Ist der neue Grüne OB eher blau od. rot ? Kenne ihn nicht.
Der is grün und ist grds kein fussball-fan an sich. Früher wohl mit rot sympathisierend, wohnt aber auch schon seit längerer Zeit in Giesing und findet Fussball in Giesing gut.
Die Norweger haben ja auch im Winter Elektrizität im Überfluss, sehr niedrige Strompreise und viele Häuser verfügen über eine Heizalternative (z.B. Holz / Pellet).
Die Norweger zahlen rund 5 Cent für Heizstrom (0,5 NOK/kwh) und dabei ist noch nicht berücksichtigt dass die Norweger im Allgemeinen sehr wohlhabend sind.
Über 50% in Deutschland wohnen zur Miete, in den Großstädten noch deutlich mehr (München rund 67%). Hier entscheidet der Vermieter mit was geheizt wird. Da kann ich mir noch so viele Angebote über eine Wärmepumpe malen. Und nein, dank der verrückten Wohnsituation kann man nicht einfach umziehen falls die Heizkosten aus dem Ruder laufen. Außer man mietet jetzt schon für 2.000€(+).
Eine Steuerung rein über den Preis empfinde ich als asozial. Sowohl für die Heizung als auch für Fleisch.
Das läuft dann wie in der Gastronomie! Die Steuer ist geringer aber der Preis bleibt gleich! Es hilft nur eine nachgelagerte Übergewinnsteuer
Der meint im Ball sitzt ein Frosch!
Man kann Norwegen mit seiner riesigen Wasserkraft nicht mit Deutschlands Energieerzeugung vergleichen. Leider kann Deutschland mit seinen weltweit 2% an Emissionen die Erde alleine nicht retten. Das heisst nicht, dass wir nicht auf Klimaschutz achten sollen. Doch dies muss im Einklang und nicht gegen jegliche wirtschaftliche Vernunft passieren
Ich nenne das Marktwirtschaft. Bei Energie kann man relativ leicht soziale Komponenten einführen.
Und man kann auch Vermieter, die weiter auf fossile Brennstoffe setzen, finanziell belasten.
Bei Fleisch ist das zugegebenermaßen nicht so einfach möglich.
Du meinst so etwas wie das Klimageld für die CO2 Besteuerung?
Ich lache dann später.
Das ist einer der Gründe warum wir die AfD an der Back haben: weil es am Wollen und Können für die Umsetzung solcher Konzepte mangelt.
In so fern trifft deine Kritik nicht die Idee, sondern die Umsetzung.
Ich fand die Idee mit dem Klimageld zugegeben sympathisch. Würde man CO2 oder Methan z.B. bei Rindern besteuern hat man den Nachteil dass die konventionelle Landwirtschaft hier vermutlich deutlich besser abschneiden würde als Ökolandwirtschaft. Schon alleine durch die deutlich verkürzte Lebenszeit und weniger Auslauf.
Wenn es um das Tierwohl geht wäre ich ja auch dabei. Das was wir da aktuell an Mindeststandards aufbieten ist viel zu wenig. Aber ich würde hier bevorzugt mit Belohnung und Unterstützung arbeiten, denn es wird immer irgendein Land geben welches unsere Standards unterbietet oder nur lasch überwacht und sich dadurch Preisvorteile sichert.
In München hätte ich bei der Stichwahl gar nicht oder ungültig gewählt. Insofern bin ich vom Ergebnis nicht überrascht.
Wie in Tübingen ![]()
Ich habe kein Problem damit, wenn die ökologischen Kosten für Fleisch sich im Preis widerspiegeln - wie z.B. durch eine Methan-Steuer, die Dänemark vor ca zwei Jahren beschlossen hat, und die ab 2030 eingeführt wird.
Falls es diese Subventionen gibt, sollten sie überdacht und ggf mit entsprechenden Übergangsfristen gestrichen werden.
Und was ist jetzt da der Unterschied zwischen dem Eingriff in die Preispolitik durch Einpreisung der ökologischen Kosten, und Streichung etwaiger Subventionen, im Gegensatz zu “dass der Fleischkonsum gesetzlich eingeschränkt werden sollte” Hinten käme jedenfalls das gleiche raus.
Wobei es müßig ist, da die aktuelle Regierung das nie und nimmer umsetzen wird.
