Wann soll denn die Zeit gewesen sein in der alle Schulen inklusive Turnhallen tipp top gewesen sind?
Seitdem ich lebe gab es die nicht.
Im übrigen hat der Gesetzgeber erst kräftig an der LKW Maut gedreht. Auf der Straße scheinen die Mehreinnahmen aber irgendwie noch nicht angekommen zu sein.
Aber nochmal. Ich will gar nicht dagegen reden. Wir probieren das jetzt aus und schauen in 12 Jahren mal ob dann alles super ist. ich bin der Erste der sich freut wenn alle Schulen saniert wurden und die Straßen in exzellentem Zustand sind (obwohl ich mich über eine gut funktionierende Bahn eigentlich mehr freuen würde).
Aus dir spricht der pure Zynismus und ich editiere mich selber. Mir ist das alles zu destruktiv und es zieht mich nur runter. Over and out.
Purer Zynismus? Das ist zum Beispiel die Schule in der ich mein Abitur gemacht habe. Wird gerade komplett neu gebaut. Was will man da mehr erwarten? Dass das 6 Jahre dauert. Geschenkt.
Das ist die Schule bei der ich vorher war.
Willy-Brandt-Gesamtschule (München) / Baustelle des Monats / Baustelle und Baubüro / bpz - Die Praxis der Bauunternehmer.
Es gibt Schulen die aktuell nicht saniert werden können. Das liegt auch daran dass die Schülerzahlen aktuell so hoch sind dass man nicht einfach die Hälfte des Schulgeländes abreißen kann. Und es gibt auch keine Brachflächen auf der man mal eben eine neue Schule bauen könnte. In den Städten ist eben inzwischen alles zugebaut.
Hier in München hat die Stadt gerade so viele Straßen aufgerissen dass ich mir manchmal wünschte ihr würde wirklich das Geld ausgehen.
Schön das die beiden Schulen die Du besucht hast so tutti sind.
Generell sieht’s aber anders aus. Da darfst gerne selber googeln.
Ich finds einfach beschissen das an den beiden wichtigsten Ressourcen gespart wird nämlich Kinder und Bildung.
Und noch was zu den Straßen und zur Bahn. Du sagst sinngemäß „war schon immer Scheiße“.
Ich sehe das ganz und gar nicht so.
Jetzt ist es so beschissen wie nie zuvor!
Und das merkt jeder der viel unterwegs ist.
Das Klinikum Harlaching war auch nicht mehr zu sanieren und wird neu gebaut. Bauzeit damals von 1959 bis 1965, Bauzeit heute von 2021 bis 2025. Also 4,5 Jahre statt damals 6 Jahre. Es war früher nicht alles besser und schneller, es erzählt nur jeder davon, weil man ja nur noch negativ unterwegs ist, alles runtermacht, es selber natürlich besser könnte und irgend was zu loben ja langweilig ist und im Internet keine Klicks bringt. Getreu dem deutschen Motto: Lerne zu klagen, ohne zu leiden.
Eigentlich habe ich gerade erst den apollo1860 mit Hinweisen genervt dass hier seit Jahren permanent jede Menge Schulen, Straßen (und auch Krankenhäuser) saniert und/oder neu gebaut werden.
So negativ finde ich diese Aussage gar nicht, Du hast Dir nur gezielt den Hinweis auf die 6 Jahre Bauzeit herausgesucht. Und ja, ich empfinde 20 Jahre Bauzeit für eine zweite Stammstrecke oder 8 Jahre für eine 240m Tunnelröhre als zu lang. Aber man gewöhnt sich ja an vieles.
Und nein, die Bahn war nicht schon immer scheiße. Im Gegenteil. Da ich schon älter bin kenne ich noch einen besser funktionierenden Schienenverkehr. Aber bevor man die Bahnprivatisierung nicht wieder rückgängig macht wäre ich mit weiteren Investitionen vorsichtig.
Ich habe mich an dem „Dass das 6 Jahre dauert. Geschenkt“ gestört. Meine Tochter ist 2013 in das neugebaute Truderinger Gymnasium gegangen. Der Bau war, wenn ich mich recht erinnere, absolut im Zeitplan, im Schuljahr 2013/14 zu starten, auch wenn noch nicht alles fertig war. Als 2016 ein Auto in der Tiefgarage brannte musste die Schule (wegen Rauchschäden) geschlossen werden (an einem Freitag). Montags schon hatten wir einen Plan, dass die Kinder in verschiedenen leeren Klassenzimmern verschiedener Schulen unterrichtet werden konnten. Die Lehrer sind damals in den Pausen zu ihren Klassen in andern Schulen gefahren. Eine absolute Meisterleistung an Organisation, Flexibilität, Motivation und Berufsethos. Es liegt mir fern, in die allgemeine Miesmacherei von allem und jedem einzustimmen. Neben allem was schiefläuft, gibt’s auch jeden Tag einen Lichtblick an dem man sich hochziehen kann. Sonst kann man ja gleich liegenbleiben und warten bis es vorbei ist.
