Diskussion zur Rise&Fall Doku

Ich fand die Doku gelungen und es war für mich mit meinen 49 Jahren dann doch auch eine Reise durch mein Löwenleben! Bei all dem Chaos welches immer eigentlich bei uns herrscht bin ich trotzdem stolzer Löwe und würde keine Sekunde erwägen so ein roter, schmieriger Erfolgskunde zu sein - niemals nie!

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Das schlimme is der Hoeneß hatte in Bezug auf uns öfter recht, als jegliche Funktionäre die bei uns waren?

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Hätt ich es mir nur nicht angeschaut. Eine typische BR Produktion, die genau das Narrativ zeigt, welches man erwartet. Und wenn ich genau die von mir befürchteten Pappnasen sehe, wie sie sich in Ihrer eigenen Dummheit und Unbelehrbarkeit suhlen, bekomme ich eher das kotzen. Aber klar, da braucht es einen Schießler, einen Ude oder KHW Junior, die uns die Welt erklären. Alles was eigentlich wichtig im demokratischen Prozess des Vereins war, wird auf den Kampf Ismaik gegen Pro oder Ultras reduziert. Und der Rest erklärt die Fußballwelt so banal wie es die erfolgsorientierten Fernsehfuzzies nicht besser könnten.

Die paar schönen Bilder wiegen jedenfalls den ideologischen Raubbau an vielen Meinungen und Einstellungen bzgl. des modernen Fußballs nicht auf. Dafür darf es dann auch etwas mehr Klischee sein.

Gehts einfach scheißn.

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Letztendlich hat der Ude bis heute nicht verstanden, was er da verbockt hat. Er feiert die WM und die Arena immer noch als seinen großen Wurf die Fußballstadt München.

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Naja, ist es auf eine Art ja auch, wenn man einen Blick in die Bücher eines anderen Münchner Fußballclubs wirft. Aber halt nicht für einen Aufsichtsrat bei 1860 München. Hart an der Grenze zur Untreue.

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Recht in manchen Sachen ja. Den roten hat damals aber nichts besseres passieren als einen so brüchigen Partner wie uns. Unser sportlicher und somit auch wirtschaftlicher Untergang war für die roten ein 6er im Lotto.

KHW wollte hoch hinaus und das keine 10 Jahre , nachdem wir aus der Bayernliga hochgekommen sind.

Bei allem Respekt für die Arbeit die er damals mit WL verrichtet hatte.

KHW hat unsere Identität auf Raten ( Oly statt 60er, AA mit den Roten,usw)verkauft und somit immer noch mitverantwortlich für die jetzige Situation.

ob wir jemals wieder annähernd an 2000/1999 herankommen bezweifle ich sehr….

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Ich fand die Doku insgesamt ganz gut. Gab viel Videomaterial, dass ich so noch nicht kannte oder lange nicht mehr gesehen habe. Spannend waren ein paar neue Blickwinkel, z.B. Kioyos Sicht auf den Elfer.

Schade fand ich, dass die Rollen von z.B. Ude, Ziffzer und Cassalette nicht kritischer betrachtet wurden. Wurde überhaupt erwähnt, dass Ude auch im Aufsichtsrat saß?

Positiv überrascht war ich jedoch, dass die Arena insgesamt sehr kritisch betrachtet wurde, v.a. waren sich die meisten Personen einig, dass 1860 da eigentlich nie so richtig reingepasst hat. Obwohl die Erfolge von Wildmoser betont wurden, wurde deutlich, dass damit auch die Entwurzelung des Vereins begonnen hat.

Ich hatte aber auch ehrlich gesagt befürchtet, dass da eine Doku entsteht, in der uns Experten wie OG erklären, wie toll doch alles vor 2018 und in der Arena war, die Grünwalder Fraktion mal wieder den Erfolg verhindert und dass man doch einfach nur mal Hasan machen lassen müsste, dann würde man sicher wieder durchmaschieren :sweat_smile:

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Genau.
Ude hatte zu 100% richtig gehandelt… als OB der Stadt München.
Ude hatte richtig gehandelt als AR des TSV 1860, in dem er den Präsidenten massiv davor gewarnt hatte auf den 50% zu bestehen.
Er hatte völlig falsch gehandelt als AR des TSV1860, in dem er nicht, auch öffentlich, mit persönlichen Konsequenzen gedroht hatte, für den Fall das KHW weiter auf seiner Linie besteht.

Was könnte man daraus lernen wenn man nicht jetzt nicht grad Sechzig ist?

Politiker raus aus Vereinsgremien?

Nachdem die Zielgruppe dieser Doku ja nicht der mit allen Vorgängen bestens vertraute hard core 60er war, habe ich mal versucht mir das Ganze unter dem Aspekt „fußballaffin – 60 ist nicht unbekannt – aber eher neutraler“ anzuschauen, was sicher nur zu einem kleinen Teil gelingen kann, dennoch interessant ist, wenn man sich darauf einlassen mag.

Bei allem, was da seit der Wildmoser-Ära bis heute vorgefallen ist, eines fiel doch immer wieder auf und wenn ich das mal stark verkürze, dann ist es die Conclusio….

….es geht eigentlich immer nur ums Stadion.

Von der ersten bis zur letzten Folge, von den Wortbeiträgen über die Bilder, das Stadion steht über allem, sei es negativ belegt oder sei es positiv und sinnstiftend. Die jeweilige Spielstätte ist entweder ein Millionengrab und verhasst, oder untauglich für Fußball und unemotional oder aber der heilige Gral mit dem so heiß geliebten „Nachbarschafts-Trallala“ (wie ein Spezl von mir mal sehr böse und sehr despektierlich meinte).

