Dieser Eindruck hat durchaus seine Berechtigung.
Ich sehe da allerdings durchaus auch einen gewissen Zusammenhang mit dem Verhalten des Vereins insgesamt seit 2011.
Deshalb denke ich muss es mal einen anderen Ansatz geben als immer nur weiter Positionen zu verfestigen die bisher gezeigt haben, dass sie rein gar nichts bewirken.
Gewinnorientiert arbeiten ist ja okay.
Unser Hauptaugenmerk liegt doch eher bei Emotionen, spannenden Spielen und Gaudi.
Das wird jetzt nicht jede Firma von sich behaupten wollen.
Das stimmt im Prinzip, aber die Kandidaten/Richtung werden/wird doch durch den Verwaltungsrat bestimmt (ausgehend von Personen, die diese Ämter überhaupt ausführen möchten). Da kann die MV zwar die/einzelne Kandidaten ablehnen, aber wie wahrscheinlich ist dies?
Das Präsidium wird neu gewählt, der Verwaltungsrat wird einen Vorschlag nominieren, offizielle Bewerbungen gibt es aber noch nicht.
Vermutlich wird im stillen Kämmerlein schon vorsortiert und vorgefühlt.
Es würde mich wundern wenn das aktuelle Präsidium nochmal antritt. Noch mehr würde mich wundern wenn der Verwaltungsrat es nominiert.
Wobei Norbert Steppe auf mich keinen schlechten Eindruck gemacht hat.
ich glaube/hoffe, dass dem VR durchaus bewusst ist, wie wichtig die Ausrichtung+ v.a. auch die Kommunikationsfähigkeit des kommenden Präsidiums sein wird ( sowohl nach aussen als auch nach innen!!); der Stillstand /Verhärtung der letzten Jahre ist absolutes Gift für ´60 und muss m.M. dringlichst beendet werden
also entweder e.V.-kompatible Zusammenarbeit mit HI oder halt Komplettbruch, dann aber mit allen juristischen Konsequenzen unter Aufkündigung des KO-Vertrages
…bloss Bewegung muss rein!
Also, auch im Gesundheits- und Sozialbereich gibt es Organisationen, die als gemeinnütziger e.V. organisiert sind, aber bestimmte Betriebsteile als Kapitalgesellschaften ausgegliedert haben. Sogar die Caritas arbeitet so, wenn ich mich nicht irre. Die betreiben ja auch Pflegeheime, Kitas, Werkstätten etc.
Das macht man überwiegend deshalb, um keinen Ärger mit dem Finanzamt zu bekommen. Als e.V. darfst du nämlich nur in ganz geringem Maße Gewinne einfahren, weil sonst der Status der Gemeinnützigkeit gefährdet sein könnte. Grundsätzlich ist da also erstmal garnichts Verwerfliches dran.
Und da habe ich des öfteren meine Zweifel, ob dieses System gut ist.
Manche Bereiche unseres Lebens sollten einfach für die Menschen sein, ohne dass Gewinnstreben im Vordergrund steht.
Korrekt, da sind wir, zumindest beim Gesundheitswesen, einer Meinung. Wobei das, was der @Chevinsky geschrieben hat, ja nichtmal das Problem ist. Da agieren die eigentlich gemeinnützigen Vereine so, weil das Steuerrecht sie zwingt. Das viel größere Problem an der Stelle sind doch die Krankenhäuser, Krankenkassen etc., also Einrichtungen der öffentlichen Hand, die prinzipiell dazu angehalten sind, Gewinne zu erwirtschaften. Wer keine Gewinne erwirtschaftet, wird geschlossen, vollkommen wurscht, wie viele Menschen dadurch Nachteile erleiden. Und wenn dann doch Gewinne erwirtschaftet werden, kommt immer irgendein Trottel, der diese verdummt.
(Aktuell sehen wir bei den Krankenkassenbeiträgen die Auswirkungen von so einem Unfug: Weil die Rücklagen aufgrund verschiedener Effekte so hoch waren, d.h. tatsächlich mal Gewinne erwirtschaftet wurden, hat sich Herr Spahn was tolles ausgedacht: die Rücklagen müssen runter. Also waren die Kassen dazu angehalten, defizitär zu wirtschaften, um die Rücklagen abzubauen. Die sind jetzt weg, weil man das ein paar Jahre, lamnge vor der Ampel begonnen, gemacht hat, und wir bezahlen viel zu früh viel zu stark steigende Beiträge. Auch etwas, was man bei der BTW im Februar berücksichtigen sollte.)
