Alles zum Investoreneinstieg oder auch -ausstieg

Ich halte diese Einstellung nicht für Realitätsfremd, sondern für die Anerkennung des Status Quo und durchaus auch den Mitgliedern zu vermitteln.

Den Mitgliedern sollte es wichtiger sein, dass der Präsident und der von ihnen gewählte VR sich ausschliesslich um die Belange des eV bemüht, den ohne eV gibt es auch im Falle einer Insolvenz der KGaA auch keinen (Profi)Fussball des TsV 1860 mehr.

Und welches Mitglied kann sich dagegen aussprechen, dass es einen starken eV auch neben einer erfolgreichen KGaA gibt ?

Beides schliesst sich ja nicht aus, die Rolle des Präsidenten und VR im Verhältnis zur KgaA müsste halt mal grundsätzlich neu definiert werden. Und wenn dies dann mal geschehen ist, werden die Kandidaten für diese Posten auch einfach zu casten sein…

Deine Einschätzung wirkt auf mich unlogisch. Die Fans, die Du beschreibst (und ich teile Deine Einschätzung, dass das der weit überwiegende Teil ist), wollen in allererster Linie sportlichen Erfolg des TSV 1860 (als undifferenziertes Gebilde, meistens als „Verein“ bezeichnet). Und keiner von ihnen dürfte mit der deutlich negativen Entwicklung der letzten vier Jahre zufrieden sein.

Jeder bemängelt, dass der Investor nicht investiert. Der hat aber klar gemacht, dass er nur über das unbedingt erforderliche Mindestmaß hinaus in die KGaA investiert, wenn er die wichtigen Entscheidungen selbst treffen kann.

Insofern müsste sich die große Masse von Fans, denen die Unterscheidung in e.V. und KGaA egal ist und für die der sportliche Erfolg an erster Stelle steht, doch sehnlichst wünschen, dass der jahrelange Stellungskrieg endlich aufhört und der von den bisherigen Hemmnissen befreite Scheich den Nektar endlich in Strömen fließen lässt, anstatt den widerspenstigen Dauerpatienten widerwillig mit Schwachstrom an der Herz-Lungen-Maschine am „Leben“ zu erhalten.

Dazu brauchst ned mal an Beirat sondern nur a vernünftige Basis mit einem Investor völlig wurscht wer das ist.
Und da liegt der Hase beim Ismaik im Pfeffer.
Alle aktuell handelnden Personen egal welche Position sie grade innehaben waren direkt oder indirekt am Verkauf der Fanartikel GmbH und an der Entscheidung der automatischen Vertragsverlängern von Schäfer beteiligt. Bei beiden Vorgängen musste der Ismaik das Gefühl haben über den Tisch gezogen worden zu sein. Wesentliche Fakten wurden dabei auch auf Nachfrage verschwiegen.

Der Mayrhofer hatte vielleicht zu Beginn das Vertrauen. Aber nicht der Beirat mit Bay und der VR.
Es ist doch völlig klar, dass der Ismaik egal wer von diesen Leuten in welcher Position auch immer zu ihm kommt auf stur stellt.

Insofern wäre es möglicherweise schon hilfreich wenn der Verein die aktuelle Situation nutzt und alle Funktionen neu besetzt.
Das ist aber die Entscheidung der Mitglieder auf der MV.
Dann gäbe es eine neue Basis für vertrauensbildende Maßnahmen und Gespräche die dann in alle Richtungen offen sind.

@ daromirei / Jompi1860

Um unter den Mitgliedern eine Basis für das von Euch in den Vordergrund gestellte Anliegen zu gewinnen, müsste man zunächst eine breite Diskussion darüber führen, wie das Verhältnis von KGaA und e. V. zukünftig aussehen soll. Den meisten Mitgliedern sind doch weder die Differenzen noch die Verflechtungen zwischen beiden richtig bekannt. Das letzte Präsidium hat zu einer solchen Diskussion leider keinerlei Impulse gesetzt, sondern GM hat sich vorwiegend über seine Rolle in der KGaA nach außen präsentiert. Die Optionen, die er im jetzigen Interview angibt, scheinen auch von der unausgesprochenen Voraussetzung auszugehen, dass der Verein sowieso nur noch als Anhängsel der KGaA existenzfähig ist.

