Sozusagen englische Satzstellung (im Haupt- wie Nebensatz): S - P - O
Wo sollte ich ein “nicht” vergessen haben? ![]()
Schön das du den zweiten Teil meines Posts nicht nur ignorierst sondern direkt weglässt.
Gratulation
Machen hier doch alle so um etwas passend zu machen .. sei nicht so empfindlich ![]()
Hier dein Beitrag in Gänze:
“Ich fand das schon mehrmals äußerst fragwürdig. Eigentlich müsste man darüber nachdenken die Zusammenarbeit zu beenden. Ob man sich das leisten kann steht erstmal auf einem anderen Blatt”
Ehrlich gesagt finde ich, dass dein dritter Satz den zweiten kaum relativiert … aber zugegeben, ich hab deinen Beitrag benutzt, um auch anderen Versicherungs-Bashern hier Kontra zu geben .. sorry
Sechzig braucht einen Sponsor, die Bayerische Kunden. Der Werbeetat einer Versicherung sollte schon geringer sein, als der durch den Werbeeffekt gewonnene Umsatz bzw. Gewinn.
Und hier nun die Gretchenfrage: Wo vermutet Herr Gräfer den potentiellen Versicherungsnehmer? Offenbar ja bei der ominösen ‚schweigenden Mehrheit‘ und nicht in der Kurve. Das ist ein relativ gewagtes Spiel für einen Versicherer, dessen Geschäftsmodel grundsätzlich auf statistisch gestützte Wahrscheinlichkeiten beruht. Wenn ich im Aufsichtsrat der Bayerischen säße, würde ich von Herr Gräfer gerne wissen wollen, ob es valide Zahlen für diese ‚schweigende Mehrheit‘ gibt. Anders herum müsste ich ihm raten, nicht die zu vergraulen, die ihrem Gönnen vielleicht ganz gerne etwas zurück geben möchten.
Mir ist durchaus bewusst, dass die Geldgeber bei Sechzig nicht Schlange stehen. Wenn ich jedes Wochenende das einmalige, begeisternd verrückte Spektakel in der Kurve anschaue, denke ich aber schon, dass Sechzig auch positive Webeeffekte generieren kann bzw. das bereits tut. Im Grünwalder, bei Magenta oder im Auswärtsblock wird sich wegen eines Trikotaufdruckes keiner einen Aston Martin kaufen aber auf die Entscheidung, ob ich mir einen BMW oder AUDI kaufe, könnte das in einem Löwenkosmos, der weit über die Grenzen der Millionenstadt hinaus geht, durchaus Einfluss haben.
Ein Trikotsponsor sollte auch authentisch sein. Ich finde Aston Martin Autos echt klasse, aber irgendwie hat eine Automarke aus dem Luxussegment auf einem Fußballtrikot nix verloren, erst garnicht bei 60, das passt irgendwie nicht. Diese Werbepartner sehe ich eher beim Polo, oder Golf.
Den aktuellen Sponsor finde ich das schon passend, halt wegen dem Namen und dem auf die Brauereitradition bezogenen Wortspiel. Ob die 60 Fans deswegen der Bayrischen die Türen einrennen, wage ich zu bezweifeln.
Ich bin tatsächlich Allianzversichert. Die Inhaber der Agentur sind gute Kumpels und beide seit Urzeiten BvB Fans, also nix mit rot.
Kaufen wirklich mehr Menschen Wiesenhof Hähnchen, weil Bremen auf Trikots damit wirbt, oder Franz Branntwein mit Latschenkiefer, weil Lautern damit aufläuft?
Kann ich mir kaum vorstellen.
Trikots mit Bierwerbung werden Kult, oder die Jack Daniels Shirts von St. Pauli, Kondomwerbung, Jägermeister Trikots von Braunschweig, da kristallisiert sich raus, was auf ein Fußballtrikot drauf gehört.
Aber wenn jetzt der junge Fan aus der Kurve von zu Hause auszieht und sich in seinem Leben das erste Mal versichern muss. Nimmt er dann die Empfehlung von zu Hause an oder den Soonsor von seinem Lieblingsverein?
Dann frägt er den Bappa und geht zur HUK24 ![]()
Kaufen Menschen wirklich Produkte wegen einer Werbung?
Ich noch nie wissentlich. Unwissentlich?
Da liegt eher der Hase im Pfeffer begraben.
Die Bayerische profitiert mEn v.a. in Sachen Bekanntheit. Da vergleichst du die Versicherungsangebote auch via Vergleichsportal, und dann denkst du “hä, was ist “Bayerische “?, bleib ich beim Bekannten, des denkst dir bei Allianz nicht.
Und die Lücke schließen sie durch Sponsoring.
