Klimafred

Lass das nicht den Harie sehen, Du Umweltsau…
scnr :grin:

Naja, die Folgen für die Menschen welche unter den Verschmutzungen sowie Schädigungen der Erdölförderung leiden haben bisher hier in Deutschland ja auch niemand interessiert.

Aber Hauptsache beim E Auto wird auch wirklich ja alles in die Schadstoff Bilanz mit eingerechnet.

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Mal abgesehen davon, dass diese Veröffentlichung der TUM schon fachlich recht klar als veraltet eingestuft wurde.
Aber das ist wie überall sonst hat auch. Wenn Leute das Gefühl haben, das Gegenüber geriert sich als Heiliger, wird jeder Fitzel kritisiert, vollkommen wurscht, wie viel besser der Rest ist. Nur, damit man sich selber in seiner Unreflektiertheit nicht ganz so schlecht zu fühlen braucht.

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(Fast) niemand behauptet dass individuelle Mobilität basierend auf fossilen Kraftstoffen in irgendeiner Weise umwelt- oder klimafreundlich sei.

Aber das E-Auto wird geradezu als der heilige Gral verkauft, welcher angeblich 0g CO2 emittiert (gelogen) und nahezu jeder Wissenschaftler bestätigt dass man kein Klima rettet wenn 9 Mrd. Menschen auf der Erde Elektroauto fahren würden.

Es ist einfach nur eine Erfindung der Autoindustrie um individuelle Mobilität in das nächste Jahrtausend hinüber zu retten.

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Der Chef des Versichererverbands GDV zum Thema Klimawandel:

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Wir sollten dringend auch die Ölkonzerne in die Diskussion mit einbeziehen. Die sind bestimmt genauso neutral in ihrer Beurteilung wie Schadensregulierer in der Versicherungsbranche.

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Eine sehr intelligente Bemerkung. Sie ist in etwas genauso intelligent wie der Vorschlag, bei der Brandprävention sowohl die Feuerwehr als auch den Bundesverband der Brandstifter zu fragen.

Ein wenig mehr hätte ich Dir schon zugetraut.

Ehrlich gesagt kann ich die Bemerkung auch nicht so ganz einordnen. Ich versuche mich mal zu nähern um es zu verstehen.

Du meinst eventuell, ein Vertreter der Versicherungsbranche wäre voreingenommen, nicht neutral und lobbyiert im Sinne seines Geschäftsmodells? Ist es das?

Wenn ja, ergibt das für mich immer noch keinen Sinn. Am Geschäftsmodell und dem Ergebnis ändert sich ja nichts für Versicherer, außer das die Prämien für viele Versicherungsarten durch die Häufigkeit der Schadensfälle steigen. Trotzdem müssen sich Industrie und Bürger weiterhin versichern. Er weist nur auf die zu erwartenden volkswirtschaftlichen Schäden hin.

Was soll also die Voreingenommenheit des Versicherers sein? Bitte um Erklärung.

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Ich bin als Aktionär von Rückversicherern direkt betroffen. Seit Jahren steigen überproportional die Dividenden und gleichzeitig erhöht man permanent die Prämienzahlungen der Kunden.

Es ist einfach ein sehr lukratives Geschäft, bei dem man versucht immer mehr potentielle Risiken zu versichern und die Motivation der Staaten zu erhöhen mehr Pflichtversicherungen einzuführen.

Vor 10 Jahren bezahlte z.B. die Münchener Rück €8,25 pro Aktie, inzwischen ist man bei €24 angekommen. Das ist fast eine Verdreifachung. Aber anstatt dass angeblich Linke gegen diese obszöne Umverteilung protestieren feiert man die Versicherungslobby als Heilsbringer die uns hilft einen Klimawandel zu überwinden.

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Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn? Niemand sagt, dass die Versicherer und vor der Klimakatastrophe retten werden.
Die Info ist, dass diese die Klimakatastrophe erkannt haben, und auch aus ihren Geschäftszahlen die Folgen absehen können. Aus diesem Grund legen sie diese Fakten offen und warnen eindringlich vor der Klimakatastrophe. U.a. auch, weil sie ohne massenhafte solvente Kundschaft selber darunter leiden werden. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die notwendigen Prämien die finanzielle Leistungsfähigkeit des Großteils der potentiellen Versicherungsnehmer übersteigt, ist auch das Geschäftsmodell der Versicherer hinfällig.

