„Nun, die Sache ist im Kooperationsvertrag geregelt.
Wenn HAM seine Anteile ganz oder teilwesie verkaufen will, dann muss er diese Absicht dem Verein bekanntgeben.
Dann hat der Verein 2 Monate Zeit einen Käufer vorzuschlagen.
Das Erstverhandlungsrecht.
Tut oder kann der Verein das nicht, so muss HAM nach Verhandlungen mit einem anderen Interessenten den ENTWURF eines Kaufvertrags, sowie alle Unterlagen und Vereinbarungen dem Verein vorlegen.
Dann hat der Verein wiedrum 2 Monate Zeit einen Dritten zu finden oder selbst zu eben diesen Konditionen ein Angebot zu unterbreiten.
Das Vorkaufrecht.
Daraus ergibt sich also
2 Monate die der Verein Zeit hat sämtliche Prüfungen durchzuführen die nötig sind um den Käufer zu durchleuchten, ohne dass es irgendeine Gefahr gibt ihn für ein Platzen des Deals verantwortlich zu machen.Ergeben sich in dieser Zeit für den Verein Anhaltspunkte so hat er nicht nur das Recht, sondern die Pflicht mit HAM in Kontakt zu treten und erhebliche Zweifel anzumelden. Denn HAM ist nach dem Kooperationsvertrag dazu verpflichtet die Redlichkeit der Käufers und die Herkunft der Finanzmittel zu prüfen. Und gegebenfalls kann mit Schadenersatz gedroht werden für den Fall, dass diese Prüfung nicht erfolgt und das Ergebnis vorgelegt wird.Insgesamt ergibt sich eben sehr wohl ein Vetorecht bzw. Interventionsrecht durch den Verein.
So wie sich das darstellt hatte Bay entweder bereits vor dem Termin 03.07.2025 in Frankfurt Kenntnis von allen Vereinbarungen und dem Kaufvertrag, oder er hat bei diesem Termin alle Dokmuente zum ersten Mal gesehn und auf Alles verzichtet was zu einer Verzögerung der Unterschrift unter den Kaufvertrag geführt hätte(siehe 1.). Die Folge wäre gewesen, dass es keine Verkündung vor der MV hätte geben können.
Auch ergibt sich aus seiner Aussage, dass diese Verkündung vom Verein angefragt wurde, denn wie Bay selbst sagt gab es die Genehmigung, nicht Aufforderung zur Bekanntgabe von beiden Anwälten der beteiligten Parteien.
Auf jeden Fall aber hat Bay auf jegliche Rechte des Vereins verzichtet die eine Intervention ermöglicht hätte.
Und er hat das nicht nur für sich selbst getan, sondern durch die Weigerung das Nachfolge Präsidium voll umfänglich in Kenntnis zu setzen, auch diesem jede Möglichkeit genommen mit HAM dazu in Kontakt zu treten.
Dabei geht es ja nicht allein um den Kaufpreis, sondern die Sicherstellung der Lizenz und Finanzierung sämtlicher künftiger Spielzeiten. Mindestens bis mögliche Maßnahmen zur Beseitigung des strukturellen Defizits greifen.
Alles das wurde offensichtlich gar nicht geprüft, was aber definitiv hätte stattfinden müssen um Schaden vom Verein abzuwenden.“
Harie im Kommentarbereich bei sechzger de