Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

Interessant ist, dass Ismaik zwischendrin selbst aussteigen wollte. Das läßt auch den Umstand, dass der eV einen Käufer gesucht hat in einem anderen Licht erscheinen. Auch ansonsten zu „50+1“ eine vernünftige Sichtweise. Solche Interviews hätte man sich durchaus auch während seiner Amtszeit gewünscht. Denn solche Geheimnisse werden ja nicht ausgeplaudert. Aber scheinbar kommt man in der Position in einen solchen mentalen Tunnel, dass man als Verantwortlicher nur schwer reflektieren und diese auch nach außen transportieren kann.

hahaha. Is ja witzig. Im November letzten Jahres wollt noch der Noor Präsident werden, aber das geht jetzt nimmer, weil er hat ja jetzt a Jobberl in der KGaA.

Hammerinterview, welches fast keine Frage offen lässt. Mayrhofer reißt endlich Freund Hasan den Schleier vom Gesicht. Sein Einstieg bei 1860 und dem deutschen Fußballmarkt war wohl ein großer Irrtum, den er seit einem Jahr gerne rückgängig machen würde. Ismaik hat die für ihn so ärgerlichen Umstände seines Invests (50 + 1, Rechte des Vereins und seiner gewählten Vertreter etc.) bis zum heutigen Tage nicht ganz kapiert bzw. akzeptiert. Am Fußballsport scheint er so eher weniger interessiert zu sein als am Geld.

Wenn man dies so alles liest kann man über die Auftritte des Clowns Basha eigentlich nicht mehr lachen. Früher gab’s Löwenfans, die ihm , bei einem Spiel der Löwen, gerne ein Weißbier spendiert hätten … und zwar samt dem Glas …

Und schon laufen die Lemminge dem GM wieder hinterher… :slight_smile: glaub halt einfach nicht alles was GM da sagt… davon ist wohl nur 50 % die Wahrheit… er stellt sich selbst einfach ins gute Licht…

Achja bin ich froh, das man ihn wohl nie wieder sehen muss als Löwe… er war eine Schande für uns, sein Auftreten in der Öffentlichkeit sein Umgang mit der Presse…

Wieso „Schleier vom Gesicht reißen“? Wer darüber überrascht ist, muss schon ein wenig naiv an den guten und weisen Onkel aus dem Orient geglaubt haben.

Von Anfang an, seit dem Verkauf der Anteile an Ismaik, gab es nicht wenige, die genau dieses Szenario vorhergesehen haben. Es war schon nach einem halben Jahr, als sich D. Schneider damals so mit Ismaik überworfen hatte, sonnenklar, was Phase ist.

Mayrhofer hat in zwei einfachen Sätzen die Realität in 2015 dargelegt, die sich so aber schon seit 2011 darbietet, was nur viele einfach nicht hören oder wahrhaben wollten:

Nach dem vierten verschlissenen Präsidium sollte man sich endlich mal darüber klar werden und entsprechend handeln. Die Verhinderungspolitik hat uns fast in die Dritte Liga geführt, was die meisten als Katastrophe empfunden hätten. Also lasst Ismaik machen. Es ist schließlich größtenteils sein Geld, das er versenkt. Oder er soll halt seine Anteile verkaufen (nur wer sagt dann eigentlich, dass es dann nicht eine noch viel schlimmere Heuschrecke wird?). Ein „Weiter so!“ kann es jedenfalls nicht geben.

Am 30.06.2015 war der letzte Abgabetermin für die KGaA Bilanz 2013/2014. Darin dürfte man dann erahnen können woher die angebliche KGaA Konsolidierung kommt. Nämlich indem man einfach, auch im Vergleich zur Ära Dieter Schneider, die Kostenschraube noch einmal deutlich nach oben gedreht hat. Ich rechne mit einem noch einmal deutlich höherem Defizit im Rahmen von um die 9 Mio. Euro. Das wird man vermutlich gleich größtenteils als strukturell bezeichnen, erklärt aber die angebliche Kostenreduktion 2014/2015.

Was will ich damit sagen? Gerhard Mayrhofer und andere Funktionäre haben einfach gepokert. Mayrhofer hat vermutet, wenn er Hasan Ismaik die KGaA vor die Füße schmeisst, bekommt er genug Darlehen um sein Aufstiegsziel zeitnah zu realisieren. Geld hat er vermutlich bekommen, wenn auch wie immer seiner Meinung nach, zu wenig. Die SZ spekuliert im Interview von einem Darlehensrahmen inkl. Genussscheinen von um die 30 Mio. Euro. Das ist eine stolze Summe für ein 4 jähriges Engagement. Kein Verein in der 2. Liga, außer Rasenballsport, dürfte so eine hohe finanzielle Unterstützung erfahren (wenn auch nur in Form von Darlehen).

