Die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

So wars nicht gemeint.

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Gründung der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH - TSV 1860 München e.v.

Als Interimsgeschäftsführer der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH während der Gründungs- und Aufbauphase wurde Thomas Probst bestellt, der dieses Amt ehrenamtlich und ohne Vergütung bis zur Bestellung einer dauerhaften Geschäftsführung ausübt.

Da ich nicht immer nur meckern will: Ist ein sehr feiner Zug vom Thomas Probst, die Geschäftsführung bis zur Bestellung einer dauerhaften Geschäftsführung ehrenamtlich zu schultern.

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Ja nee is klar.

2011 bei 20.000, 2017 bei 19500 ein Rückgang um 500 seit dem Einstieg bis zur „4“
Seit dem 03. Juni gab es 600 neue Mitglieder.
Wieviele haben ihr Mitgliedsantzräge ausgefüllt in der Annahme der Spielbetrieb würde im e.V. organisiert werden? Wie viele seitdem ausgetreten sind ist noch gar nicht klar. Die Kündigung nach dem 31. März wird im Gegensatz zum Eintritt erst zum 30.06.2027 wirksam und ist in der Mitgliederzahl vom 01.07. noch enthalten.

Die Mitlgiederzahl lag schon 2019 wieder bei bei 23.000(ca. Stand von 2001) und 2024 wieder bei 27.000. Komisch trotz HAM. Nein, bedingt durch die Rückkehr ins Sechzger 2017 und zahlreiche neue Abteilungen/Sparten die unter 8 Jahren Reisinger neu hinzukamen sowie Mitgliederaktionen von DieBayerische(Beitragübernahme etc).
Willst Du das echt allein dem sportlichen Abstieg zurechnen?

Ich sag mal Schönrechnen und Schönreden bringt doch nix, ausser ein paar Seifenflecken auf dem Trikot.
Sechzig war mit 23.000 Mitglieder hinter Bayern Schalke und HSV auf Platz 4 der deutschen Fussballklubs und jetzt?

Hier sind die Mitgliederzahlen aller der Klubs der ersten 3 Ligen Stand Juni 2026 + Zuwächse 25/26(darfst gerne +600 bei uns dazurechnen)
Das ist für einen Klub wie Sechzig mit der Geschichte in der drittgrößten Stadt Deutschlands mit 1,5 Mio Einwohnern und einem Einzugsbereich von weiteren 1,5 Mio im Umland schlicht und ergreifend traurig.
Jedenfalls kein Grund sich damit irgendwie präsentieren zu wollen.

Die Diskussion um die Mitglieder lenkt aber vom eigentlichen Inhalt meiner Aussage ab. Denn ich sprach nicht von Mitgliedern sondern insgesamt Fans und Sympatisanten. Es nützt nix wenn man 600 Mitlgieder dazu gewinnt, wenn sich gleichzeitig 10.000+ Fans abwenden, die dann keine Fanartikel mehr kaufen, auch nicht sporadisch ins Stadion kommen, Spenden an den Verein geben, als Multiplikatoren in ihren Regionen dienen oder gar selbst Sponsoren werden könnten etc…

Aber gut jeder geht halt mit Zahlen anders um :man_shrugging:

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Also aus der Regionalliga rauf nicht, zumindest in Bayern oder Nord, wie man in den letzten Jahren gesehen hat. Aber ja, mind. 3. Liga ist für einen Verein wie 60 Pflicht und 2. Liga Ziel. 1. Liga aber nur noch ein Traum oder doch eher Albtraum?

wo liest du raus, dass ich das dem sportlichen Abstieg zurechne? Es sollte jedem klar sein, warum bei uns vor 2017 der Mitgliederboom ausblieb und auch, warum danach die Mitgliederzahlen extrem stiegen. Wie interessant war es denn in den Jahren vor 17 Mitglied bei Sechzig zu sein bzw zu werden? Weder war es notwendig für eine Dauerkarte, noch wurde durch die Verantwortlichen im eV ein besonderes „Wir“-Gefühl vermittelt. Ab 17 hat man wieder etwas aufgebaut. Hier hat man natürlich a) von der Rückkehr ins GWS profitiert und b) viel in den Breitensport investiert.

Für mehr bräuchte es schlicht und einfach sportlichen Erfolg. Der wird auch jetzt notwendig sein.

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Ich hätte gerne mal eine Erklärung dafür, wieso man den Spielbetrieb in der Regionalliga nicht als eV antritt.

Hätte wie ich finde uns gut zu Gesicht gestanden, auch was die Identifikation angeht. Wieso nun sofort wieder eine Ausgliederung der Profiabteilung?

Kann mich da jemand aufklären?

Wenn Spielerverträge und Verpflichtungen aus dem Profifußball über eine GmbH laufen geht der Verein nicht ins Risiko. Die GmbH sollte natürlich besser wirtschaften als die KGaA in der Vergangenheit, dennoch birgt Profifußball Risiken, die man ausgliedern sollte. Allein zum Schutze des Breitensports, der Nichtfußballer und Amateurfußballer (/innen!) im Verein.

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Puh, weiß ich nicht. Sehe ich in Teilen anders und hätte mich gefreut die 1. Mannschaft nochmal unter dem eV auflaufen zu sehen.

Daran.

Aber passt scho. Deiner Erläuterung kann ich ja folgen.

Es macht auch verschiedenen Gründne durchaus Sinn, allerdings war es aktuell nicht besonders eilbedürftig.

War nur wegen des zeitlichen Zusammenhangs. Ab diesem Zeitpunkt wuchsen die Mitgliederzahlen wieder.

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Nimmt halt auch ordentlich Charme.