So ist es und so gehe ich auch an die Dinge ran. Deswegen geht die destruktive zynische Gebabbel auch auf den Sack.
Destruktiv, zynisches Gebabbel ist aber halt das, womit mal Wahlen gewinnt. Hat bei Trump funktioniert und bei Merz auch.
Das ist wie mit 60. Schönsaufen kann man sich so ziemlich alles.
So viel, dass Trump oder Merz schön werden, kann man nicht saufen.
Destruktiv, zynisches Gebabbel ist aber halt das, womit mal Wahlen gewinnt. Hat bei Trump funktioniert und bei Merz auch.
Deshalb muss ich selbst diesem Beispiel noch lange nicht folgen.
Bin meistens ähnlicher Meinung wie du.
Aber die beiden würde ich nicht auf eine Stufe stellen.
Mit ganz viel Alkohol ist Merz schon zu ertragen.
Aber bei Trump ist es unmöglich, so viel zu saufen ……
Deshalb muss ich selbst diesem Beispiel noch lange nicht folgen.
Da sind wir uns völlig einig.
Bin meistens ähnlicher Meinung wie du.
Aber die beiden würde ich nicht auf eine Stufe stellen.
Mit ganz viel Alkohol ist Merz schon zu ertragen.
Aber bei Trump ist es unmöglich, so viel zu saufen ……
Du verträgst vielleicht mehr als ich.![]()
Über die Charakterlosigkeit von Trump herrscht hier großes Einvernehmen.
Über die Klugheit von Merz dürfte es verschiedene Ansichten geben.
Ich bin gespannt wie das Gesamtpaket schwarz-rot aussehen wird.
Er hat die Trümpfe für die CDU/CSU jedenfalls ohne Not (bzw aus angenommener Zeitnot) aus der Hand gegeben.
Aktuell wird folgendes Szenario im Netz diskutiert:
Mit Hilfe von rot-grün im alten BT und BR werden Sondervermögen und V-Änderung beschlossen. Danach lässt die SPD schwarz in den Koalitionsverhandlungen auflaufen, bis die CDU abbricht. Es kommt zu Neuwahlen, die CDU verliert massiv an AfD und an Pistorius-SPD.
@Xanderl Das „Gebabbel“ von Trump und Merz auf eine Stufe zu stellen ist in meinen Augen maximal destruktiv und Schönsauf-Witzchen machen es für mich nicht besser.
Aktuell wird folgendes Szenario im Netz diskutiert:
Mit Hilfe von rot-grün im alten BT und BR werden Sondervermögen und V-Änderung beschlossen. Danach lässt die SPD schwarz in den Koalitionsverhandlungen auflaufen, bis die CDU abbricht. Es kommt zu Neuwahlen, die CDU verliert massiv an AfD und an Pistorius-SPD.
Das Szenario basiert darauf, dass die SPD sich massiv demokratiegefährdend und moralisch verkommen verhalten würde.
Das sind allerdings Attribute, die man eher bei Unionspolitikern sieht, wenn sie mal wieder am rechten Rand fischen gehen und in der einzigen Mitte-Partei in der Opposition weiterhin das Hauptfeindbild sehen (siehe Söder).
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SPD die Koalition vorsätzlich scheitern lassen würde. Über die SPD mag manch einer sagen was man will, aber ihrer Verpflichtung gegenüber dem Land, ggf. auch auf Kosten eigener Wählerstimmen, sind sie bislang immer nachgekommen (zuletzt, als sie auf Wunsch des Bundespräsidenten in die letzte GroKo gegangen sind, nachdem sich Jamaika nicht einigen konnte).
Abgesehen davon wäre die SPD in so einem Fall ebenso angeschossen wie die Union, wenn sie die Koalitionsverhandlungen scheitern lassen. Sie haben selbst auch viel zu viele Wähler an die AFD verloren, um diesen Move guten Gewissens zu machen.
Neuwahlen in Folge eines Scheiterns von Schwarz-Rot aufgrund parteipolitischer Ränkespiele würden sicherlich einen AFD-Kanzler zur Folge haben.
Das „Gebabbel“ von Trump und Merz auf eine Stufe zu stellen ist in meinen Augen maximal destruktiv und Schönsauf-Witzchen machen es für mich nicht besser.
Naja Merz ist halt: Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.
Und Trump mehr: Wenn sie kein Brot mehr haben, muss ich mehr Kuchen essen.
Merz ist inhaltlich etwas kohärenter, aber ähnlich hemmungslos darin für seinen Erfolg zu lügen. Insgesamt alles absolute Machtmenschen, die diese Ämter nu wirklich nicht angestrebt haben, um anderen was Gutes zu tun.


