Klimafred

Der Rhein entspringt in den Schweizer Alpen (aus dem Vorderrhein und Hinterrhein) und mündet in den Niederlanden in die Nordsee. Wenn man im Sommer mehr Wasser im Rhein haben möchte wird man das Wasser aufstauen müssen.

Parallel zu den aktuellen Problemen musste man ja viele Jahre auch am Hochwasserschutz arbeiten, da der Rhein manchmal auch zuviel Wasser führt.

Es gibt kein realistisches Klimaszenario bei dem der Rhein immer ideal gefüllt sein wird, weil wir das so bestellt haben.

Wahnsinn was man im Löwenforum hier von den Universal-Gelehrten so alles aufschnappt.
Ich fasse mal zusammen.

Alles völlig normal, kommt damit klar, wir brauchen einfach nur mehr Technik.

Wer hätte gedacht, dass die Antwort auf eine der schwierigsten globalen Fragen, so banal in einem Fussballforum, von einem EDV Systemadmin, gelöst wird.

Das ist fast so genial wie die Fahrrinne im Rhein tiefer auszubuddeln. Da kommt das benötigte Wasser nämlich von ganz alleine.

Die KI hat ausgerechnet, wie wir den Wasserspiegel im Rhein um 20 cm anheben können, auf einer Länge von 100km.
Dafür bräuchten wir nur einen Stausee mit 8.000.000m3!
Blöd nur, dass der Rhein sich bewegt und diese Menge in knapp 2h aufgebraucht wäre.
Da wäre z.B. der Rothsee in 3h leer.
Was wir mit den restl. 700km schiffbaren Rhein machen, fällt uns bestimmt auch noch ein.
Naja, irgendwas is eben immer. Wir brauch nur Technik. Dann geht’s schon.

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Erstens bist du mit deinen Aussagen, zumindest mit der Verharmlosung der Konsequenzen nahe dran, und zweitens siehst du ja keinen Zusammenhang zwischen der momentanen, stark beschleunigten Entwicklung und dem Einfluss der Menschheit.

Aber viel grotesker ist die permanente Wiederholung deines Anpassungs-Gejammere. Den gleichen Clusterfuck höre ich von allen konservativen Politikern weltweit.

Wo ist sie denn, deine gelobte Anpassung? Was wird denn konkret umgesetzt, wann kann ich etwas von den vielen technischen Lösungen sehen, von denen dein Schlag immer fantasiert? Gibt es schon Pläne, Budgets, definierte Förder-Technologien? Was wird diese Anpassung kosten, wer bezahlt das alles?

Wenn es nicht so irrsinnig wäre, wäre es fast zum Lachen:

Wir müssen uns nicht dekarbonisieren, weil, kreuzen Sie hier an ( ) das eh ein ganz natürlicher Klimazyklus ist, ( ) wir eh nichts mehr ändern können, oder ( ) unsere Ingenieure irgendwann super-duper Lösungen entwickeln werden.

Also liebe Leute, legt euch wieder hin, wir machen weiter wie bisher, es gibt nichts zu sehen, wir müssen uns nur anpassen.

Es gibt zwar überhaupt keine konkreten Anpassungspläne, aber ihr wollt ja eh nicht mit dem Schmarrn belästigt werden. Deshalb stecken wir einfach mal den Kopf in den Sand und machen einfach weiter wie bisher. Drill baby, drill!

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Es spielt schlichtweg keine Rolle. Der Mensch kann zu 100% für einen Klimawandel verantwortlich sein, die Welt macht aktuell nicht mit. Und mit einer künstlichen Verteuerung von Energie funktioniert es erst recht nicht, denn das ist kein Anreiz für Staaten die wirtschaftlich noch aufholen wollen.

Bliblablub … was ist nun mit deiner Technik?

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Deine nicht vorhandenen Argumente haben mich jetzt überzeugt. Aber kann Dir ein Beispiel für Technik sagen. Alle Krankenhäuser und die meisten Senioreneinrichten benötigen Klimaanlagen. Mit denen kann man im Winter auch ein wenig heizen, ist also vielleicht sowieso generell gut investiertes Geld, da man ja sowieso mit Strom heizen soll.
Jede Scheisskarre hat heuzutage so ein Teil verbaut.