Daneben müsste man Ismaik davon überzeugen, dass das Streben des Vereins nach Eigenständigkeit von der KGaA seine Interessen nicht notwendig bedroht, sondern sie sogar fördern könnte, wenn man ihm die KGaA als „sein Investment“ stärker überlässt. Aber falls es stimmt, dass er Vereinspräsident(!) werden wollte/will, dann zeigt das doch, dass er momentan glaubt, stärkeren Einfluss in der KGaA nur durch totale Einverleibung des e.V. erreichen zu können. Sein Ideal sind halt RB Leipzig-Verhältnisse. Ob daher durch einen neuerlichen Personentausch im VR und Präsidium des e. V. die Zusammenarbeit mit ihm nachhaltig verbessert würde, wage ich zu bezweifeln. Erst wenn 50+1 offiziell wegfiele, sähe das anders aus, weil dann erst seine Anteilsmehrheit an der KGaA auch die Entscheidungsverhältnisse definitiv zu seinen Gunsten klären würde.

Die aktuelle Stimmung in der Basis dürfte aber auch so sein, dass man dem jetzigen Investor nicht gerade viel Vertrauen schenkt und deshalb eher ein starkes Präsidium sucht. Also stark im Sinne, dass es die Interessen rund um den Profifußball auch gegen einen gefühlt schwachen Investor auch stark vertritt. Im Prinzip zeigt die Causa Poschner ja das gerade auf.

Hasan Ismaik könnte in dieser Konstruktion (meiner Meinung nach zu Recht) den e.V. dazu auffordern gemäß seinen Anteilen ebenfalls einen Beitrag zu leisten. Im Fall eine Investition von z.B. 10 Mio. Euro wären dass dann mal schlappe 4 Mio. Ein Betrag den der e.V. weder aufbringen kann noch vermutlich darf.
Selbst wenn man sich auf den Standpunkt stellt Hasan Ismaik trägt die Verantwortung für den sportlichen Bereich alleine (was gegen die 50+1 Regel verstoßen würde aber die haben wir sowieso schon abgeschafft) so bleibt noch das angeblich „strukturelle“ Defizit. Spätestens hier wäre der e.V. voll dabei. Selbst bei einem Defizit von „nur“ 3 Mio. Euro wären das schlappe 1.2 Mio. pro Jahr.

Nein, wozu soll er im e.V. die Alleinherrschaft haben?
Genau das Gegenteil muss der Fall sein.

Der Investor hat im e.V. nichts zu schnabeln außer im Rahmen seiner Rechts als Mitglied.
Die ganze Scheiß haben wir doch nur weil keiner Willens ist diesen Drecks Beirat endlich abzuschaffen.
Nur dadurch ist es überhaupt erst notwendig dass Ismaik und Basha Mitglied im Verein sein müssen. Und glauben da permanent in der Vereinspolitik mitmischen und die dort verantwortlichen Personen als Schachfiguren betrachten zu müssen.

Da muss endlich aufgeräumt werden und die KGaA muss selbstständig geführt und finanziert sein.

Auch interessant: Im Kooperationsvertrag ist angeblich geregelt, was bei Pattsituation im Beirat passiert. In den beim Handelsregister eingereichten Unterlagen jedoch nicht.

Ansonsten, ganz klar: Mecki for president!

p.s. Wann schnallt der SZ - Schneider endlich mal das mit den 60% Stimmrecht für die HAM International Ltd?

Der eV nach meinen Sinne will aber nicht mehr in die KgaA investieren und kann somit vom Mitgesellschafter auch nicht gezwungen
werden.
Wenn Hr. Ismaik meint 10mio in die KGaA zu pumpen, soll er B-Seats kaufen, Sponsoringvertraege abschliessen etc p.p., selbst schuld,
dass er nun Provisionen an die infront zahlen muss und nicht mehr an die HI2…

Auch das sog. strukturelle Defizit wäre in meinem Plan schnell behoben, der Finanzplan der KgaA sähe nur soviel Ausgaben wie Einnahmen dagegenstehen vor - Schulden machen wird verboten…

Hasan Ismaik sollte ganz einfach nun für das Präsidentenamt zum e.V. kandidieren. Das wird die übliche Seilschaft hier nicht verhindern können. Meine Stimme hätte er - für endlich klare Verhältnisse! Verkauft ist verkauft.

