Ich mach mir übrigens ernsthaft Sorgen um den Postillon, der untergräbt ja dessen Existenzberechtigung komplett.
Noch gestern machst nen postillonwürdigen absurden Scherz zur Frau, hihihi … und heute isser schon in den Nachrichten. Brüller
So irre kann Satire gar nicht mehr sein, was die Realität unter Trump liefert
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Edit:
Grad erfährt die Welt beim Weltwirtschaftsforum von Trump, dass es in Washington jetzt gemähten Rasen gibt. Immerhin
tagesschau.de: Medien machen sich oft lustig über Trump, nennen ihn antiintellektuell. Nimmt er das als unverschämte Überheblichkeit wahr und fühlt er sich dadurch provoziert?
Schranner: Ich höre aus Trumps Umfeld, dass er nicht doof ist und überhaupt nicht emotional oder gar verrückt, wie ihn die Medien gern darstellen. Er ist ein Mann, der weiß, wie das Spiel funktioniert und wie er die Medien beschäftigen kann.
Hab grad eben auch dieses Interview gelesen. Weiß nicht recht, was ich davon halten soll
Hab mir gestern ausnahmsweise mal den Lanz angeschaut. Ausgenommen dieser Dame von der Presse waren da wirklich interessante und belesene Gäste mit m.M. nach sehr guten Gedankenanstößen dabei. Muss mir das heute noch mal in der Mediathek ansehen.
In der Firmengruppe in der ich arbeite, gilt der Schranner als Guru…
Beweist natürlich gar nichts.
Allerdings glaube ich, dass man Trump nach wie vor falsch einschätzt, wenn man nicht zumindest über die Aussagen eines Schranner nachdenkt…
Erst hieß es, er wird nie Präsident, dann kam eine verrückte erste Amtszeit, alle dachten, war ein demokratischer Ausrutscher und spätestens nach dem Capitol-Sturm dachten alle er sei erledigt.
Dabei gewinnt er die 24er Wahl regulär.
Im Rückblick hat er aber Schritt für Schritt Dinge erreicht, die vorher als unerreichbar galten.
Und wenn es auch oft kleinkindmäßig aussieht, die (aus seiner Sicht) Erfolge bestätigen ihn.
Scheint wohl tatsächlich u.a. darauf hinauszulaufen inkl weiterer Basen in der angeblichen übereinkunft mit Rutte/dänemark. Plus vetorecht/Ausbeutungsrechte bei den Ressourcen. Plus Nato Mission dort.
Eine weitere Showaufführung für seine grenzdebile Wählerschaft.
Er kann sich jetzt wieder hinstellen und denen von seinem absolut großartigen Sieg erzählen “schaut her, ganz Europa is vor meinen Drohungen eingeknickt, jetzt können wir Militärbasen in Grönland bauen und ich musste dafür nicht mal in den Krieg ziehen.” Dass des schon vorher ohne dieses Theater möglich gewesen wäre merken die doch nicht.
Natürlich nicht, weil sich die Amis so gut wie gar nicht für Außenpolitik interessieren.
Ihr Lebenshorizont endet an der Countygrenze spätestens aber an der Staatsgrenze.
Eine Reise zwei Staaten weiter ist schon wie Urlaub und Ihr einziges Wahlargument ist das Versprechen dass sie mehr im Geldbeutel haben werden. Wer diese Show am Besten abliefert wird gewählt. Und da war Trump als ehemaliger Show-Man klar im Vorteil.
Donald Trump hat zumindest schlaue Menschen in seinem Umfeld. Was die Erfolge betrifft so habe ich allerdings schon das Gefühl dass für den Durchschnitts-Amerikaner wenig bei rum kommt. Es hilft ja wenig wenn Eier und Sprit jetzt weniger kosten und gleichzeitig z.B. die Krankenkasse die Prämien um 20% erhöht, auch weil der Staat die Zuschüsse kürzt.
Die Zinssätze für Immobilienkredite liegen immer noch oberhalb von 6% und der Mietmarkt ist dort in vielen Regionen komplett dereguliert. Und an die monopolartigen Strukturen in vielen Bereichen traut man sich ja gar nicht erst ran (da tut man sich aber auch hierzulande zunehmend schwerer).
Aus der MAGA Perspektive ist die zweite Amtszeit von Donald Trump aus meiner Sicht bisher eine einzige Enttäuschung. Da bleibt fast nur die “verbesserte” Sicherungen der Grenze zu Mexiko bzw. eine verschärfte Migrationspolitik. Und aufgrund der Struktur der sozialen Sicherungssysteme merkt ein Durchschnittamerikaner davon nicht einmal etwas.
Dafür gibt es eben 1.500 Mrd. USD für Rüstung und ganz viel Symbolpolitik. Da verkündet man mal eben die Deckelung der Kreditkartenzinsen auf maximal 10%, dabei gibt es anscheinend gar keine Möglichkeit so etwas mit einem Präsidialdekret umzusetzen.
Und dabei im Herbst ein Impeachment Verfahren riskiert. Wenn die Republikaner die Midterms verlieren werden sie ihn fallen lassen wie eine heiße Kartoffel und auch ein JD Vance muss dann zusehen wie er schnell Abstand gewinnt, falls er politisch überleben möchte.
Ich halte es aber auch nicht für ausgeschlossen dass sich die Republikaner irgendwie durchmogeln.
Mal sehen wie dieses Durchmogeln aussieht. Wenn sie es schaffen, landesweiten Krawall mit ihrer schwerbewaffneten Straßengang zu provozieren, setzen sie halt einfach „aus Sicherheitsgründen“ die Wahlen aus oder verschieben sie auf unbestimmt… schon klingt durchmogeln ziemlich euphemistisch.