Ich bin mir einigermaßen sicher, dass OG die Hälfte dieser Hass-Kommentare selber schreibt. Einfach, um den Laden am Laufen zu halten. Je mehr Hass, desto mehr Klicks…
Ich könnte mir gut vorstellen, sollte es nun gelingen den e.V. einigermaßen gut für den kommenden Spielbetrieb aufzustellen und dann in den nächsten Jahren zu stabilisieren, werden viele wieder den Weg zurückfinden und mit der Zeit auch einen klareren Blick auf die letzten Jahre bekommen.
Die, die das GWS wegen fehlender Parkplätze und mangels Komfort sowieso unversöhnlich hassen und immer noch einen KHW-Schrein zuhause anbeten, werden ihre Haltung nie ändern. Aber denen fehlt bald zum Glück die Figur hinter der sie sich lautstark versammeln können. Und dann wird auch ein OG sein Geschäftsmodell überdenken müssen, weil ihm diese Minderheit kein Auskommen mehr liefern wird.
Leider informieren sich viele Fans über diese Seite bzw hat OG eine gewisse Präsenz auf FB. Problem ist, dass viele Normalos, die weder Zeit noch Muße haben sich mit diversen Themen rund um Sechzig detaillierter auseinandersetzen oft auf db24 landen. Diesen Schmarrn immer wieder einzufangen ist mühsam. Allein deshalb muss ich immer wieder auf die Seite gehen, um präventiv schon mal ne Gegenargumentation aufzubauen.
Allein deshalb kann man den Wert von sechziger.de nicht hoch genug einschätzen.
…die Du aber nicht ernsthaft als eine objektive neutrale Informationsquelle betrachtest? Oder doch primär als Gegengewicht zu db24 (halt mit wesentlich geringerer Reichweite außerhalb des eigenen Kosmos)?
Kein Medium ist 100% neutral. Natürlich ist sechziger.de e.V.-nahe anzusiedeln. Allerdings - im Gegensatz zu db24 - sachlich, fundiert und um fünf Ligen weniger tendenziös/hetzerisch. Allein schon der Kommentarbereich ist großteils respektvoll und folgt normalen Umgangsformen. Vom Kommentarbereich bei db24 kann man sich täglich selbst ein Bild machen… Krass was hier abläuft und toleriert wird.
Edith meint: Ist seit Jahren offensichtlich und schon hundertmal diskutiert.
Mit diesem Kommentar sagt er nahezu direkt, dass der Verein nicht demokratisch organisiert ist. Selbstverständlich ist ein eV bereits aus seiner Existenz heraus und den gesetzlichen Grundlagen, die die Existenz ermöglichen, urdemokratisch.
Die Ablehnung einer Online- oder Briefwahl bzs. -Abstimmung hat schwerwiegende Gründe, die auch aus meiner Sicht sehr valide sind. Bei der Online-Wahl/Abstimmung sind es technische Vorbehalte, bei der Briefwahl/Abstimmung in der Natur der Vernstaltung liegende Gründe, die in meinen Augen durchaus plausibel sind.
Hinzu kommt bei OG, dass er, in den wenigen Aussagen, in denen er das Thema 1860 & Fußball verlässt, sich auch nicht unbedingt als der Musterdemokrat, der mit beiden Beinen auf dem Boden der FDGO steht, erwiesen hat. In einigen Fällen hat er sich als durchaus rechtsoffen gezeigt (und das nicht im Sinne „rechts-konservativ“…). Aus diesen Gründen hat er im Umfeld einer urdemokratischen Organisation wie einem eV schlicht nichts zu suchen.
Botschafter oder Konsul .. egal, Hauptsache Türke
Griss freut sich über den Andrang am Flughafenshop. Besonders, dass sogar der türkische Botschafter Erdogan da ist. Hat mich doch etwas gewundert und hab gegoogelt. Es handelt sich um den türkischen Generalkonsul in München.
So. Das kann man gar nicht oft genug betonen. Es gibt nichts Basisdemokratischeres als einen e.V. mit der Mitgliederversammlung als höchstem Gremium. Ich bin selbst seit langen Jahren Vorsitzender eines e.V., von daher weiß ich das. Und wer solch eine Institution und ihre ehrenamtlich Tätigen , aus welchen Gründen auch immer, meint, torpedieren und permanent mit Schmutz bewerfen zu müssen…sorry, den darf man einfach nicht ernst nehmen.
Das glaube ich nicht, denn im FB, auf YT oder sonstwo findet man ja immer ähnliche Kommentare, OG dürfte da viel zu tun haben.
Zudem ruft er heute dazu auf, Mitglied zu werben, Trikot zu tragen, zum Verein zu stehen etc. ähnlich des Aufrufs des Präsidiums.
Im Gegensatz zu manchem Kommentarling von ihm nehme ich ihm schon sein Löwenfansein ab. Aber er erkennt halt nicht, dass seine ewige und zuallermeist einseitige Kritik an der Vereinsführung eine abscheuliche Kommentar-Meute erzeugt hat, die er aber auch nicht willens ist oder anscheinend nicht vermag, wieder in den Griff zu bekommen.
Ach ja, zum Aufruf selbst:
„Genauso wenig halte ich es für richtig, die Dauerkarte zurückzugeben – weil man damit möglicherweise der KGaA schadet.“
Das ist halt unsinnig, weil 3. liga werden wir so oder so nicht spielen.
Und dass er wieder angeblich verlorenen menschlichen Umgang miteinander anspricht, bleibt halt auch a schmarrn, und die ewig gleiche einseitige Leier.
Nichts gegen Dich oder unsere ev-Struktur. Aber ich bin immer davon ausgegangen, dass ein eV nicht basisdemokratisch sein muss.
Zu Wildmoser-Zeiten war ja auch keine Mitgliederdemokratie sondern ein Delegiertensystem in Kraft. Ja ich dachte, er müsse noch nicht mal „demokratisch“ im eigentlichen Sinne organisiert sein. Sprechen die gesetzlichen Grundlagen nicht vielmehr von einer „organisierten Willensbildung“, die verlangt wird? Es ist doch keine Pflicht für einen eV, explizit „demokratisch“ strukturiert zu sein, oder doch?
Galt das Delegiertensystem als „demokratische“ Willensbildung?
Das ergibt sich aus dem Vereinsrecht, dem Organ der Mitgliederversammlung und seiner Befugnisse und Pflichten → dadurch ist es implizit gesetzliche Verpflichtung, dass ein Verein demokratisch strukturiert ist. Bei uns hat irgendwann mal eine Mitgliederversammlung die Satzung mit dem Delegiertensystem mit der vorgeschriebenen Mehrheit beschlossen. Damit war auch das ein zutiefst demokratischer Prozess.