Der Monatspreis legte zeitweise um bis zu 11,7 Prozent auf den höchsten Stand seit Ende März zu, gegen Mittag notierte er noch 8,7 Prozent im Plus bei 33,65 Euro je Megawattstunde.
- Kein einziges französisches AKW ist derzeit wetterbedingt abgeschaltet.
- Betrug die Produktionseinbuße der EdF durch den Dürresommer 2022 ganze 0,16%.
- Wwar die Windkraft im selben Sommer zu 80-90% wegen Hitzeflaute vom Netz.
Wer glaubt, Erneuerbare Energien seien von Hitzewellen nicht betroffen, dem gebe ich zu bedenken, dass Dürren auch die Wasserkraft treffen und Hitzeflauten die Windkraft tage- bis wochenlang lahmlegen. Daher ist ein diversitäres System (EE + AKW) aus dieser Sicht die beste Variante.
Bilanz der Windkraft in Deutschland 2020-2025:
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16 GW an neuen WKA, das entspricht 2600 Riesenwindmühlen der gängigen 5.5 MW-Klasse
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6 Millionen Tonnen verbauter Beton
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1.5 Millionen Tonnen Stahl
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50 000 Tonnen Kupfer
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100 000 Tonnen GfK und anderer Rotorblätter-Sondermüll
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20 000 Tonnen Aluminium und Seltene Erden
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1000 km schwerlastfähige Zufahrtspisten und -straßen
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2000 km windparkinterne Stromkabel sowie 4000 km Hochspannungsleitung zu den Anknüpfungspunkten ans Hoch- oder Höchstspannungsnetz
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Zusätzliche Windenergie: etwa 0 kWh (statistisch: kein signifikanter Anstieg)
Mich freut, dass die FDP gestern nochmal kurz gezuckt hat, vor sie den eigenen Untergang gewählt hat. Und dass es dort offenkundig doch noch eine deutlich größere Anzahl an Leuten gibt, die Liberalismus nicht auf Wirtschaftsliberalismus reduzieren, als ich dachte.
Im Schlechtreden der eigenen Erfolge und unreflektierten Blockieren von Kompromissen zum Schutz überholter Dogmen könnten sie fast Sozialdemokraten sein.
Ich habe in den 40+ Jahren, in denen ich wählen darf, fast nie FDP gewählt. Aber in der Theorie ist sie meine Lieblingspartei, weil für mich das Liberale, die Freiheit, immer ganz oben stehen sollte.
FDP als Partei wäre aber für mich nur wählbar, wenn sie den Dualismus Wirtschaftsliberal und Sozialliberal zulässt und nicht zudeckt.
Als Personen finde ich weder Kubicki noch MASZ überzeugend.
Ja, das sehe ich genauso. Und mit der Erkenntnis könnte die FDP Wählendenschichten von Mitte-links nach Mitte-rechts gewinnen, statt der Wurmfortsatz der Unionsparteien oder womöglich zukünftig sogar der AfD zu sein. Die andere kleine Partei der letzten knapp 50 Jahre, die Grünen, haben verstanden, dass sie mit der Erosion der beiden großen Volksparteien anschlussfähig in alle Richtungen sein müssen, um Machtoptionen zu haben. Verhältnismäßig beliebte schwarz-grüne oder Jamaika-Koalitionen in vielen Ländern sind das Resultat. Die FDP hat das nicht geschafft.
In Zeiten, wo die Union weiter nach rechts rückt, die Grünen in der Opposition weiter nach links, die SPD ächzt und krächzt nach zu langer Zeit in der Regierung, bräuchte es eigentlich dringend eine Partei, die sich klar zentristisch ausrichtet, um Menschen, die weder weiter nach links noch weiter nach rechts wollen eine Option zu geben. 16 Jahre einer sehr zentristisch ausgerichteten, in alle Richtungen anschlussfähigen Kanzlerin sollten doch eigentlich zeigen, dass es dafür eine Nachfrage gibt. Wenn man diesen Zentrismus noch mit liberalen Blickwinkeln ergänzt, umso besser. Aber sie wollen es nicht.
Wird sowieso Zeit das sich eine neue Partei gründet oder Parteien sich zu einem Bündnis zusammen tun, so wie in anderen Ländern auch.
Der neue Parteivorsitzende Kubicki hat in Richtung der unterlegenen Strack-Zimmermann gesagt: „Und jetzt weißt du, wo der Hammer hängt.“ Toller Typ!
