Was im Falle der vorliegenden Insolvenzantragspflicht nicht das riesen Thema darstellen sollte
Darum gings aber ned.
Es ging darum dass der Kooperationsvertrag gekündigt wurde zwischen e.V. und HAM Limited
Aber nicht der Vertrag zwischen KGaA und HI² bgzl. der Fanartikel GmbH.
Sie muss nicht klagen.
Beim BFV kann nur ein Verein die Zulassung beantragen. Dieses Antragsrecht kann nicht auf Dritte übertragen werden. Der Verein kann aber eine Kapitalgesellschaft dann mit der Orgnaisation des Spielbetriebs beauftragen.
Laut, aber übersichtlich.
Beim stadion wurde ein feuerwerk abgezündet.
Ob da jetzt ein GF Paula, Huber oder Al Achmed klagt ist doch wohl egal. Die Zeit dafür reicht einfach nicht aus, bevor der Laden zahlungsunfähig ist. Vielleicht ists für Paula auch gar nicht mal so schlecht, wenn Ismaik seinen eigenen Mann als GF einsetzt.
Paula ist ja auch nur Not-GF, ich vermute schwer, dass er das nicht ohne Hintergrund gemacht hat. Zudem vermute ich, daß hier Gernot Mang ganz genau weiß, wie er seinen GF vor Haftungen schützen kann.
Das wird auf jeden Fall noch spannend und könnte wohl Vorlage für ein ganzes Buch sein.
Ich verstehe nun gar nichts mehr? Es hat doch niemand über die Fanartikel GmbH geredet? Sondern es ging darum, dass du behauptest, die KGaA würde den Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen. Und das ist halt ohne Lizenz Schwachsinn bzw. nicht möglich.
Warum sollte der e.V. nun die KGaA wieder die Organisation des Spielbetriebs beauftragen, wenn er doch selbst am Spielbetrieb teilnehmen will?
Die Edit vermutet, dass dein Beitrag in den Merchandising Fred gehört hätte?
Naja, ich finde die zuletzt vom e.V. verkauften Trikots schon ganz gelungen.
TSV München von 1860 e.V. und das alte Wappen darf ja auf jeden Fall drauf.
Das habe ich schon an anderer Stelle mal zurechtgerückt:
(Und an diesem Detail hat sich auch, meines Wissens nach, seit gestern nichts geändert)
Aber ja, es sieht auch für mich nicht danach aus, dass Mang/das Präsidium hier gerade ungeplant und im Affekt handelt. Das macht alles einen wohlüberlegten Eindruck.
Das mit der Insolvenz wird vermutlich ziemlich schnell gehen. Dann ist das eh alles hinfällig, da dann weder Paula noch erst recht nicht HI etwas zu sagen haben.
Jo, das meinte ich.![]()
Man möchte Paula und Mitarbeiter laut az in eine neue Spielbetriebs GmbH übernehmen.
HI wird nach der Insolvenz der KGaA mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den e.V. verklagen, dass dieser die Insolvenz der KGaA mutwillig herbeigeführt hat und damit sowohl sein Investment als auch seine Forderungen bei der KGaA in Luft aufgelöst hat.
Vor dem Hintergrund, dass das der 40%-Gesellschafter mit dem 60%-Gesellschafter macht, ist das auch etwas, was Freunde und Gegner der 50+1-Regel aufmerksam verfolgen werden.
Auf dass wir uns hier gerade kein riesiges Eigentor geschossen haben.
Und der e.V. wird argumentieren, dass durch die Kündigung des Darlehensvertrages ein triftiger Kündigungsgrund vorliegt. Dann muss jemand entscheiden. Und wir wissen alle, dass sowas in Deutschland nicht in ein paar Wochen entschieden wird. Und ja, ganz ohne Risiko ist die Kündigung natürlich nicht. Die Darlehenskündigung von HI aber auch nicht.
DAs hört sich natürlich gut an, aber solange es die KGaA gibt und Paula nicht von X oder Y abgelöst/entlassen worden ist, wird er dort auch erstmal bleiben müssen.
Er kann ja in so einer Situation nicht einfach kündigen, oder? Geschweige denn eine neue Stelle annehmen. Kann ich mir nicht vorstellen und wäre auch nicht ratsam. Für den eV ist er ja genau da wo jetzt ist so wichtig, da die KGaA damit bis zum Schluß nach eV-Pfeife tanzt.
Oder verpass ich was?
Die Insolvenz herbeigeführt hat einzig und allein HAM.
Ob man morgen in der Infatriesraße Slfies mit dem Paula machen kann?
Ich gehe mal scwer davon aus, dass es eher auf das Thema: „wo kein Klaeger, da kein Richter hinauslaufen wird“. Die KGaA, die Klagebefugt waere steht vor folgender Situation morgen:
- Darlehen die notwendig waeren, sind nicht gewaehrt worden bzw. aufgekuendigt worden.
- Bilanziell ueberschuldet
- Hauptsponsor auch weg
- Da der e.V gemeldet die Lizenz hat, somit Stand morgen auch keine Aussicht auf Einnahmen aus laufendem Betrieb, dafuer aber zu erwartende Kosten.
In Konsquenz daraus wird Paula morgen frueh Insolvenzantrag stellen mussen, um sich nicht der Insolvenzverschleppung schuldig zu machen. Was wird dann passieren ? Ein Blick in die Buecher und dann die Entscheidung ob ein geordnetes Insolvenzverfahren Sinn macht oder die KGaA gleich mangels Masse liquidiert wird. Und damit gaebe es keine KGaA mehr die ueberhaupt dagegen Klagen kann.
Frage in die Runde: Falls Ismaik mit Zahlungen im Rueckstand ist, muesste dann Paula nicht auch im Nahmen der KgaA Insolvenzantrag gegenueber der HAM stellen ? Bzw. auch der e.V gegenueber der KgaA bzgl. nicht erhaltener Zahlungen ausm NLZ ?
Und mit der Bayerischen sollen Gespräche hinsichtlich eines Sponsorings geführt werden.
Sorry, aber das geht doch so nicht. Man kann doch nicht den Geschäftsführer einer noch existierenden, bald in einem Insolvenzverfahren stehenden KGaA in einer GmbH anstellen, der dann in Personalunion Vermögenswerte von der KGaA in die GmbH übertragen soll.
Genauso wenig kann man am Mittwoch dsa Sponsoring mit dem einen Rechtskleid kündigen, dessen Insolvenz herbeiführen, und dann am Freitag das neue Rechtskleid sponsern.
Das stört mein Rechts- und Gerechtigkeitsempfinden schon sehr, wenn ich mir nur die Faktenlage ansehe und die dahinterstehenden Player ignoriere.
Wenn der eV nichts an der aktuellen Situation ändert, also der Auftrag zum Spielbetrieb bei der KGaA bleibt, bestehen die für die RL gültigen Verträge weiter. Der Verein bestimmt dort ohnehin durch 50+1, HAM ist Anteilseigner, jedoch besteht keine Basis zur Kooperation zwischen den Gesellschaftern mehr.
Wir haben also alles für den Start in die Saison, nur eben nach wie vor unter dem Dach der KGaA. Sehe ich das richtig?
Es heißt ja nicht, dass das von heute auf morgen der Fall sein wird.
Auch die neue Tochtergesellschaft müsste von der Mitgliederversammlung ja überhaupt erst bewilligt und dann notariell gegründet werden.
Nein. Die KGaA ist faktisch tot und morgen auch insolvent.