Wenn man da nun weiter spinnen möchte, müsste man fast sagen, es kann nur dann Ruhe und positive Kontinuität eintreten, wenn endlich feststehen würde, wo wir denn nun ligaunabhängig in den nächsten 10 – 20 Jahren spielen werden und auch können, so oder so. Egal ob in der 3.Lige in einem notdürftig instand gehaltenen 60er oder eventuell höherklassig in einem schmuck renovierten oder in einem anderen, neuen. Imho muss da bald mal eine Entscheidung fallen, die nicht in 2-3-4 Jahren wieder in Frage gestellt wird.

Ansonsten akzeptiere ich die Kritik an der Doku natürlich, so richtig verstehen kann ich sie nicht.

Auch wenn es eine Doku ist oder sein soll, dient diese doch immer eben auch der Unterhaltung aller möglichen Zuschauer und ausschließlich für uns Fans ist sie ganz bestimmt nicht gemacht worden. Dazu kommt noch die Vorgabe, das Ganze in einen akzeptablen Zeitrahmen zu passen (pressen?). Also: ein bisschen leichtere Kost, aber nicht trash-tv-Niveau, möglichst viele O-Töne und keinen belehrenden Sprecher im off…

Ich denke, mehr war nicht zu erwarten, es hätte auch ganz übel werden können.

Sicher, allein der Stoff „TSV München von 1860“ würde auch für eine Serie mit 3-5 Staffeln zu je 10 Folgen reichen, nur anschauen würde sich das niemand.

Ich finde, gerade die Fans kommen da sehr angenehm unprätentiös und sehr sympathisch rüber. Dem kann und wird sich auch der geneigte und interessierte Allgemein-Zuschauer kaum entziehen können.

Wenn dem so wäre, dann wäre es ein Gewinn…

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Ich muss sagen, die Doku finde ich schon sehr sehenswert.

Viele Aspekte, die damals die breite Masse nicht interessiert haben bzw. gar nicht mitbekommen haben, werden zumindest erwähnt.

Schade, dass dem Ziffzer nicht noch nehr auf den Zahn gefühlt wird. Dafür gibt’s einen 8h langen Podcast von der SZ, da wird das ganze Arena Debakel noch besser aufgenommen.

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Kann zB ja mal sagen weshalb er für Seitenstraßler-Basketball “gearbeitet” hat.

Alten Freunden gibt man wohl was zurück…

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ich bin noch nicht ganz durch….auch im Nachgang zum comment vom oidn Grant :wink: hab ich mir schon gedacht, was wohl alle die hochengagierten, um ihren Verein kämpfenden Fans, die auch in der Rückschau immer wieder zu sehen und hören sind……also was die sich so denken und empfinden,die ja von Anfang an wussten oder vermuteten,dass wir verarscht werden……wenn sie jetzt alle diese Gfrieser ankucken mit ihren schlauen Erklärungen und ihrer Winseligkeit……..schon schwer zu ertragen!

ich als naiver Betrachter bin erschüttert über all diese Unglaublichkeiten, ich hab das alles entweder gar nicht gecheckt oder verdrängt…..aber als Rückblick find ichs schon unterhaltsam,auch wenns permanent schmerzt :sleepy_face: :blue_heart:

Jedzd geh weida–da Riedl war doch a Kracher :zany_face:

Sofern Du den Thomas meinst… :wink:

Nach dem ich bisher nur den ersten Teil gesehen habe ein Zwischenfazit. Kann man sich anschauen, nichts besonderes, nur eine weitere Doku ueber 60.

Zwei Typen bei denen es mir jedes Mal die Zehennägel aufrollt (Uli H. Mal außen vor gelassen), sind Michi Hofmann und die Casalette… ganz schlimm…

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Ich bin noch nicht ganz durch, aber Rise and Fall finde ich sehr gelungen. Kein Vergleich zu dieser unsäglichen Doku aus dem Jahr 2017 als Sechzig und RWE als abgefuckte Traditionsvereine dargestellt wurden und der FC Magdeburg als das leuchtende Gegenbeispiel.

Der Freistoß von Icke an den Pfosten schmerzt heute noch, beim standardmäßigen Selbstmitleid von Casalette war ich kurz vor dem Ausschalten, aber am meisten war ich über mich selbst erstaunt, als der kleine Heinzi immer wieder etwas sagen durfte. Ich hege keinen Groll mehr gegen ihn. Wow, ich bin darüber hinweg.

Dachte erst ich schau’s gar nicht an, bin dann aber doch neugierig geworden und muss als Zwischenfazit nach Folge 2 sagen, dass ich doch positiv überrascht bin. Schon alleine, dass nicht chronologisch erzählt wird, sondern alles mit der “We go to the top” Saison losgeht, find ich recht geschickt gemacht.

Ich meine aber mich erinnern zu können, dass Ismaik nach der “4” SMS damals verlauten hat lassen, auch im Fall eines Klassenerhalts hätte er nicht überwiesen, war des nicht so? Wenn ja wundert es mich, dass des nicht thematisiert wurde.

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Öffentlich verlauten hatte er es glaub ich nicht lassen, aber es war im direktem Vereinsumfeld bereits bekannt. Deshalb durfte man die Relegation nicht gewinnen.