Fanrivalität 1860 - Bayern München noch ein aktuelles Thema oder spielt es unter den Fans keine Rolle mehr ???

Moin, Moin aus Norddeutschland,

bin Schüler einer neunten Klasse und führe ein Schulprojekt mit dem Thema: Gibt es noch eine „heiße“ Fan Rivalität zwischen Löwen Fans und Anhängern von Bayern München in der Stadt ??? Wenn es so sein sollte, interessiere ich mich für Eure Meinung, warum es noch so ist.

Ich würde mich über eine rege Beteiligung sehr freuen, da es in unseren Breitengraden wenige Löwen gibt. Vielen Dank Fabub

Tod und Hass dem FCB!

Tod und Hass dem FCB!

Lieber eine Schwester im Puff als ein Bruder beim FCB!

kommst Ostermontag nach München-giasing und du kannst dir jede Umfrage sparen :wink:

Die Frage kann er nicht ernst meinen…

Alles außer Sechzig ist Scheiße!!!

@unterpindharter
wieso nicht? In den Medien wird doch den Unwissenden klargemacht, dass es nur noch eine Rivalität zwischen Dortmund und den Roten Strichern gibt. Letztens musste ich bei Taff oder so, keine Ahnung was meine Mitbewohnerin geschaut hat, wie Helene Fischer in München ausgebuht wurde, weil sie einen BVB Schal hochhielt. Dann diese Lieferheldwerbung oder was für ein Bringdienst das auch ist, wo da so ein Typ mit Bauerntrikot und ein anderer mit Dortmundtrikot sitzt. Lügenpresse auf die Fresse!

Aber sowas von…

Warum sollte sich das ändern?

Beim nächsten Projekt müssen die Kids wahrscheinlich erforschen, ob die Nordsee noch Salzwasser enthält. Mei, das deutsche Bildungswesen von heute - wir haben in der neunten Klasse wenigstens noch Ovid gelesen… Ich freu mich schon auf die nächste Pisa-Studie.

[size=14]Es gibt nur das eine oder das andere , dazwischen gibt’s nix , selbst bei uns auf dem Land . Wenn der Opa a Sechzga war,wird’s[/size]

[size=14]auch der Vater . Der Vater gibt’s dann wieder dem Sohn weiter . Einmal infiziert - bist du es ein Leben lang .[/size]

[size=14]So schaugts aus . Scheiß FCB[/size]

Ich kann nicht mit etwas rivalisieren was mich schlichtweg nicht interessiert. Dazu müsste ich mich mehr mit dem Nachbarverein beschäftigen aber dazu ist mir meine Zeit zu schade.
Wenn es zum direkten Vergleich kommt (was ja in den letzten Jahren nur noch bei den zweiten Mannschaften und im Jugendbereich der Fall war) dann möchte ich das Spiel gewinnen (wie jedes Andere auch).
Gott sei Dank sehen das nicht alle so entspannt und so kommt es, insbesondere bei den Ama-Derbies im Grünwalder Stadion, immer noch zu Gänsehautmomenten. Die nehme ich dann gerne mit so lange es nicht zu Gewalt und Ausschreitungen zwischen den Fangruppen kommt.

Oida, logisch gibt’s hier noch Rivalität. Es ist ja gerade das Schöne, dass man in einer Stadt mit zwei „großen“ Vereinen sogar lokal die Wahl hat. Warum das so ist, willst du wissen, „Fabub“? Weil der FC Bäh für die Arroganz der Mächtigen und Erfolgsverwöhnten steht, und wir immer noch für die Schwachen und tragischen/ewigen Verlierer. Dort Glanz, Schampus und Gloria, bei uns Kampf, Schweiß und Blues. Weil der FC Bäh mit seinen Millionen alles platt macht und einem fast die Luft zum Atmen nimmt. Dort Anpassung, „Ich-will-dazu-gehören“ und „heile Welt“, bei uns Eigensinn (bis zur Sturheit), „Ich-will-anders-sein“ und „echtes Leben“. Dort schickes Gucci-Täschchen, betuchtes Grünwald und Jubel für den millionenschweren Steuerbetrüger, hier Bier in der Hand, leicht grattliges Giasing und Jubel für den, der sich zum „kleinen Mann gesellt“. Dort Stolz auf das Ich-hab-es-geschafft-und-kann-mir-das-teure-Trikot-leisten, bei uns Stolz auf den Fetzen von der Aufstiegssaison. Dort glattgebügelt, hier widerspenstig. Dort roter Teppich und Bussi-Bussi-Gesellschaft, hier Boazn und unverfälschtes Mensch-Sein. Dort dekadentes Rom, hier unbeugsames Gallien. Dort Hochfinanzschnösel, hier quasi einfacher Tagelöhner (und unterbezahlter Geisteswissenschaftler). Dort Skifahren in Lech, hier Wandern am Kramer. Dort die Schönen und Reichen im P1, hier die fleißigen Freunde des Sechzgerstadions. Dort Villa mit Pool, hier Mietwohnung mit Platzmangel. Dort „Gala“, hier „Muh“. Dort „Ich-natürlich-auch“, hier „Trotzdem!“.