Angeblich soll Peter Gauweiler dazu gezwungen werden, seine Pronomen zu ändern!
was ist jetzt da der Unterschied zwischen dem Eingriff in die Preispolitik durch Einpreisung der ökologischen Kosten, und Streichung etwaiger Subventionen,
Kein grundsätzlicher, ich habe ja zu beidem signalisiert, dass es für mich ein gangbarer Weg wäre.
Ich habe Alriks Ausführungen zu Landwirtschaft und zum Schnitzel so interpretiert, dass er es gut fände, wenn es hier Regelungen a la Heizungsgesetz (wie immer die aussehen würden) geben würde.
Dass es diese geben könnte sehe ich nicht. Da ist er selbst auf der Links-Grünen Seite in einer Minderheitenposition.
Ich wollte halt meinen unqualifizierten Senf dazu geben, weil… ach egal. Nach zwei Gläsern Rotwein und einem tollen Sonnenuntergang mag ich nicht zu viel denken.
Du bist also ernsthaft der Meinung, dass Fleischkonsum gesetzlich eingeschränkt werden sollte?
Alleine diese Nachfrage zeigt, dass noch viel Arbeit zu tun ist, um die Situation und die Auswege daraus zu verdeutlichen. Und auch nochmal genauer zu erklären, was die Konsequenzen sind.
Leider fürchte ich aber auch, dass das nichts bringen wird, und man einfach ganz stark hoffen muss, dass die (vermutlich tausenden) Wissenschaftler, deren Prognosen sich über die letzten Jahrzehnte im besten Fall bestätigt und im schlechtesten Fall als zu optimistisch erweisen haben, sich doch fundamental an irgendeiner Stelle, die bisher noch keiner gefunden hat, geirrt haben.
Die (legale) Eskalationsspirale in den Warnungen hat ihr Ende erreicht, haben ja mehrere schon weiter oben geschrieben, damit erreicht man tatsächlich niemanden mehr, den man bisher nicht erreicht hat.
Nachdem ich da „legale“ in Klammern schrieb: die illegale Eskalationsspirale wäre letztendlich Terrorismus, und damit bestenfalls keinen Deut besser als die aktuell angenommenen Konsequenzens unseres Nichtstuns.
Auf ein Zielbild könnten wir uns - vielleicht - noch verständigen.
Aber bei der Wahl der Mittel, um dieses Ziel zu erreichen trennen uns Welten.
Und ich bin nicht sicher, ob du - der du so viel Wert auf den Schutz des GG vor mir gesetzt hast - da noch so sicher auf dem Boden der FDGO stehst.
Die Grafik zeigt halt schön den fehlenden Netzausbau und die Notwendigkeit Speichermöglichkeiten zu schaffen.
Auf ein Zielbild könnten wir uns - vielleicht - noch verständigen.
Das Zielbild ist wissenschaftlich gefordert, die Naturgesetze diskutieren nicht und sie gehen auch keine Kompromisse ein. Und das Zielbild ist klar: möglichst schnell keine Treibhausgasemissionen mehr, die nicht irgendwie kompensiert werden. Kompensiert im physikalischen Sinne, nicht im ökonomischen.
Was wiederum das Grundgesetz angeht: Guck Dir mal Artikel 20a an. Der ist recht eindeutig.
Und komm jetzt bitte nicht damit, dass Du Deiner Menschenwürde beraubt wirst, wenn Du kein Fleisch mehr essen und kein Verbrennerauto mehr fahren darfst.
Was dann noch die Statistiken angeht: Schöne Bilder. Was genau willst Du mit ihnen sagen?
Die Bruttostromerzeugung ist leicht rückläufig. Das bedeutet was? (Also außer, dass die Ökodesignrichtlinie der EU möglicherweise erfolgreich ist)
Das zweite Bild hat möglicherweise einen sachlichen Fehler, erzeugte Strommengen werden üblicherweise in Wh (Wattstunden) und ihren Vielfachen angegeben, im Diagramm steht aber auch dort die Einheit Watt, die einer Leistung und keiner Menge entspricht.
Dem möchte ich hier eine Grafik des Fraunhoferinstituts entgegenhalten (dort ist übrigens von TWh die Rede), das passt nicht zu dem, was Du geteilt hast:
Edit, Link zur Quelle: Öffentliche Stromerzeugung 2025: Wind und Solar erstmals als Doppelspitze - Fraunhofer ISE


