Ich behaupte mal, daß man nach Osnabrück auch eine recht weite Anreise hat. Glaub letzte Saison die Zweitweiteste Reise. Hat aber auch nicht daran gehindert, daß randaliert wurde.
Ich geb dir/euch ja recht, daß es bei weiten Anreisen meist etwas gesitteter zugeht. Obwohl, gesoffen wurde da früher schon auch immer ganz ordentlich. Aber ich kann mich nicht erinnern, daß wir jemals irgendwas vorsätzlich beschädigt oder irgendwelche Unbeteiligen bepöpelt hätten.
Vielleicht ist es durch die Jahre auch selektive Wahrnehmung, aber ich empfand die Stimmung früher nicht so hasserfüllt wie heute. Vielleicht wars auch nur in meinem Umfeld so und man hats nicht so mitbekommen, wenn im Zug randaliert worden ist. Heutzutage wird halt in den Medien alles lang und breit getreten.
Die Auswärtsfahrt in Regensburg bleibt für mich nicht nur wegen dem Sportlichen sehr negativ in Erinnerung.
Zudem stammten diese Aufkleber ursprünglich von einem rechtsextremen Versand, glaub aus Sachsen, der die so gut wie für alle deutschen Vereine vertrieb
So sehr die geplanten Repressalien von Bund und Ländern an der Sache vorbei gehen. Genauso wenig reflektiert agieren m.E. hier die Fanverbände. Wahrscheinlich weil keiner aus Gründen noch einen Konsens finden möchte.
Inwiefern agieren diese unreflektiert?
Konsens, der jetzige Zustand ist schon ein großer Konsens und Fanrepressalien gehen seit der WM 06 eig. viel zu weit.
Unreflektiert weil Fußball bei weiten nicht sicher ist. Gewalt, Sexismus, Homophobie, Rassismus sind doch massgebliche Parameter in der Fanszene. Das kann man m.E. nicht einfach wegwischen. Natürlich sollte da mit anderen Mitteln darauf reagiert werden, als jetzt von Bund und Ländern geplant. Aber dass wir mit oben genannten Punkte durchaus ein Problem haben, geht mir bei der Selbstreflektion zu sehr unter. Ich kann verstehen, dass so agiert wird, aber zielführend ist es deswegen halt nicht.
ich bin da eher beim friedhofstribüne.
Solche Dinge werden als Fußballkultur relativiert und damit gewissermaßen zur Plicht, wenn man als „echter“ Fußballfan gelten will. Das ist das Problem, und das ist einfach bei anderen Sportarten nicht der Fall. Deshalb darf man sich nicht wundern wenn der Fußball da besonders im Fokus steht.
Wenn man sich die Entwicklung in der Fanlandschaft in Deutschland seit dem Aufkommen der Hooligan-Bewegung in den 80ern anschaut, muss man doch einfach feststellen, dass es - Ausnahmen bestätigen die Regel - doch insbesondere die heute die Kurven beherrschenden Ultras waren, die es mit ihrem Aufkommen Ende der 90er-/Anfang der Nullerjahre geschafft haben, „Gewalt, Sexismus, Homophobie und Rassismus“, ich würde noch politischen Extermismus und die klassische Hooligan-Bewegung dazu nehmen, in ganz entscheidendem Maße aus den Stadien zurückzudrängen. Nicht komplett zu beseitigen, aber doch entscheidend zurückzudrängen. Sie haben damit für deutliche Fortschritte gesorgt. Der Dank ist seit 20 Jahren eine sich immer weiter drehende Repressionsspirale und der Versuch, von außen in diese Kulturen repressiv einzugreifen. Was natürlich für die gemäßigten Kräfte innerhalb dieser Kultur kontraproduktiv ist, während sich die extremeren Positionen immer wieder bestätigt darin fühlen, dass es vollkommen egal ist, wie sie sich verhalten. Und dementsprechend entwickelt sich dann natürlich auch die Szene.
Die Kurven sind in erster Linie von jungen, männlichen Personen bestimmt. Bei diesem Klientel wird man nie eine 100%-ige Abwesenheit von „über die Stränge schlagen“ erreichen. Die Frage ist doch, wie man dieses Verhalten am Besten minimieren und kontrollieren kann, und ob man nicht den gegenteiligen Effekt erzielt, wenn man wieder mit dem Holzhammer ankommt.
Aktuell drängen entsprechend des grundsätzlichen gesellschaftlichen Trends vermehrt politisch rechtsextreme Akteure in die Kurven, auch für die Rekrutierung. Die Politik sollte sich sehr genau überlegen, welche Strukturen sie stärken und welche sie schwächen will.
Mich amüsiert, dass die Ultras gerade von offiziellen Stellen, den Staat, den Medien, aber auch von Teilen der eigenen Anhänger, als Stimmungsmacher und geile Fans/Supporter genannt werden. Wenn es denn gerade mal gut läuft.
Wenns aber mal scheiße läuft, sind die gleichen Leute plötzlich Hooligans oder rechte Arschlöcher die alles kurz und klein hauen und sich nicht benehmen können.
Vielleicht sollten wir mal aufhören, alle in einen Topf zu werfen. Von Außenstehenden verlange ich soviel Weitsicht gar nicht, aber von den eigenen Fans würde ich mir eine differenzierte Betrachtung wünschen.
Die Ultra Bewegung an sich, nicht nur bei 60, sind immer schon Abbilder der aktuellen Gesellschaftlichen Strömungen gewesen. Da wohl Niemand den Rechtsruck der Gesellschaft in den letzten Jahren, nicht nur in Deutschland, ernsthaft leugnen kann, sieht’s in den Kurven nicht viel anders aus. Explizit linke Fan-Szenen natürlich ausgenommen.
Das ist, wie geschrieben, kein deutsches Phänomen. Wer sich mal mit den Anfängen der Ultra Kultur in Italienbis heute auseinandersetzt, wird ab den 90ern viele (gesellschaftliche) Parallelen erkennen.
gestaltung d gedenksteins gefällt + d spende seitens d ultras d ehren wert.
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aber - OT:
unter beachtung d herkunft d artikel - typisch
zitat: „Grabstein … steht endlich“ +
„Über mehrere Monate nach der Beerdigung fehlte der Grabstein“
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insbes. bei einer sargbestattung muss sich d erde/boden senken, wird ggf. aufgeschüttet, verfestigt + muss sich erst setzen. dazu muss ein passendes material gefunden + von einem steinmetz bearbeitet werden, (zumind. sollte es so sein) wird auch bei einem kleinen stein erst ein fundament gegossen, dass aushärten muss, bevor d stein selbst gesetzt werden kann.
tja, das dauert dann gern einige wochen bis monate
Was ich an dieser Geschichte besonders verwerflich finde ist, dass da wieder quasi hinter verschlossenen Türen diskutiert wird, ohne jegliche Beteiligung der Fanorganisationen. Das kann nicht angehen. Dann wird noch mit Zahlen operiert, die überhaupt nicht nachvollziehbar sind, bloß, um in der Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln Hallo, wir tun was!
Bei Bild Online ist ein Bericht über eine Graffiti und Stickeraktion in der Seitenstraße zu lesen.
Eigentlich Recht schön, nur recht einseitig, weil die TSV Fans als die Bösewichte dargestellt werden, auch auf Grund von Schmährufen beim 125 Jährigen Jubiläum vom Pack.