Du hast recht, ich bin da irgendwie falschen Informationen aufgesessen: Ein eV muss zwingend demokratisch strukturiert sein.
Der Beschluss, auf ein Delegiertensystem umzustellen, war damals sicherlich total demokratisch.
Die für mich bleibende Frage, die sich jetzt aber nicht mehr wirklich stellt, ist die, ob ein Delegiertensystem nicht gegen diese Grundsätze verstoßen hat.
Jein würd ich da mal sagen.
Das Delegiertensystem hatte Fehler in der Umsetzung. Deshalb war es demokratisch und gleichtzeitig irgendwie nicht. The Winner takes ist all untergräbt das demokratische Grundprinzip.
So wie in Großbritannien nur der Kandidat mit den meisten Stimmen ins Parlament einzieht. Alle anderen Stimmen verfallen und werden nicht weiter abgebildet.
Die Manipulation durch den Wahlausschuss, der Kandiaten oder ganze Listen wegen Formfehlern ausschliessen konnte.
Dies Anzahl wurde nach einem Schlüssel ermittelt und ergab in der Regel um die 180 Delegeierte de FA.
Jedes Mitglied hatte so viele Stimmen wie Kandiadaten zuf Verfügung standen. Da ist es im Grunde klar welche Interessensgruppe die Kandidaten stellt und damit den Präsidentenwahlverein spielt.
Im Grunde hättest auch einfach ein Kreuz machen können für „ARGE“ und „Andere“
Wenn es die Mitgliederversammlung so beschließt, ist auch das ein demokratischer Prozess. Allerdings teile ich die Bedenken von alrik und harie gegen dieses Delegiertensystem. Ich denke, das würde heute auch so nicht mehr durchgehen.
Ich find cool, dass Du meine Gedanken lesen kannst ich hatte meine Bedenken doch gar nicht geschrieben.
Ich finde bzw. fand das Delegiertensystem problematisch, aber auch nur aufgrund der Bevorzugung des Fußballs, wie der Harie auch schreibt, gegenüber dem Rest des Vereins, auch damals schon mehrere tausend Mitglieder, wenn ich das richtig im Kopf habe. Bei Vereinen mit einer ausgewogenen Verteilung der Mitglieder auf die Abteilungen kann das Delegiertensystem eine deutliche organisatorische Vereinfachung bedeuten. Ich hab das Anfang der 1990er damals beim ESV Neuaubing gehabt, da hat es einigermaßen funktioniert. Und der ESV war damals mitgliederstärker als entweder wir oder die komischen anderen, war damals nach Mitgliedern
Nr. 2 in München.
Wir haben das zwar nicht mehr in der Ermittlung der Wahlberechtigten, aber ihn praktisch identisch beim VR.
Jedes Mitglied hat so viele Stimmen wie Kandidaten. Damit ergibt sich auch fast automatisch das Wahlergebnis schon vor der Wahl. Dass mal ein Kandidat einer Liste der dominierenden Gruppe nicht gewwählt wird, ist da dann eher die Ausnahme. Der ein oder andere wechselt da auch schon mal schnell die Abteilung dass er auf diesem Weg gewählt werden kann. Also vom Verständnis einer wirklichen demokratischen MV ohne Schlupflöcher und dem ein oder anderen Kniff sind wir schon noch ein Stückchen weg.
Das wäre der Fall wenn zum Beispiel jedes Mitglied ein Stimme hat und nicht 9. DAnn muss ich mch für einen Vertreter entscheiden der meine Vorstellung am ehesten vertritt und ned einfach nur 9 Kreuzchen machen die von einer bestimmten Gruppe vorgegeben/empfohlen werden.
Ein gewisser Franz-Josef O. durfte wieder mal einen „Kommentar“ auf DB24 schreiben. Vollkommen faktenbefreit. Reines Schlammwerfen. Ein Journalist würde so etwas nicht in seinem Erzeugnis dulden. OG schon.
Wenn HI so viel teure Anwälte einschalten kann, wird ihm sicher ein kleiner Obulus an O.G und seine Scheren auch nicht wehtun, um nochmal Stimmung zu machen.
OG schreibt: „dass diese Veranstaltung bis 22 Uhr gedauert hat. Sowas gibt es normalerweise nicht - in keinem Verein und keiner Firma…“ Gräter…
Das hat gräter gestern nicht gesagt. Er sagte, dass die Wahlen um 22.00 Uhr durchgeführt wurden und zu diesem Zeitpunkt schon die ganzen „guten Löwen“ die Halle verlassen haben.
Zum Glück hat ein engagierter Fan dies dann richtig gestellt (Wahlen waren deutlich früher, gemessen am Maximum der Tielnehmer war so gut wie alle bei den Wahlen anwesend).