Also, ich habe noch nie wegen dem Trikotsponsor mir irgendwas gekauft, nicht einmal Doppeldusch–weil ich Fa lieber mag ![]()
Meinen Aston Martin und die leckere Frucade ![]()
Das ist ein interessanter Gedanke. Der Haken an Vergleichsportalen ist, dass sie damit werben dem Interessenten den günstigsten Anbieter aufzuzeigen und dementsprechend auch ihre Suchergebnisse filtern. Das bedeutet sowohl für die Bayerische als auch für die Allianz: Um den kritischen ‚jungen Fan, der von Zuhause auszieht‘ über Check24 erreichen zu können, muss ich zu allererst der günstigste Anbieter sein. Ich denke, das ist aber weder in Neuerlich noch in Schwabing ein erstrebenswertes Ziel. Also muss man mit anderen Argumenten punkten. Zum Beispiel: „Wir vergessen niemanden und sind auch für die einfachen, kleinen Leute da“ oder aber „Wer zu uns kommt ist ein gesetzter, unumstößlicher Gewinner“. Ich denke, mit Slogan Nr. 1 holt man im Grünwalder mehr Menschen ab. Gleichzeitig muss ich bei Nr. 2 in Kauf nehmen, dass ich das für Nr. 1 empfängliche Klientel durch meinen Partner ziemlich sicher verliere. Der Markt ist heterogen und das Angebot spricht unterschiedliche Gruppen an. So läuft das Geschäft.
Hier geht es ja nicht darum, dass man erwartet, dass jeder Fan im Anschluss an ein Spiel einen Versicherungsvertrag abschließt. Da geht es darum, z.B. ein positives Bild einer Marke oder eines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu erzeugen und zu pflegen, oder wie vielleicht in diesem Fall, mehr Bekanntheit aufzubauen und dabei einen möglichst großen Kreis anzusprechen. Dass es wirkt und dass man dann dabei aber auch das Gegenteil in bestimmten Fankreisen erreicht, merke ich, wenn ich im Getränkeshop an den Paulanerkästen vorbeikomme :-).
Da sind wir nicht ganz auf Linie
.
Aber heterogen, ja.
Aber wer erkundigt sich überhaupt bei “Die Bayerische” wenn er die nicht kennt!?
Allen (interessierten) Ü35 ist vermutlich der alte Name mit der BBV (wären übrigens stark präsent im Münchner Freizeit Fußball) noch stark im.Kopf.
Zu allererst muss doch Check24 die Bayerische kennen. Ich gehe mal davon aus, das dem auch ohne Trikotwerbung so wäre.
Für einen sich auf dem Portal nach einem Versicherer Erkundigenden ist die entscheidende Frage doch „Wie hoch ist die Versicherungsprämie?“ Da ist es egal, ob der Anbieter "Die Bayerische’', „BBV“ oder „Raffzahn inc.“ heißen. Aber bei portalunabhängigen Interessenten hast Du natürlich einen Punkt, da komme ich gerne auf Linie zurück ![]()
Wenn die Bayerische CHECK24 Kohle gibt, dann kennt man sich auch
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ich hab mich darüber mal länger mit Gräfer unterhalten und einem Cousin dann auch den Kontakt zur Bayerischen für seine Bachelorarbeit gegeben. Die wurde als Positivbeispiel für den Erfolg von Sportmarketing in der Arbeit verwendet und er bekam dabei auch von der Bayerischen allerlei Daten. Sie haben daraus einen großen Nutzen gezogen. Für manches Sponsoring geht es nur ums Image, aber hier ging es um den Bekanntheitsgrad erweitern, was dann auch zu mehr Abschlüssen geführt hat.
…wobei mir das Paulaner Weißbier jedoch wesentlich besser schmeckt als das von Hacker Pschorr. Letztenendes aber egal, weil die gehören mittlerweile eh zamm….
Die Frage hab ich mir selbst auch schon oft gestellt. Ich bin mir sicher, daß ich jemand bin, an dem die Werbung ziemlich vorbei geht… zumindest glaub ich das.
Trotzdem wird eben der Grad der Bekanntheit von der Werbung bestimmt und damit wird man wohl auch unterschwellig manipuliert.
Um was gehts der Bayerischen? Kann ja eigentlich nur Bekanntheitsgrad sein.
1860 steht jetzt nicht grad für Bodenständigkeit, Effektivität, Kontinuität oder Verlässlichkeit, daher würde ich grad als Automobilhersteller definiv nicht auf der Brust des Löwentrikots stehen wollen.
Völlig richtig, wir brauchen sowas prägendes, wie von einem Windhorst oder Benko , eben nachhaltiges wirtschaften ![]()
wenn die keinen Nutzen draus ziehen würden, würden sies ned mache…ganz einfach!
und ob der Gräfer jetzt Fan , Superfan oder sonstwas ist, interessiert den Konzern doch ned; ich mag ihn nicht mehr seit er ´24 seine Maske mal kurz fallen hat lassen…..vergess ich never