Moooment. Es ist 60 hier! Aber wenn wir es in Zukunft verkacken, verkacken es wir wenigstens wieder selber.
„Etwas Besseres als den Tod werden wir überall finden“
Der gekündigte Vertrag (Koop) war ein Vertrag zwischen den Gesellschaftern, nicht der KGaA.
Ich denke, das meintest Du, oder?
Da die Lizenz und der Spielbetrieb nun lt. eV wieder beim eV ist, organisiert doch dann aber die KGaA nichts mehr.
Theoretisch kann die KGaA das natürlich weiterhin tun, aber für wen und was, wenn die Lizenz weg ist und kein Spielbetrieb mehr stattfindet?
Also auf die KGaA hat es die Auswirkung, dass Sie nicht mehr zuständig ist. Auf den eV, dass er plötzlich für Alles zuständig ist und sich schleunigst organisieren muss.
Oder hab ich das Alles missverstanden?
Er ist (leider) nicht ganz weg ![]()
nicht sein soll, sondern beinhaltet neben KGaA, Fanartikel Gmbh und allea nderen Vereinbarungen die ausserhalb des Kooperationsvertrags bestehen. Natrülich ist nich ausgeschlossen dass auch diese auf Möglichkeit zur Kündigung überprüft werden, aber dazu brauchts halt wieder ein wichtigen Grund. Wie z.B. KGaA und HI² bzgl der Fanartikel GmbH.
Nein, weil das beim BFV nicht möglich ist. Nicht heute und auch nicht 2017.
Ich sagte doch, das Antragsrecht hat nur ein Verein.
Welche Liga spielen wir kommende Saison? RL oder?
Also mit dem verbleibenden Rest der I. Mannschaft ergänzt um Spieler der aktuellen II. Mannschaft. Diese spielt weiterhin in der Bayernliga ergänzt mit Spieler die aus der U19 rausfallen.
Wo ist da jetzt das Problem?
ja, e.V. und HAM Limited ![]()
Hier ein interessanter Beitrag aus dem Transfermarkt-Forum zum Thema Haftung hinsichtlich der Entwicklung der letzten Stunden: Hasan Ismaik [Gesellschafter] - TSV 1860 München - Forum | Seite 1240 | Transfermarkt
Ich will mich freuen, ich will mich wirklich so sehr freuen. Aber es sind halt die Löwen und ich freue mich wohl erst so richtig am ersten Spieltag der RL, wenn da tatsächlich elf Spieler in weiß-blau mit einem Löwen auf der Brust auf dem Platz stehen.
Aber dann … ![]()
Was wird eigentlich aus Mueller und Doc Werner ? Der eine kriegt ja noch laufend Geld der andere klagt ja noch . Gehen die Verhandlungen vor Gericht noch weiter bei einer Insolvenz oder wird das Verfahren eingestellt?
Bei Insolvenz werden laufende Gerichtsprozesse unterbrochen. Müller mit ue kann dann seine Forderung beim Insolvenzverwalter als Insolvenzforderung anmelden. Sieht dieser die Forderung als berechtigt an, wird diese in die Insolvenztabelle aufgenommen und Teil der durch die Insolvenzmasse zu befriedigenden Gläubigerforderungen.
Falls der Insolvenzverwalter die Forderung bestreitet, kann Mueller den Prozess (gegen den Insolvenzverwalter) fortführen mit dem Ziel, dass die Forderung zur Insolvenztabelle festgestellt wird.
Ismaik hat schriftlich zugesagte Darlehen gekündigt und zusagen verlangt/gefordert die nicht mit 50+1 konform gehen. Und ist dabei das Risiko eingegangen selbst wenn doch das Geld geflossen wäre einen zwangsabstieg herbeizuführen. Und hätte somit einen enormen Schaden verursacht den er jetzt sowieso verursacht hat . Auch der Zeitpunkt der Kündigung ist interessant einen Tag nachdem die frist zur Verlängerung der Dauerkarten abgelaufen ist . Dazu kommen noch die vereinbarungen die im März getroffen wurden im Aufsichtsrat um Maßnahmen zu ergreifen die Einsparungen beinhalten um das Minus im Budget zu drücken für die nächste Saison.
Also besser kann man sich nicht selbst ins eigene Bein schießen oder täusche ich mich da ?
Bitte bedenkt, für mögliche bzw. wahrscheinliche Rechtsstreitigkeiten: Sowohl Hasan Ismaik als auch der Großteil seiner Vertreter sind nicht in Deutschland heimisch, kennen vielleicht das deutsche Rechtssystem nicht in allen Feinheiten und haben vielleicht auch nicht die Kontakte zu den für diese Situation besten Juristen in DE. Seine Anwälte können vielleicht ausgefuchste Verträge pinseln, aber wenn die mal wirklich mit der deutschen Justiz zu tun bekommen…
Oder kurz gesagt: Massiver Heimvorteil für Sechzig!!!
