Vielleicht auch mal ganz interessant, der Auszug aus einem Bericht der Welt. Es gibt halt nicht nur schwarz oder weiß bzw. ist nicht jede Extremwettersituation gleich der Klima-GAU. Extreme und Schwankungen hat es immer gegeben und wird es immer geben. Da spielen halt brutal viele Faktoren mit rein und der menschgemachte CO2 Ausstoß ist nur einer davon. Und davon wiederum ist die Verbrennung fossiler Energieträger auch nur ein Teil. Die Methanemissionen durch Reisanbau und Rinderzucht, die durch die extrem angestiegene Weltbevölkerung (1850 ca. 1,26 Mrd - 2024 ca. 8 Mrd) deutlich angestiegen sind, sollte man auch nicht vernachlässigen. Methan hat, je nach Quelle, eine 25 - 28 mal so starken Effekt auf den Treibhauseffekt wie CO2.
Quelle: Welt
"Gibt es mehr Dürre in Deutschland?*
Trotz gravierender Trockenzeiten in den vergangenen Jahren: Die langjährige Statistik zeigt für Mitteleuropa keinen Trend für Dürre. Daten aus den vergangenen 500 Jahren weisen weder eine Zunahme noch Abnahme von Dürreperioden aus.*
Eine andere Rekonstruktionsstudie fand ebenfalls keinen Dürre-Trend in Mitteleuropa, eher im Gegenteil: „Frühere Megadürren in Mitteleuropa waren länger, heftiger und weniger warm als moderne Dürren“*
Auch in seinem aktuellen Sachstandsbericht keinen Trend zu vermehrter Dürre in Mitteleuropa.
Wissenschaftler aus Deutschland sagen, dass es seit 254 Jahren hierzulande keine solch ausgeprägte Dürre mehr gegeben habe wie jene von 2018 bis 2019.
Der weitere Blick zurück aber offenbart noch schlimmere Trockenzeiten als die aktuelle: Eine Langzeitdürre über 34 Jahre von 1437 bis 1473 in Mitteleuropa etwa sorgte für massive Ernteeinbußen. Und 1540 blieb in Deutschland nahezu ein Jahr fast gänzlich der Regen aus: Hunger, Durst und Feuer machten die Dürre zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen."
Ich will damit nur sagen, dass man die Dinge nicht einseitig betrachten sollte. Wie gesagt, das Thema ist komplex.
Und zum Thema, es ist zu heiß, es ist zu kalt, ist auch nix neues.
historische-naturkatastrophe