Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

Jetzt mal ohne Häme. Wenn der Deal komplett vollzogen ist, werden doch die Ham-Leute im Aufsichtsrat auch ausgetauscht oder? Inklusive Saki ?

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Saki hat sich im Büro hinter der Zimmerpfanze versteckt. Den bekommst du nicht raus.

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Mich nervt das grundsätzlich erstmal Negative zur Zeit auch.
Ja, es wurde oft Schlimmer als Besser. Das mag Einige unter uns hart gemacht haben.
Aber diese „Glas halb leer“ Mentalität in Bezug auf Sechzig, egal was passiert, würde mich kaputt machen.

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Wenn ich 60% meiner Anteile an einen Investor verkaufe, um mir einen vermeintlichen Wettbewerbsvorteil zu sichern, bzw. um überhaupt meine KGaA über Wasser zu halten, bin ich ein Investorenverein. Zumindes ist das meine Definition.

Und für eine emotionale Wellenbewegung brauche ich keine Steigerungsform von „endgültig“.
2011 hat man aus der Not 60% der Anteile an einen Investor verkauft. Mit großer Freude hat man daraufhin begonnen sein Geld auszugeben. Solange bezahlt wurde, war es anscheinend nicht schlimm abhängig von einem Investor zu sein. Kein Problem ein Investorenverein zu sein. Erst später, ab 2017 schwenkte man aus Gründen dann um, und der Investor war nicht mehr so gut. Natürlich wollte man dann kein Investorenklub mehr sein. Dieses Narrativ hielt sich bis 06.07.2025, um es dann lediglich auf Hasan Ismaik zu beziehen. Sonstige Investoren, auch unbekannte sind ab Samstag anscheinend willkommen, verbreiten Aufbruchstimmung und sind sicher schon ewig Löwenfans. Daher meine Frage, ob man sich jetzt endgültig dafür entschieden hat, ein Investorenklub zu sein.

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Sehr gerne. Sobald wir mal wissen an wen die Anteile verkauft wurden.
Vielleicht bekommen wir ja auch ein kleines Vereinsbrüderchen.

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das kann doch jeder nur für sich entscheiden, inwieweit man das alles als nicht unterstützenswerten investorenverein hält oder nicht. von den aktuell verantwortlichen wird sich wohl niemand gegen eine vernunftbasierte zusammenarbeit mit einem investor wehren. auch ein RR hat nie einen hehl daraus gemacht, dass er nichts gegen investoren im fussball hat. haftbar für den grundnagel 2011 kann man die alle aber auch nicht machen. die mitglieder wurde außerdem damals gar nicht einbezogen. ich sehe aber keine möglichkeit, wie das konstrukt nun aufzulösen wäre. entweder man akzeptierts oder geht halt zur 3./4. bzw. damen oder gar nimmer zu 60. damit wäre man ja nicht der erste. wichtig für mich bleibt, ob 50+1 im grundsatz weiter gilt bzw. erneut gestärkt wird in zusammenarbeit mit dem neuen anteilseigner oder nicht. investorenklub wäre für mich ein klub, wo einzig und allein der investor maßgeblich über alles entscheidet und man nicht mehr herr im eigenen haus wäre.

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Ich weiß immer noch nicht wer dieser ominöse „man“ ist :joy::see_no_evil_monkey:.

Du meinst damit den „Durchschnittslöwenfan“? Oder die jeweiligen Verantwortlichen beim e.V.?

Gute Frage. Das wenn man so genau wüsste. Aber nimm einfach mal die Verantwortlichen des e.V. und einen gewissen Grundtenor im Löwenforum.

ich hatte mich ja mit Mang und den anderen Kandidaten in der Nachtkantine unterhalten
und später gab es ja auch noch die Fragerunde. Wenn da nicht massiv Geschauspielert
wurde haben die es wirklich noch nicht gewusst. Eigentlich unglaublich das diese
monatelangen Vorbereitungen - und sowas benötigt tatsächlich viel Zeit - so geheim
waren das nur ein ganz kleiner Kreis davon wusste und nichts durchgesickert ist

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Das wär doch schön.

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Das ist für mich tatsächlich das erste Löwenwunder. Vielleicht folgen ja noch einige nach.

Und ich bin zwar Atheist, aber vielleicht gibt es den Fussballgott ja doch und der sagt sich, so, die Löwen haben genug gelitten, jetzt sind die nächsten 45 Jahre mal die anderen aus dieser Stadt dran, die ich schon viel zu lange unterstützt habe.