Aus verscheidenen Gründen.
Man hat die Aufgabe zur Organisation bereits mit der Ausgliederung der KGaA übertragen.
Oder will jemand ernsthaft behaupten man würde bei einem regulären sportlichen Abstieg jetzt alles in den eV verfrachten? Da würde doch gar keiner drüber nachdenken. Hat 2017 doch auch keiner.
Die KGaA hat alles um den Spielbetrieb zu organsieren der Verein gar nichts. Weder Geschäftsräume noch Trainingsplätze. Noch die Strukturen in den Satzungen und Ordnungen oder Gremien, und auch keine Mannschaften. Die brauchte er aber für die Zulassung zur RL. Die Zulassung hat der Verein nur bekommen, weil das alles in der KGaA vorhanden ist.
Was machst mit der Infront?
Sponsorenverträge laufen alle auf die KGaA
Ich verstehe ehrlich gesagt auch gar nicht warum man da jetzt so ein riesen Ding draus macht.
Der Vertrag mit der HAM ist gekündigt. Was jetzt noch folgen muss und folgen wird ist die Änderung der Besetzung des Beirats der GmbH und die Änderung der Befugnisse des AR auf den Stand wie er den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Damit hat man was die weitere Organisation betrifft seine Ruhe vor HAM. Er hat dann nichts mehr zu sagen.
Was jetzt wichtig ist, ist nicht neuen Baustellen zu öffnen, Chaos zu stifen und unnötige rechtliche Probleme und Angriffsflächen zu schaffen. Wichtig ist die Sicherstellung der Finanzierung der kommenden Saison und der Fortführungsprognose, sowie den Spielbetrieb zu organisieren. Damit hat man genug Beschäftigung.
Stadionmiete aushandeln, Kartenvorverkauf neu organisieren, Vertragsverhandlungen der bisherigen U21 die zur I. Mannschaft aufrücken, das Gleiche von U19 zur U21, Kaderzusammenstellung etc etc…
In 3 Wochen geht wohl der Trainingsbetrieb los, es beginnt die neue Saison und in 6 Wochen startet die RL in den Spielbetrieb.
Also andersrum wird ein Schuh draus. Der Verein könnte es nicht mal theoretisch tun, weil er nichts hat um es tun zu können. Nicht in zeitlich und auch nicht rechtlich.
Warum sollte man es auch anders machen als 2017? Es gibt dafür echt keinen Grund außer das zu tun was schon längst überfälig ist. Die Kosten in den Griff zu bekommen und die Erwartungshaltung im Umfeld diesem Level anzupassen. Mehr braucht es auch nicht und da ist schon genug zu tun.
Naja, um die Frage im ersten Satz zu beantworten, hat der e.V. im Vergleich zur KGaA über 20 Millionen mehr Eigenkapital und ist in derselben Größenordnung weniger verschuldet.
Mit dem e.V. liefe man nicht Gefahr, in der kommenden Saison einen Punktabzug zu bekommen oder den Spielbetrieb einstellen zu müssen, die man hätte, falls man die KGaA anmeldet und sie im Laufe der Saison liquidiert wird. Auch nicht zu vernachlässigen ist, dass Ismaik als Gläubiger der KGaA jederzeit eine etwaige positive Fortführungsprognose ins negative kippen lassen kann. Komplett nichts mehr zu sagen hat er nicht, solange in der KGaA gekickt wird und Ismaik ihr Gesellschafter ist. Wenn der e.V. spielt kann uns die Black Box Insolvenzverwalter also deutlich egaler sein als wenn die KGaA spielt. Wir wissen alle, dass bei einer Insolvenz der KGaA auch rauskommen kann, dass Ismaik bleibt oder Anteile beim nächsten windigen Typen landen.
Die Kündigung des Kooperationsvertrags erfolgte nicht zufälligweise innerhalb von zwei Wochen nach Kündigung der Darlehen. Nur innerhalb dieser Frist konnte man offenbar den KO-Vertrag außerordentlich kündigen. Es wäre doch sinnwidrig, auf der einen Seite die Kooperation aufzukündigen, gleichzeitig aber einen Spielbetrieb in der Firma zu unterhalten, in der nun auch schwarz auf weiß nicht mehr kooperiert wird. Insbesondere dann, wenn der Mitgesellschafter öffentlich ankündigt, eine Insolvenz nicht zu verhindern. Insofern hat der e.V. gar keine andere Wahl, als den Spielbetrieb in den e.V. zu verlagern.