Jetzt fällt ihm sein Pokerspiel vor die Füße und er stellt „überrascht“ fest, dass er ja völlig abhängig von einem Hasan Ismaik ist. Das war die KGaA vorher schon, aber er hat das mit seinem Verhalten noch beschleunigt, ohne dafür signifikante Verbesserungen erreicht zu haben. Interessanterweise ist es jetzt auch wieder der e.V., der für Hasan Ismaik mal wieder die Arbeit übernimmt und einen neuen Käufer für SEINE Anteile herbeischafft. Der e.V. hätte sich auch bemühen können Geldgeber für einen ehrlichen Neuanfang zu finden aber das war ihm vermutlich zu mühselig.

So wie es in dem Interview dargestellt wurde hat man Hasan Ismaik einen guten Preis für seine Anteile unterbreitet. Wenn es um die Schulden und Genussscheine der KGaA geht wird die Aussage aber schon schwammiger. Diese wären entweder in der KGaA verblieben (und damit auf absehbare Zeit zur Rückzahlung fällig geworden) oder Hasan Ismaik hätte einen Großteil davon abschreiben müssen. Denkbar wäre ein Schuldenschnitt von 50%, was für Ihn eine Abschreibung von 15 Mio. Euro bedeuten würde (wenn die 30 Mio. stimmen). Da kann ich verstehen dass Hasan Ismaik ins Grübeln kommt.

Der e.V. hat einen Investor gesucht, auf einen Mäzen gehofft und Hasan Ismaik bekommen. Dieser ist als Mäzen eher lausig, als Investor aber meiner Meinung nach respektabel. Niemand kennt die ominöse neue Investorengruppe. Wären das wieder Investoren gewesen oder Mäzene? Hätten sie neben der Installation von Felix Magath dauerhaft das „strukturelle“ Defizit getragen und zusätzlich die von Gerhard Mayrhoferer so vermissten Millionen bereit gestellt? Diese Fragen werden auch im Interview nicht beantwortet.

Auch setzt der e.V., das kann man meiner Meinung nach schon aus dem Interview herauslesen, stark auf den Baustein Arena in Fröttmaning. Diese bringt das Potential mit, dass Investoren motivieren könnte in die KGaA zu investieren. 130.000 Zuschauer in 2 Spielen, dieses unglaubliche Potential. Und da ist sie wieder die Augenhöhe mit dem großen Nachbarn und die internationalen Plätze. Dieser Größenwahn hat das Potential neben der KGaA auch den e.V. nachhaltig zu beschädigen. Ich sehe momentan kaum jemanden der sich trauen würde in dieser Situation die Notbremse zu ziehen. Eher geht es vermutlich nach der Devise weiter: „Jetzt is eh scho wurscht“ und vielleicht ist es das auch!?

Das Interview hat mich nur darin bestärkt dass der Rücktritt von Gerhard Mayrhofer überhaupt keinen Verlust darstellt auch wenn ich befürchte dass es seine Nachfolger wenig besser machen werden. So kann dann auch ein Gerhard Mayrhofer in 10 Jahren vermutlich ganz beruhigt attestieren: „Ich war doch nicht so schlecht wie alle behauptet haben“.

Ich würde unter diesen Voraussetzungen gar keine teuren Spieler mehr holen. Das Problem bleibt ja weiterhin bestehen. Hasan Ismaik wird keine größeren Investitionen mehr tätigen und der e.V. wird mit dem Ergebnis umgehen müssen. Die einfache Lösung wäre vermutlich der Verein findet jemanden, der Hasan Ismaik mehr als 30 Mio. auf den Tisch legt oder man wartet eben bis Hasan Ismaik hinschmeisst. Wenn es so abläuft wie in der Vergangenheit würden wir das vermutlich sehr kurzfristig erfahren, zu kurz um dann noch auf diese neue Situation reagieren zu können.

Die KGaA braucht im operativen Geschäft eine schwarze Null sonst hilft uns nur viel Glück und irgendein neuer „Dummer“. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Zwei Jahre später stehen wir wieder an der gleichen Stelle…wie oft hält es ein durchschnittlicher Sechzger-Schädel eigentlich aus, mit voller Wucht gegen die Wand gedonnert zu werden?