Ich werde jetzt nicht das Hohelied des Anteilsverkaufs singen (dazu gibt es andere Portale) und hoffe selbst, dass die Spielbetriebs-GmbH dauerfhaft zu 100% beim Verein bleibt, das ist doch klar. Damit wäre dann für mich die erfolgte Ausgliederung aber unproblematisch, da der Profifußball damit ja de facto „zurück im Verein“ ist.

Würde ich anders sehen, wenn die GmbH (bzw. 49%) bei der nächste MV gleich wieder an das nächste Investorengremium vertickt würden. Klar ist aber auch, dass Profifußball früher oder später (mehr) Geld braucht, sprich: in einigen Jahren niedrige %-Anteile an langjährige Partner zu geben (soll in der Seitenstraße ganz gut funktioniert haben, ohne jemals 50+1 riskiert zu haben) wäre ja zumindest theoretisch denkbar. Andere Modelle (Genossenschaft o.ä.) sind mir da aber dann doch deutlich sympathischer.

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Harie.

Du bist der einzige der das behauptet. :sweat_smile::person_shrugging:

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Also der SC Freiburg spielt immer noch unter dem eV. Der S04 ist wieder aufgestiegen unter dem eV.

Als traditioneller Fußballfanatiker finde ich das schade, also das was ich bereits schrieb.

Naja, Charme vielleicht, aber das ist eher nachrangig. Nach aussen wird Sechzig so oder so als Sechzig wahrgenommen. Siehst ja wie ständig Verein und Profibetrieb durcheinander geworfen wird.

Als Hardcore eVler als der ich in einem Blog betrachtet werde, müsste ich eigentlich sagen schleichts Euch mit eurem Profifußball, habts schon genug kaputtgemacht damit bei Sechzig.
Aber als Löwe der wie viele Andere über den Fußball dazugekommen ist, seh ich das natürlich auch etwas anders was sich aber eben gegenseitig nicht ausschliessen muss.

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Schöner wärs schon, aber die Grundentscheidung der Ausgliederung wurde 2002 von Wildmoser getroffen. Es ist schwer diese grundsätzliche Entscheidung auch hinsichtlich der Vereinsstrukturen rückgängig zu machen, auch hinsichtlich der kürze der Zeit. Und Schalke und Freiburg haben auch kaum andere Abteilungen innerhalb des Vereins.

Neben vielen anderen Gründen hat mich zuletzt die Argumentation überzeugt, dass die schlampige Ausgliederung 2002 wie wir ja alle wissen dazu geführt hat, dass der e.V. lange Zeit um seine Gemeinnützigkeit kämpfen musste. Hätte man diesen Kampf verloren, wäre es sehr schlecht um die Zukunft des TSV bestellt gewesen. Etwaige Steuernachzahlungen hätten womöglich die Existenz des e.V. gefährdet. In den späten 10er/frühen 20er Jahren hat insbesondere der Vizepräsident Heinz Schmidt Strukturen im e.V. im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit geschaffen, die selbige sichern konnten, die gleichzeitig aber auch auf der Annahme basierten, dass der Profifußballbetrieb in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert ist. Würde man nun den Profifußball erneut unter dem Dach des e.V. laufen lassen, müsste man den e.V. erneut umstrukturieren, um die Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden. Und das ist angesichts des Zeitdrucks womöglich das Letzte, was man gerade machen will.

Inwiefern das stimmt, weiß ich im Detail auch nicht. Es hört sich aber plausibel an.

Die im Profifußball noch bestehenden e.V.s, Schalke, Nürnberg, Mainz, Freiburg, um nur einige zu nennen, waren zudem immer als e.V. organisiert. Dort sind die Strukturen also innerhalb des e.V. mit dem Verein gewachsen. Es gibt kein mir bekanntes Beispiel, wo Vereine nach einer Ausgliederung die Strukturen wieder zurück in einen e.V. gebracht haben. Vielleicht Fortuna Düsseldorf, da es mal eine Fortuna Düsseldorf Spielbetriebs GmbH gab, sie jetzt aber wieder im e.V. strukturiert sind. Genaueres finde ich dazu aber nicht. Wir müssten bei Null anfangen und können nicht auf das organische Wachstum der Strukturen innerhalb der oben genannten e.V.s zurückgreifen.

Dazu kommen dann die bekannten Themen, wie dass es eben den gesamten Verein in den Abgrund reißt, falls im Profifußball etwas schief laufen sollte. Kapitalgesellschaften haben zudem strengere Publizierungspflichten, müssen zum Beispiel im Gegensatz zu Vereinen ihre Jahresabschlüsse veröffentlichen. Das schafft größere Transparenz, wovon sowohl interessierte Mitglieder als auch Sponsoren oder Geldgeber profitieren können. Schalke ist für mich mit einer Horde an Untergesellschaften, wo irgendwelche Schulden ausgelagert sind und keiner mehr weiß, wer wie wo mit wem geklüngelt hat, ein absolutes Musterbeispiel dafür, wie Vereine nicht organisiert sein sollten, obwohl sie noch ein e.V. sind.

Solange garantiert ist, dass der e.V. zu 100% Eigentümer der ausgegliederten Gesellschaft bleibt, gehe ich als ebenfalls „traditioneller Fußballfanatiker“, wie Du das so schön umschreibst, den Weg der Ausgliederung daher mit bzw. halte ihn für angebracht.

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Bin gerade einfach traurig, das hätte es nicht gebraucht.

Ja SC Freiburg hat glaub ich nur noch Tennis.
Schalke hat mehrere Abteilungen aber die Risiken und Schulden für den Profifussball in verschiedene Kapitalgesellschaften ausgelagert.