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Hier über den Irrsinn, der eine Anpassung in hessischen Pflegeeinrichtungen behindert:

Mangelnder Hitzeschutz: Über 30 Grad im Pflegeheim, kein Geld für Klimaanlagen | hessenschau.de

Noch unter der Ampel wurde die Förderung gestoppt:
„Für die sogenannte „Förderung zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ auf Bundesebene gilt seit Ende 2024 ein Antragsstopp. „Eine Öffnung weiterer Förderfenster ist in Abhängigkeit von der Ausgestaltung des Bundeshaushalts beabsichtigt“, heißt es auf der Webseite des Umweltministeriums.“

Und wenn die Träger ohne Förderung etwas tun wollen:
"An diesem Punkt kommt allerdings die Bürokratie ins Spiel: Um Ausgaben als Investionskosten verbuchen zu können, brauchen die Träger die Zustimmung vom HLfGP oder von der jeweiligen Kommune. Entscheidend ist, dass die Investition als „betriebsnotwendig“ anerkannt wird.

„Das ist ein bisschen wie auf einem Basar, da wird dann hin- und her begründet“, sagt Nadine Morlock. Und zwar für jede einzelne Einrichtung, immer für eine bestimmte Laufzeit von mehreren Jahren. „Maximale Planwirtschaft“, nennt die Caritas-Geschäftsführerin das.

Ob eine Klimaanlage dann schließlich als „betriebsnotwendig“ anerkannt wird? Vom Hessischen Landesamt heißt es, das sei „jeweils im Einzelfall zu prüfen“. Die Stadt Wiesbaden erklärt auf Anfrage, betroffene Pflegeheime könnten sich „frühzeitig mit der Stadt in Verbindung setzen, um die Möglichkeiten einer Refinanzierung im Rahmen der Investitionskosten zu prüfen.“"

Die Behörden wollen bei Pflegeeinrichtungen im Einzelfall die Betriebsnotwendigkeit einer Klimaanlage prüfen… das kannst du dir nicht ausdenken.

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In Dortmund hat man Stadtbahn-Züge ohne Klimaanlage bestellt - wo jeder Dacia heute eine hat…

Neue Dortmunder Stadtbahn: Ohne Klimaanlage trotz Hitze

Nur ein kurzer Einwurf:

Kein Land der Welt kann globale Probleme alleine lösen. Wenn globale Probleme nur gemeinsam gelöst werden können, probiert man das für gewöhnlich mit Verträgen. Beim Klima ist das der Pariser Klimavertrag.

Ich weiß nicht, inwiefern verschiedene Länder in welchem Ausmaß gegen diesen Vertrag verstoßen, und ich hab’ auch keine Lust, in die Diskussion dazu hier einzusteigen.

Aber ein Verstoß eines anderen gegen einen Vertrag oder eine Regel kann kein Grund für einen eigenen Verstoß sein. Das sollte man irgendwann so ca. ab dem sechsten Lebensjahr verstanden haben. Er kann auch kein Beweis für die Sinnlosigkeit des Vertrags/der Regel sein. Wenn man bei rot über die Ampel latscht ist „Mr. X hat es aber auch gemacht“ keine gute Ausrede. Nur weil Mr. X bei rot über die Ampel läuft, heißt das nicht, dass Ampeln sinnlos sind.

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Klimaanlagen? Das ist deine technische Anpassung? :rofl:

Aber zurück zur Frage: was, wann, wo, wer bezahlt das?

Du kannst doch nicht dauernd rumlaufen, „technische Anpassung“ an die Konsequenzen der Erderwärmung vor dich hinflöten und dann bei der ersten konkreten Nachfrage den Schwanz einziehen!

Die Probleme sind für jedermann ersichtlich. Also, bitte um Antwort zur technischen Lösung in folgenden Themen (Aufzählung ist nicht vollständig). Und bitte immer mit der Information wo die technische Lösung konkret zeitlich geplant ist, wann das von wem umgesetzt wird, wie das technisch aussehen soll und wer das dann alles deutschlandweit skaliert und finanziert.

