Die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH

Glasi was bistn so pessimistisch?

Mannschaft hat der e.V.(Spielbetriebs GmbH) im Gegensatz zur KGaA.
Stadion bekommt der e.V.(Spielbetriebs GmbH) im Gegensatz zur KGaA.
Dass das so ist spielt keine Rolle dafür dass die KGaA die Organisation des Spielbetriebs an sich übernimmt im Auftrag der Spielbetriebs GmbH, weil dort eben das Personal und die Strukturen dafür (noch) vorhanden sind im Gegensatz zur Spielbetriebs GmbH.
Ab Ende August(aus technischer Sicht wohl der 31.) wird sich daran dann relativ zügig sehr viel ändern und bis zur Winterpause dürfte das im Wesentlichen erledigt sein. Der IV wird den Betrieb einstellen und alle noch laufenden Verträge kündigen. Die KGaA ist dann nur noch auf dem Papier existent, weil die Abwicklung und Verteilung der Insolvenzmasse halt seine Zeit braucht.
Die Spielbetriebs GmbH hat damit dann aber nix mehr zu tun. Die kann sich dann selbst organisieren.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dann auch das Merchandising soweit geregelt sein, dass auch das von der Spielbetriebs GmbH selbst gemacht werden kann. Ich würde das trotzdem lieber beim e.V. sehen.

Was natürlich unbedingt erforderlich ist, dass man nicht gleich wieder zu viel erwartet.
Das ist auch gar nicht schwer das auf die Reihe zu kriegen. Mann muss sich einfach vorstellen, man selbst wäre pleite. Man meldet Privatinsolvenz an und startet wieder bei Null bzw a bissl was. Träumt man dann nach einer Woche schon wieder von der Villa am Starnberger See, geht zum Autohändler und kauft sich nen Porsche? Ok, mancher Unbelehrbare vielleicht. Aber dann fängt man doch auch bescheiden an, ist ertstmal zufrieden mit seiner 2 Zimmerwohnung und überlegt sich wo man Fehler gemacht hatte um sie nicht zu wiederholen.

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Bin gar nicht pessimistisch, sondern ich denke Du bist meiner Meinung. (Dein „Nicht zu viel erwarten.“)

War mein Appell - es wird schon noch dauern und auch noch hart werden.

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Nach meinem Kenntnisstand ist der Beirat der Geschäftsführungs-GmbH nicht wie üblich ein Frühstücksdirektorium gewesen, in dem vor allem viel geredet wird ohne konkreten Einfluss.

Im Kooperatinsvertrag haben die KGaA-Gesellschafter vereinbart, dass neben dem KGaA-Aufsichtsrat ein zweites Gremium bestehen muss, in welchem die Gesellschafter sich über die Ausrichtung austauschen und dazu verbindliche Entscheidungen herbeiführen. Wie auch PA1860 ausführt, kann jeder Gesellschafter zwei Vertreter in den Beirat entsenden. Entscheidungen müssen mit Stimmenmehrheit getroffen werden. Kein Mitglied hatte Stimmenmehrheit, sodass bei einem Stimmengleichstand kein Beschluss zustande gekommen war. So wie bei der Bestellung von Dr. Mueller zum Geschäftsführer. Beide Parteien konnten sich nicht auf einen Kandidaten einigen. Dann hat die e.V.-Seite die Entscheidung in die Gesellschafterversammlung (in welchem HAM nicht vertreten ist) verlagert, wo dann aufgrund von 50+1 der e.V. die Personalie beschließen konnte.

Also zunächst vorne weg:
Keiner hat behauptet der Beirat hätte keinen Einfluss. Er hat nur keine Weisungsbefugnis, die hat nur und ausschließlich das Präsidium.

Der Beitrat der GF GmbH ist nicht das Ergebnis des Kooperationsvertrages sondern des Wirkens von KHW und der Ausgliederung 2002 um ohne Zustimmung von VR(damals eV AR) und MV(damals DV) die KGaA führen zu können.

Wie eine Mehrheitsfindung dort zustande kommt ist eine individuelle Entscheidung des Beirats und kein fest vorgeschriebens Verfahren das sich aus irgendeiner Satzung ergibt. Daher ist es meines Wissens unter Reisinger so gewesen, wie von PA1860 und von mir bereits korrigiert erörtert. Wobei der Verzicht im Darlehensvertrag vom Okt 2024 auf eben genau diese Regelung nach Nr 6 zur internen Auseinandersetzung mit dem VR führte, weil er genau dieses Verfahren ausser Kraft gesetzt hatte.
Bis dahin war es meines Wissen die Zweitstimme des Präsidenten.