Ob das alles nicht ein bisschen übertrieben und subjektiv ist? Ob die angeblich so wunderbare weißblaue Löwenwelt nicht auch Nachteile hat und Risiken birgt? Ob die FCB-Schickeria-Burschen nicht zum Teil ganz ähnlich reden würden? Ob das irgendwie so gar nicht zu jordanischem Investor und heutigem Eventfußball passt? Und ob wir nicht letztlich auch nur irgendein seelenloser Kommerzverein sind, der sich verkauft (hat)? Freilich, aber es geht doch darum, wofür etwas steht und wie es sich für einen anfühlt. ELIL. Blau bleim. Auf verlorenem Posten stehen, aber den nie aufgeben.

Wer oder was soll dieses FC Bayern denn sein? Keine Ahnung.
Falls hier jedoch von Fußball die Rede ist, dann bleibt einem im München ja gar nichts anderes übrig als Löwenfan zu sein. Es gibt dazu in dieser Stadt keine Alternative.

Habe während ich deinen Kommentar gelesen habe, permanent zustimmend nicken müssen. Du bringst es auf den Punkt!

Diesen arroganten von Verbrechern geführten Club aus der Seitenstraße kann man nur hassen.Komm am Ostermontag nach Giasing und du wirst erleben wie abgrundtief der Hass immer noch ist.

Ich hasse diesen Drecksverein.
Ich hasse die Rotbacke.
Ich hasse den Rotschädel.
Ich hasse die ganzen Haufen an der Seitenstraße.
Mein Schulweg führte an dieser Drecksstrasse vorbei.
Sechzig München ist mein Leben.
Schreib das in dein Referat.
Fragen habt ihr.

München ist blau, alles andere san Zugroasde, Neureiche, Steuerhinterzieher, Schmuggler, Brandstifter, Quasi-Kinderverführer, Bonzen, Menschen die sich das Leben einfach machen.

Löwe sein heißt Leiden können, heißt immer wieder aufstehen, heißt stolz sein auch wenns manchmal schwer fällt, heißt immer alle Meisterspieler aufzählen zu können und sie bis heute zu vergöttern, heißt lieber als Bier als Schampus, heißt Giesing statt Grünwald, heißt jedes Erfolgserlebnis der letzten 30 Jahren einzeln aufzählen zu können, …

Ceterum censeo FC Bayern esse delendam.

Hab ich mich auch gefragt. Ich glaub, er meint die dappigen Basketballer :wink:

Andernfalls kann man es nur als rhetorische Frage auffassen.

Apropos Basketballer, da habe ich vor ein paar Wochen auch ein hervorragendes Beispiel erlebt: Mein Neffenbub im Grundschulalter spielte mit seiner Mannschaft gegen ein Team des FC Bähs. Vor dem Spiel begrüßt pro Mannschaft ein Spieler Zuschauer, Schiris und Gegner. Mein Neffe tritt vor und endet mit einem netten, kindgerechten „dreifachen Basketball ist spitze“. Dabei hob seine Mannschaft den Daumen. Echt süß. Der FCB-Typ hingegen endet „mit einem dreifachen FC Ba…n“, wobei nach jeder Vereinsnennung das gesamte Team wie Stiere auf den Boden stampft. Diese unreflektierte, aggressive und „plattmachende“ Arroganz wird denen offenbar schon in den untersten Jugendklassen anerzogen. Echt peinlich.

Meinst Du diese Fan-„Elite“, die sich die Vergangenheit eines jüdischen Ex-Präsidenten zu eigen gemacht hat,
um sich innerhalb der eigenen Szene von den Mitläufern und Erfolgsfans abzuheben?