Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

Denke an die 3 Affen

Nachdem ich heute den ganzen Tag betrübt war, überlege ich nach den neuesten Entwicklungen am Samstag zum Flughafen zu fahren um mir die Eröffnung des KGaA-Fanshops live reinzuziehen.

Vielleicht hol ich mir das Mannschafts-Foto von Hasis neuer Truppe :joy:

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So gut vorbereitet wie das alles ablief hoffen wir mal auch den Rest gut hinzubekommen. Ab jetzt könn mas dann selber verkacken. Prost

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Aber die KGaA wird doch noch immer - also auch jetzt im Moment - von Paula dirigiert.

Vors Sportgericht ziehen kann ja also nur Paula iniziieren. Die Geschäftsführungs-GmbH ist ja 100% eV.

Wenn ich mich recht entsinne:

Durch die Beendigung des Koop-Vertrages, kann zwar die HAM nun diese für eine Festsumme kaufen und dann Paula entlassen und einen been GL einsetzen, der dann klagen könnte… aber das dauert ja alles viel zu lange. Bis dahin läuft die Saison bereits und Fakten sind geschaffen.

Die KGaA ist - so wie ich das sehe - tatsächlich eine echte LAME DUCK.

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Auf die Löwen!

Vermutlich ja

Die Lizenz ist einfach nur von der KgaA an den e.V. übergeben worden, und der e.V. ist ja weiterhin Mehrheitsgesellschafter der KgaA, ob der e.V. einfach so eine zweite Gesellschaft gründen kann, bleibt die Frage, aber für die KgaA hat sich ja nichts verändert, da der e.V. ja dort auch Gesellschafter ist.

:joy: Freu mich auf das alljährliche Geburtstagsständchen!

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Die KGaA wird gar nicht mehr viel machen. Sie hat keine Spielberechtigung und folglich auch keine Einnahmen mehr, um ihre Verbindlichkeiten zu bedienen. Paula wird, auch um sich nicht selbst strafbar zu machen, vermutlich ziemlich bald Insolvenz anmelden. Alles weitere liegt dann beim Insolvenzverwalter.

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Ismaik hat doch wirklich keine Lust mehr und wird wenig machen.

Mit dem Entzug der Spielberechtigung hat die Gesellschaft ihre Geschäftsgrundlage verloren. Paula darf exakt morgen in die Infanteriestrasse marschieren, alles andere ist Insolvenzverschleppung.

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Dank 50+1 ergeht das Spielrecht grundsätzlich an einen e.V., ohne Ausnahme.

Alle e.V. geben das „Spielrecht“ an eine juristische Person weiter. Bei uns die KGaA.

Der Vertrag wurde gekündigt. Deswegen liegt das Spielrecht wieder beim e.V.

Der wird das zeitnah wieder an eine GmbH, AG oder auch wieder an eine KGaA weiterreichen.

Anteile an dieser liegen aber bei 100% beim e.V.

Der BFV vergibt Amateursport-Lizenzen. Das könnte die Situation vielleicht etwas entschärfen. Es gibt auch keine TV Rechte mit Millionenbeträgen.

Wieso?

Er muss weiteren Schaden von der Gesellschaft abwenden. Spielerverträge braucht die KGaA ohne Spielrecht nicht.

Er handelt dann doch genau richtig, wenn er Verträge so schnell wie möglich aufeglöst bekommt, oder?

Nicht alle, es gibt schon noch einige eV im deutschen Profifußball, und vor allem nicht im Amateurfußball bis inkl Regionalliga im Normalfall.

Es wurde doch der Vertrag mit HI gekündigt, der für beide Gesellschafter Rechten und Pflichten hatte.

Es wurde doch nicht der Vertrag mit der KGaA gekündigt sondern mit HI. Macht das einen unterschied?

Aufgelöst ja, aber ich wäre als Manfred Paula vorsichtig, wenn ich gleichzeitig mit dem Auflösungsvertrag der KGaA einen neuen Vertrag des e.V. auf den Tisch legen würde. Im Übrigen sucht nicht nur User hard zur Zeit verzweifelt ein Fax, auch die meisten Spielerberater werden schon was aufgesetzt und weggeschickt haben. Die Spieler sind vertragslos und ablösefrei sicher einfacher und lukrativer zu vermarkten.

Laut dem Internet stand wohl das da drin:

Wesentliche Punkte des Vertrags von 2011:

  • Hasan Ismaik bzw. seine Firma HAM International stieg 2011 mit rund 18 Mio. Euro ein und erhielt ca. 60 % der Anteile an der Profi-Gesellschaft (KGaA).
  • Wegen der deutschen 50+1-Regel blieb die Kontrolle formal beim Verein. Ismaik durfte also nicht komplett über den Klub bestimmen.
  • Der Kooperationsvertrag regelte die Zusammenarbeit zwischen dem e.V. und HAM International. Laut offizieller Vereinsdarstellung war darin festgelegt, dass Ismaik finanzielle Mittel bereitstellen muss, wenn die Eigenmittel der KGaA nicht ausreichen.
  • Gleichzeitig bekam HAM umfangreiche wirtschaftliche Rechte:
    • Beteiligung an Vermarktung und Profifußball
    • Einfluss über die Gesellschafterstruktur
    • Mitspracherechte bei wichtigen wirtschaftlichen Entscheidungen
  • Der Vertrag regelte außerdem:
    • Nutzung des Spielrechts
    • Zusammenarbeit zwischen e.V. und KGaA
    • Finanzierung des Profibereichs
    • Darlehen und Nachschüsse
    • Rechte bei Anteilsverkäufen/Vorkaufsrechten

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