  • Ernteausfälle durch anhaltende Dürreperioden (Hitze, Wassermangel)
  • Übersterblichkeit durch Hitze
  • Schäden an Gebäuden und Infrastruktur durch Starkregen und Überschwemmungen
  • Vermögensverluste durch drastische Verteuerung von Versicherungen gegen Unwetter
  • Wasserknappheit für die industrielle Produktion
  • Wirtschaftliche Schäden durch Ausfall der Schifffahrtsstraßen
  • Ertragseinbußen durch Ausfälle in der Fortswirtschaft

Ja, die Situation in der wir uns jetzt befinden ist so wie sie ist. Keiner hier im Forum wird zu Lebzeiten andere klimatische Verhältnisse erleben. Aber es kann noch wesentlich schlechter werden, vor allem für nachfolgende Generationen, wenn wir nichts tun und uns nur noch auf eine Anpassungs-Strategie zurückziehen. Dann werden sich die Folgeschäden und die Kosten für die Anpassungsmaßnahmen noch um ein vielfaches erhöhen.

Und mal ganz abgesehen davon, sehe ich weder eine staatlich konzertierte Planung um die geeigneten technischen Maßnahmen für o.g. Probleme zu definieren, die Maßnahmen zu priorisieren, geschweige denn die Frage zu beantworten, was das alles kosten wird und wer das alles finanzieren soll.

Also komme mir nicht immer mit deiner vereinfachten Anpassungs-Parole, als sei das alles nur noch eine Frage der Umsetzung.

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Alrik’s Wissenschaftler …

Immer nur das Posten, was einen in den Kram passt.

Poste mal wie hoch der Aufpreis ist und wieviel Grad die Klima versetzt zur Außentemperatur runterkühlt.

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Diese Aussage ist irreführend weil sowohl Autos als auch nicht klimatisierte Trambahnen bei starker Sonneneinstrahlung deutlich höhere Innentemperaturen erreichen können.

Wer in München mal bei höheren Temperaturen mit einer der neuen Trambahnzüge gefahren ist dürfte auch einen Temperaturunterschied von deutlich mehr als 2-3 Grad festgestellt haben wenn die Klimaanlagen im Betrieb sind. Ich habe da schon gefröstelt.

Und eine Wärmepumpe wäre im Sommer nicht nur eine Möglichkeit den Zug zu kühlen, sondern im Winter hoffentlich auch eine effektive Methode um ihn (ergänzend) zu beheizen. Spart im Winter dann Energie und im Sommer sorgt hoffentlich die Solarenergie dafür dass Strom günstig und ausreichend zur Verfügung steht.

Is doch bei entsprechender Anpassungfähigkeit alles voll easy:

Disclaimer → oben genannte Lösungvorschläge könnten Spuren von Ironie sowie Zynismus enthalten.

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Du magst das unter erheblichem Zynismuseinfluss geschrieben haben, ich fürchte aber, die gerade im Bund für dieses Tema Verantwortlichen, allen voran der neue Bundesverkehrsminister Steffen „rote Linie“ Bilger, sehen das ernsthaft als taugliche Maßnahme…

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Ein Teil Deiner Punkte ist frei erfunden.

Gesamternte: Steigerung des Hektarertrages und der Anbaufläche
Nach den bisher ausgewerteten Ertragsmessungen wird in Bayern mit einem Durchschnittsertrag beim Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) von 70,4 Dezitonnen je Hektar (dt/ha) gerechnet. Dies sind deutliche 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr (62,5 dt/ha) und 5,7 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2019/2024 (66,6 dt/ha).

Quelle: Pressemitteilung - Bayerisches Landesamt für Statistik

Das man jetzt gentechnisch verändertes Saatgut zulassen möchte sehe ich kritisch, auch wenn das durchaus als technische Maßnahme gelten kann. Aber im Gentechnikparadies USA wachsen die Bäume auch nicht in den Himmel und Lebensmittel sind oft teurer.

Es gibt im Großen und Ganzen keine Wasserknappheit für die industrielle Produktion.
Brandenburg hat sogar vor einigen Jahren eine neue Autofabrik in einer Wassermangelregion angesiedelt (Tesla), was ich auch gar nicht kritisieren möchte. Der Wasserbedarf der Industrie nimmt auch seit vielen Jahren kontinuierlich ab und Alrik hat ja erst vorgerechnet dass wir alleine durch die AKW Abschaltung enorme Wassermengen einsparen.

