Online? Hybrid? Präsenz? Der TSV und seine Mitgliederversammlungen

Tja. Wenn wir doch nur auf Deine Festplatte zugreifen könnten…
:grin:

Ich habe es geändert. Magst du auch noch den Klarnamen entfernen. :folded_hands:

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Zum Jahresabschluss gibt es im Lichte der… - Da Brunnenmiller | Facebook

Habs anonymisiert chrchrchr :grin: :face_with_hand_over_mouth:

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Weil seiner Meinung nach ja eben dort vor Ort die 500 (289) Falschen waren und die Mehrheit der Vernünftigen sich ja nicht hintraut, um abzustimmen und zu wählen.

Da frag ich mich doch, wann die Herrschaften endlich den Schuß hören. Was glaubt er denn, wer er ist?

Danke. Mal eine Frage, sind den alle 27000 Mitglieder wahlberechtigt? War da nicht was vor ein paar Jahren mit der Umwandlung der sog. Fernmitglieder? Weiß hier jemand was dazu?

Nein, es sind nicht alle wahlberechtigt.

Grundsätzlich sind nur ordentliche Mitglieder, die seit mindestens einem Jahr Mitglied sind, wahlberechtigt. Außerdem muss man mindestens 18 Jahre alt sein um wahlberechtigt zu sein.

Nicht wahlberechtigt sind somit:

  • Außerordentliche Mitglieder
  • Firmenmitglieder
  • Neumitglieder im ersten Jahr
  • Kinder/Jugentliche bis 18 Jahren

Die genaue Zahl kenne ich zwar nicht, aber vermutlich sind ungefähr 20000 Mitglieder wahlberechtigt.

da hätt´ich was dazu

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Völlig richtig.
Bei der Kommunalwahl hol ich mir dieses Mal auch die Briefwahlunterlagen.

Da ist mir noch ein „funfact“ eingefallen, der dem Hr. Hauptsponsor offensichtlich entfallen ist.
Als der liebe Hr. Gräfer meinte VR spielen zu wollen, hatten wir eine Rekordanzahl an Mitgliedern auf der Veranstaltung, welche das sehr deutlich abgelehnt hatten. Also um ihn abzulehnen haben sich nicht 2% aufgemacht, sondern ganze 10%. :rofl:

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Persönlich finde ich diese Lagerkämpfe total ermüdend. Vor allem gibt sich keiner Mühe, den Standpunkt des anderen zu verstehen. Möchte ausdrücklich betonen, dass ich inhaltlich eher auf deiner Seite und derer, die den Gräfer kritisch sehen.

Ich denke, wenn das Interesse so groß wäre, demokratische Abstimmungen von allen Mitgliedern durchführen zu lassen statt nur von 200 oder 500 der 20000 Mitgliedern, dann müsste es doch möglich sein, einmal einen Satzungsänderungsantrag zu stellen und die notwendigen 3000 oder 4000 Mitglieder sollten mal den Arsch hochkriegen und diesen Antrag durchdrücken. Ansonsten geh ich davon aus, dass es ihnen nicht wichtig genug ist. Sie müssen sich also nicht beständig darüber aufregen, dass alles bleibt wie es ist.

Allerdings muss ich zugeben, dass es schon einen Reiz hätte, wenn alle oder fast alle Mitglieder demokratisch entscheiden würden. Genauso fände ich es gut, wenn mindestens zwei Kandidaten für eine Präsidentenwahl zur Verfügung stünden.

Persönlich gefällt mir überhaupt nicht die Art der Diskussion. Wenn ein Gräfer nur den Mund öffnet, kommen schon reflexartig Wellen der Kritik auf ihn eingeprasselt. Vom Griss und seiner dieblöd24 mag ich gar nicht reden. Was der veranstaltet ist unterstes Niveau und Unterste Schublade.

Dem Gräfer kann man nur zurufen: Organisier doch eine demokratische Mehrheit für dein Anliegen. Wenn du das nicht schaffst, dann finde dich damit ab, wie es ist!

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Es wäre tatsächlich interessant mehrere Kandidaten zuzulassen , das würde definitiv dazu beitragen das mehr Leute kommen würden zur einer MV .

Da stimme ich dir zu. Ich finde diese ständigen Störfeuer von Martin Gräfer auch sehr ermüdend. Und so naiv kann man auch nicht sein, dass man einen Wunsch nach demokratischen Strukturen hinter dem Handeln von Hr. Gräfer vermutet. Nein, hier geht es nur darum die eigenen „vermeintlichen“ Muskeln spielen zu lassen. Zum Nutzen vom TSV ist es jedenfalls nicht.

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Das Löwenmagazin und sechzger.de verstehen sich als Stimme rund um den TSV 1860 München.

Problematisch sehe ich es jedoch dort, wo sie nicht mehr als Einladung zur Debatte wirkt, sondern als moralische Abwertung einzelner Personen. Wenn erfolgreiche Persönlichkeiten wie Martin Gräfer, die offen ihre Unterstützung für den Verein bekunden, übermäßig scharf angegangen werden, entsteht der Eindruck, dass bestimmte Meinungen oder Engagementformen unerwünscht sind. Das hat weniger mit kritischem Journalismus zu tun als mit diskursiver Abschottung.

