Presse/News rund um den TSV 1860 München

Es ist noch kein Urteil da, ich weiß nicht ob das Löwenmagazin, das richtig beurteilen kann.

Ich würde erstmal das Urteil abwarten

Diese Posse aus fehlenden Unterlagen, unklarer Vertragsgestaltung, gepaart mit dem Auftreten diverser skurriler Gestalten ist einfach so typisch Sechzig. Eigentlich ein Beleg dafür, dass wir in der Tat ein einzigartiger Verein sind :+1:

Und als Höhepunkt der ganzen Geschichte spaziert der genialste Geschäftsführer aller Löwenzeiten am Ende mit einem dicken Sack Sesterzen von der Bühne… :money_mouth_face:

8 „Gefällt mir“

Als Fan eines normalen Fußballvereins, exemplarisch Borussia Mönchengladbach, ist man bei der Lektüre des obigen SZ-Artikels chancenlos. Ich habe auf alle Fälle ein neues Wort gelernt: Postrationalisierung.Als Sechzgerfan lernt man nie aus.

6 „Gefällt mir“

Ein weiteres Beispiel, wie verfahren die Gesamtsituation ist. Und leider kommt das damalige Präsidium auch mal wieder nicht gut weg. Diese ständigen Alleingänge, ohne weitere Gremien einzubeziehen, fallen uns immer wieder gewaltig auf die Füße, genau wie beim vermeintlichen neuen Investor…

2 „Gefällt mir“
1 „Gefällt mir“

5 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Sportliche Neuaufstellung - Diskussion & Vorschläge

Leichtathletiktrainer vor 16 jahren

MODERATIONSHINWEIS – Thread geschlossen]

Wir haben die Diskussion in diesem Thread aufmerksam verfolgt und möchten kurz erläutern, warum wir uns entschieden haben, ihn vorerst zu schließen.

Das Urteil gegen den ehemaligen Jugendtrainer ist ein öffentlich dokumentierter Vorgang, über den selbstverständlich gesprochen werden darf. Was uns als Forenbetreiber jedoch rechtlich in die Pflicht nimmt, ist die aktuell kursierende Spekulation, wonach eine bestimmte weitere Person mit dem Fall in Verbindung stehen soll. Diese Verbindung ist bislang nicht durch eine seriöse, öffentliche Quelle belegt. Wer sie dennoch als Tatsache behauptet oder einzelne Personen namentlich verdächtigt, bewegt sich im Bereich der üblen Nachrede – und wir als Plattformbetreiber haften mit, sobald uns solche Inhalte bekannt sind und wir sie nicht entfernen. Da wir diese Situation nicht durch permanente Einzelmoderation kontrollieren können, sehen wir uns gezwungen, den Thread vorerst zu schließen.

Wir möchten außerdem auf etwas hinweisen, das uns über die rechtliche Frage hinaus am Herzen liegt: Öffentliche Hetzjagden in sozialen Medien helfen den Betroffenen nicht. Im Gegenteil – sie drängen Opfer erneut in den Mittelpunkt, erzeugen medialen Lärm und erschweren oft die juristische und persönliche Aufarbeitung. Wer Tätern wirklich etwas entgegensetzen möchte, unterstützt Betroffenenorganisationen, setzt sich für Schutzkonzepte im Jugendsport ein oder informiert sich über seriöse Berichterstattung.

Wir behalten uns vor, den Thread wieder zu öffnen, sobald sich die Faktenlage eindeutig geklärt hat. Bis dahin bitten wir um Verständnis.

Euer Moderationsteam

16 „Gefällt mir“

Wir würden nach der Stellungnahme des eV diesen Thread hiermit wieder öffnen, bitten aber alle sich angemessen zu verhalten und werden ggf. aus dem Ruder laufende Diskussionen im Sinne des Opferschutzes erneut unterbinden. Vielen Dank für euer Verständnis!

9 „Gefällt mir“

Ich habe mir die Stellungnahme des TSV 1860 München e.V. im Zusammenhang mit dem Urteil gegen den ehemaligen Trainer sowie den zugrundeliegenden Artikel der Süddeutschen Zeitung nochmal genau durchgelesen – und ehrlich gesagt hinterlässt sie bei mir mehr Fragen als Antworten.