Warum haben die untauglichen Schneider, Mayrhofer & Co. sein Interesse wieder verheimlicht? Die Black Box der Untauglichen …

Die uns auch niemals informieren würden zu einer angeblich neuen Investorengruppe …

Einerseits klingt das alles schon stimmig.
Andererseits frag ich mich:

Vertrau ich GM ausreichend, um ihm das zu glauben?
Das könnte er ja auch einfach so behaupten.

Die Einschätzung der Leute hinter Netzer / Infront als „hochgradig respektabel“ finde ich nicht überzeugend.
Mateschitz zB ist auch respektabel.

Meine Meinung zu Magath habe ich hier schon mal angedeutet…

Und das klingt dann wirklich sehr (h)ulkig.
Nicht daß Ismaik Kalif sein will, sondern der Rest. Da erzählt GM meiner Meinung nach Märchen; bestenfalls hat er das in irgendwelche unbedachten Sprüche reininterpretiert. Und daß der Mecki gelegentlich unbedachte Sprüche loslässt, kennen wir ja.

Richtig er hatte dazu ja sogar mal die komplette Vermarktung in seiner HI² wo er sich die 15% gespart hätte die jetzt an die Infront abgedrückt werden müssen.

Dochdoch; auch das sollte man hinterfragen.

Naja, selbst zur Wahl stellen kann er sich lt. Satzung nicht.

Aber neugierig wäre ich schon, was passieren würde, wenn er sich auf einer MV mit dem Angebot „20 Mio Euro Sofortinvestition in der KGaA inkl. Verpflichtung eines prominenten Trainers und Sportdirektors“ als Präsidentschaftskandidat präsentieren könnte. Ob die Mitglieder ihn mit dem Satz rausschmeißen: „An der Spitze unseres Vereins hast du trotzdem nichts verloren“ - oder ob sie aus lauter Verzweiflung an der Situation auf den Deal eingehen würden.

Da fehlt eben alles, was mit dem e.V. zu tun hat.
Z.B.: Die Turnhalle, wie geht’s mit den Boxern weiter … .
Mit H.I. als Präsident, machst du den Bock zum Gärtner, wenn das die DFL Statuten überhaupt zu lassen.

Unsere Mitglieder, die 2011 D. Schneider mehrheitlich letztlich als Retter feierten und dann Ismaik huldigten, werden ganz bestimmt nicht unseren „Investor“ zum Teufel jagen. Und mit Verzweiflung …?! Wir wollen einen tollen Kader … und der kostet halt viel Geld :::)))

Wie mans auch dreht & wendet; das ist das einzig sinnvolle & vernünftige.

Was soll das ändern?
Das sind reine Hirngespinste dass er als Präsident irgendwas anders machen könnte.
Alles völlig überflüssige Verschwendung von Zeit, Geld und Personal.

Ja, aber diesen allermeisten e.V.-Mitgliedern müsste das doch gefallen, wenn der Profifußball endlich nicht mehr dauernd von irgendwelchen Vereinsbelangen und Funktionärsspielchen ausgebremst wird?

Das ignoriert doch einfach die große Wahrscheinlichkeit dass wir die Reste der KGaA in spätestens 2-3 Jahren wieder auf dem Tisch haben werden. Hasan Ismaik sucht doch seit seinem Einstieg beständig nach Ausreden (welche wir ihm auch fleissig liefern). Nimmt man ihm die Ausreden wird er vermutlich noch schneller die Lust verlieren weil er auf Dauer dann keine Ausreden mehr hat. Im übrigen bezweifle ich, dass er überhaupt noch im größeren Rahmen in die KGaA investiert, selbst wenn diese ihm zu 100% gehören würde. Ich vermute mal er hat inzwischen einfach feststellen müssen, dass ein deutscher Fussballverein momentan kein geeignetes Statussymbol ist mit dem er in seiner Welt prahlen kann und zudem einen Haufen Arbeit macht.

Glaubt man den Aussagen von Gerhard Mayrhofer im SZ Interview dann hat Hasan Ismaik ja bereits vor einem Jahr(!) gebeten einen Käufer für seine Anteile zu finden. Da war der sportliche Absturz noch gar nicht abzusehen, der kam jetzt sozusagen noch oben drauf.