Die Rundfunkgebühren gibt’s in Deutschland seit 1923, also auch in der gesamten Zeit der Bundesrepublik.
Wo genau gibt’s jetzt mehr Zwang und Repression als vor den 90ern? Es gab m. E. noch nie so viele gesellschaftliche Freiheiten wie heutzutage in der Berliner Republik, und das ist auch gut so. Vielmehr wollen die ganzen konservativen Reaktionäre/Revolutionäre ala AfD/Maga/FPÖ/SVP usw. genau dies doch zurückdrehen.
Naja wenn ich mehr einzahl bekomm ich im Endeffekt schon mehr Leistung, sei es die Rente oder im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit
Heisst aber nicht dass der Papa muss, und heisst auch nicht dass man auswärtig eine Ausbildung machen muss. Das sind doch eigene Entscheidungen. Weiss nicht was es sich da zu beschweren gibt.
Du bist echt so negativ gestimmt, bei allem. Macht dich das glücklich?
Wer es nicht nutzte musste nicht zahlen. Die Älteren werden sich erinnern. Dann hat anscheinend jemand entdeckt dass das die Demokratie gefährdet und seit 2013 ist die Abgabe an den Wohnsitz gebunden (schon 2007 hat man sich allerdings um empfangsbereite Computer gekümmert).
Paul Kirchhof war 2010 derjenige, der in einem Gutachten zum Schluss kam, dass das alte Modell in der heutigen Zeit nicht mehr passt und vielmehr sogar verfassungswidrig sei. Auch mehrere Urteile vom Bundesverfassungsgericht, z. B. 1994, hatten dies schon angedeutet.
Diese Reform ist doch nicht einfach so vom Himmel gekommen, sondern hatte schon auch ihre Gründe, auch in der Art der Ausgestaltung. Du machst es dir zu einfach, wenn du einseitig nur die negativen Aspekte siehst.
Ich finde auch faszinierend wie Unternehmen wie Netflix das machen. Oder wegen mir Freenet oder Dazn, Sky oder, oder oder. ich nutze das nicht, habe mir aber sagen lassen dass man dort nur bezahlt wenn man das Angebot auch nutzt.
Es gibt sogar mit ARD+ ein kostenpflichtiges Angebot eines öffentlich-rechtlichen Senders.
Ich hatte schon geschrieben dass mich die meiste Kritik persönlich gar nicht betrifft. Mit Deiner Theorie müssten Oppositionspolitiker totunglücklich sein denn sie kritisieren den ganzen Tag nur herum.
Puh Netflix, Dazn, Sky sind jetzt aber auch nicht gerade dafür bekannt dass sie einen Informationsauftrag ausführen.Bildung bleibt da auch eher auf der Strecke. Grad die Nebensender von Ard und ZDF wie Phoenix oder ZDF Info bilden einen da schon weitet
Nur schaut die halt kaum einer. Phoenix hat 1,1% Marktanteil, ZDF Info knapp unter 2%. Und das berücksichtigt noch nicht einmal dass 40% der Bevölkerung gar nicht mehr hinschauen.
Zu glauben man könnte eine Demokratie retten oder stärken indem man Programm für eine Elite von wenigen Hunderttausend macht erinnert mich an Libertäre die sich gerne die Monarchie zurückwünschen.
Gegen ein steuerfinanziertes Grundprogramm aus Kultur, Information und ein wenig Sport hätte ich gar nichts einzuwenden. Als ich geboren wurde gab es auch nur 3 Fernsehsender, Mittags war Pause und gegen Mitternacht Sendeschluss. Irgendwann hat man dann beschlossen auf Rundumbeschallung umzustellen. Wie es beim Radio ausgeschaut hat weiß ich leider nicht mehr.
Deutschland hat um die 41 Mio. Privathaushalte. Dass sich die Zahl der 14-49-jährigen Zuschauer für lineares Fernsehen in nur 5 Jahren halbiert hat habe ich bereits geschrieben. Aber ich hänge mich an der Zahl gar nicht auf. Vielleicht sind es auch nur 20 oder 30 Prozent. Das entspricht ja zumindest dem aktuellen AfD Wählerpotential.
Viel Vergnügen, wenn Du weiter mit Herrn Miesepeter diskutieren willst. Dieses stereotype Bild der Gesellschaft ist einfach realitätsfern.
Vielleicht bringt der Umzug in ein anderes Land ja eine Wesensänderung, hin zu einer etwas positiveren Grundeinstellung. Zu wünschen wäre es ihm. Und uns.
Was falsch ist. Nicht die zahl der Zuschauer hat sich halbiert sondern lediglich die Minuten die lineares Fernsehen konsumiert wird. Das ist ein wichtiger Unterschied, den du anscheinend aber nicht siehst. Natürlich wird viel mehr gestreamt, auch ich schau mir gerne Dokus auf Youtube an, heisst aber nicht dass ich kein lineares Fernsehen schau. Früher vorm Internet-Zeitalter war das natürlich anders.
Statistisch gibt es dafür wenig Belege. Behaupte nicht ich sondern z.B. Lobbyorganisationen wie der Paritätische oder Oxfam.
Aber Löwenfans geht es hoffentlich statistisch immer besser. Jeder kann sich ja selber ausrechnen was eine Haltelinie von 48% beim Rentenniveau zukünftig für Millionen bedeuten wird. Wohl dem der erbt oder Beamter ist.
Die nachkriegsgeneration würde sich im grabe umdrehen wenn sie wüsste womit man heute als arm gilt. Die ansprüche heute sind eben deutlich höher, aber halt auch nur weil es uns so gut geht
Uiuiui, inhaltlich ziemlich ungenau gezielt, dazu noch diffuse Argumentationen als Munition, aber zumindest ist die Kanone mit der du schießt so ziemlich das größte Kaliber.