So irrational wie Ismaik gerade agiert ist es ja nicht mal ausgeschlossen, dass er sich jetzt und womöglich nur jetzt am Arsch lecken lässt und das Thema einfach beendet. Und wenn man die KGaA jetzt abtrennt, ist das ein sauberer Cut. Es erzeugt enorm wichtige Aufbruchsstimmung, die es anders wohl angesichts der sportlich niederschmetternden Situation nicht gäbe. Sportlich ist das nämlich gerade der größte Tiefpunkt der Vereinsgeschichte.
Das ist die eine Seite.
Die andere Seite: Geschäftsräume: Kurzfristig vernachlässigbar; Trainingsplätze: Der e.V. ist bereits am 6er-Platz eingemietet. Für die Strukturen, Satzungen hat man 1 1/2 Monate (?) und ja offenbar Pläne in der Schublade. Mannschaften: Zum 1.7. werden eine Menge Spieler vertragslos, Verlaat zum Beispiel, oder Klose. Wer weiß, wie bis dahin die Lage der KGaA ist. Zur Not helfen zwei, drei Mann aus der Kreisligamannschaft aus.
Manfred Paula wurde von der Geschäftsführungs GmbH bestimmt und kann Ihn selbstverständlich auch wieder entlassen. Und diese gehört zu 100% dem Verein.
Natürlich ist sowas nie ganz ohne Risiko. Aber ich hoffe einfach darauf, dass man sich seitens des e.V. vernünftig vorbereitet und fachjuristisch hat beraten lassen. Ansonsten hätte ich mir diesen Schritt -wie wahrscheinlich die meisten hier- bereits 2017 gewünscht.
Aber gut, wichtig ist, dass es nun tatsächlich gemacht worden ist. 15 Jahre Dauerdrama und permanentes Gezeter mit diesem Pseudo-Investor sind dann halt irgendwann auch mal genug. Und mit der Kündigung des Darlehensvertrages hat er die Steilvorlage geliefert, da herrscht wohl auch Einigkeit. Alles Weitere wird sich finden.
So sehe ich das auch und es war lange überfällig.
Und der Vermieter könnte versucht sein, das Mietverhältnis zu kündigen. Nein, so einfach ist das alles nicht. Wie @harie schon richtig dargelegt hat: Der e.V. hat außer ein, zwei gefüllte Ballsäcke absolut nichts, das man braucht, um eine konkurrenzfähige Mannschaft in die Regionalliga Bayern zu schicken. Kurzfristig noch nicht einmal eine Spielstädte, denn das GWS ist für die Saison 26/27 ja bereits für eine Fußballfirma ohne Spielerlaubnis gebucht.
Und was die Mannschaft anbelangt: Die acht Spieler mit gültigem KGaA Vertrag müssen auch erst einmal erfolgreich bei Ihrem Arbeitgeber kündigen, um für den e.V. oder dessen neue Spielgesellschaft auflaufen zu können. In der Kürze der Zeit ist das wohl nur möglich, wenn die KGaA noch heute abgewickelt werden würde. Diesen Gefallen werden uns Hasan Ismaik und das Amtsgericht, bei dem Stand heute, 06:45 h noch nicht einmal ein Insolvenzantrag vorliegt, eher nicht tun. Und dann wäre da noch der um seine Aufgaben nicht zu beneidende Manfred Paula: Solange er (Not-)geschäftsführer der KGaA ist, besteht ein schwer lösbarer Interessenkonflikt. Auf der einen Seite ist er Löwe und könnte daran interessiert sein, dass es ohne die HAM mit dem Leistungsfußball im Verein weitergeht, auf der anderen ist er gesetzlich dazu verpflichtet, alles zu tun, damit die KGaA keinen weiteren Schaden nimmt. Folglich kann er die Verträge der betroffenen Spieler wohl kaum ohne Ablöse auflösen oder dem Verein das Trainingsgelände samt Geschäftsstelle schenken.
Ein wesentliches, von gestern auf heute zu lösendes Problem sehe ich darin. dass der e.V. überhaupt kein Personal hat, derartig komplexe vertragliche, rechtliche, finanzielle und logistische Aufgaben ad hoc zu stemmen.
Ohne auf die Euphoriebremse treten zu wollen, aber wir befinden uns aktuell immer noch im freien Fall und wissen nicht, ob das Netz stark genug ist, den Sturz abzufedern.
Ja, das werden noch interessante Tage, Wochen, Monate und vermutlich sogar Jahre, die auf uns zukommen, bevor wir eines Tages hoffentlich sagen können: „Puh, das ist ja gerade noch mal gut gegangen!“
vielleicht steht thomas hitzlsperger auch schon im startloch…alles nur gedanken von mir…das gedankenkarusell dreht sich seit gestern ziemlich schnell… ![]()