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Wenn obszön steigende Gewinne die Folge eines menschengemachten Klimawandels sind sollten wir vielleicht die Katalysatoren aus den Autos schrauben und mehr auf Kohlekraftwerke setzen.
Es ist leider ein Problem dass die Leute die verarscht werden es oft nicht merken.

Die Kunden sind inzwischen aber teilweise aufgewacht und wollen zunehmend weniger höhere Prämien für nicht eintretende Schadensereignisse bezahlen. Daher läuft die Branche aktuell etwas seitwärts.
Im letzten Jahr hat alleine die Münchener Rück rund 6,1 Milliarden € (vermutlich Rekord)Gewinn erzielt. Solche Zahlen erreicht man nicht wenn man andauernd Klimaschäden regulieren muss.
Ähnliches gilt auch für die Swiss RE und die Hannover Rück.

Ich glaube du lebst da in deinem ganz eigenen Tunnel.

Ich bin der Letzte, der die Versicherungsbranche für ihr Agieren verteidigen würde. Aber hier geht es schlicht und einfach um eine Zustandsbeschreibung der zu erwartenden volkswirtschaftlichen Schäden durch die Folgen einer weiter voranschreitenden Erderwärmung.

Da greift deine Erläuterung der steigenden Aktienkurse und Dividendenzahlungen als Gegenbeweis einfach nicht. Und im Übrigen lehnt er die Einführung von Pflichtversicherungen als nicht adäquates Mittel ab. Hast du wahrscheinlich beim querlesen übersehen, da deine Meinung zu solchen Artikeln offensichtlich schon vorher feststeht.

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Ihr macht ja alle immer Werbung für die Paywall der Süddeutschen. Die Alpen-Prawda möchte ich mir aber nicht leisten und kann daher den Artikel nicht lesen.
Wir haben doch das 2° Ziel schon erreicht / überschritten, die Schäden müssten längst da sein und die Rückversicherer müssten eigentlich nach dem Staat brüllen weil sie es nicht mehr reguliert bekommen.

Wer auf die Dummheit der Leute setzt verdient sich mit Kohle, Gas, Öl und wegen mir auch Rückversicherern dumm und dämlich. Zuletzt kam auch noch Rüstung dazu, einem der größten CO2 Verursacher im menschengemachten Klimawandel Game.

Jeder Panzer rollt quasi mit 0g CO2 Ausstoß durch die Gegend. Rüstung hat man ja einfach raus gelassen wenn es um die einzelnen Klimabilanzen geht. Sonst hätten u.a. die Amerikaner nicht mitgemacht, die ironischerweise aktuell trotzdem nicht dabei sind.

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Die Schäden sind doch schon längst da, halt nur nicht versichert. Frag doch mal Eigentümer in Hochwasser Risiko Gebieten nach ihrer Elementarschadenversicherung. Im Ahrtal, Mosel, Donau wirst du sowas nicht mehr bekommen oder nur mit wahnsinnig hoher Prämie sowie Selbstbeteiligung. Alte Versicherungen wurden teilweise gekündigt oder brutal die Prämien erhöht.

Unfug. Wir sind gerade bei 1,5°C (und das auch noch nichtmal nach der Definition des Paris-Abkommens). Die 2°C sind vermutlich nicht mehr vermeidbar, aber die desaströsen Folgen davon kommen erst noch.

Statistisch betrachtet gehen Hochwasserschäden an den großen Flüssen seit Jahren zurück.
Donau zuletzt 2013
Oder zuletzt 2010
Elbe zuletzt 2013
Weser zuletzt 1981
Ems zuletzt 1998
Rhein zuletzt 1995
Mosel zuletzt 1993
Es bleibt die Ahrtalkatastrophe bei der für mich immer noch offen ist inwiefern menschliches Versagen die Situation erheblich verschlimmert hat. Es war im Ahrtal wohl auch nicht der höchste je gemessene Wasserstand, aber wir haben im Laufe der Jahrhunderte eben immer näher an den Fluss gebaut.

Statistisch soll wohl das Magdalenenhochwasser 1342 das Schlimmste aufgezeichnete Extremwettereignis sein. Da kann man natürlich den Standpunkt vertreten dass es schon damals menschengemachten Klimawandel gab, oder man wird akzeptieren müssen dass es nie ganz gelingen wird Extremwettereignisse zu vermeiden.

Was seit Jahrzehnten abnimmt, und das ist Gott sei Dank ein weltweiter Trend, sind die Todesfälle in Verbindung mit Extremwetterereignissen.

Das mit den 2° stimmt, wir sind wohl erst bei 1,5° angekommen. Da korrigiere ich mich gerne.