Richard David Precht beschreibt in seinen Büchern sehr treffend, wie öffentliche Debatten verarmen, wenn moralische Deutungshoheit an die Stelle von argumentativer Offenheit tritt. Genau dieser Mechanismus scheint hier zu greifen: Wer helfen will, aber nicht ins vorgeprägte Weltbild passt, wird nicht diskutiert, sondern delegitimiert. Das ist keine formale Einschränkung der Meinungsfreiheit, wohl aber eine faktische – denn wer erlebt, wie Engagement öffentlich zerlegt wird, überlegt sich künftig zweimal, ob er sich äußert oder einbringt.

Für den TSV 1860 München ist das kontraproduktiv. Ein Verein, der wirtschaftlich und strukturell auf externe Kompetenz, Netzwerke und Kapital angewiesen ist, kann es sich kaum leisten, potenzielle Unterstützer durch ein feindseliges Diskursklima abzuschrecken. In diesem Sinne stellt sich durchaus die Frage, ob eine Berichterstattung, die mehr abschreckt als verbindet, am Ende nicht vereinsschädigend wirkt – selbst wenn sie subjektiv aus „löwentreuer“ Überzeugung geschieht.

Kritik ja. Aber ohne Maulkorb-Effekt. Ohne Gesinnungsprüfung. Und mit dem Bewusstsein, dass ein großer Verein auch von Vielfalt lebt – gerade bei denen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

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Guter Beitrag - finde ich.

Ich teile Gräfers Meinung nicht, trotzdem empfinde ich in diesen Punkten ähnlich wie du. Wenn der Gräfer irgendetwas sagt, kommt sofort reflexartiges sprachliches Niederbügeln.

Man sagt dann als vernichtendes Urteil: Der ist irgendwann mal falsch abgebogen. So wie bei Sitzberger. Irgendwie dann vernichtendes Urteil über Personen, die wahnsinnig viel für den Verein geleistet haben.

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Grundsätzlich gefragt (ohne auf Sitzberger oder sonst wen bezogen) ::

Darf man so was dann gar nicht mehr schreiben? Egal wer was wann gemacht hat, egal wie abstrus oder auch unsinnig usw.

So kommt es für mich irgendwie rüber.

“Hey, da hat sich wer engagiert oder Geld gegeben, deswegen wird jede Kritik automatisch zum Maulkorb.”

Wenn wer nicht als Sponsor auftritt, dann ist diese Kritik wiederum ok.

Ist es schlimm wenn man Blödsinn als Blödsinn bezeichnet - egal wer es gesagt hat?

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Es ist schon interessant, dass die sogenannte Meinungsfreiheit immer wieder ins Feld geführt wird, leider vor allem von denen, die undemokratische Meinungen vertreten. Und wenn Gräfer versucht, die demokratischen Prozesse im Verein zu delegitimieren, ist er halt auf dem Holzweg. Das ist übertragen nichts anderes als das, was die AFD in der Politik ständig macht. So sät man Zweifel und persönliche Unzufriedenheit. Und es wurde schon tausendmal gesagt: wem 60 wichtig ist, kann einmal im Jahr zu der Versammlung kommen und für seine Meinung Mehrheiten herbeiführen, zu den Spielen kommen ja auch immer Tausende. Das Verfahren ständig infrage zu stellen, ist einfach unredlich.

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alleine die Aussage “wenn Gräfer irgendetwas sagt” zeigt, wie unkritisch und undifferenziert du hier argumentierst…ich finde sowas richtig schade, weil genau durch SO eine uniforme Verallgemeinerung jede berechtigte Infragestellung oder Kritik ,völlig losgelöst vom Inhalt, als nicht legitim diskreditiert wird

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Das finde ich jetzt wiederum auch überzogen als Replik an den Löwe1860 :person_shrugging:.

Ich bin mit Gräfer dahingehend d’accord, dass es eine super Sache ist/wäre mehr Mitglieder dazu zu bringen, sich einzubringen und ihre Stimme abzugeben auf einer MV. Oder - wenn das aufs Gleis gesetzt werden würde - bei einer Mitgliederbefragung.

Der Weg dorthin ist mEn überhsupt nicht zielführend, wenn es via Zeitung/Onlinemedien und Postulaten geschieht.

Bei jeder MV gibt es Anträge, warum nicht dahingehend einen Antragsvorschlag bringen. Dann (dann) - finde ich - darf man auch im Vorfeld öffentlich dafür werben. Zentraler Austausch bleibt halt die MV selbst.

Im Übrigen nicht deckungsgleich zu z.B. einem Wahlkampf (wo Briefwahl ja erlaubt ist), der ja bewusst öffentlich stattfinden soll. Und wo die Leute ja gewählt werden, die dann wiederum Regularien usw erlassen (in einem e.V. machen das ja die Mitglieder selbst).