In der kompletten Print Ausgabe des Interviews, werden von SZ Seite auch die möglichen Werte für den Anteile Kauf thematisiert und mit 13 - 15 Millionen angegeben. P. Schneider von der SZ hinterfragt dann auch, völlig richtig, dass doch wohl auch die Darlehen übernommen werden müssten. (Schätzung bis zu 30 Millionen).

GM antwortet dann, „dass man sehen müsste, welche Vereinbarungen man dazu trifft“. Was zum einen bedeuten kann, dass es nur eine Offerte für die eigentlichen Anteile gegeben hat und - wenn man die Antwort von GM weiterliest, dass diese Darlehen wohl im „operativen Geschäft benötigt wurden“ sprich vom strukturellen Defizit aufgefressen wurden und eigentlich keinen Wert mehr darstellen, den ein neuer Investor übernehmen will. Was faktisch ja so auch richtig ist. Allerdings wird unser Mecki das wohl jetzt noch nicht so komplett abschreiben wollen, also diese Darlehen.

Wie ja hier schon laufend thematisiert, sind diese Darlehen das wohl größte Übel in unserer Abhängigkeitsbeziehung.
Das war auch ein weiterer totaler Geburtsfehler beim Anteile Verkauf. D. Schneider hat die Arena oftmals schön gerechnet. Ein weiterhin jährliches bestehendes Defizit, sprich notwendige jährliche Zahlungen, wurden wohl dem Mecki ggü. bei den Verhandlungen nie so richtig dargestellt, eher halt so die Richtung, wie ja immer bei uns:

„Flucht nach vorne - Aufstieg - alles wird gut“.

Denke dass das bei den neuen Interessenten ja die gleiche Ausrichtung nach vorne gehabt hätte. Also beeindruckt von den Spielen Club und Kiel, Poschner raus, Power Magath rein, Investition in den Kader und ab geht die Fahrt nach oben und ins Glück und in die Rendite für den Investor.

Nach unten wird bei uns nie gedacht. Passt nicht zum deutschen Meister.

Wollt der Hasan nicht schon 10 mal groß investieren, wenn die und die Person weg ist? :smiley:

Immer das selbe, wobei der Mayerhofer jetzt natürlich sein Kopf retten will.

Entlastet wird er hoffentlich auf der MV trotzdem nicht!

Der HHeinz und ich haben da wohl zeitgleich geschrieben und dabei ein ähnliches Thema im Auge gehabt.
Und ich stimme dir da voll zu, das Thema „Darlehen“ wird von GM sehr „schwammig“ beantwortet und könnte auch ein Knackpunkt beim Scheitern der Verhandlungen bedeutet haben. Ich denke auch, dass ein Schuldenschnitt für den Mecki sogar vorstellbar wäre, aber halt nicht das komplette Versenken von 30 Millionen.

GM hat zwei Optionen benannt, die der KGaA seiner Meinung nach derzeit bleiben:
(a) Totale Machtübernahme Ismaiks, auch im e. V. - verbunden mit der Hoffnung, dass dieser dann endlich „richtig“ investiert.
(b) Verkauf der Anteile Ismaiks an einen Investor, der einen eigenständigen e. V. anerkennt und mit dem ein Präsidium in München besser zusammenarbeiten kann.

Option (b), auf die GM am Ende sein ganzes Glück gesetzt hatte, ist vorerst geplatzt, und es steht in den Sternen, ob sie in den nächsten Monaten erneut ernsthaft auf den Tisch kommt (und ob sie bei einem Vollzug nicht über kurz oder lang in dieselben Probleme führt, die wir jetzt mit Ismaik haben). Wenn GM zurückgetreten ist und jetzt dieses interview eine Woche vor der MV gibt, will er offenbar das Signal an die Mitglieder senden: Überlegt Euch, welchen Weg Ihr mit Hilfe des neuen VR einschlagen wollt. Schneider/Bay haben in Bodenmais durchklingen lassen, dass sie außer (b) eigentlich auch keine Idee haben.

Drei weitere Optionen sieht Mayrhofer demnach als nicht (mehr) zukünftsfähig an:
© Weitermachen mit Ismaik unter den bisherigen Bedingungen - GMs große Hoffnung noch vor einem Jahr. Jetzt zeigt sich, dass Ismaik unter den derzeitigen Gegebenheiten bestenfalls noch lebenserhaltende Maßnahmen finanziert (was bei einem Intensivpatienten auf der High-Tech-Sterbestation Arena ja teuer genug ist). Die Arbeit für ein Präsidium scheint unter diesen Umständen unzumutbar zu sein. Jedes weitere Jahr festigt zudem die faktische Abhängigkeit von Ismaik.
(d) Ultimative Konfrontation mit Ismaik via 50+1-Regel, unter Inkaufnahme der daraus resultierenden Rachemaßnahmen Ismaiks: Insolvenzgefahr - keiner weiß, was danach kommt.
(e) Kreativer Versuch des e. V., durch einen radikalen Kostenschnitt irgendwie im operativen Geschäft die Abhängigkeit von frischem Geld Ismaiks zu überwinden und damit die akute Erpressbarkeit durch den Darlehengeber abzustellen. Diese Option ist mit der akuten Gefahr sportlichen Abstiegs und rascher Insolvenz verbunden, vermutlich bei vielen e. V.-Mitgliedern nicht mehrheitsfähig.

