Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

In der Tat. Von einigen Beteiligten hätte ich weniger blauäugigkeit und Vertrauensseligkeit erwartet…

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Insel Jersey
Steuerparadies
Geldwäsche
Deal geplatzt
Magnet 1860

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Ausgehend davon, dass diese Darstellung zutrifft, wüsste ich nicht, was in dieser Causa Ismaik vorzuwerfen wäre (außer natürlich, dass er prinzipiell an allem schuld ist und ihm nicht zu trauen ist und…). Auch die (zu) frühzeitige Verkündung des Verkaufs wäre dann auf Druck des alten Präsidiums erfolgt und sogar gegen Bedenken der HAM-Seite.

To be continued…

(@NordlingerLowe : Die Antwort ist nicht auf Deinen Beitrag bezogen, sondern lediglich darauf, dass Du den Link zur Welt gesetzt hast)

Ich würde mir von beiden Gesellschaftern der KGaA wünschen, dass etwaige Käufer von KGaA-Anteilen vor dem Signing, also der notariellen Unterschrift, auf ihre Seriosität geprüft werden. Das sollte im Sinne des Verkäufers Ismaik und des künfigen Mitgesellschafters 1860 e.V. sein. Nun schreibt die Welt, dass die Bonitätsprüfung des potenziellen Käufers von einem Herrn Böckmann von einer Pilatus Verwaltungs AG aus Cham in der Schweiz durchgeführt wurde, der womöglich mit dem potenziellen Käufer unter einer Decke steckt.

Das ist keine ausreichende Prüfung des potenziellen Käufers. Weder von Ismaik, noch vom e.V.

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[Das System Maccari]

Hier kommt ein Oliver Böckmann in zentraler Rolle vor:

"„Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft München I nachweislich gegen den Biberacher Kurt Wilkin, ehemaliger Geschäftsführer des Augustinum, gegen Dietmar Schwenn, einen von zwei Geschäftsführern eines kleinen norddeutschen Immobilienverwalters namens Nordic Kontor, sowie gegen Oliver Böckmann , der als Vertreter von Nordic Kontor und Mittelsmann in Erscheinung trat. (…) Es geht um Betrug, Bestechung und Veruntreuung in Höhe von weit über 700 Millionen Euro: Dazu zählen betrügerische Immobiliengeschäfte im Wert von 662 Millionen Euro, beiseitegeschaffte Schmiergelder in Höhe von mindestens weiteren 65 Millionen Euro, ein Geflecht von Briefkastenfirmen in der Schweiz und in Deutschland, ein dubioser Immobilienmakler, der als „schick“ und „mit dickem Porsche mit Schweizer Kennzeichen“ beschrieben wird, teure Luxusdiners im Gesamtwert von 150000 Euro. Um all das wurde allein schon das Augustinum betrogen.“

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Wobei das von mir Geschriebene auch nur unter der Annahme stimmt, dass man die KGaA künstlich am Leben halten will.

Wenn man gehofft hat, dass man einen neuen Gesellschafter für die KGaA bekommt, der vielleicht Ismaik die Kaufsumme zahlen kann (nicht das Problem des e.V.), aber nicht in der Lage ist, den laufenden Betrieb der KGaA zu finanzieren, sprechen wir natürlich wieder von einem neuen Szenario.

Dann hätte man eine sauberere Insolvenz hinlegen können als das mit dem liquiden Mitgesellschafter möglich ist, mit einem im Idealfall gegen alle Eventualitäten abgesicherten e.V. Das würde dann das Bild, das der e.V. abgegeben hat, auch wieder in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Wir wissen halt einfach zu wenig.

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Genau das ist es. Wir kennen keine Zusammenhänge, und vor allem aus dem alten Präsidium auch keine Beweggründe. Wir können nur die Informationsbrocken bewerten, die uns in der Presse hingeworfen werden.
Und was das angeht, haben sowohl der Verkäufer (also HI) als auch der andere Anteilseigner (also der eV) keine gute Figur gemacht. Wie schwer die Fehler wiegen ist individuell zu bewerten. An diesem Desaster auch nur irgendjemanden frei von Schuld sprechen zu wollen ist, aufgrund der aktuellen Informationslage, im allerbesten Fall sehr voreilig.
(Hab ich, bei früherer Informationslage, selber anders gesehen, aber die Zeit hat gezeigt, wie falsch ich damit lag)

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Eine rechtlich sehr waghalsige wie fragwürdige Strategie, an die ich auch nicht glaube. Die eV-Verantwortlichen würden doch in Teufels Küche kommen, wäre auch nur der Verdacht vorhanden, man könnte an der Herbeiführung einer Insolvenz beteiligt sein.