Auch ist es falsch dass beide Gesellschafter Mitglieder in den Beirat entsenden. Der Verein entsendet 2 Mitglieder 2 weitere Mitglieder werden vom Aufsichtsrat der KGaA gewählt. Dass es HAM Vertreter sind ergibt sich also aus der Mehrheit im KGaA AR, nicht aus einer Regelung an anderer Stelle.
Diese Regelung kann jederzeit durch den e.V. in der Satzung der GF GmbH geändert werden, genauso wie die Befugnisse des Beirats.

8 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Dauerkarten 26/27

Wenn schon genau, dann richtig:

Die KGaA hat seit 2011 drei Gesellschafter:

  • e.V. (Kommanditist)
  • HAM (Kommanditist)
  • Geschäftsführungs-GmbH (Komplementär)

:nerd_face:

Leider war 1860 da bisher eher bei den Unbelehrbaren…
Wobei ich aktuell das Gefühl habe, es könnte alles so klappen.

Trotzdem wären jetzt dann irgendwelche Neuigkeiten, wie es sportlich losgeht, beruhigend. Die Zeit wird sowas von knapp.

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Griss kotzt gerade

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Jeden Tag eine neue gute Nachricht für uns und jeden Tag eine schlechte für ihn. So darf es weiter gehen!

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Jetzt noch die 114, dann wären die allergrößten Baustellen, jenseits des sportlichen, abgearbeitet.

Dies vmtl erst nach der endgültigen insolvenzeröffnung Richtung September.

Was ist eig mit überlassungsvertrag konkret gemeint? Mietvertrag oder auch schon in Richtung Erbpacht?

Die Frage stell ich mir auch - Überlassungsvertrag bedeutet ja eigentlich das unentgeltlich (& zeitweise oder für immer) eine Immobilie überlassen wird. Wenn das der Fall wäre, wär das krass - kann ich mir aber nicht vorstellen. Vermutlich ist das dann Erbpacht? Weil n Mietvertrag wär ja kein Überlassungsvertrag.

Mietvertrag

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Geht erst wenn das Hauptverfahren eröffnet ist. Dann kann und wird die Stadt den Erbpachtvertrag kündigen.
Sie wird dann die Abfindung für die Gebäude in die Insolvenzmasse einzahlen. Der Verein bzw. die Spielbetriebs GmbH hat dann auch die Möglichkeit das Inventar der KGaA soweit benötigt zu erwerben und mit der Stadt einen neuen Vertrag abzuschliessen. Dann gehört ihm auch wieder das TG und alles was darauf steht.

Und kann dann endlich auch Hausverbote aussprechen :-)

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Ich packe die Antwort mal hier rein:

Bei Hitzlsperger muss man schon auch wissen, dass er über seine Firma Anteile an Aalborg BK hält und im Aufsichtsrat von Hellas Verona sitzt.

Sein Wirken beim VfB Stuttgart war auch nicht wirklich erfolgreich. Dort konnte er 2019 den Abstieg in die 2. Liga nicht verhindern. Er hat dort Sven Mislinat eingestellt, der auch bereits durch einige Kontroversen aufgefallen ist. Zum Start der Zweitligasaison hat er auf Tim Walter gesetzt, der bislang auch nirgends richtig erfolgreich war. Sein Wirken dort gipfelte in einem Machtkampf, in dem er die aktive Fanszene nicht auf seiner Seite hatte.

Er hat sportlich nichts gerissen, hat bereits Verantwortung bei zwei anderen Vereinen in anderen Funktionen als in der Geschäftsführung und ist beim VfB durch Machtkämpfe aufgefallen. Bis auf seinen Namen spricht nichts für Hitzlsperger.

Ich würde mir für die Geschäftsführung einen weniger prominenten Namen wünschen, dessen erster Fokus darauf gerichtet ist, die Bilanzen im Griff zu haben.

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Ja das ist durchaus bekannt, deshalb ja auch die Einschränkung ohne seine Investorenmodelle.
Wenn er die Qualitäten nicht hat, dann is ja ok. Dann is er halt ein Streichkandidat.
Jetzt musst das nur noch dem Präsidium sagen.