So, liebe VR-Kandidaten, jetzt dürfte Ihr uns verraten, nach welcher der Optionen Ihr ein neues Präsidium casten und uns zur Wahl stellen wollt… Gibt sich endlich auch mal irgendwer als Befürworter der (a)-Lösung zu erkennen? :wink:

Ich hab das schon mal woanders gefragt: Meinetwegen nicht entlastet, aber warum nicht?

Nochmal: Die Option muss sein, den e V. so aufzustellen, dass es keine Rolle spielt, wie erfolgreich die KGaA ist. Allenfalls dürfen sich aus Richtung KGaA positive Effekte bemerkbar machen. Die KGaA soll dann machen, was sie für richtig hält.

Der ideale Präsident wäre für mich extrem einfach zu casten, ernsthaft.

  • Der ideale Präsident kümmert sich um den eV. Er ist präsidiabel, am besten ein Leichtathlet oder Skifahrer. Strategisches und konzeptionelles Denken ist wichtiger, als im Detail zu sein. Dieser Präsident bzw diese Präsidentin sollte überhaupt keinen Impuls haben mit Ismaik zu sprechen.
  • Im 4 köpfigen Präsidium gibt es einen (!!) Vizepräsidenten, der sich um die KGaA kümmert. dieser rapportiert an das Präsidium und AR und kümmert sich um alle Details, auch die schmutzigen rund um die KGaA. Der kann als eV Vertreter twittern wie Freund Basha und sich qua Amt zu 100% um diese Aufgabe kümmern.

Aus meiner Sicht würde das das Präsidium endlich aus dem Feuer nehmen und für Kontinuität stehen. Es gäbe einen Vize, der quasi unsere ausgegliederte Kapitalgesellschaft managed. Das wäre vom Prozess von Vorteil, da eine gewisse Kakophonie vermieden werden kann, der/diejenige auch genug Zeit hat sich darauf zu konzentrieren, die Trennung eV und KGaA nach Außen viel deutlicher gemacht werden könnte und der eV Präsident auf eine Stufe über die übliche Schlammschlacht gestellt würde.

PS:
Als ppt kann man das Konzept bei mir für 8.000 Euro bestellen, in Farbe für 14.000 Eur :)

Da hast ned unrecht.
Der Präse kann aber auch da von jeder Abteilung sein.

ps. das gibt’s seit fast 10 Jahren sogar kostenlos :P

Für diese A Lösung bin ich schon seit Einstieg des investors im Jahr 2011 und zwar unter folgenden Voraussetzungen:

Sportlicher Geschäftsführer wird von Hi ausgesucht und ein- bzw. ausgestellt, Geschäftsführer Finanzen wird zusammen ausgesucht,
alleinige Einstellungsrecht/Kündigungsrecht hat aber der eV.

Der eV kontrolliert über den Beirat und Aufsichtsrat einzig die finanzielle Seite der KgaA und mischt sich ins sportliche
nicht mehr ein.
Keine Zustimmung für neue Schulden oder Genussscheine in der KGaA, die die restlichen Anteile des eV verwässern oder
wertlos machen - wenn Hi investieren will, dann nur über direkte Einnahmen für die KgaA.

Das Präsidium und VR übernimmt Ihre satzungsgemässen Aufgaben, hält sich aber vom Tagesgeschäft der KGaA fern.

si senor!

Nur das mit „keine neuen Schulden“, da bist du halt gleich wieder unter Druck. Denn daran ist ja auch Schneider gescheitert. Es wird halt so vermittelt, dass der eV dem Erfolg im Wege steht und immenser Druck über uns Fans aufgebaut. Aber vielleicht ist im Jahre 2015 die Zeit reif das so zu leben.

