Presse/News rund um den TSV 1860 München

Teenager? Sag mal was soll sowas? Calderon ist ja nicht 14

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Teenager ist man bis 19.

Whaaaat?

Ich kenn nur Tee-Trinker, keine Tee- Nager

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Gibt auch noch die Tee gern seher …

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TEENager sind Leute zwischen 13 (thirTEEN) und 19 (nineTEEN)

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13-19, halt das Alter, bei dem im Englischen „teen“ mit drin steckt.

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Na dann solltest Du mal gucken, welches Alter „Teenager“ auf einschlägigen Portalen bezeichnet :face_with_hand_over_mouth:

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Liebe Sabine, ein Scheissdrecksartikel ist das.

Nach

Es gab einmal diesen schönen Slogan: “Mehr Hass!”

und

Ich dachte irgendwann: Leute, wir sind hier beim Fußball! Diskutiert eure scheiß Facharbeit woanders!

hab ich eigentlich schon mit dem Lesen aufgehört. Ich mag keinen Hass beim Fussball, hässlich ist die Welt ansonsten schon genug.
Und was ich oder andere während eines Fussballspiels plaudern geht dich einen feuchten Scheissdreck an.

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Vielleicht geht’s ein kleines bisschen weniger derb! Auch wenn du aus deiner Sicht Recht hast, Diskussionskultur und Niveau kosten doch nix :backhand_index_pointing_up: :blue_heart:

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Bei Ausdrücken wie „Mehr Hass!“ kanns nicht derb genug sein.

Nur zur Einordnung: Das geflügelte Wort „Mehr Hass“ im Zusammenhang mit dem TSV 1860 hat seinen Ursprung bei einem Capo der Ultraszene bei den Löwen in den 00er/10er Jahren, der die besagten Worte auf dem Zaun gerne zum Einpeitschen der Kurve nutzte, zum Beispiel beim Auspfeifen des Gegners bei Eckbällen. Bei jedem den ich kenne wurden diese Worte immer humoristisch eingeordnet. Wie soll man jemanden mit „mehr Hass“ auspfeifen? Insbesondere einen x-beliebigen Spieler des SC Paderborn? Der Humor in der Sache kommt auch aus dem Stilbruch. Statt den Gesang vorzugeben oder die Kurve zu mehr Lautstärke zu motivieren, gibt er genau vor, welche Nuance des Supports noch nicht genau passt, wie ein Dirigent, dem das C ein bisschen zu tief gesungen wird. Es ist ein Gag, der der Lautstärke in der Kurve aber immer gut getan hat und sich bis heute als „Insider“ gehalten hat.

Außerdem gibt es bei jedem Fußballverein eine Szene insbesondere in der Kurve, deren Selbstverständnis es ist, bei einem Spiel die Mannschaft bzw. den Verein zu unterstützen, und auch nur das zu tun. Und da sind dann ausschweifende Diskussionen zu anderen Themen einfach genauso unpassend, wie sie das im Kino oder im Theater wären. Hauptdarsteller sind - zumindest in der Kurve - das Spiel und die Kurve, und nicht die Facharbeit. Das kann man anders sehen, muss dann aber wissen, dass das in der Kurve oder von Kommentierenden nicht gutgeheißen wird.

Die Autorin distanziert sich am Ende des Artikels ja sogar ausdrücklich vom „Hass auf Menschen“. Ihr geht es nicht um Hass. Ihr geht es darum, dass ein Teil von Sechzig auch immer das unangepasst sein war und hoffentlich bleibt, und dass das ein stückweit gefährdet ist, wenn plötzlich ganz Deutschland uns die Daumen hält und wir durch die zugegeben tolle Geschichte, die wir gerade schreiben, ein Publikum anziehen, das eben dieses unangepasste Sechzig verdrängt, das aufgrund der hohen Eintrittspreise, der grundsätzlichen Entwicklung des Profifußballs und der Entwurzelung unseres Vereins zwischen 1995 und 2017 ohnehin schon nicht mehr das ist, was es mal war. Ihr geht es darum, dass wir auf Wolke 7 schwebend nicht erneute Fehlentwicklungen in der Vereinsführung durchwinken, sondern immer kritisch bleiben.

