Zwei Seiten über 60, Sechzger, Giesing. Hätte gut werden können, wenn man nicht geglaubt hätte, die Stimmungslagen nur spiegeln zu können, indem man ausschließlich sehr extreme und damit polarisierende Menschen zu Wort kommen lässt. Selbstverständlich dürfen auch die abgedroschensten Klischees nicht fehlen, sonst hätte man ja riskiert, andere, am Ende wirklich positive, Facetten zu zeigen. Aber die alten, die immer zielsicher ins Negative kippen, haben schließlich immer funktioniert. Schade, Herr Glas, als Journalist der SZ sollte man mehr können.
Bei mir funktioniert es eher als Anti-Werbung: Hab alle Telekom-Verträge auslaufen lassen, kein Burger King Lokal mehr betreten und von Paulaner maximal noch die Spezi angerührt…
Kann mir aber schon vorstellen, dass gerade Produkte des täglichen Bedarfs (z.B. Veltins bei Schalke) öfter gekauft werden. Dazu haben die dann oft auch noch Aktionen, wie z.B. die Hypo, die mal bei Toren von den Roten ihren Kunden einen Bonus/Zins ausbezahlt haben.
Die Zielsetzung ist sehr unterschiedlich: Bekanntheitsgrad, Positionierung der Marke, direkt Absatz erhöhen
Uff. Das war schon ziemlich banal. Warum macht man einen Artikel über 60, wenn man tatsächlich so wenig zu sagen hat, und nichts als immer wiederkehrende Klischees und Protagonisten ausgräbt.
Zugegeben. Es waren auch schöne Sätze dabei.
„Nebenan schleift die Tram, Metall auf Metal“
„Der Mittlere Ring jagt das Blech durch Giesing, den Lärm und den Dreck.“
klare Antwort…nein! aber wie du schon geschrieben hast, immer wieder schöne Ansätze/ Gedanken….aber immer wieder ins gleiche Klischee geschlittert, so wie scheinbar die gesammte Asozialität Münchens in die Giesinger Boazn…schade!
zitat aus o.g. artikel:
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„[…] mit einem in der Regel wiederkehrenden Repertoire an Fragen von Sportjournalisten konfrontiert werden. Nicht selten fallen die Fanreporter von „sechzger/de” in diesen Runden mit den interessanteren Fragestellungen auf.“
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„[…] liefert häufig pointiert jene Hintergrundinformationen und Fakten von Fans für Fans, die die professionelle Presse als zu komplex für ihre Leserschaft erachtet.“
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@ sechzger. de: Gratulation