@harie
Wenn man nur das verkaufen könnte was es noch nicht gibt, dann wäre der Markt für Consulting Firmen schon lange ausgetrocknet ;)

Diese Lösung ist - so sehr ich das dahinter stehende Anliegen begreife und unterstütze - wohl doch ein wenig realitätsfremd, weil sie die Haltung der allermeisten e. V.-Mitglieder, die meistenteils sehr wohl und oft sogar ausschließlich an der KGaA (d.h. dem Profifußball) interessiert sind, ignoriert. Und die wählen halt das Präsidium. Auch für Ismaik wäre solch ein Modell nur dann erstrebenswert, wenn der e.V. keine Möglichkeit mehr hätte, einer ganz von ihm beherrschaten KGaA reinzureden.

Zum Beispiel weil er die KGaA Bilanz bisher nicht veröffentlicht hat, aber aus den Entwicklungen der letzten Wochen ersichtlich ist dass das Präsidium doch noch maßgeblichen Einfluss auf die KGaA ausübt (z.B. anscheinend allen Transfers über einem bestimmten Budget zustimmen muss).
Weil er die Entlastung des Präsidiums Schneider bisher erfolgreich verzögert hat,
die letztjährige Mitgliederversammlung ohne offizielle Begründung an die Mitglieder einfach unter den Tisch hat fallen lassen (Zeitungsinterviews sind keine offizielle Ansprache an die Mitglieder),
die Kosten des Rechtsstreits im e.V. mit angeblichen Kosten von über 100.000 Euro nicht hinreichend dargelegt hat,
das Ansehen des e.V. durch teilweise zweifelhafte Aussagen, fragwürde Facebookeinträge (welche ja inzwischen alle gelöscht wurden) und diverse Fehltritte in der Öffentlichkeit beschädigt hat,
mir bisher nicht darstellen konnte was mit dem Jahresgewinn des e.V. (angeblich seit 2 Jahren ein Überschuss) passiert ist,
mir nicht erklären konnte warum Vollmitglieder im ersten Jahr den vollen Beitrag bezahlen sollen obwohl sie ihr Stimmrecht wegen einer Sperrfrist gar nicht ausüben dürfen (und damit für etwas bezahlen das sie nicht nutzen),
Dieter Schneider vergrault hat (in diesem Punkt kann man sicherlich geteilter Meinung sein),
eine Aussage eine Abteilungsleiters im Raum steht dass die KGaA dem e.V. einen größeren Geldbetrag vorenthält und der e.V. keine erkennbaren Maßnahmen ergreift um diesen Betrag einzufordern,
den Mitgliedern kein belastbares Informationsmaterial zum Stand bezüglich des NLZ vorliegt bei dem das Finanzamt eine andere Regelung angemahnt hat,
nicht dargelegt wurde in wie fern z.B. die diversen Reisekosten nach Abu Dhabi (z.B. der gesamte Verwaltungsrat) über Aufwandspauschalen vergütet werden mussten bzw. welche Kosten davon aus Mitgliedsbeiträgen finanziert wurden,
keine Angaben zu den gezahlten Aufwandspauschalen für das Präsidium im Zeitraum gemacht wurden (mir würde eine Gesamtsumme reichen),
mir keine Informationen vorliegen aus welchen Mitteln die „Vermummungsmaßnahmen“ am Trainingsgelände bezahlt wurden,
eine offizielle Rücktrittserklärung mit einer Begründung den Mitgliedern bisher nicht vorliegt
weil der e.V. nie ordentlich informiert hat dass Hasan Ismaik über seine Firma inzwischen 60% stimmberechtigte Anteile an der KGaA erworben hat und nie erklärt hat was mit den weiteren Genussscheinen passiert und welche Ansprüche sich daraus ggf. für die Investorenseite ergeben.
mir nicht glaubhaft erklärt werden konnte warum das angeblich strukturelle Defizit in der KGaA zwischen 3 und 6 Mio. Euro schwankt und welche Konsequenzen sich daraus ergeben

Aber ob jemand ein Präsidium entlastet muss sowieso jeder für sich entscheiden. Die Entlastung eines Präsidiums ist sowieso nur ein formaler Akt aus der sich nur in den allerseltensten Fällen rechtliche Konsequenzen ergeben.

Das sind aus meiner Sicht der Dinge alles gute Gründe das Präsidium nicht zu wählen. Eine Entlastung aber verweigert man, weil man denkt dass es rechtlich relevante Themen gibt, die man mit den handelnden Personen in Verantwortung ausfechten will und sie daher nicht entlastet. Auch Mißerfolg per se ist für mich kein Grund die Entlastung zu verweigern, ebenso schlechte Entscheidungen per se. Hier müßte aus meiner Sicht schon Vorsatz oder Fahrlässigkeit vorliegen.