Ihr Kommentar ist ein Zwischenruf in die heitere Glückseligkeit, die sich gerade überall breit zu machen scheint, dass Macht kontrolliert werden muss, und dass das nicht durch das derzeitige gegenseitige auf die Schulter klopfen funktioniert. Nur zur Erinnerung: Wir haben in der allgemeinen Glückseligkeit der letzten Wochen: a) der Vereinsführung einen Blankoscheck gegeben, welches Vereinsvermögen in die neue GmbH ausgegliedert wird und welches nicht, b) unseren Spielbetrieb in eine 20 Jahre alte GmbH ohne Kenntnis ihrer Vergangenheit ausgegliedert und sind gerade dabei c) ohne ernsthafte Diskussionen über Alternativen eine dreistellige Millionensumme in ein Stadion zu investieren. Daher ist ein - wie sie selbst schreibt - „punkiges“ Dagegen sein des Dagegen seins Willens als institutionalisierte Kontrolle von Macht, das sich in Form eines Weckrufs dann eben auch in der Wortwahl ausdrücken muss, durchaus zumindest als Diskussionsstandpunkt äußerst spannend.

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Viel Spaß Sabine

Ich finde den Artikel richtig schlecht, daher hier ein Kommentar weil ich dort nicht angemeldet bin:

Herr Spiesl,

bei aller berechtigten Freude über die Stimmung in der Kurve: Der Absatz über die „Griesgram-Fans” geht über eine pointierte Meinung hinaus. Sie definieren dort eine ganze Gruppe – alle, die sich wieder erfolgreichen Profifußball wünschen – über Alter und Haarfarbe und sprechen ihnen ab, ernst genommen zu werden (“treiben ihr Unwesen”, “darf sich gerne abwenden”, “Alternativ-Vereine gibt’s ja genug”). Das ist keine Auseinandersetzung mit einem Argument, sondern eine pauschale Abwertung der Person dahinter.

Der Wunsch nach höherklassigem, erfolgreichem Fußball ist bei einem Traditionsverein wie 1860 keine Charakterschwäche, sondern eine legitime und, wie die Kommentare unter dem eigenen Artikel zeigen, weit verbreitete Haltung. Wer diese Haltung mit „Alles außer Profifußball ist unter unserer Würde” persifliert und ihre Vertreter als verzichtbar bezeichnet, stellt implizit die eigene Zufriedenheit mit der Regionalliga als die moralisch bessere Fan-Haltung dar. Das macht es sich bequem, weil es Kritik von vornherein abtut, statt sich mit ihr zu befassen.

Begeisterung über den Zusammenhalt der Fans ist absolut angebracht. Aber das schließt Respekt vor anderen Meinungen innerhalb der Fanszene nicht aus. Etwas mehr Differenzierung stünde dem Text – und der beschworenen Einheit der Löwenfans – gut zu Gesicht.

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du findest ja nicht den ganzen Artikel schlecht…insofern tut mir der Einstiegssatz etwas weh!

der Artikel schneidet ja viele Einzelpunkte, und die allermeisten finde ich gut getroffen

Ich finde der Absatz überschattet den ganzen Artikel. Deshalb hab ich dazu was geschrieben.

Mich stört einfach dieser Hang zur Ausgrenzung von anderen Meinungen.

Zusammenhang mit dem TSV 1860 hat seinen Ursprung bei einem Capo der Ultraszene bei den Löwen in den 00er/10er Jahren, der die besagten Worte auf dem Zaun gerne zum Einpeitschen der Kurve nutzte

Oiso des is a Kas: „mehr Hass“ wurde schon in den 80ern in der Bayernliga von F1 aus reingerufen weil es die Trainerbank von dort aus gehört hat! Und zwar an das Team gerichtet wenn selbiges zu lätschert über den Platz gestolpert ist…

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Kann sein, vor meiner Zeit. Danke für die Ergänzung.

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„Wir haben euch was mitgebracht: Hass, Hass, Hass!“
War u.a. auch bei amaderbies recht beliebter Schlachtruf.

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