Nochmals vielen Dank, dass diese Klientelpartei die Ampel vorsätzlich torpediert hat und somit den Aufstieg von Merz, Spahn und Gas-Kathi begünstigt hat. Auch wenn mit Martin Hagen einer von uns jetzt Generalsekretär ist, wünsche ich mir, dass diese Partei wie die Piraten oder die Republikaner in der völligen Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Wenn jemand mit einer Spontankandidatur knapp 40 Prozent bekommt und der eigentlich auserkorene Kandidat nicht mal 60, dann weiß man in der Tat, wo der Hammer hängt.
Einer von uns? Bloß weil er politikermäßig allen nach dem Mund geredet hat. So wie er sich jetzt an die AfD ranwanzt. Also einer von uns ist das nicht? Zumindest nicht von mir.
Mein Herzerl für den ersten Absatz!
Der Verweis auf Merkel zeigt, dass „zentristisch“ und „nach allen Seiten anschlussfähig“ noch lange nicht bedeutet, dass dabei gute Politik heraus kommt.
Merkel hat schnell gemerkt, dass die Menschen keine Veränderungen wollen und zur Machterhaltung in den Verwaltungsmodus gewechselt („sie kennen mich“).
Wir brauchen schon Politiker/Parteien, die für Aufbruch stehen und dabei auch den Konflikt nicht scheuen.
Volker Wissing hat das am Beispiel der „Entstehungsgeschichte“ des Deutschlandtickets mal beschrieben, wie aus dem Zwang zum Kompromiss etwas Konstruktives entstanden ist.
Vollkommene Zustimmung.
Hast Du da zufällig einen Link? Würde mich tatsächlich interessieren, was er dazu erzählt hat. Von Volker Wissing ist mir nämlich hauptsächlich in Erinnerung geblieben, dass er seine Herzensthemen (vor allem bei der Bahn) erst dann richtig angehen konnte, als die Lindner-FDP zurecht aus der Koalition entfernt wurde und er selber aus dieser ausgetreten war.
Mit Martin Hagen und seinem bzw kubickis rechtslibertären Kurs ja. Eine tatsächlich liberale Partei braucht jedoch dieses Land und für diesen Kurs wären zumindest noch ansatzweise Hönig und Strack-Zimmermann (gute Rede auf dem Parteitag!) gestanden. Ersterer hat zurückgezogen, letztere ist unterlegen. Ich hoffe aber durchaus, dass die FDP noch einen Schwenk machen kann. Fähige junge Köpfe wie Kuhle oder Vogel OK der früher Wissing hätte sie, auch wenn diese beiden während der Ampel auch nicht immer geglänzt haben.
Das war im BR Stammtisch am 17.05:
Der Sonntags-Stammtisch: Mit Sarah Wiener und Volker Wissing - hier anschauen
Ab Minute 32
Tja… was kann man da nur machen…
Wenig, man verlegt seinen Wohnsitz z.B. nach Italien und zahlt pauschal 300.000€ pro Jahr auf sein Einkommen (inkl. Vermögen). Das sind 0,3% bei 100 Mio. USD Vermögen.
Dann hoffen wir mal das Italien genug Platz hat für die 700.000 Menschen
2025 sind in Deutschland insgesamt etwa 1,48 Millionen Menschen zugezogen. Da fragt auch niemand ob genug Platz da ist (vielleicht außer der AfD). Die Bedingungen in der Schweiz sind nicht viel schlechter, in Monaco zahlt man keine Einkommensteuer, auf Zypern und Malta kann man mit Steuerkonstrukten seine Steuern auf ein Minimum drücken.
Ich kann den Wunsch vollkommen nachvollziehen dass man an das Geld der sehr Vermögenden möchte, aber so einfach wie man sich das immer vorstellt, ist es nicht und es hat schon seinen Grund dass der Staat selbst immer Steuerschlumpflöcher lässt durch die man entwischen kann.
In Wahrheit will man nämlich gar nicht an das Geld der Reichen. Verwundert auch nicht, Herr Merz und einige seiner Kolleginnen und Kollegen sind ja selber Multi-Millionäre.
Die 1,48 Mio haben aber auch nicht das Bedürfnis abgeschirmt zu leben, die sind froh ein Haus über den Kopf zu haben…
Die Multimillionäre, juckt die Einkommensteuer gar nicht, die haben nämlich kein Einkommen aus Arbeit.
Eine Gesellschaft kann nur eine bestimme Anzahl von superreichen aushalten, auch die Schweiz kann hier nicht unbegrenzt aufnehmen, weil dort muss auch die normale Arbeit gemacht werden.

