Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

Ich kann mir keine Fortführungsprognose vorstellen die der KGaA in dieser Konstellation eine Überlebensfähigkeit bescheinigt, ohne dass externe Mittel zugeführt werden.
Daher sehe ich schon einen Gang zum Insolvenzgericht, aber dann bleibt die Frage was ein Insolvenzverwalter mit Herrn Ismaik vereinbart.

Ich hätte aber überhaupt nichts dagegen wenn Herr Ismaik diesen Weg zum Wohl des TSV eingeschlagen hat.

Ein User hatte kürzlich das Bestellformular dazu eingestellt: Hier wird ausdrücklich die 3. Liga genannt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass deshalb die Karten für die RL gültig bleiben.

Das wäre dann so, als wenn man Karten für AC/DC erwirbt, dann aber plötzlich die Roaring Lions aus Rain am Lech auftreten würden…

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Die KGaA ist bilanziell überschuldet, eine Übertragung des Spielbetriebs auf eine neue Gesellschaft löst größere Probleme, als man sich mit Erbpachtvertrag des Vereinsgeländes und Belegungsrecht im Grünwalder erspart.

Völlig unvorstellbar

Habe jetzt auch das Geld für unsere Jahreskarten per Mail zurückverlangt. Ist zwar sinnlos, das Geld ist eh weg - aber vielleicht wird damit wieder ein kleines Kieselsteinchen aus dem Fundament der kgaa rausgebrochen.

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Ich hoffe, dass das Kapitel Ismaik bald beendet sein wird, aber ich fürchte, da kommt was nach. Und das könnte noch ne bösere Serie sein. Eine Schlammschlacht um Recht, Geld und ewige Schuldzuweisung.

Ob das jetzt Zufall war, dass gestern die SZ noch ein Statement von HI bekommen hat, indem er Bestätigt die Insolvenz nicht zu verhindern?

Hab ich auch gerade erledigt. Denke aber auch, dass ich das Geld abschreiben kann.

Natürlich hat man zum Schutz des e.V. vor, wieder eine KGaA zu gründen.

Aus dem Text Business Punk, wo auch von einer KGaA die Rede ist:

Strang zwei: die Vision einer 1860 Genossenschaft eG. Eine eingetragene Genossenschaft nach deutschem Recht, die langfristiges Fan-Kapital sammelt und über eine Beteiligungs-GmbH in die KGaA einbringt. Inspiriert vom HSV Supporters Trust, der seit Mai 2026 in Hamburg läuft und 100 Millionen Euro Zielvolumen verfolgt. Inspiriert vom Bundeskartellamt-Entscheid vom Juni 2025, der das eG-Modell als kartellrechtlich unbedenklich bestätigt hat.

Die Stückelungen, die diskutiert werden, sind nicht zufällig. 186 Euro für den Basis-Anteil. 1.860 Euro für die Tradition-Stückelung. 18.601 Euro für den Founders Circle. Die Idee: 27.254 Mitglieder können nicht alle Fan-Kapital im Wert von 18.601 Euro einlegen. Aber 27.254 Mitglieder können in einer Mischkonstellation Anteile zeichnen, die in der Summe ein zweistelliges Millionen-Volumen ergeben. Aus 10.000 Genossen mit durchschnittlichen 1.200 Euro entstehen 12 Millionen Euro Eigenkapital. Genug, um die Beteiligungs-GmbH mit dem nötigen Pufferkapital auszustatten, das Mang-Präsidium nicht in eine reine Lead-Investor-Abhängigkeit zu drücken.

Noch ein paar Worte zu der Anzahl an „Genossen“. 10 000 finde ich bei einem Basisanteil von nur 186 Euro schon erreichbar. Aber um auf die angedachten 12 Millionen zu kommen, brauchst viele reiche Fans die auch mal mehrere 18600-Euro-Anteile erwerben.
Gibt es die?

Klar. Gewonnen ist noch nichts. Aber ich freu mich so auf eine epische Schlaxht :ogre:

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Hoffen wir, dass die Macht mit UNS sein wird!

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Würde damit ein mögliches Vorkaufsrecht für eine DK für die Regionalliga verloren gehen? Also falls man jetzt eine Rückerstattung verlangt

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Sowas kann hier keiner grad beantworten.

Haben es für 6 Dauerkarten allerdings auch schon mal gemacht

Vermutlich ja, ich würde aber damit rechnen dass jede Nachfolgegesellschaft treue Fans berücksichtigen wird. Mach am besten ein Handyfoto von Deiner Dauerkarte, da streng genommen der e.V., oder eine neu zugründende Gesellschaft, erstmal keinen Zugriff auf KGaA Kundendaten erhalten wird.
Zumindest wenn man wirklich mit e.V. oder einer neuen Kapitalgesellschaft beginnt.