Ja, der Verein hat sich geäußert. Aber inhaltlich wirkt die Stellungnahme vor allem wie eine Abgrenzung: zeitlich begrenzte Tätigkeit, keine bekannten Taten im Vereinskontext, Verweis auf externe Umstände. Das mag formal korrekt sein – greift aber aus meiner Sicht zu kurz.

Denn der Kern der Berichterstattung ist eben nicht nur die einzelne Tat, sondern auch die Frage nach Strukturen, nach Aufsicht und nach Verantwortung in einem Umfeld, in dem Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Wenn – wie berichtet – eine einschlägig vorbestrafte Person Zugang zu solchen Strukturen hatte, dann ist es aus meiner Sicht nicht ausreichend, sich auf formale Distanzierungen zurückzuziehen.

Auch der Verweis auf bestehende Maßnahmen wie Führungszeugnisse oder allgemeine Schutzkonzepte überzeugt mich nur bedingt. Das sind Mindeststandards – aber keine Antwort auf die Frage, ob und wo es in der Vergangenheit möglicherweise Versäumnisse gegeben hat.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit dem Thema Meldestrukturen: In der Stellungnahme wird ausschließlich auf externe Beratungsstellen verwiesen. Das ist wichtig, aber nicht ausreichend. Nach dem Hinweisgeberschutzgesetz sind Organisationen ab einer gewissen Größe verpflichtet, interne Meldestellen einzurichten. Diese Größen sind bei uns meines Wissens überschritten. Unabhängig von der konkreten rechtlichen Einordnung stellt sich hier ganz grundsätzlich die Frage, warum ein Verein wie der TSV 1860 München keine klar kommunizierte eigene Anlaufstelle benennt.

Gerade bei sensiblen Themen wie sexualisierter Gewalt ist es entscheidend, dass Betroffene und Hinweisgeber niedrigschwellige, vertrauenswürdige und vereinsinterne Wege haben, sich zu melden – und nicht ausschließlich an externe Stellen verwiesen werden.

Was mir insgesamt fehlt, ist eine erkennbare Bereitschaft zur echten Selbstreflexion:

Nicht nur „wir haben formal alles richtig gemacht“, sondern die Frage:

Hätte man etwas besser machen können?

Gibt es strukturelle Lücken?

Was wird konkret verändert?

Vielleicht bewertet man es so, weil die Fälle lange her sind. Andererseits war die Person auch lange Zeit vereinspolitisch sehr aktiv und meinungsbildend.

Ein Verein wie der TSV 1860 München trägt – gerade im Jugendbereich – eine besondere Verantwortung. Diese endet nicht bei der juristischen Abgrenzung von Einzelfällen.

Eine klarere, selbstkritischere und transparentere Kommunikation wäre aus meiner Sicht ein wichtiges Signal – für Mitglieder, für Eltern und vor allem für den Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Zudem wundert mich der Umstand, dass der Täter kein Mitglied sei. Er war definitiv Mitglied, da er auf Mitgliederversammlungen war. Sollte er die Mitgliedschaft gekündigt haben wäre er satzungsgemäß noch bis 30.06. Mitglied. Ich hätte mir auch da mehr Aufklärung gewünscht. (zum Beispiel: Die Mitgliedschaft wurde zum sofortigen Zeitpunkt beendet. Der Täter kam damit einem Vereinsausschlussverfahren vor. (Falls es so war))

Und zu guter Letzt verstehe ich es nicht warum hier im Forum alle Kommentare zu dem Fall gelöscht wurden, obwohl fast alle Kommentare völlig harmlos waren. Auch sonst scheint der Fall in der Berichterstattung gerne verschwiegen zu werden

Edit: Ich bekam gerade den Hinweis, dass er wohl schon länger kein Mitglied mehr war. Vermutlich habe ich Mitgliederversammlungen mit Kandidatenvorstellungsrunden verwechselt, wo ich ihn definitiv gesehen hatte. Ich bitte um Entschuldigung für diese falsche Aussage.

1 „Gefällt mir“

Daniel Baier vielleicht schon Ostermontag in der Kreisliga Aschaffenburg/Miltenberg aktiv.
Leider hat mein Dorfverein schon gegen die gespielt :joy:

In Niederberg spielt er unter seinem Vater, auch ehemaliger Profi.
Sein Bruder spielt noch bei Viktoria AB in der Regionalliga Bayern.

1 „Gefällt mir“