Bei den Versicherungen steigen vor allem die Gewinne. Unter anderem durch einen verbesserten Hochwasserschutz sind die Schäden in manchen Kategorien auch rückläufig. Und die stark gestiegenen Baukosten sorgen auch dafür dass die Schadensbeseitigung überproportional teurer wird. Das Phänomen kann man im übrigen, ganz ohne Klimawandel, bei der KFZ Versicherung beobachten. Ständig steigende Prämien, obwohl man andauernd neue Warn- und Assistenzsysteme in die Fahrzeuge einbaut und die Unfallzahlen zurückgehen.

Die Übersterblichkeit durch Hitze ist eine statistische Modellrechnung. Laut Statistik sterben in Europa (und weltweit) auch immer noch mehr Menschen an Kälte als an Hitze. Ich bin aber durchaus der Meinung dass man da mehr tun könnte. Vorschläge habe ich schon gemacht. Weitere machen eher wenig Sinn wenn man nicht einmal diese Punkte umsetzen möchte.

Was den Wassertransport auf den großen Flüssen betrifft so muss man eben einplanen dass es zu einer bestimmten Zeit im Jahr komplizierter werden kann. Mehr Lagerhaltung anstatt Just-In-Time, eine funktionierende Bahn könnte vielleicht auch helfen, notfalls der LKW. Schiffe die auch mit niedrigerem Wasserstand noch fahren können sind auch eine Möglichkeit.

Das Pariser Klimaschutzabkommen soll den Temperaturanstieg begrenzen. Sprich wenn wir Glück haben und das gelingt bleibt im Wesentlichen alles so wie es ist bzw. deutlich besser wird es erstmal nicht mehr. Das würde aber bedeuten dass Flüsse immer mal wieder Niedrigwasser haben,. die Gletscher nicht zurückkommen und auch Starkregenereignisse bleiben werden.

Und darauf sollte man sich eben so gut es geht einstellen. Das geht anscheinend durch Jammern hier im Forum oder man tut etwas dagegen. Das Pauschale „kein Geld da“ lasse ich da nur begrenzt gelten, aktuell hat man auch bis zu 6.000€ übrig damit man sich ein Elektroauto kaufen kann. Das hat dann in der Regel auch immer eine Klimaanlage.

Von der Kohle die aktuell in die Rüstung geht ganz zu schweigen. In Wirklichkeit ist den meisten Politikern ein Klima scheißegal, aber man kann damit hervorragend Steuern und Abgaben kassieren.

Und wer lieber Braunkohle verfeuert anstatt Altanlagen im Betrieb zu halten setzt sowieso seltsame Prioritäten. Auch wenn das vielleicht CDU/CSU und FDP zu verantworten haben, das macht es nicht besser.

Was das Wirtschaftswachstum betrifft so ist dieses Jahr den Prognosen nach nur Finnland schlechter als Deutschland. Führend ist hier die Steueroase Irland (+12,3%) gefolgt von den Steueroasen Malta und Zypern. Alles auf ein Klima zu schieben ist mir da etwas zu billig, zumal Polen auf Platz 4 bisher nicht gerade als Klimaengel bekannt ist.

Vorsicht! Das, was Du da machst, ist unredlich, in mehrerlei Hinsicht. Das habe ich erstens nie so gesagt und zweitens ist das als Argument im von Dir geäußerten Zusammenhang nichts als schlimm stinkende, braune Bullenscheiße. Aka falsch. Gelogen. Derailt.

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Mit Dir zu diskutieren ist wie Taubenschach spielen. Und ich Depp fall immer wieder darauf rein.

Selber Schuld …

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Wenn es Dich nicht gäbe, man müsste Dich erfinden.

d.h. dass der Wasserbedarf eines einzigen Reaktorblocks schon fast in der Größenordnung des Wasserverbrauchs von München liegt.

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Im Erfinden bist Du ja sehr gut. Machst Dir ja auch Deine eigene Realität…
Schade, dass es Dir dafür an Empathie komplett fehlt. Das macht es extrem unangenehm.

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