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Und kaum im Amt macht er schon den ersten Fehler ! Einen Stadionausbau mit 25.000 Zuschauern zu befürworten, ist um in der Umgangssprache des Fußballs zu bleiben, viel zu defensiv. Da hätte er schon offensiver herangehen müssen und eine Zahl über 30.000 in den Raum legen sollen, herunterhandeln kann man sich später immer noch lassen… :wink:

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Ich finde, Realismus ist kein Fehler. Basarmentalität hat aus meiner Sicht mit Professionalität wenig zu tun.

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multiclub ownership ist „schön“?

Zumal die Stadt wegen Olympia selbst eine höhere Zuschauerquote anvisiert.

Sie will sie halt nicht zahlen bzw das Geld lieber für was anderes ausgeben

Vielleicht angesichts Deines Nutzernamens und Deines Beitrags ein paar grundsätzliche finanzielle Informationen zu derartigen Transaktionen:

Die Schweizer Holding kauft die 60% der Anteile der KGaA, die vorher Hasan Ismaik gehörten. Dem Vernehmen nach löst die Schweizer Holding dabei auch die Schulden ab, die die KGaA bei Hasan Ismaik hat. Damit wäre die KGaA weitestgehend schuldenfrei.

Die Transaktion beinhaltet kein frisches Geld für die KGaA. Das könnte nur erzielt werden, wenn man zum Beispiel das Kapital der KGaA erhöht. Dadurch würden aber auch automatisch die Anteile des e.V. an der KGaA verwässert werden, soweit der e.V. nicht selbst frisches Kapital einlegt, was nicht zu erwarten ist.

Wenn der Investor nicht aus reiner Freundlichkeit und zum eigenen Nachteil ohne Gegenleistung Geld an die KGaA gibt, werden weitere finanzielle Mittel für die KGaA durch die Schweizer Holding genauso Schulden für die KGaA sein, wie das bereits unter Ismaik der Fall war. Unzählige Beispiele im Profifußball, von Manchester United bis hin zu aktuell Olympique Lyon zeigen, dass derartige „Investoren“ im Profifußball Schuldengeber sind. In den schlimmsten Fällen (wie z.B. bei Manchester United) wird der Kaufpreis für die Anteile in der Beteiligungskette nach unten an die Profifußballkapitalgesellschaft weitergeleitet. Insofern ist genau darauf zu achten, wie der Übergang der Anteile gestaltet ist, und dass hierdurch keine neuen Lasten für die KGaA entstehen.

Die oben beschriebene Logik, frisches Geld = Verwässerung der Anteile oder neue Schulden, gilt unabhängig vom Verwendungszweck derartiger zusätzlicher Mittel für die KGaA. Ob das nun für den Kader ist, für eine Turnhalle (für wen eigentlich? Die KGaA? Oder den e.V.?) oder für den Kauf oder den Umbau des Grünwalder Stadions.

Im Ergebnis wird, sobald die Schweizer Holding Geld in die Hand nimmt, das Schuldenkarussell von vorne beginnen. Auch das ist ein Grund, warum große Sprünge abzulehnen sind, bis man nicht eigenständig in der Lage ist, die Amortisation von größeren Investitionen zu stemmen.

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So, was weiß ich jetzt!

  1. Ham ist weg ------ ein gutes Gefühl
  2. Mang ist Präsident — kein schlechtes Gefühl–mehr so neutral bis neugierig.
    1. ein neuer Investor ist da–wenn auch noch namentlich unbekannt— stört mich erstmal nicht

Was erhoffe ich mir!

Ein ruhigeres Fahrwasser, Zusammenarbeit von Investor und E.V.
Konzentriertes Arbeiten an lange vernachlässigten Themen, wie Turnhalle, Stadion usw.
Das die Fanszene sich wieder auf einander zubewegt – ich weiß das ist sehr naiv gedacht

Allerdings sind wir hier bei 60, es kann auch gründlich in die Hose gehen, aus welchen Gründen auch immer — aber das muss ja nicht sein.

Stand heute bei mir: Vertrauensbonus für Investor und Präsidium – pack ma´s an

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Vielleicht steh ich auf dem Schlauch, aber was genau hat das jetzt mit meinem Beitrag zu tun?

Investoren im Profifußball sind „Minusgeber“ in den Bilanzen der von ihnen gehaltenen Profifußballclubs.

Und was soll mir das jetzt sagen?