…Klar ist für Ismaik: Der geplatzte Deal wird ein juristisches Nachspiel haben. „Es wird Konsequenzen geben“, kündigt er an: „Eigentlich habe ich jetzt Anspruch auf Schadenersatz. Den würde ich sehr gerne an 1860 weitergeben.“ Nach tz-Informationen wären das 15 Prozent vom vereinbarten Kaufpreis (53,5 Millionen), rund 8 Mio. Euro…
Aus dem TZ-Artikel,d er sich auf den Bild-Artikel beruft:
„Vom Erlös [Verkaufserlös der Anteile, Anm. d. Alrik], erzählt Ismaik, will er ein Anwesen im Alpenraum kaufen – und 1860 als Sponsor erhalten bleiben.“
Das braucht man ja nicht weiter zu kommentieren…
Ich glaube dem schon seit Ewigkeiten kein Wort mehr.
Wenn er es auf einmal so gut mit 60 meint könnte er doch mal ein Zeichen bei der Merchandising GmbH … -ageh- was schreib ich überhaupt!
Ich sehe goldene Zeiten auf uns zukommen. Obwohl, 15% von imaginären 53,5 Mio, also 15% von 0 Mio sind jetzt genau wieviel Da war sie wieder, meine Rechenschwäche, das ist mir jetzt zu kompliziert.
Zuzutrauen wärs ihm. Dann wäre er wahrscheinlich auch noch stolz auf den Schnäppchenpreis von einem Euro.
Und ein paar Tage später ist dann der Katzenjammer groß, wenn er zum ersten Mal mit dem Denkmalschutz in Berührung kommt und merkt, dass im Vergleich zu Neuschwanstein die Löwen vermutlich ein Schnäppchen im Unterhalt waren…
Aber interessant ist ja Sechzig und da agiert er einfach nur dumm, oder naiv oder beides? Wie auch immer, jetzt ist die Situation einfach so, dass er verkaufen will aber gleichtzeitig zeigt, dass er nur gesprächsbereit ist bei Angeboten die es ernsthaft nicht geben wird.
Dass er diese Realität noch immer nicht kapiert hat, zeigt sein Geheule wegen Thoma. Es scheint als wäre er der einzige Mensch auf der Welt der immer noch glaubt das Angebot von Thoma wäre eine realistische Minimalgröße für künftige Angebote.
Ganz ehrlich, bei 80 Mio für 60% steigt man gleich bei nem Zweit- oder sogar Erstligisten ein und ned in der 3. Liga um dann einfach nur schuldenfrei zu sein, aber ohne irgendeine weitere Substanz. Mit zusätzlich notwendigen Investitionen redet man hier von insgesamt locker 100 Mio, und selbst dann hat man ausser einer Hand voll Fussballer in der 3. Liga noch so gut wie gar nix was von großem Wert wäre.
Der Unterschied zu seinem Einstieg besteht ja darin, er hat dafür einen Zweitligisten bekommen der im oberen Drittel der Tabelle mit Aufsteigsambitionen unterwegs war, in einem Stadion das zumindest ein Potenzial zur Steigerung der Zuschauer- und Werbeeinnahmen hatte. Roland Berger hatte 1860 kurz zuvor mit 25 Mio taxiert und mit dem Geld für den Kaufpreis wurden fast alle Schulden getilgt, so dass er mit seinen damals 13 Mio. den reellen Gegenwert bekommen hatte.
Jetzt ist Sechzig aktuell im Vergleich dazu einen Fliegenschiss wert.
Und jeder der da 25 Mio bietet sowieso schon eher ein Liebhaber denn klassischer Investor.
Ich meine, Sechzig wurde vor zwei, drei Jahren mal von einer englischen Firma bewertet, die auf Fußballklubs spezialisiert ist. Dabei kamen 10 Millionen raus.
Roland Berger war glaub ich so um 2006/07 rum.
Da gings um einen möglichen Einstieg von Morgan Stanley und die Unternehmensberatung Roland Berger wurde mit einer Bewertung beauftragt.
Die englische Firma kann sein. Da waren auch irgendwelche Gerüchte im Umlauf dass eine Gruppe um den Ex-Vize Hasenstab „billig“ an Anteile kommen will. Obs wirklich stimmt oder ned, keine Ahnung, aber abwegig halt ich es bei dem Kameraden nicht. Der is ja auch so einer den ich bei Sechzig lieber nicht sehen möchte.
Wer käme denn da aus Deiner Sicht gerade in Frage? Man muss ja erstmal einen Club finden der 60% seiner Anteile „einfach“ abgibt. Der FC Augsburg wäre vielleicht in der Verlosung, soll aber wohl deutlich über 100 Mio. kosten.
Es gibt aus meiner Sicht aktuell gar nicht so viele attraktive Vereine die ihre Anteile verkaufen wollen.
Wenn Du 100.000€ für einen Sportwagen ausgeben willst, dann gibst die ja auch ned für nen Golf GTI aus der höchstens 20.000 wert ist, nur weils grad keinen Porsche in der Preisklasse gibt oder? Oiso erübrigt sich der Rest schlicht und ergreifend.
Geschickt ausgewichen.
Im Gegensatz zu Sportwagen für 100.000€ gibt es an Traditionsvereinen nur eine begrenzte Anzahl. Und welche die zum Verkauf stehen noch weniger. Die Frage ist daher für mich eher ob jemand bereit ist für einen ramponierten Oldtimer einen Liebhaberpreis zu bezahlen, diesen anschließend liebevoll zu restaurieren und irgendwann wieder mit Gewinn ins Schaufenster stellen.
Wenn sich jemand mit genug Geld und Ego findet der sich das zutraut könnte Herr Ismaik auch einen Preis erzielen der deutlich oberhalb von 25 Mio. Euro liegt.
Oder anders formuliert. Wieviel Geld kostet es den TSV 1860 München von der Dritten in die 1. Bundesliga zu hieven? Da muss man nur jemanden finden der sich hier überschätzt und schon ist man im Geschäft.
Aus meiner Sicht ist das nur eine Frage der Zeit bzw. der Geduld von Herrn Ismaik. Allerdings kostet ihn jedes weitere Jahr Sechzig natürlich auch eine schöne Stange Geld.
Windhorst hat für 49,9% auch 224 Mio. Euro bezahlt und später für einen niedrigen zweistelligen Mio. Betrag verscherbeln müssen.
Warum soll ich mir um irgendeinen anderen Verein Gedanken machen ob und für wieviel der was verkaufen würde?
HI will sein komplettes Investment, wenn ein vom Verein vermittelter Interessent kommt. Das ist die letzte offizielle Aussage von ihm gegnüber dem Verein, und die hat er mit seinem Wunsch der BILD gegenüber indirekt bestätigt.
Wenn er für doch für 30 o 40 Mio verkauft, dann kann uns das auch wurscht sein. Darüber würde ich mir Gedanken machen wenn ich von ihm mit dem Verkauf beauftragt wäre, aber so interessiert mich eher was er jetzt weiterhin gedenkt bei uns zu tun.