So, und jetzt sollte besser mal der Besen durchgehen, und diesen und die dazugehörigen Beiträge in einen passenderen Thread verschieben.
Der Vize für Abteilungen spielt in der öffentlichen Wahrnehmung auch selten ein Rolle.
Selbst der Finanz Vize ist da in der Regel nicht besonders present.
Da war der Hans Sitzberger eher die Ausnahme, weil er eben als Sponsor auch in der KGaA sehr aktiv war.
Der Norbert tritt nicht mehr an und Bay hatte sowieso nur vor die Restzeit vom Heinz Schmidt fertig zu machen.
das war das aber eine kurze Amtszeit von Norbert Steppe.
Da bin ich aber mal gespannt welche 3 Kandidaten sich da finden lassen,
evtl. auch jemand aus dem VR selber ?
Und ja, ich bin absolut der Meinung das uns ein neuer Präsident gut tun würde,
Reisinger scheint mir etwas amtsmüde und verbraucht und die allgemeine Situation
ist so verfahren das es so einfach nicht mehr weitergehen kann und darf
Mag ja sein.
Aber von seiner Ankündigung auf der MV („Ich setzte mich morgen auf meinen F̶a̶h̶r̶r̶a̶d̶ Radlader und werde anfangen, diese Gräben zuzuschütten“) hat man sich halt mehr erhofft…
Wie er das machen will hat er ja nicht gesagt. Daher waren meine Erwartungen da nicht sehr hoch.
Da muss ich allerdings ganz ehrlich sagen, dass ich den Norbert zu wenig kenne.
Ich kann mich natürlich auch täuschen, aber nachdem ich ihn bisher weder bei der III., IV., am Grünspitz, oder sonst wo gesehen hab, wo sich der gewöhnliche nicht Alm-Fan auch mal so rumtreibt, kann ich mir nicht vorstellen, dass er dafür einen besonderen Plan hatte. Oder er hatte das einfach anders gemeint und sich dabei auf die Klub interne Situatin mit den HAM Leuten bezogen.
MIr ist das eigentlich egal wie er das machen wollte. Gemerkt hat man nicht wirklich was davon. Vielleicht war das halt mal wieder irgend etwas, was sie glauben, dass wir hören wollen. Der Bay meinte ja auch, das 50+1 unverhandelbar wäre. Offensichtlich meinte er da ja auch ein ganz spezielles 50+1.
Natürlich wird das gesagt was man glaubt, dass die Leute hören wollen.
In dem Fall halt das was man glaubt, dass die Mehrheit aus beiden Lagern hören will.
Was bei Bay immer noch so mitschwingt ist die relativ erfolglose Zeit als VR Vorsitzender und Vizepräsident mit S. Schneider, sowie der Neigung zu Alleingängen und Kompetenztüberschreitungen.
Seine fachliche Kompetenz dagegen ist völlig unbestritten.
Und dann ist da natürlich der mögliche Interessenskonflikt in Sachen Anteilsverkäufe.
Mag sein, dass sich das Alles mittlerweile geändert hat, nachdem er ja eine längere Pause eingelegt hatte und nur noch im KGaA AR aktiv war.
Bei 50+1 ist eigentlich klar was er meint und ich sags mal so, damit liegt er nicht so falsch. Denn 50+1 ist auch für ihn nicht dahingehend verhandelbar sie abzuschaffen, sondern wie sie angewendet wird. Das ist der wesentlich Punkt.
Deutlich wird das jedoch erst richtig, wenn man das vor dem Hintergrund seiner früheren Aussage als VR Vorsitzender zu HAM betrachtet. „Es geht nur mit Ismaik aber nicht gegen ihn.“
Leider wird hier auch oft einfach nur blau oder weiß gedacht und nicht mit den Zwischentönen, die aber genau der Game Changer sein können. Hab ich hier seit 2011 ja auch oft beschrieben.
Das ist es auch was mich beim Robert nicht verstehe, dass er genau diese Sichtweise, die er noch 2015 hatte, im VR sehr schnell abgelegt hat und sich in eine, zuimindest nach außen dargestellte, regelrechte Anti HAM Stimmung gewandelt hat. Und aus meiner Sicht ohne große Not.