ändern. Von einer Hand voll guter Absichten mal abgesehn. Aber auch hier war ein wirklicher Plan was die KGaA betrifft nicht erkennbar.

Einzig die Gefährdung der Gemeinnützigkeit zu eliminieren ist als signifikanter Erfolg auszumachen. Dies ist sicher ein sehr wesentlicher Punkt, aber eben auch nur Einer in 7 Jahren.

Es ist nachvollziehbar, wenn ein ehrenamtlich tätiges Mitglied in der Gremien eines Vereins sagt „ich bin für den Verein verantwortlich und hab mit dem Profifußball nichts am Hut“. Es ist auch nachvollziehbar wenn das ganze Gremien als ihre Aufgabe so definieren. Aber dann liegt es eben auch an diesen Gremien die Stukturen im Verein so zu gestalten, dass das auch praktisch umsetzbar ist. Der Verein ist und bleibt entscheidend verantwortlich in der Tochtergesellschaft.

Beim BZ1860 ist zu befürchten, dass das Pendel wieder komplett in die andere Richtung ausschlägt und man in den Hasadeur-Modus von 2008-2011 bzw 2016/17 verfällt. Zumindest ist aus dem bisherigen Auftreten nichts anderes zu erkennen.

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Die Rahmenbedingungen sind allerdings aus meiner Sicht komplett anders. Weder bemieten wir eine Champions League Arena, noch wird ein Herr Ismaik nochmal zweistellige Millionenbeträge in die Hand nehmen (Meinung). Denn inzwischen hat er selbst erlebt hat dass sich Vereinspolitik periodenweise verändern kann und auch seine eigenen Ideen eher selten funktionieren.

Spätestens durch den Arenaauszug ist aus meiner Sicht das „Projekt 1860“ komplett uninteressant geworden. Herr Ismaik wollte immer etwas zum Angeben (aber nicht zum Preis eines Premier League Clubs). Neulich hat er ja erst wieder rum geweint dass sich niemand für Karten „seines Löwenvereins“ interessiert. Daran wird aber auch ein Bündnis Zukunft aller Voraussicht nach nichts ändern können.

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Da sprichst du wahrscheinlich eine Wahrheit gelassen aus.

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Ich werde ständig nach Karten gefragt. Vielleicht habe ich einfach mehr Freunde als der Hasan…

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Ach; du meinst, der Erlöser hat das gar nicht absichtlich gemacht?
:joy:

Ich weiß aus verschiedenen Quellen (Bündnis und eV), dass Hasan mittlerweile stark an einem Verkauf interessiert ist und es Verhandlungen gibt.

Robert hat zu einer künftigen Struktur in einem Interview eh kürzlich Einblick gegeben.

Anthony Power soll wohl schon ab Sommer Geschichte sein.

Ich bin zuversichtlich, dass man das Kapitel HAM bald schließen kann.

Einzig der Fall von 50+1 und ein Erfolg des BZ würden ihn nochmal umstimmen. Beides eher unwahrscheinlich.

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ich hätte von Silvester noch ein mega-Feuerwerk im Keller…wir sehen uns dann zu gegebenem Anlass am Stadion ode Grünspitz :blue_heart: :blue_heart: :+1: :star2:

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