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Ich kann mir das nicht vorstellen das das verloren geht! Das wäre ggü. den teilweise langjährigen Inhabern viel zu Krass.

Wenn Du jetzt alles in den Verein verschiebst, dann hast in Null Komma nix 60 Mio Schulden bei der HAM, weil die den Verein mit Schadenersatzkagen überzieht und beste Aussichten hat diese auch zu gewinnen. Nicht er hat dann der KGaA die Geschäftsgrundlage entzogen sondern der Verein.

Der Insolvenzverwalter wird vom Verein sämtliche Vermögenswerte zurückfordern und Paula wird sich wegen Untreue vor Gericht wieder finden.

Die KGaA ist nach wie vor da und die kannst ned einfach auflösen, weil genau da hat HAM als Gesellschafter nach wie vor ein Wörtchen mitzuschnabeln. Die KGaA hat nach wie vor alle Vermögenswerte die der Verein nicht rausziehen kann ohne sich damit Schadenersatzpflichtig gegenüber dem Mitgesellschafter und allen anderen Gläubigern der KGaA zu machen.

Klar kann der Verein wenn er will den Spielbetrieb selbst organisieren, aber nicht mit den Vermögenswerten der KGaA. er kann ja dann die Geschäftsräume nutzen und muss aber dann Miete zahlen genauso wie für die Plätze Trainingsplätze.

Der e.V. ist weder organisatorisch noch strukturell dafür aufgestllt einen Profi- oder bezahlten Amateurfußball zu betreiben. Und das kannst auch ned mal so eben aus dem Boden stampfen.

Ich verstehe dieses zwanghafte Alles in den e.V. sowiepos nicht, ausser die generelle Abneigung eine Kapitalgesellschaft zu haben in der der bezahlte Fußball organisiert ist.
Es bringt dem e.V. keinen Vorteil, Null komma Null.
und in der aktuelle Konstellation schafft man sich damit massive Probleme. Der e.V. ist derzeit selbst alles andere als gut aufgestellt. Schon vergessen. Noch nicht lange her dass Vize Präsident Schmidt in eienr Abteilungsversammlung der FA verkündet hatte, dass der e.V. massive Verluste hat und auch in der letzten Saison mit weiter mit hohen Verlusten gerechnet wird. Dass man hart an der Insovenz des Vereins entlang schrammt.

Und jetzt will man ohne Not irgendwas aus dem Boden stampfen das grundsätzlich erstmal hochdefizitär ist?
Es ist illusorisch dass der Verein einen Spielbetrieb ohne Verluste durchführen könnte.

Training am 6er Platz… Hallo! Wo sollen dann die Damen I die grade in die Bezirksliga aufgestiegen sind U21 und Herren III IV hin? Lös ma die wieder auf. Brauch ma dann ja gar nimmer, weil das waren doch eh nur der e.V. Ersatz für die KGaA Invesrtorenmannschaft. Is ja hanebüchen dass der e.V. gleich 4 Herrenmannschaften hat.

Sorry, da bin ich raus.
Es macht so einfach keinen Sinn. Die Lösung der Problematik in der KGaA muss und kann auf anderem Weg gelöst werrden. Die Aufstellung des Konstruktes kann auf rechtlich korrektem und damit finanziell risikofreiem Weg erfolgen. Die Fanartikel GmbH und Marklenrechte können auf regulärem Weg in den e.V: zurück überführt werdenn ohne Prozessrisiko und finanzielle Nachteile für den e.V. Das muss das Ziel sein, nicht eine grundsätzlich defizitätern Spielbetrieb zwanghaft in de e.V. holen zu wollen.

Nein Nördlinger, das was hier alles zusammenfantasiert und ausgemalt wird ist keine gute Idee und bringt für den Verein überhaupt keinerlei Vorteile. Dazu müsste sich im Verein grundsätzlich das Mindset selbst ändern von manchen Verantwortlichen bis zur gesamten Fanbase.

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Und da bist du dir 100% sicher?

Das was du beschreibst ist einfach nur 2017, nicht mehr nicht weniger.

Wäre auch zu schön gewesen, wenn er uns einfach in Ruhe gelassen hätte.

War klar, aber wir tun das auch :grin:

Der war gut. Die KGaA schleppt alleine einen hohen 5-stelligen Betrag an Zinslast vor sich her die Herr Ismaik bisher immer gestundet und irgendwann gewandelt hat.

Und bevor der e.V. an einer Insolvenz vorbeischrammt kann man immer noch kurzfristig mit Krediten, Beitragserhöhungen oder vielleicht auch mal Einsparungen gegensteuern. Ich kann ja Deinen Wunsch nachvollziehen, bin aber der Meinung dass wir pragmatisch vorgehen müssen da die Zeit doch ein wenig drängt. Was am schnellsten / einfachsten zu realisieren wäre sollte man machen.

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