Abgesehen davon sehe ich in einer Insolvenz, welche hier immer wieder als eine Form der Katharsis heraufbeschworen wird, keinesfalls den Lösungsweg für Sechzig…

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Deshalb kann man ja nur das aktuell Vorliegende als Grundlage nehmen. Und, Stand jetzt, war eben das teilweise üble, oft präventive Geifern in Richtung Ismaik unangebracht.

Eine gute Figur hat in diesem gesamten Schauspiel keiner gemacht, das ist natürlich nach wie vor so…

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Fairerweise…
„Alles, was ich den Fans von 1860 sagen möchte, ist, dass Reisinger und Karl Christian Bay alle belogen haben“, sagte Ismaik“.

… Ja, stimmt. Wie kann man da nur was böses sagen ggü dem armen Herrn Ismaik.

Ismaik bleibt für mich hier hauptverantwortlich, er hat seine Seite des Ladens null im Griff und produziert mit solchen Äußerungen wie oben von mir zitiert sein Bild eines unseriösen, null integren Geschäftsmann.

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Ich möchte Herrn Ismaik nichts unterstellen, aber ich behaupte das wäre der Gesundheit von Herrn Thoma längerfristig eher abträglich gewesen. Und ehrlich gesagt glaube ich auch nicht dass das der Plan gewesen sein soll.

Was aber aus meiner Sicht immer noch dazu führt, dass ich keinen „Business Case“ sehe. Wenn es nicht darum geht die Gelder von Anlegern zu veruntreuen, was kann man denn mit einem gescheiterten Kauf eines Fußballclubs gewinnen? Außer viel mehr schlechter Öffentlichkeit und hohen Anwaltskosten?

Da fehlt mir nach wie vor die Idee.

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So ein Blödsinn (mit Verlaub, ansonsten geschätzter Grätscher :wink:)!
Mit ging’s um das präventive Gegeifer Einiger hier, welche von Beginn an (!) sich todsicher waren, dass allein der böse Ismaik an allem schuld sei - ohne, genau wie wir alle, irgendwelche Detailkenntnisse zu haben.

Aber sicher: Man muss seine Feindbilder schon pflegen, sonst käme man gar in Versuchung, den Mist vor dem eigenen Haus mal zur Kenntnis zu nehmen…

Lassen wir das: Ausgerechnet hier an der umfassenden Identifizierung Ismaiks mit Beelzebub zu zweifeln, ist so sinnvoll, wie Christian Lindner als ehrenamtlichen Helfer in einer Suppenküche zu vermuten :woman_shrugging:

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Weiß nicht wieso du den armen Jungpapa Lindner hier jetzt mit reinziehst.
;-)


Die von dir wahrgenommene Grundhaltung (einiger!?) vernahm ich jetzt nicht so… :person_shrugging: Kann man vielleicht auch unterschiedlich wahrnehmen…

Grundsätzlich hat sich HI seinen „Ruf“ mittlerweile hart erarbeitet. Er darf - von mir aus - germ hart an einer Besserung dieses Rufes arbeiten.

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Die Insolvenz der KGaA ist für mich keine seelenreinigende Katharsis, sondern die einzige realistische Möglichkeit, dass die erste Mannschaft von 1860 München wieder zu 100% in der Hand von 1860 München ist.

Ich persönlich sehe lieber 100% Sechzig in der Kreisliga als 40% Sechzig im Bernabeu.

Darüber hinaus zeigen Beispiele wie Aachen oder Ulm, dass eine Insolvenz nichtmal mittelfristig sportlich schädlich sein muss.

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Böckmann und Thoma, da haben sich ja zwei gefunden…

Wie soll das passieren? Bei einer Insolvenz sucht doch der Insolvenzverwalter jemand für die Anteile von Hasan, weiß nicht ob auch jemand für unsere Anteile auch in Frage kommen kann.

Sehe keine Chance das wir 100% der Anteile bekommen bei einer Insolvenz.

Glaub kaum das die KGaA Liquidiert wird.

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In unserem Fall ist damit meist die auflösung des konstrukts durch auflösung der Gesellschaft gemeint, nicht die fortführung.

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Ja ist das aber möglich wenn der Verein nicht mehr die 100% hält?

die 60 % bekommt man dann ja für ein Schnapper, der einzige Gläubige ist doch HI

Das halte ich nicht fuer realistisch, Hasi kann eine Insolvenz der KGaA jederzeit verhindern und den Rest hat GeoScH gut beschrieben. Die Namensrechte liegen auch bei Hasi.